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    Standard Was ist eigentlich aus al-Qaida geworden?

    Das sind jetzt wieder unsere Freunde, feix.

    https://deutsch.rt.com/meinung/98019...kaida-und-weg/


    Idlib: Al-Qaida und der Wandel von Terroristen zu Freiheitskämpfern für den Westen


    Knapp zwei Jahrzehnte nach den Anschlägen 9/11 ist die Terrororganisation al-Qaida für den Westen wieder salonfähig. In der Provinz Idlib kämpft sie an der Seite einer NATO-Armee gegen syrische Regierungstruppen und wird von mehreren westlichen Regierungen unterstützt.

    von Zlatko Percinic

    Ob Osama bin Laden tatsächlich im Paradies und dort von 72 Jungfrauen umgeben ist, wie es die islamistische Propaganda gerne hätte, ist ungewiss. Wo immer er auch sei, ziemlich sicher würde er aber grinsen über die Entwicklung, die seiner Organisation al-Qaida seit seinem eigenen Tod 2011 widerfahren ist. Seit den Anschlägen am 11. September 2001 in New York und Washington galt Bin Laden als der Teufel in menschlicher Gestalt, den es wieder in das Reich der Unterwelt zu befördern galt.


    Mit dem Tod des einst gefürchteten al-Qaida-Chefs am 2. Mai 2011 im pakistanischen Abbottabad endete aber keineswegs die Geschichte "seiner" Terrororganisation. Sie fand in Syrien nicht nur ein neues Betätigungsfeld, sondern noch etwas viel Wertvolleres: Einen Weg zur Absolution durch den Westen.

    Umbenannt in Dschabhat an-Nusra, späteres Rebranding in Dschabhat Fath asch-Scham und heute zu Hai'at Tahrir asch-Scham (HTS) machte sie zur Speerspitze des vom Westen und einigen Golfstaaten verfolgten Regime-Change-Projekts in Damaskus. Anfänglich erfolgte die Zusammenarbeit ehemaliger Gegner über "moderate" Gruppierungen, an die große Mengen von Waffen geliefert wurden. Und mittendrin der US-Geheimdienst CIA. Aus kroatischen Restbeständen und dem zerbombten Libyen wurden hunderte Tonnen an Waffen und Munition nach Syrien gebracht, die am Ende in den Händen von Terroristen landeten. Das führte dazu, dass das US-Außenministerium von Hillary Clinton feststellte:

    AQ (Al-Kaida) ist auf unserer Seite in Syrien. Ansonsten haben sich die Dinge wie erwartet entwickelt.

    Von Anfang an war aber die Türkei das wichtigste Bindeglied zu Dschihadisten und Terroristen jeglicher Couleur, die in den Grenzgebieten ihr Unwesen trieben. In deutschen Medien erfuhr man aber davon so gut wie gar nichts. Zu tief war auch die Bundesregierung in das Projekt zum Sturz von Präsident Baschar al-Assad verwickelt, als dass ein Interesse bestanden hätte, die "Partner" bei diesem Vorhaben genauer zu beleuchten. Am Anfang waren es ehrenwerte "Aufständische" und "Rebellen" und als immer schrecklichere Bilder von Kopfabschneidern und Kannibalen aus Syrien auftauchten, nannte man sie immer noch "moderate Rebellen".

    Diese Fassade konnte so lange aufrechterhalten werden, bis Russland Ende September 2015 auf Einladung der syrischen Regierung in den Krieg eingriff. Plötzlich geriet der florierende Ölhandel zwischen den Dschihadisten des sogenannten Islamischen Staats und der Türkei unter Druck, als die russische Luftwaffe Bilder von den kilometerlangen LKW-Kolonnen mit Ölladungen machte und schließlich auch dort angriff.

    Schließlich sorgte die Verabschiedung der UN-Resolution 2249 dafür, dass der Terrorismus als Bedrohung für den Weltfrieden eingestuft wurde. Und erst diese Resolution legte auch den Grundstein für die sogenannte Anti-IS-Koalition, aber auch dafür, was derzeit in Idlib passiert. Die UN-Mitgliedstaaten wurden aufgefordert, "alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen", um "den sicheren Zufluchtsort" von ISIS, sowie "der Al-Nusra-Front und allen anderen mit Al-Qaida verbundenen Personen, Gruppen, Unternehmen und Einrichtungen und anderen terroristischen Gruppen zu beseitigen, den sie in erheblichen Teilen Iraks und Syriens geschaffen haben". Mit anderen Worten erteilte der UN-Sicherheitsrat den Staaten einen Freibrief, die Terrororganisationen im Irak und Syrien auszuschalten.

