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Haftbefehl für D. Halemba (AfD) - die miesen Tricks des BRD-Regimes gegen die Opposition

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gerthans

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Daniel Halemba hat vor kurzem eine Burschenschaft namens Frankonia Erlangen besucht. Beim Betreten des Verbindungshauses wurde der unbescholtene bayerische Landtagsabgeordnete dabei von Polizei und Verfassungsschutz beobachtet:

Doch vollständig können sich die Besucher der Öffentlichkeit nicht entziehen. Denn vor den Räumlichkeiten liegen Polizisten, Journalisten und vermutlich auch Verfassungsschützer auf der Lauer.
https://www.focus.de/regional/muenc...chtsextremer-burschenschaft_id_244988070.html

So geht es in einem Polizeistaat zu! Nicht wahr?

Woran erinnert mich das nur? An die Anfangsjahre der GRÜNEN, deren Abgeordnete ebenfalls vom Verfassungsschutz ausspioniert wurden - GÜNEN-Mitglied und Rechtsanwalt Ströbele ordnet das eindeutig als illegal ein:

Es liege ja schon so lange zurück, dass sich kaum noch jemand daran erinnere, so Ströbele. Aber Mitte der 80er Jahre habe ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss Unerhörtes zu Tage gefördert. Damals kam heraus, dass die Grünen während des Bundestags-Wahlkampfs 1983 vom Verfassungsschutz ausspioniert worden waren. Mehr noch: Der damalige Innenstaatssekretär Carl-Dieter Spranger (CSU) habe dem CDU-Mann Jürgen Todenhöfer seinerzeit Geheimdienst-Informationen über die Grünen zugespielt – darunter Äußerungen eines gewissen Otto Schily. Der war da noch in mancher Hinsicht grün.
...
Die Episode, so Ströbele, sei nur eines von vielen Beispielen dafür, „wie Beobachtungen des Verfassungsschutzes im Parteienstreit missbraucht werden können – a„Wenn die Bundesbehörde nun aber selbst Teile des Parlaments überwachen lässt, halte ich das nicht für zulässig und auch nicht für verhältnismäßig“, so Ströbele. Er könne die Linken nur bestärken, schnell den Weg zum Bundesverfassungsgericht zu suchen.
Wie damals bei den Grünen | https://www.fr.de/politik/damals-gruenen-11465846.html

Aus den Verfolgten sind Verfolger geworden. Welch Schande!
 

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Daniel Halemba und die extrem rechten Burschen: Mit allen Mitteln an die Macht | https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/id_100279836/afd-und-daniel-halemba-der-putsch-der-burschen.html
>>
Sein Zimmer soll er mit einem SS-Befehl von Himmler geschmückt haben, wegen Volksverhetzung ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen ihn, auf der Flucht vor der Justiz tauchte er tagelang unter – und doch sitzt AfD-Politiker Daniel Halemba jetzt im bayerischen Landtag.
Dabei war Halemba ein Unbekannter, bevor er bundesweit Schlagzeilen machte: 22 Jahre alt, kein abgeschlossenes Studium, keine Berufserfahrung, keine nennenswerten Erfolge in der Partei. Ein Niemand, auch für die allermeisten in der AfD.
Nach allen Spielregeln der Politik dürfte er eigentlich keinen Spitzenposten besetzen. Und gerade in der AfD sind solche Plätze hart umkämpft.
...
Der 22-Jährige will kandidieren. Und seine drei Begleiter wollen bei der Aufstellungsversammlung mitstimmen.
Es ist der Moment, in dem Freia Lippold-Eggen erkennt, dass der Abend ganz anders verlaufen wird als gedacht. Sie ist aus dem nahen Bad Kissingen, engagiert sich seit Jahren in der AfD, ist stellvertretende Vorsitzende des Kreisverbandes Unterfranken Nord und war schon Bundestagskandidatin. Jetzt sollte sie im Stimmkreis 604 für den Landtag kandidieren. Der Kreisvorstand habe es sich in einer Vorstandsbesprechung so gewünscht, sagt Lippold-Eggen. Alternativen habe es bis dahin keine gegeben.
Denn die AfD hat im Stimmkreis 604 kaum aktive Mitglieder. Der Verband sei "völlig verwahrlost", berichten Mitglieder übereinstimmend. Die alten Vorsitzenden hätten selten Veranstaltungen ausgerichtet und neue Anträge auf Mitgliedschaft oft länger als ein Jahr liegenlassen.

