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  1. #1
    Piranha hat diesen Thread gestartet
    Avatar von Piranha

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    Standard Der Spitzensteuersatz und was er bewirkt

    Die Washington Post hat eine nette Grafik rausgebracht, wo der Spitzensteuersatz in den USA seit 1913 als Kurve gezeichnet wird.

    https://www.washingtonpost.com/us-po...emocrats-help/

    Wunderbar zu sehen, dass es immer dann einen Crash oder sogar Krieg gab, wenn der Spitzensteuersatz gesenkt wurde, ob 1913 oder vor 1930 oder die Dauerkrise die wir nun seit über 20 Jahren haben, steht in direkter Korrelation zum Spitzensteuersatz.

    Ist ja nun auch logisch, weil nun mal alles Geld der Welt immer nur durch Kreditaufnahme geschöpft wird, denn das bedeutet, sobald man den Reichen erlaubt weniger Steuern zu bezahlen (sprich mehr zu sparen) MÜSSEN aus Gründen einfachster Buchhaltung die Armen und die Mittelschicht tiefer in die Schulden sinken und das bedeutet vollautomatisch, dass die Normalverbraucher weniger Zeug kaufen können was dann zum Crash der Wirtschaft führt.

    Man kann es sogar so weit verallgemeinern, dass man sagt: Je niedriger der Spitzensteuersatz, desto schlechter geht es der Wirtschaft.

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    Geändert von Piranha (30.09.2020 um 17:56 Uhr)
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  2. #2
    Sozialdemokrat Avatar von Alter Stubentiger

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    Zitat Zitat von Piranha Beitrag anzeigen
    Die Washington Post hat eine nette Grafik rausgebracht, wo der Spitzensteuersatz in den USA seit 1913 als Kurve gezeichnet wird.

    https://www.washingtonpost.com/us-po...emocrats-help/

    Wunderbar zu sehen, dass es immer dann einen Crash oder sogar Krieg gab, wenn der Spitzensteuersatz gesenkt wurde, ob 1913 oder vor 1930 oder die Dauerkrise die wir nun seit über 20 Jahren haben, steht in direkter Korrelation zum Spitzensteuersatz.

    Ist ja nun auch logisch, weil nun mal alles Geld der Welt immer nur durch Kreditaufnahme geschöpft wird, denn das bedeutet, sobald man den Reichen erlaubt weniger Steuern zu bezahlen (sprich mehr zu sparen) MÜSSEN aus Gründen einfachster Buchhaltung die Armen und die Mittelschicht tiefer in die Schulden sinken und das bedeutet vollautomatisch, dass die Normalverbraucher weniger Zeug kaufen können was dann zum Crash der Wirtschaft führt.
    Eine gewisse Korrelation gibts vielleicht. Aber keinen Zusammenhang.
    Das Einkommen und der Steuersatz der Reichen ist völlig entkoppelt von den Problemen der Normalverbraucher und Armen zu betrachten. Du bist aber nicht der Erste der da Zusammenhänge erkennen will. Schon die Reaganomics basierten auf der Annahme dass da ein Zusammenhang besteht. Allerdings in der Form dass weniger Steuern für Reiche gleichzeitig mehr Investitionen und damit Einkommen für die Armen bedeutet. Wie wir heute alle wissen ist dies nicht so. Reiche investieren am Kapitalmarkt. Das bringt gar nichts für die breite Bevölkerung.

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  3. #3
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    Zitat Zitat von Alter Stubentiger Beitrag anzeigen
    Eine gewisse Korrelation gibts vielleicht. Aber keinen Zusammenhang.
    Das Einkommen und der Steuersatz der Reichen ist völlig entkoppelt von den Problemen der Normalverbraucher und Armen zu betrachten. Du bist aber nicht der Erste der da Zusammenhänge erkennen will. Schon die Reaganomics basierten auf der Annahme dass da ein Zusammenhang besteht. Allerdings in der Form dass weniger Steuern für Reiche gleichzeitig mehr Investitionen und damit Einkommen für die Armen bedeutet. Wie wir heute alle wissen ist dies nicht so. Reiche investieren am Kapitalmarkt. Das bringt gar nichts für die breite Bevölkerung.
    Es würde auch nichts bringen, wenn sie direkt investieren und Produkte herstellen, welche sich niemand leisten kann. Da Problem ist immer die Kaufkraft der breiten Gesellschaft.