    Genau das haben die syrischen Truppen mit Hilfe von Russland, dem Iran und schiitischen Milizen aus Afghanistan, Irak und Libanon getan und tun es immer noch. Doch die westliche Staatengemeinschaft war nicht bereit, diese UN-Resolution auch vollumfänglich umzusetzen, da sie im zu krassen Gegensatz zu den selbst verfolgten Regime-Change-Plänen stand. Wer sollte dann die Kämpfe gegen die syrischen Truppen führen, wenn al-Qaida & Co. vernichtet sind? Deshalb konzentrierte sich die westliche Anti-IS-Koalition allein auf den IS und ließ die anderen Terroristen weiter gewähren.

    Die grünen Dschihadisten-Busse

    Im Verlauf des Jahres 2016 wandelte sich langsam der Charakter des Krieges in Syrien. Es gelang den Regierungstruppen und ihren Alliierten, in die Offensive zu gehen, und sie begannen, verlorengegangenen Boden wiedergutzumachen. Dabei wurden jene grünen Busse weltberühmt, die Syrien 2009 aus China erhalten hatte und die seinerzeit eigentlich ein Symbol für den Aufschwung des Landes markieren sollten. Stattdessen wurden die Busse nun zu einem Symbol für die Niederlage von Dschihadisten und Terroristen. Tausende Kämpfer und ihre Familien konnten so eingekesselte Ortschaften verlassen, und wurden zunächst einfach in Gebiete umgesiedelt, die immer noch unter der Kontrolle von "Rebellen" standen.

    Am Ende blieb dafür nur noch die Provinz Idlib übrig, die jahrelang von der al-Qaida aka Al-Nusra-Front und dem heutigen HTS kontrolliert wurde. Hier blühte auch das Geschäft der sogenannten Weißhelme, jener angeblich uneigennützigen, freiwilligen Helfer, die von westlichen Regierungen mit Millionenbeträgen unterstützt und medial vermarktet wurden. Dass sich in deren Rängen Sympathisanten und Kämpfer von verschiedenen Gruppierungen der Dschihadisten und Terroristen befanden, interessierte dort zumindest niemanden.

    Erst als sich die syrische Offensive in den vergangenen Wochen zuletzt auch gegen Idlib selbst richtete, fanden Politiker und Regierungen in Deutschland, Großbritannien und den USA plötzlich wieder ein höchst bemerkenswertes Interesse an Menschenrechten. Der CDU-Politiker und Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses Norbert Röttgen fand besonders drastische Worte:


    Norbert Röttgen

    @n_roettgen

    Assads Truppen, unterstützt von RUS & Iran, haben eine erbarmungslose Offensive auf #Idlib gestartet. RUS bombardiert Zivilisten. Wer kann, ist geflohen. Wir erleben die schlimmsten Kriegsverbrechen & #Putin beweist einmal mehr: Alles was er in der Region kann & will, ist Krieg.
    177
    11:01 - 4. Feb. 2020


    Auffällig ist, dass bei der Befreiung von ar-Raqqa in Syrien oder Mosul im Irak aus den Fängen des IS solche Bedenken über die Folgen einer Offensive ausgeblieben waren. Beide Städte wurden durch die von den USA angeführte Koalition in Schutt und Asche gebombt. Allein in ar-Raqqa kamen bei dem Bombenhagel mindestens 1.600 Zivilisten ums Leben. Ein US-Kommandeur brüstete sich damit, dass die US-Armee zwischen Juni und Oktober 2017 rund 30.000 Artilleriegeschosse abgefeuert hatte.

    Selbst als die Türkei in der vergangenen Woche in Idlib mit schwerem Kriegsmaterial wie Kampfpanzern (darunter auch deutsche Leopard-2), Mehrfachraketenwerfern und Panzerhaubitzen einmarschierte, gab es keinerlei Kritik von Röttgen & Co. Nicht einmal dann, als Bilder und Videos auftauchten, wie Dschihadisten der HTS mit von der Türkei gelieferten Luftabwehrraketen einen syrischen Hubschrauber abgeschossen haben und anschließend die Leichen der getöteten Piloten hinter Motorrädern wie Viehkadaver durch die Straßen zogen.