https://www.t-online.de/nachrichten...-halemba-der-putsch-der-burschen.html#focus-1
Und nun steht da ein anderer Kandidat mit Gefolge, das keiner kennt, das aber mitwählen will. "Das war ein Überraschungskommando", heißt es. Eine gute Handvoll Stimmberechtigte sind es jetzt ohne Halemba und Lippold-Eggen, die beide nicht wählen dürfen, weil sie anderen Stimmkreisen angehören.
Lippold-Eggen geht im Kopf durch, wer sicher zu ihrem Lager zählt. Schnell kommt sie zu dem Schluss: Wenn Halembas Begleiter mitwählen dürfen, hat sie keine Chance mehr.
Lippold-Eggen und Tanja Ehrensberger, die seit September 2022 Beisitzerin im Kreisvorstand Unterfranken Nord ist, protestieren. Sie vermuten Betrug, wollen die Familie S. von der Wahl ausschließen oder die Wahl vertagen, bis die Hintergründe geklärt sind. Doch ihr Protest wird von mehreren Seiten niedergemacht.
...
"Rechtsextreme haben Halemba auf unsere Liste geputscht", sagt sie t-online. "Das war von langer Hand geplant, die haben unseren Verband gekapert."

Von einem "extrem dubiosen" Vorgehen spricht auch ein anderer Teilnehmer der Versammlung. Er bereut heute, dass er der Wahl überhaupt zugestimmt hat.
Halemba muss sich nur noch einer Ja/Nein-Abstimmung stellen. Gegen ihn als Kandidaten stimmt nur ein Mitglied bei fünf Ja-Stimmen.
Die Parteimitglieder wissen an dem Abend nicht, dass mindestens einer der Brüder der Familie S. ebenfalls Mitglied in der extrem rechten Burschenschaft Teutonia Prag in Würzburg sein soll. Auf Fotos posieren beide Brüder S. mit Halemba und Thomas L. in einem Würzburger Club, der ältere Bruder formt seine Finger dabei zum "White Power"-Zeichen - ein Erkennungszeichen unter Rechtsextremisten, gerne genutzt in der vom Verfassungsschutz beobachteten Identitären Bewegung.
...
Recherchen von t-online zeigen: In die AfD aufgenommen wurden der jüngere Bruder und die Mutter der Familie S. erst wenige Wochen vor der Wahl – und zwar nicht im für sie und den Stimmkreis 604 zuständigen Kreisverband Unterfranken Nord, sondern im AfD-Kreisverband Würzburg. Im Kreisverband Würzburg heißt der stellvertretende Vorsitzende zu dieser Zeit: Daniel Halemba. Inzwischen ist er aufgestiegen und selbst der Vorsitzende.
...
Die Aufnahmegespräche mit Bruder und Mutter S. haben Halemba und Thomas L. im Oktober 2022 geführt. Die entsprechenden Dokumente liegen t-online vor, auf ihnen prangen die Unterschriften der beiden Burschenschafter.
Als Adresse auf den Mitgliedsanträgen vermerkt ist für Mutter wie Bruder S. die Lortzingstraße 29 in Würzburg – es ist die Adresse des Verbindungshauses der Teutonia Prag. Das Haus, in dem Halemba zu diesem Zeitpunkt wohnte.