    BG, New York

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  4. #4
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    Zitat Zitat von Alter Stubentiger Beitrag anzeigen
    Eine gewisse Korrelation gibts vielleicht. Aber keinen Zusammenhang.
    Das Einkommen und der Steuersatz der Reichen ist völlig entkoppelt von den Problemen der Normalverbraucher und Armen zu betrachten. Du bist aber nicht der Erste der da Zusammenhänge erkennen will. Schon die Reaganomics basierten auf der Annahme dass da ein Zusammenhang besteht. Allerdings in der Form dass weniger Steuern für Reiche gleichzeitig mehr Investitionen und damit Einkommen für die Armen bedeutet. Wie wir heute alle wissen ist dies nicht so. Reiche investieren am Kapitalmarkt. Das bringt gar nichts für die breite Bevölkerung.
    Fehler 1: es geht nicht um den Spitzensteuerstatz, sondern um den Grenzsteuersatz

    Fehler 2: man findet geausoviele Beispiel für Crashs, wenn die Steuersätze nach oben gingen ... die behauptetet Korrelation ist reinster eingebildeter Bullshit

    Fehler 3: immer wenn Risikofreudige investieren, profitieren immer auch ganz automatisch die Risikoarmen mit

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  5. #5
    Piranha hat diesen Thread gestartet
    Avatar von Piranha

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    Zitat Zitat von New York Beitrag anzeigen
    Es würde auch nichts bringen, wenn sie direkt investieren und Produkte herstellen, welche sich niemand leisten kann. Da Problem ist immer die Kaufkraft der breiten Gesellschaft.
    Die Antwort die da als Erstes von rechts kam (die ich gar nicht gelesen hätte wenn du sie nicht zitiert hättest) zeigt doch gleich wieder wo das Problem liegt, nämlich darin, dass die Rechten noch nicht mal die untersten Grundlagen von einfachster Buchhaltung verstehen.

    Im Eingangsbeitrag stelle ich heraus, dass je niedriger der Spitzensteuersatz, desto grösser die Krise, weil Normalverbraucher dann nicht konsumieren können.
    Als Antwort kommt, das kann nicht sein, weil unter Reagan eine SENKUNG vom Spitzensteuersatz nicht zu Investitionen geführt hat.
    Er schreibt also PRÄZISE dasselbe was ich gesagt habe, nur aus Sicht von der anderen Seite, und will daraus konstruieren dass meine Aussage falsch sein soll.

    Laut meiner Aussage macht eine Senkung die Krise grösser, laut seiner Aussage ist die Tatsache, dass eine Senkung die Krise vergrössert hat der Beweis, dass meine Aussage falsch ist ....... Herr schmeiss Hirn vom Himmel.

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    Geändert von Piranha (30.09.2020 um 18:10 Uhr)
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  6. #6
    Avatar von Smoker
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    Zitat Zitat von Alter Stubentiger Beitrag anzeigen
    Eine gewisse Korrelation gibts vielleicht. Aber keinen Zusammenhang.
    Das Einkommen und der Steuersatz der Reichen ist völlig entkoppelt von den Problemen der Normalverbraucher und Armen zu betrachten. Du bist aber nicht der Erste der da Zusammenhänge erkennen will. Schon die Reaganomics basierten auf der Annahme dass da ein Zusammenhang besteht. Allerdings in der Form dass weniger Steuern für Reiche gleichzeitig mehr Investitionen und damit Einkommen für die Armen bedeutet. Wie wir heute alle wissen ist dies nicht so. Reiche investieren am Kapitalmarkt. Das bringt gar nichts für die breite Bevölkerung.
    Na da schau her da hat einer tatsächlich mal ein bisschen Grundwissen in Ökonomie. Sieht man hier selten.

    Was der Spitzensteuersatz bewirkt: Einerseits bremst er die Steuerlast von sagen wir mal "Berufsreichen" also Leute deren Beruf "reich sein" sein könnte. Anderseits schröpft er sogenannte "Einkommensreiche" die haben nich so viel daß sie nur davon leben können, leben aber trotzdem auf großem Fuße auch wenn sie noch kein Vermögen angehäuft haben. Und genau DA haben wir das erste Problem... es werden die falschen BElastet und ENTlastet.
    Investieren tun beide nicht. Naja wenn man vom Häuschen oder Autos unsw. absieht. Oder auch mal einen Maler oder ähnliches...

    Investitionen (im Sinne von Besitz verpflichtet...blabla) kommen von Unternehmen und Unternehmern. Nie von Privatleuten. Und Investitionen von Unternehmen und Unternehmern, die sind überwiegend finanziert mit Fremdkapital und eher selten mit Eigenkapital. Wenn man also einem Unternehmen die Steuern erlässt dann hat das auf die Investitionen keinen großen Einfluss. Ebensowenig wie eine hohe Besteuerung von Unternehmen und Unternehmern (ab jetzt UU genannt) der breiten Bevölkerung hilft. Warum? Nun als UU schlägt man jegliche Besteuerung einfach auf den Endpreis auf. Daher hat die Besteuerung auch auf Bilanzen keinen Effekt. Lediglich im internationalen Wettbewerb macht sich das bemerkbar. Ja und was passiert wenn UU die Steuern einfach umlegen? Genau letztlich zahlt es der Verbraucher selbst.