    Die vollkommene Verwandlung von Terroristen in Freiheitskämpfer für den Westen wurde erfolgreich vollendet, als US-Außenminister Mike Pompeo erklärte, dass die USA an der Seite "unseres NATO-Alliierten Türkei" stehen.

    Indem kein Wort über al-Qaida mehr verloren wurde, indem ebenso die Tatsache verschwiegen wird, dass ein NATO-Land an der Seite von Dschihadisten in Syrien Krieg führt, wäscht der Westen die Verbrechen dieser Organisation rein. Auch NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg ist sich nicht zu schade zu behaupten, dass das transatlantische Militärbündnis "den Kampf gegen internationalen Terrorismus intensiviert" habe, sich gleichzeitig aber an die Seite der Türkei schlägt und obendrein die syrische Offensive gegen al-Qaida in Idlib verurteilt.

    Und wenn die Kämpfer der aus al-Qaida hervorgegangenen Organisationen für den Westen jetzt plötzlich keine Terroristen mehr sind, können sie – der weiteren Logik folgend – auch keine Bedrohung für den Weltfrieden mehr sein, deren "sichere Zufluchtsorte" in Idlib "beseitigt" werden sollten, wie es einst mit der UN-Resolution 2249 angestrebt wurde.

    Ende Zitat

    LG
    Debitist

    3 Nicht möglich! Sie müssen sich anmelden, um Beiträge zu bewerten.
    "Alle Staaten werden für alle Staaten, alle Notenbanken für alle Notenbanken haften, einschließlich Währungsfonds und Weltbank und vielen anderen internationalen Institutionen. Und alle Staaten werden für alle Banken geradestehen, aber auch alle Notenbanken für alle Staaten und alle Staaten für alle Notenbanken. Alle, alle, alle werden für alle, alle, alle dasein. Und alle wissen, dass keinem von allen etwas passieren darf, weil dann allen etwas zustößt.”

    Paul C.Martin, 1987

  2. #2
    Avatar von denmarkisbetter
    Abschiebefan
     


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    Die sind jetzt beim Jobcenter. Die wollten doch immer nur gammeln,Beute für Nixtun,kriminell sein,Polygamie,vergewaltigen.

    Kriegen sie bei uns auf Rezept und auf Stütze.

    3 Nicht möglich! Sie müssen sich anmelden, um Beiträge zu bewerten.
    Rache für Familie Bivsi, Rache für die Braven im Slum: AfD
    Ausserdem wird die AfD in der Zeitung und in vielen Medien empfohlen.
    Zb Klaus Kleber (2 Mio/Jahr) ist genau an mir Durchschnittsbürger interessiert. Auf ihn höre ich. Er ist besorgt um mich.
    Tugces Mörder darf nach 8 Jahren wieder einreisen. Grundrente verwehren, bis dahin AfD in die Regierung.
    Religion wird überschätzt: Abschiebungen sind heilige Handlungen: huldigen wir so oft wir können.

  3. #3
    sitzen auf wtc7 Avatar von zwei2Raben
    3. Newton-Axiom
     


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    Was aus Al Qaida geworden ist?
    Sie haben in D 10 bis 15 Identitäten und kassieren mehrfach H4, um mehr Waffen horten zu können. Ab und zu vergewaltigen sie ein Schulmädchen und werfen es anschließend in einen Fluss. Die Behörden finden das normal. Man sollte sich also nicht allzusehr verwundert darüber sein und tapfer seine Steuern und Abgaben bezahlen.

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    Das Ergebnis der Wahl muss rückgängig gemacht werden. Es wird so lange gewählt, bis Stalin das Ergebnis passt.
    ≤#}jjjj++><{

    Nazis:FreRex,Jakob,vHanseat,DWBrot,bluetie, commander,sportlaller,StefanOWW,compa, Milchmädchenfrank,Tmaar,conscience,bergmn, e.augusti,Cotti,Patrick,
    vexa,Olivia,FCB-Fön,K0881,Giorgete,tafkas,woppaq, Fwolf,Maier2o,watson,OttoF,gfriedrich,Nsachse, Atue,manfredm,metadatas,P1950,busse, aStubenti

  4. #4
    Debitist hat diesen Thread gestartet


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    Zitat Zitat von denmarkisbetter Beitrag anzeigen
    Die sind jetzt beim Jobcenter. Die wollten doch immer nur gammeln,Beute für Nixtun,kriminell sein,Polygamie,vergewaltigen.