Die Burschenschaft aber ist ein Männerbund. Dass Mutter S. in deren Domizil leben soll, erscheint als unwahrscheinlich. Und auf den Ausweisen der beiden, die für die Mitgliederverwaltung fotografiert werden, steht keine Würzburger Adresse.
...
Der Verdacht: Die beiden Mitglieder der Familie S. wurden unter falscher Adresse von Halemba und seinen Freunden in Würzburg im Schnellverfahren aufgenommen, um zu garantieren, dass sie pünktlich zur bald bevorstehenden Wahl stimmberechtigt sind. Erst kurz vor der Wahl wurden sie im Parteimanager, einem Computerprogramm zum Mitgliedermanagement, rübergebucht in Stimmkreis 604. Familie S. soll an der Wahl teilnehmen können, um jeden Preis.
Der Verdacht erhärtet sich in den folgenden Wochen.
Nachdem Kritik parteiintern laut und auch in mehreren regionalen Medien aufgegriffen wurde, will jemand die beiden Mitglieder der Familie S. bei der Stadt Würzburg nachträglich für sechs Wochen auf die Lortzingstraße 29 in Würzburg ummelden. Was auf den Mitgliedsanträgen vermerkt wurde, soll so offenbar nachträglich Realität, die Aufnahme im fremden Kreisverband plausibel werden.
Die Stadt Würzburg aber spielt das Spiel nicht mit, sie recherchiert und stellt zwei Verstöße gegen das Bundesmeldegesetz fest. "Eine rückwirkende melderechtliche Anmeldung auf die Anschrift Lortzingstraße 29 in Würzburg stellte sich als unrichtig heraus", teilt die Stadt t-online auf Nachfrage mit. Mitte Februar seien Unregelmäßigkeiten aufgefallen und Nachforschungen angestrengt worden, Mitte April und Anfang Mai habe die Stadt Bußgelder gegen zwei Personen aus dem Ort in Stimmkreis 604 erlassen, die nach Aussage der Stadt beglichen wurden.

...

Als sich Kritik an Halembas Wahl regt und Protestbriefe geschrieben werden, rüstet das Netzwerk auf. Die jungen Rechten und ihre Unterstützer beginnen, gegen ihre Kritiker vorzugehen – mit aggressiven Anwaltsschreiben, mit Lügen und Intrigen.

Als Erstes trifft es einen Teilnehmer der Versammlung im November, der mit einer eidesstattlichen Versicherung dafür bürgen soll, dass die Wahl korrekt abgelaufen sei. Das ist ein Standardverfahren bei solchen Versammlungen, bei Wahlen werden aus dem Kreis der Anwesenden für solche Bürgschaften Personen bestimmt.
Doch der Mann zweifelt an der Rechtmäßigkeit der Abläufe massiv, keinesfalls will er mit seiner Unterschrift Falsches bezeugen. Weil er sich weigert, erhält er im Januar im Auftrag von Richard Graupner Post von Rechtsanwalt Rene Dierkes. Auch der 32-jährige Dierkes ist Mitglied der AfD, wie Graupner Anhänger des rechtsextremen Flügels in der Partei und schaffte wie Halemba vor wenigen Wochen erstmals den Einzug in den Landtag.

...


https://www.t-online.de/nachrichten...-halemba-der-putsch-der-burschen.html#focus-6
 

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Dierkes droht mit hohen Rechnungen. Sollte die Versammlung wegen der fehlenden Unterschrift wiederholt werden müssen, warnt er den Mann, "dass Sie sich in diesem Falle für den aus der Wiederholung der Aufstellungsversammlung resultierenden Schaden haftbar machen und daher auch im eigenen Interesse der Aufforderung nachzukommen haben!". Außerdem soll der Mann schon jetzt die Anwaltskosten für Graupner, also Dierkes' Honorar, zahlen: 540,50 Euro. Aber, so stellt Dierkes in Aussicht: Sollte der Mann binnen vier Tagen die eidesstattliche Erklärung liefern, müsse er nichts zahlen.

