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Thema: 20. Juli 1944

  1. #51
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    Zitat Zitat von Humanist62 Beitrag anzeigen
    Im Gegensatz dazu waren Adlige bei den Nazis nicht besonders beliebt
    Viele sogenannt "Adlige" - der "Adel" war seit 1919 abgeschaffr, die ehemaligen "Adelstitel" können nur noch als Teil des Familiennamens geführt werden -
    waren selber Nazis, bis hin zum ehemaligen "Kronprinzen",
    Der damalige "von Hannover" hat "gute Geschäfte" mit der NS-Administration gemacht, besonders bei der "Arisierung".
    Der ehemalige "Herzog von Sachsen-Coburg und Gotha" Carl Eduard hat schon vor '33 die NSDAP kräftig unterstützt und hat dann "dem Regime" nach Kräften gedient, nicht dur als SA-Führer.
    (deshalb wurde bei Besuchen der Queen in Deutschland dieser Zweig der Verwandtschaft nie zugelassen).

    "die Nazi-Führung" war sogar stets um die Adligen bemüht, allenfalls manche "Proleten" mochten sie nicht.
    (umgekehrt galten vielen ehemals "Adligen" die "Nazis" als "zu proletenhaft").
    Die SA hatte zu einer "Adelshochzeit" sogar den Ordnungsdienst übernommen, eine ganze Stadt abgesperrt und "Spalier" gestanden!

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    Geändert von HaddschiUmar (21.07.2020 um 04:28 Uhr)

  2. #52
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    Zitat Zitat von Diskursant Beitrag anzeigen
    ...
    Das Scheitern des 2. Versuchs am 20.7. lässt sich nicht den Verschwörern anlasten.
    Die Wahrscheinlichkeit das H unbeschadet blieb lag minimal. Leider kam es anders., .

    Die Hauptschuld am Scheitern des Widerstands lag jedoch bei der alliierten Führung.
    Der Europachef des OSS, Allen Dulles der in der Schweiz operierte hatte den Widerstand
    von links bis rechts mit Informanten durchsetzt. Ziel: Der Widerstand durfte keinen Erfolg
    haben, denn der hätte nur „den Russen“ genützt
    und möglicherweise zu Friedensverhandlungen
    geführt. Die Feindschaft des Westens gegen die Sowjetunion mit der Gefahr eines neuen Krieges
    hatte spätestens schon 1943 begonnen – eine Kontinuität bis heute. ...
    Ist doch logisch, "man" brauchte die "Sowjets" möglichst nah sn Westeuropa.

    Wenn man sich den Frontverlauf an der "Ostfront" ansieht, wo der 1943 war und auch im Juli 1944: noch völlig auf "sowjetischem" Gebiet !
    Da hätte es doch keinen "Eisernen Vorhang" mitten durch Deutschland gegeben. Die baltischen Staaten, Polen, Tschechoslowakei, Ungarn, ... waren auch noch nicht von der Sowjetarmee "befreit" - was hätte Dulles mit den Ländern im geplanten Krieg gegen die Sowjetunion anfangen sollen?!
    Damit "die Sowjets" in Reichweite kommen konnten, musste man sich erst an der Elbe begegnen, nur deshalb haben die USA Nahrungsmittel und kriegswichtiges Material an die SU geliefert - sonst hätte der "Krieg nach dem Krieg" doch keinen Spaß gemacht - selbst wenn der dann doch nur "Kalt" geblieben ist.

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  3. #53
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    Zitat Zitat von Orwellhatterecht Beitrag anzeigen
    Was mich stets daran stört, dass Stauffenberg stets als der große, verhinderte Erlöser gefeiert wird, der leider das Pech hatte, dass Hitler vorzeitig den Raum verliess, ...
    Dann informiere dich doch mal richtig!

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  4. #54
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    Zitat Zitat von Leseratte Beitrag anzeigen
    Heute jährt sich das Attentat.
    Zitat Zitat von Leseratte Beitrag anzeigen
    Die angeblichen Befreier haben Deutschland zerstört, nicht Hitler. Außerdem arbeiteten die Verräter des 20. Juli 1944 bis zuletzt nach eigenem Bekunden an der Niederlage ihres eigenen Landes. ...
    Nein, sie wollten "retten, was noch zu retten war" !
    Zu dem Zeitpunkt musste jedem verantwortlichen Militär klar sein, dass der Krieg nicht mehr zu gewinnen war.