    Kriegen sie bei uns auf Rezept und auf Stütze.
    Vielleicht sind auch welche hier bei gewesen:

    https://www.journalistenwatch.com/20...opfer-sachsen/

    LG
    Debitist

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    "Alle Staaten werden für alle Staaten, alle Notenbanken für alle Notenbanken haften, einschließlich Währungsfonds und Weltbank und vielen anderen internationalen Institutionen. Und alle Staaten werden für alle Banken geradestehen, aber auch alle Notenbanken für alle Staaten und alle Staaten für alle Notenbanken. Alle, alle, alle werden für alle, alle, alle dasein. Und alle wissen, dass keinem von allen etwas passieren darf, weil dann allen etwas zustößt.”

    Paul C.Martin, 1987

  5. #5
    Avatar von zebra

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    Zitat Zitat von denmarkisbetter Beitrag anzeigen
    Die sind jetzt beim Jobcenter. Die wollten doch immer nur gammeln,Beute für Nixtun,kriminell sein,Polygamie,vergewaltigen.

    Kriegen sie bei uns auf Rezept und auf Stütze.
    nach dem nun auch in Deutschland Ehe und Sex mit Kinder geduldet wird ...
    im Deckmantel des Islam ... sind wir weit heruntergekommen ...
    wie verblödet kann ein Deutscher Politiker noch sein ???

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  6. #6
    Gott über allles Stammuser Avatar von Leseratte
    Bundeskanzler Björn Höcke
     


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    Man hört nur noch vom Islamischen Staat. Aber mit dem ist auch schon wieder vorbei.

    0 Nicht möglich! Sie müssen sich anmelden, um Beiträge zu bewerten.
    Ich hoffe, daß Björn Höcke im Herbst Ministerpräsident von Thüringen wird und aus diesem Amt heraus schließlich Bundeskanzler.

    Björn Höcke:

    Sie müssen sich mal Bundesjustizminister Heiko Maas angucken, als ich die Nationalflagge, dieses zentrale nationale Symbol, herausgeholt habe. Es war so, als ob man Graf Dracula ein mit Knoblauchknollen geschmücktes Kreuz in die Visage gehalten hätte!

  7. #7
    Avatar von Ophiuchus
    Putinversteher
     


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    Zitat Zitat von Debitist Beitrag anzeigen
    Das sind jetzt wieder unsere Freunde, feix.

    https://deutsch.rt.com/meinung/98019...kaida-und-weg/


    Idlib: Al-Qaida und der Wandel von Terroristen zu Freiheitskämpfern für den Westen


    Knapp zwei Jahrzehnte nach den Anschlägen 9/11 ist die Terrororganisation al-Qaida für den Westen wieder salonfähig. In der Provinz Idlib kämpft sie an der Seite einer NATO-Armee gegen syrische Regierungstruppen und wird von mehreren westlichen Regierungen unterstützt.

    von Zlatko Percinic

    Ob Osama bin Laden tatsächlich im Paradies und dort von 72 Jungfrauen umgeben ist, wie es die islamistische Propaganda gerne hätte, ist ungewiss. Wo immer er auch sei, ziemlich sicher würde er aber grinsen über die Entwicklung, die seiner Organisation al-Qaida seit seinem eigenen Tod 2011 widerfahren ist. Seit den Anschlägen am 11. September 2001 in New York und Washington galt Bin Laden als der Teufel in menschlicher Gestalt, den es wieder in das Reich der Unterwelt zu befördern galt.


    Mit dem Tod des einst gefürchteten al-Qaida-Chefs am 2. Mai 2011 im pakistanischen Abbottabad endete aber keineswegs die Geschichte "seiner" Terrororganisation. Sie fand in Syrien nicht nur ein neues Betätigungsfeld, sondern noch etwas viel Wertvolleres: Einen Weg zur Absolution durch den Westen.

    Umbenannt in Dschabhat an-Nusra, späteres Rebranding in Dschabhat Fath asch-Scham und heute zu Hai'at Tahrir asch-Scham (HTS) machte sie zur Speerspitze des vom Westen und einigen Golfstaaten verfolgten Regime-Change-Projekts in Damaskus. Anfänglich erfolgte die Zusammenarbeit ehemaliger Gegner über "moderate" Gruppierungen, an die große Mengen von Waffen geliefert wurden. Und mittendrin der US-Geheimdienst CIA. Aus kroatischen Restbeständen und dem zerbombten Libyen wurden hunderte Tonnen an Waffen und Munition nach Syrien gebracht, die am Ende in den Händen von Terroristen landeten. Das führte dazu, dass das US-Außenministerium von Hillary Clinton feststellte:

    AQ (Al-Kaida) ist auf unserer Seite in Syrien. Ansonsten haben sich die Dinge wie erwartet entwickelt.