"Das war extremer Druck, das war total irre", sagt der Mann t-online. Er bleibt aber hart und liefert die Unterschrift nicht. Die Vorgänge im Kreisverband Unterfranken Nord seien für ihn der Grund gewesen, um Ende 2022 aus der AfD auszutreten. "Da sind ein paar junge Hanseln scharf auf die Posten im Landtag, um fett Kohle zu machen in den nächsten Jahren.
...
Die Realität in der AfD aber ist eine andere: Die Alten protegieren und umgarnen die jungen Rechtsextremen. Weil sie ihre Ideologie teilen – oder ihre Karriere von ihnen abhängt. "Die sind darauf angewiesen, dass sie die Stimmen von der JA bekommen", sagt Tanja Ehrensberger. "Die Partei ist im Arsch, die ist von denen komplett unterwandert."

...

Die Burschenschafter und Mitglieder der JA seien rechtsextrem, ideologisch ein Problem. Aber sie seien gerade bei Wahlen bestens organisiert – auch, weil sie skrupellos vorgingen. Und ihre Macht sei inzwischen so groß, dass jeder, der sie öffentlich kritisiere, eine Karriere in der Partei vergessen könne.


...

Kapitel 4: Schweig – oder wir lügen!​

Tanja Ehrensberger bekommt Methoden und Macht der jungen Rechten am eigenen Leib zu spüren. Sie ist eine der schärfsten Kritikerinnen der jungen Rechtsextremen und hat – im Gegensatz zu vielen Parteikollegen – keine Angst vor ihnen und ihren Juristen. Auf Versammlungen hakt die Beisitzerin des Kreisverbands Unterfranken Nord nach und sagt deutlich ihre Meinung.
Im Kampf gegen Ehrensberger bedienen sich die Burschenschafter einem in der AfD beliebten Mittel: Sie holen drei eidesstattliche Versicherungen gegen sie ein. Diese liegen t-online vor. Darin wird behauptet: Ehrensberger habe bei einer Versammlung signalisiert, man gehe mit den Informationen an die Presse, wenn die Parteispitze nicht reagiere. Die Schreiben sind fast wortgleich formuliert, schon das fällt auf.
Drei Männer haben die eidesstattlichen Versicherungen unterzeichnet – einer von ihnen ist ehemaliges Vorstandsmitglied im Kreisverband Unterfranken Nord, eng mit Halemba vertraut und Angestellter von Richard Graupner. Der zweite Mann ist noch sehr jung, auch er stammt aus dem Umfeld von Halemba, Thomas L. und den Teutonen; auch er feiert auf dem Foto mit ihnen im Würzburger Club.

Ehrensberger weist die Vorwürfe im Gespräch mit t-online zurück, auch andere Teilnehmer der Versammlung sagen: Ehrensberger habe sich nicht derartig geäußert.
Die Folge: Im Februar werden Ehrensberger überraschend die Mitgliedsrechte in der AfD entzogen. Das ist ungewöhnlich, in der Regel dauern die Prozesse vor den Schiedsgerichten der AfD Monate, manchmal Jahre. Bei Ehrensberger aber geht plötzlich alles ganz schnell – ähnlich wie bei der Aufnahme der Familie S. in die Partei. Parallel wird sie in Chats als "irre" und "asozial" beschimpft.
Perfide: Ehrensberger ist zu diesem Zeitpunkt hochschwanger.
Ehrensberger sagt, sie sei über die Skrupellosigkeit erstaunt gewesen, mit der man gegen sie in der Schwangerschaft vorgegangen sei, "nur um ans bezahlte Mandat zu kommen". Dabei sei man als Frau in dieser Partei schon einiges gewohnt: "Frauen sind in der AfD Menschen zweiter Klasse."

...

Der dritte Unterzeichner hat nichts mit den Teutonen und Halemba zu tun – und lässt kurz darauf eine Bombe platzen: Er zieht seine eidesstattliche Versicherung beim Landesschiedsgericht der Partei zurück und bezichtigt Halemba und Thomas L. in einem Brief an Bezirkschef Graupner, ihn überredet zu haben, Ehrensberger fälschlicherweise zu diffamieren. Das Schreiben liegt t-online vor.

Halemba und Thomas L. seien auf ihn zugekommen, Thomas L. habe "eindringlich um eine Gefälligkeit für ihn und Herrn Halemba" gebeten: Er solle eine eidesstattliche Versicherung unterzeichnen, auch andere würden das tun. "Frau Ehrensberger sei eine äußerst unbequeme Person und Viele (sic!) streben an, diese dringlichst aus der Partei zu entfernen."