    In Afrika war das "Afrikakorps" vernichtet,
    in Italien rückten die Alliierten von Süden her vor,
    an der Ostfront war die Wehrmacht seit der "Schlacht am Kursker Bogen" im Sommer '43 nurnoch im Rückwärtsgang,
    über Deutschland hatten die Alliierten die Lufthoheit und konnten bombardieren, was sie bombardieren wollten,
    und mit der "Landung in der Normandie" konnte sich jeder an fünf Fingern abzählen, dass die Niederlage nicht mehr abzuwenden ist.

    Bei der militärischen Lage wäre es für jeden Verantwortlichen "Pflicht" gewesen, den Krieg möglichst schnell zu beenden, solange die Fronten noch außerhalb des Territoriums des Deutschen Reiches waren. - Ob der GröFaZ selber noch an die kommenden "Wunderwaffen" glaubte, sei dahingestellt.

    Wenn das Attentat und der Putsch gelungen wäre, hätten die Putschisten mit einem schnellen Eingeständnis der Niederlage den Krieg möglicherweise beenden können und damit "ihr Land" vor viel Zerstörung und viel Leid bewahrt. Die Bedingungen der alliierten Sieger wären auch bei Weitem nicht so schmerzhaft für "die Deutschen" gewesen!

    In der Zeit "nach dem 20. Juli 1944" bis zum Kriegsende ist durch Bomben und den direkten "Bodenkrieg" weit mehr von Deutschland zerstört worden, als die Jahre zuvor;
    und vor allem: in der Zeit sind mehr deursche Zivilisten und Soldaten "umgekommen", als in den ganzen Kriegsjahren zuvor!

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    Geändert von HaddschiUmar (21.07.2020 um 12:40 Uhr)

  5. #55
    Avatar von Orwellhatterecht

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    Zitat Zitat von HaddschiUmar Beitrag anzeigen
    Viele sogenannt "Adlige" - der "Adel" war seit 1919 abgeschaffr, die ehemaligen "Adelstitel" können nur noch als Teil des Familiennamens geführt werden -
    waren selber Nazis, bis hin zum ehemaligen "Kronprinzen",
    Der damalige "von Hannover" hat "gute Geschäfte" mit der NS-Administration gemacht, besonders bei der "Arisierung".
    Der ehemalige "Herzog von Sachsen-Coburg und Gotha" Carl Eduard hat schon vor '33 die NSDAP kräftig unterstützt und hat dann "dem Regime" nach Kräften gedient, nicht dur als SA-Führer.
    (deshalb wurde bei Besuchen der Queen in Deutschland dieser Zweig der Verwandtschaft nie zugelassen).

    "die Nazi-Führung" war sogar stets um die Adligen bemüht, allenfalls manche "Proleten" mochten sie nicht.
    (umgekehrt galten vielen ehemals "Adligen" die "Nazis" als "zu proletenhaft").
    Die SA hatte zu einer "Adelshochzeit" sogar den Ordnungsdienst übernommen, eine ganze Stadt abgesperrt und "Spalier" gestanden!

    Im Grunde genommen hatte es der Adel in Deutschland doch schon immer gut. Zwar wurde seine Herrschaft mit Beendigung des 1. Weltkrieges abgeschafft, doch an einflussreichen Schaltstellen wirkte er stets weiter. Unzählige, große Konzerne leisteten sich an der Spitze im Vorstand (machte sich gut auf dem Briefbogen!) Adelige. So konnten sie insgeheim über die Wirtschaft weiterhin an exponierter Stelle weiter regieren...

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    "Zu Risiken und Nebenwirkungen von Rechtspopulisten lesen Sie ein Geschichtsbuch oder fragen Sie Ihre Grosseltern!"

  6. #56
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    Auch das SED-Regime schmückte sich mit einigen "von", u.a.:
    "Manfred von der Hochantenne"
    "Sudel-Ede", der aus einer NS-'Banker und Industriellen'-Familie (incl. "Kriegsverbrecher") stammte und dem Ulbricht untersagte, sein "von" abzulegen,
    ...

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