    Von Anfang an war aber die Türkei das wichtigste Bindeglied zu Dschihadisten und Terroristen jeglicher Couleur, die in den Grenzgebieten ihr Unwesen trieben. In deutschen Medien erfuhr man aber davon so gut wie gar nichts. Zu tief war auch die Bundesregierung in das Projekt zum Sturz von Präsident Baschar al-Assad verwickelt, als dass ein Interesse bestanden hätte, die "Partner" bei diesem Vorhaben genauer zu beleuchten. Am Anfang waren es ehrenwerte "Aufständische" und "Rebellen" und als immer schrecklichere Bilder von Kopfabschneidern und Kannibalen aus Syrien auftauchten, nannte man sie immer noch "moderate Rebellen".

    Diese Fassade konnte so lange aufrechterhalten werden, bis Russland Ende September 2015 auf Einladung der syrischen Regierung in den Krieg eingriff. Plötzlich geriet der florierende Ölhandel zwischen den Dschihadisten des sogenannten Islamischen Staats und der Türkei unter Druck, als die russische Luftwaffe Bilder von den kilometerlangen LKW-Kolonnen mit Ölladungen machte und schließlich auch dort angriff.

    Schließlich sorgte die Verabschiedung der UN-Resolution 2249 dafür, dass der Terrorismus als Bedrohung für den Weltfrieden eingestuft wurde. Und erst diese Resolution legte auch den Grundstein für die sogenannte Anti-IS-Koalition, aber auch dafür, was derzeit in Idlib passiert. Die UN-Mitgliedstaaten wurden aufgefordert, "alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen", um "den sicheren Zufluchtsort" von ISIS, sowie "der Al-Nusra-Front und allen anderen mit Al-Qaida verbundenen Personen, Gruppen, Unternehmen und Einrichtungen und anderen terroristischen Gruppen zu beseitigen, den sie in erheblichen Teilen Iraks und Syriens geschaffen haben". Mit anderen Worten erteilte der UN-Sicherheitsrat den Staaten einen Freibrief, die Terrororganisationen im Irak und Syrien auszuschalten.

    Genau das haben die syrischen Truppen mit Hilfe von Russland, dem Iran und schiitischen Milizen aus Afghanistan, Irak und Libanon getan und tun es immer noch. Doch die westliche Staatengemeinschaft war nicht bereit, diese UN-Resolution auch vollumfänglich umzusetzen, da sie im zu krassen Gegensatz zu den selbst verfolgten Regime-Change-Plänen stand. Wer sollte dann die Kämpfe gegen die syrischen Truppen führen, wenn al-Qaida & Co. vernichtet sind? Deshalb konzentrierte sich die westliche Anti-IS-Koalition allein auf den IS und ließ die anderen Terroristen weiter gewähren.

    Die grünen Dschihadisten-Busse

    Im Verlauf des Jahres 2016 wandelte sich langsam der Charakter des Krieges in Syrien. Es gelang den Regierungstruppen und ihren Alliierten, in die Offensive zu gehen, und sie begannen, verlorengegangenen Boden wiedergutzumachen. Dabei wurden jene grünen Busse weltberühmt, die Syrien 2009 aus China erhalten hatte und die seinerzeit eigentlich ein Symbol für den Aufschwung des Landes markieren sollten. Stattdessen wurden die Busse nun zu einem Symbol für die Niederlage von Dschihadisten und Terroristen. Tausende Kämpfer und ihre Familien konnten so eingekesselte Ortschaften verlassen, und wurden zunächst einfach in Gebiete umgesiedelt, die immer noch unter der Kontrolle von "Rebellen" standen.

    Am Ende blieb dafür nur noch die Provinz Idlib übrig, die jahrelang von der al-Qaida aka Al-Nusra-Front und dem heutigen HTS kontrolliert wurde. Hier blühte auch das Geschäft der sogenannten Weißhelme, jener angeblich uneigennützigen, freiwilligen Helfer, die von westlichen Regierungen mit Millionenbeträgen unterstützt und medial vermarktet wurden. Dass sich in deren Rängen Sympathisanten und Kämpfer von verschiedenen Gruppierungen der Dschihadisten und Terroristen befanden, interessierte dort zumindest niemanden.