...

Das Geständnis ist bedeutend, es zieht auch die anderen eidesstattlichen Versicherungen in Zweifel. Doch Ehrensberger erhält ihre Mitgliedsrechte noch monatelang nicht zurück. Später erklärt das Schiedsgericht der Partei eine weitere der eidesstattlichen Versicherungen in einem Schreiben explizit als "eher unglaubwürdig".

...

Aus Sicht der Burschenschafter dürfte sich das schmutzige Spiel gelohnt haben: Sie haben so nicht nur eine ihrer größten Kritikerinnen diffamiert. Sie haben auch dafür gesorgt, dass eine Person weniger gegen Halemba stimmen kann, als die Aufstellungsversammlung wiederholt werden muss.

...


Kapitel 5: Rechtsextrem und siegesgewiss​

Wegen Beschwerden der Halemba-Kritiker empfiehlt die Wahlaufsicht bei der Bezirksregierung nämlich, die Aufstellungsversammlung zu wiederholen. Im März 2023 kommt der Kreisverband Unterfranken Nord erneut zusammen.
Die Verhältnisse aber haben sich nicht im Sinne der Halemba-Kritiker geändert, im Gegenteil: Tanja Ehrensberger ist nun nicht stimmberechtigt – die Mitglieder der Familie S. schon. Dieses Mal erscheint außerdem Gustav M.
Auch dieser junge Mann ist im Kreisverband Unterfranken Nord unbekannt, auch hier gibt es erhebliche Zweifel daran, dass er wahlberechtigt ist. Und auch er ist tief mit der Teutonia verwoben: Zum in der Szene bedeutenden Wartburgfest 2017 war er es, der zehn Teutonen zur Teilnahme anmeldete.
Unterstützt wird Halemba bei der Wiederholungswahl außerdem von mehr als einem Dutzend Mitglieder der JA, die "Stimmung machen", wie es Teilnehmer der Versammlung schildern.
Sie tragen Trachten, Cordhosen, Anzüge. Sie laufen durch die Reihen, geben Wahlempfehlungen, grölen, klatschen. Manche trinken Alkohol, viel davon. Man ist siegesgewiss. Zu Recht.

...

Kapitel 6: Die Spitze bleibt stumm​

All diese Vorgänge werden den AfD-Spitzengremien in Land wie Bund gemeldet, vom Bezirks- über den Landesvorstand bis zur Bundesgeschäftsstelle. Lippold-Eggen und ihr Mann schildern ihre Zweifel im Detail, sie fordern, Halemba und Thomas L. aus der Partei auszuschließen, der Familie S. die Mitgliedsrechte zu entziehen und Tanja Ehrensberger beizustehen.
Doch vergeblich. In den meisten dieser Gremien ist die Zahl derer hoch, die dem rechtsextremen Flügel anhängen oder mit Rechtsextremen und ihren Methoden kein Problem haben. Lippold-Eggen sagt, sie habe in der Regel gar keine offizielle Reaktion erhalten, nicht einmal eine Eingangsbestätigung.
Für sie wie Ehrensberger ist das ein weiterer Beweis, wie weit die Unterstützung für Halemba reicht. Die Teutonen, die Junge Alternative, der rechtsextreme Flügel – die hingen alle zusammen.

...


Entscheidend für die Wahlkreisleitung bei der Landtagswahl ist außerdem vor allem, dass die Wählenden ordentliche Parteimitglieder sind und ihren Wohnsitz für "mindestens drei Monate in Bayern" haben. Unter welchen Umständen und wo sie genau in die AfD aufgenommen wurden, ob sie von einem Kreisverband in den anderen geschoben wurden, scheint für sie keine Rolle zu spielen.