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  7. #7
    Psw-Legende Avatar von sportsgeist

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    Zitat Zitat von New York Beitrag anzeigen
    Da Problem ist immer die Kaufkraft der breiten Gesellschaft.
    die Kaufkraft der breiten Gesellschaften ist schon lange nicht mehr das Problem ...
    ... wir haben die letzten Jahre die Kaufkraft der breiten Massen extrem verbreitert, was dazu führt, dass wir zu einer immer stärkeren Konsumgesellschaft mutieren

    Konsumgesellschaften haben aber auch nicht nur Vorteile ...
    ... die eklatanten Nachteile einer zu stark auf Konsum gedrillten Gesellschaft kann man in den historischen Daten der Neuen Bundesländern von 1990 bis 2008 studieren

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  8. #8
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    Zitat Zitat von sportsgeist Beitrag anzeigen
    die Kaufkraft der breiten Gesellschaften ist schon lange nicht mehr das Problem ...
    ... wir haben die letzten Jahre die Kaufkraft der breiten Massen extrem verbreitert, was dazu führt, dass wir zu einer immer stärkeren Konsumgesellschaft mutieren

    Konsumgesellschaften haben aber auch nicht nur Vorteile ...
    ... die eklatanten Nachteile einer zu stark auf Konsum gedrillten Gesellschaft kann man in den historischen Daten der Neuen Bundesländern von 1990 bis 2008 studieren
    Ist auf die USA bezogen.

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  9. #9
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    Zitat Zitat von Piranha Beitrag anzeigen
    Die Antwort die da als Erstes von rechts kam (die ich gar nicht gelesen hätte wenn du sie nicht zitiert hättest) zeigt doch gleich wieder wo das Problem liegt, nämlich darin, dass die Rechten noch nicht mal die untersten Grundlagen von einfachster Buchhaltung verstehen.

    Im Eingangsbeitrag stelle ich heraus, dass je niedriger der Spitzensteuersatz, desto grösser die Krise, weil Normalverbraucher dann nicht konsumieren können.
    Als Antwort kommt, das kann nicht sein, weil unter Reagan eine SENKUNG vom Spitzensteuersatz nicht zu Investitionen geführt hat.
    Er schreibt also PRÄZISE dasselbe was ich gesagt habe, nur aus Sicht von der anderen Seite, und will daraus konstruieren dass meine Aussage falsch sein soll.

    Laut meiner Aussage macht eine Senkung die Krise grösser, laut seiner Aussage ist die Tatsache, dass eine Senkung die Krise vergrössert hat der Beweis, dass meine Aussage falsch ist ....... Herr schmeiss Hirn vom Himmel.
    Bei Reagan und nach Reagan hat aber die Kiste geblüht und die Leute haben investiert. Reagan selbst war schon ein Aufschwung. Analog Deutschland, mit Kohl ging es wirtschaftlich aufwärts.

    BG, New York

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  10. #10
    Piranha hat diesen Thread gestartet
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    Mir war ja eh klar, dass die Wortverdreher in diesem Thema wieder ganz vorne dabei sind, aber ich versuche trotzdem mal ein paar Dinge richtig zu stellen.

    Wir leben im Kapitalismus, was bedeutet die ganze Welt basiert auf der Idee, dass Unternehmen Profit damit machen Zeug zu produzieren was Normalverbraucher konsumieren.
    Ganz offensichtlich können Normalverbraucher aber nur so viel konsumieren wie sie Einkommen haben.
    Wer DAS nicht will, der muss den Kapitalismus abschaffen.

    Nachdem Geld immer nur durch Kreditaufnahme geschöpft wird, fallen die Kreditnehmer schon mal als Konsumenten aus, sprich Konsumkredite sind eine Einbahnstrasse UND Sackgasse gleichzeitig, einfach weil schon einen Monat nach der Kreditaufnahme der Konsument seinen Kredit abstottern muss und dann WENIGER Zeug kaufen kann als vor dem Kredit.
    Ergo bleiben als mögliche Geldschöpfer nur die über, die nicht konsumieren, sprich der Staat und die Unternehmen.
    Ein Staat der sich selbst in die Verfassung schreibt, dass er keine neuen Schulden machen darf und der GLEICHZEITIG den Unternehmen die Steuern so weit senkt, dass die nicht nur keine Schulden mehr machen, sondern sogar Netto-Sparer werden, der würgt vollautomatisch die Wirtschaft ab, weil es in diesem Staat niemanden mehr gibt der Geld schöpft.

    Einzige Alternative zu Geldschöpfung durch Staat oder Unternehmen ist es einen grösseren Teil der existierenden Geldmenge im Umlauf zu halten und dazu muss man den Sparern, sprich denen die mehr einnehmen als sie ausgeben, die Steuern so lange erhöhen, bis sie ihre Ersparnisse in den Umlauf geben müssen, egal ob ihnen nun ihre Vermögen besteuert werden oder sie es vorziehen das Geld auszugeben bevor die Steuer zugreift.

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    Geändert von Piranha (30.09.2020 um 18:44 Uhr)
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