    Erst als sich die syrische Offensive in den vergangenen Wochen zuletzt auch gegen Idlib selbst richtete, fanden Politiker und Regierungen in Deutschland, Großbritannien und den USA plötzlich wieder ein höchst bemerkenswertes Interesse an Menschenrechten. Der CDU-Politiker und Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses Norbert Röttgen fand besonders drastische Worte:


    Norbert Röttgen

    @n_roettgen

    Assads Truppen, unterstützt von RUS & Iran, haben eine erbarmungslose Offensive auf #Idlib gestartet. RUS bombardiert Zivilisten. Wer kann, ist geflohen. Wir erleben die schlimmsten Kriegsverbrechen & #Putin beweist einmal mehr: Alles was er in der Region kann & will, ist Krieg.
    177
    11:01 - 4. Feb. 2020


    Auffällig ist, dass bei der Befreiung von ar-Raqqa in Syrien oder Mosul im Irak aus den Fängen des IS solche Bedenken über die Folgen einer Offensive ausgeblieben waren. Beide Städte wurden durch die von den USA angeführte Koalition in Schutt und Asche gebombt. Allein in ar-Raqqa kamen bei dem Bombenhagel mindestens 1.600 Zivilisten ums Leben. Ein US-Kommandeur brüstete sich damit, dass die US-Armee zwischen Juni und Oktober 2017 rund 30.000 Artilleriegeschosse abgefeuert hatte.

    Selbst als die Türkei in der vergangenen Woche in Idlib mit schwerem Kriegsmaterial wie Kampfpanzern (darunter auch deutsche Leopard-2), Mehrfachraketenwerfern und Panzerhaubitzen einmarschierte, gab es keinerlei Kritik von Röttgen & Co. Nicht einmal dann, als Bilder und Videos auftauchten, wie Dschihadisten der HTS mit von der Türkei gelieferten Luftabwehrraketen einen syrischen Hubschrauber abgeschossen haben und anschließend die Leichen der getöteten Piloten hinter Motorrädern wie Viehkadaver durch die Straßen zogen.

    Die vollkommene Verwandlung von Terroristen in Freiheitskämpfer für den Westen wurde erfolgreich vollendet, als US-Außenminister Mike Pompeo erklärte, dass die USA an der Seite "unseres NATO-Alliierten Türkei" stehen.

    Indem kein Wort über al-Qaida mehr verloren wurde, indem ebenso die Tatsache verschwiegen wird, dass ein NATO-Land an der Seite von Dschihadisten in Syrien Krieg führt, wäscht der Westen die Verbrechen dieser Organisation rein. Auch NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg ist sich nicht zu schade zu behaupten, dass das transatlantische Militärbündnis "den Kampf gegen internationalen Terrorismus intensiviert" habe, sich gleichzeitig aber an die Seite der Türkei schlägt und obendrein die syrische Offensive gegen al-Qaida in Idlib verurteilt.

    Und wenn die Kämpfer der aus al-Qaida hervorgegangenen Organisationen für den Westen jetzt plötzlich keine Terroristen mehr sind, können sie – der weiteren Logik folgend – auch keine Bedrohung für den Weltfrieden mehr sein, deren "sichere Zufluchtsorte" in Idlib "beseitigt" werden sollten, wie es einst mit der UN-Resolution 2249 angestrebt wurde.

    Ende Zitat

    LG
    Debitist
    Da wird sich umbenannt und zusammen geschlossen oder aufgesplittert , unterm Strich

    sind das für den Westen jetzt alles Rebellen die unterstützt gehören !

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    Das Volk sollte sich nicht vor der Regierung fürchten.
    Die Regierung sollte sich vor ihrem Volk fürchten.

    Kompost : Andreas1975 BDP Boxtrolls Brandy Compa Cotti denker_1 e.augustinos Ei Tschi FCB-Fan Federklinge HaddschiUmar imho joG Kamikatze leonidas Mavi Metadatas nachtstern Nansen Patrick Piranha riwa Rotschopf Sapore di Mare Tafkas Tooraj Trantor vexator wellenreiter wildermuth Woppadaq Jakob Heli Atue001 Uwe O. Le Bon Sportsgeist

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