Nicht satzungsgemäße Aufnahme von Mitgliedern, falsche Angaben auf Anträgen, zweifelhafte eidesstattliche Versicherungen, dubiose Drohschreiben von Anwälten, Angriffe in den sozialen Medien – das alles sind eben keine Fälle für die Wahlkreisleitung, sondern für die Schiedsgerichte und Vorstände der AfD. .

...

Die Kritiker dieser Methoden sind in der Partei schon jetzt fast verstummt, mit jeder Aktion werden sie weniger: Im Fall Halemba wurden nur wenige Mitglieder laut. Davon sind mehrere nun ausgetreten.
 

sportsgeist

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....der ideale Lebenslauf für eine Kariere bei den Grünen.
die Leute, die Sahra Wagenknecht warnten, dass eine Parteineugründung auch immer viel Gesindel, Vagabunden und Taugenixe anzieht, haben leider recht

gilt und galt auch für die AfD !!

aber man muss halt das nehmen, was da ist
im Ofen backen, kann man sich nix, oder man müsste es selber machen

so what
 
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gerthans

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Es ist der Moment, in dem Freia Lippold-Eggen erkennt, dass der Abend ganz anders verlaufen wird als gedacht.

Sie hat jedenfalls eine paranoide Fantasie, diese Freia Lippold-Eggen:

Die AfD-Stadträtin in Bad Kissingen, Freia Lippold-Eggen, hat das Vorgehen der AfD mit dem der NSDAP im Jahr 1933 verglichen und ihren Austritt aus der Partei angekündigt. „Um an die Macht zu kommen, nutzen sie die Schwächen der Demokratie – jener Demokratie, die sie abschaffen wollen“, sagte die Kommunalpolitikerin der „Saale-Zeitung“ aus Bad Kissingen. Dies funktioniere wie im Jahr 1933, als die NSDAP erstarkt sei.
Bad Kissingen - AfD-Stadträtin Freia Lippold-Eggen kündigt Austritt an und zieht NSDAP-Vergleich | https://www.deutschlandfunk.de/afd-stadtraetin-freia-lippold-eggen-kuendigt-austritt-an-und-zieht-nsdap-vergleich-100.html

Wer sich so etwas zusammenspinnt, dessen Berichte über Interna der bayerischen AfD sind dann natürlich unglaubwürdig.

Die AfD will also wie die NSDAP 1933 die Macht ergreifen! Diese Frau erzählt doch, was der politisch-mediale Komplex der BRD hören will und nicht, was Sache ist. Das gilt auch für die angeblichen AfD-Interna.
 
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gerthans

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jetzt hast du bloß vergessen, die Fakten der Schmierenkomödie zu widerlegen.

Wen wunderts?

Ich war nicht dabei - also kann ich, was sich abspielte, weder bestätigen, noch abstreiten.

Aber ich kann die Glaubwürdigkeit von Freia Lippold-Eggen in Frage stellen.
 
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gerthans

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Das war der falsche Post im falschen Strang!
 

blues

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Na hör mal, du diffamierst aber auch nicht schlecht!

Zitat Höcke:

Höcke hat am 18. Januar 2017

„Ich bin erstaunt über die Berichterstattung zu meiner Rede vom 17. Januar in Dresden. Angeblich soll ich dort das Holocaust-Gedenken der Deutschen kritisiert haben. Diese Auslegung ist eine bösartige und bewusst verleumdende Interpretation dessen, was ich tatsächlich gesagt habe. Wörtlich habe ich gesagt: ,Wir Deutschen sind das einzige Volk, das sich ein Denkmal der Schande in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt hat.‘

Das heißt, ich habe den Holocaust, also den von Deutschen verübten Völkermord an den Juden, als Schande für unser Volk bezeichnet. Und ich habe gesagt, dass wir Deutsche diesem auch heute noch unfassbaren Verbrechen, also dieser Schuld und der damit verbundenen Schande mitten in Berlin, ein Denkmal gesetzt haben.

Unzweifelhaft haben wir mit dem Holocaust-Mahnmal in Berlin unserer Schande ein Denkmal gesetzt. Der Begriff ,Denkmal der Schande‘ stammt übrigens gar nicht von mir, sondern ist schon vor langer Zeit zumindest in den politischen Sprachgebrauch eingegangen. So heißt es etwa in einer Drucksache (14/3126) des Deutschen Bundestages: ,Denkmäler der Schande und der Trauer, des Stolzes und der Freude sind notwendige Grundsteine des neuen Deutschland und der neuen Bundeshauptstadt.‘

In meiner Dresdner Rede ging es mir darum, zu hinterfragen, wie wir Deutschen auf unsere Geschichte zurückblicken und wie sie uns im 21. Jahrhundert identitätsstiftend sein kann. Zweifellos müssen wir uns in unserer Selbstvergewisserung der immensen Schuld bewusst sein. Sie ist ein Teil unserer Geschichte. Aber sie ist eben nur ein Teil unserer Geschichte. Auch darauf habe ich in meiner Dresdner Rede hingewiesen.

Außer uns Deutschen hat kein Volk der Welt in seiner Hauptstadt einen Ort des Gedenkens an die von ihm begangenen Gräueltaten geschaffen. Diese Fähigkeit, sich der eigenen Schuld zu stellen, zeichnet uns Deutsche aus. Uns zeichnet aber auch etwas anderes aus: Wir haben den Buchdruck erfunden, Martin Luther stieß die Reformation an. Wir sind das Land der Philosophen, Dichter, Komponisten und Erfinder. Dieser großartige kulturelle Schatz gerät uns zuweilen aus dem Blick. Auch das habe ich in Dresden gesagt, und es war der eigentliche Kern meiner Aussage. Schuldbewusstsein allein kann keine gesunde Identität stiften, sondern nur eine gebrochene. Und auch das muss uns klar sein: Die für uns alle sichtbaren Integrationsprobleme in diesem Land resultieren auch aus dieser unserer gebrochenen Identität.“ Zitatende Höcke

Zitat R. Augstein:

"Nun soll in der Mitte der wiedergewonnenen Hauptstadt Berlin ein Mahnmal an unsere fortwährende Schande erinnern. Anderen Nationen wäre ein solcher Umgang mit ihrer Vergangenheit fremd. Man ahnt, daß dieses Schandmal gegen die Hauptstadt und das in Berlin sich neu formierende Deutschland gerichtet ist.

Man wird es aber nicht wagen, so sehr die Muskeln auch schwellen, mit Rücksicht auf die New Yorker Presse und die Haifische im Anwaltsgewand, die Mitte Berlins freizuhalten von solch einer Monstrosität."

»Wir sind alle verletzbar« | https://www.spiegel.de/politik/wir-sind-alle-verletzbar-a-bfeed278-0002-0001-0000-000007085973
ich muss ich enttäuschen, ich diffamiere nicht sondern belege meine Kritik.
Das du allerdings eine Partei vertrittst in der, der Faschist Höcke
offen zugibt, dass er den Medienstaatsvertrag kündigen will spricht Bände wohin die politische Rechte will.
Sie bewegt sich außerhalb des demokratischen Diskurses.
 
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ich muss ich enttäuschen, ich diffamiere nicht sondern belege meine Kritik.
Das du allerdings eine Partei vertrittst in der der Faschist Höcke
offen zu gibt, dass er den Medienstaatsvertrag kündigen will spricht Bände wohin politische Rechte will.
Sie bewegt sich außerhalb des demokratischen Diskurse.
Der user @Roquette ist zumindest einer von denen, die ähnlich wie dieser Lykurg im XXX sehr offen zu ihrer rechtsextremen Überzeugung stehen. Das ist mir schon lieber als die dummen Heuchler, die militante Reichsbürger als "Senioren-WG mit Luftgewehr" bezeichnen oder behaupten, "Nahzies" gäbe es ja gar nicht.
 

KurtNabb

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ich muss ich enttäuschen, ich diffamiere nicht sondern belege meine Kritik.
Das du allerdings eine Partei vertrittst in der der Faschist Höcke
offen zu gibt, dass er den Medienstaatsvertrag kündigen will spricht Bände wohin politische Rechte will.
Sie bewegt sich außerhalb des demokratischen Diskurses.
Deine Kritik wurde gerade widerlegt.
 

KurtNabb

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Der user @Roquette ist zumindest einer von denen, die ähnlich wie dieser Lykurg im XXX sehr offen zu ihrer rechtsextremen Überzeugung stehen. Das ist mir schon lieber als die dummen Heuchler, die militante Reichsbürger als "Senioren-WG mit Luftgewehr" bezeichnen oder behaupten, "Nahzies" gäbe es ja gar nicht.
Du faselst wieder.
 

Roquette

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ich muss ich enttäuschen, ich diffamiere nicht sondern belege meine Kritik.
Das du allerdings eine Partei vertrittst in der der Faschist Höcke
offen zu gibt, dass er den Medienstaatsvertrag kündigen will spricht Bände wohin politische Rechte will.
Sie bewegt sich außerhalb des demokratischen Diskurses.
Den "demokratischen Diskurs" verlässt doch, wer ein Zwangs-TV mit Intendantengehältern von 600 000 € im Jahr, 70 Radiossender, 30 TV-Sender (und überall der gleiche Müll), Hetze nicht nur gegen die AfD, sondern auch gegen Arbeitgeber und Vermieter beibehalten will, oder?
 

Roquette

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Der user @Roquette ist zumindest einer von denen, die ähnlich wie dieser Lykurg im XXX sehr offen zu ihrer rechtsextremen Überzeugung stehen. Das ist mir schon lieber als die dummen Heuchler, die militante Reichsbürger als "Senioren-WG mit Luftgewehr" bezeichnen oder behaupten, "Nahzies" gäbe es ja gar nicht.
Was du wohl weisst, jetzt hast du mich genug genervt, bist gebannt. Belehre andere, suche woanders Streit.
 
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Was du wohl weisst, jetzt hast du mich genug genervt, bist gebannt. Belehre andere, suche woanders Streit.
Ach, schade.
Du faselst wieder.
Nein, das ist alles wahr, hier jeweils nachzulesen.
Sie hat jedenfalls eine paranoide Fantasie, diese Freia Lippold-Eggen:
Interessant, dein Leugnen offensichtlichen Materials. Vor allem sind ja die eidesstattlichen Erklärungen unbestreitbar vorgelegt worden und auch der Druck auf den anderen AfD-Mann ist aktenkundig. Leugnen wirkt damit sogar als Bestätigung.
 

Picasso

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ich muss ich enttäuschen, ich diffamiere nicht sondern belege meine Kritik.
Das du allerdings eine Partei vertrittst in der, der Faschist Höcke
offen zugibt, dass er den Medienstaatsvertrag kündigen will spricht Bände wohin die politische Rechte will.
Sie bewegt sich außerhalb des demokratischen Diskurses.
Kein betreutes Denken mehr? Keine Erziehung durch den Staat? Erschütternd.
 

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Was du wohl weisst, jetzt hast du mich genug genervt, bist gebannt. Belehre andere, suche woanders Streit.
dem Le Bon nacheifernd mujss alles aus dem Weg, was irgendwie zum Nachdenken zwingen könnte.
Lächerliche Geisteshaltung!

Hast wohl auch so mit den Bedenkenträgern gehandelt die dich davor warnten, alles in Immobilien zu stecken ...
 

Jakob

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Kein betreutes Denken mehr? Keine Erziehung durch den Staat? Erschütternd.
Ist dir das US-System lieber? Keine Grenzen. Grenzenloser Konsumismus als durch Gewinn orientierte Großkonzerne?.
 

Picasso

Die letzten Tage.
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Ist dir das US-System lieber? Keine Grenzen. Grenzenloser Konsumismus als durch Gewinn orientierte Großkonzerne?.
Was glaubst du wer das System übernommen hat?

Abgesehen davon hat es nichts mit der Thematik zu tun. Ich brauche kein Lern und Erziehungsfernsehen für erwachsene Bürger, für das ich dann auch noch bezahlen soll. Ich denke selbst.
 

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