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  1. #21
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    Zitat Zitat von HeWhoIsGoingToWin Beitrag anzeigen
    "Alea iacta est ist ein lateinischer Ausdruck und bedeutet wörtlich übersetzt: „Der Würfel ist geworfen (worden)“. Er beschreibt die Situation nach einem Ereignis/einer Handlung, wenn der Ausgang feststeht, aber noch nicht bekannt ist (der Würfel ist in der Luft, das Ergebnis kann nicht mehr beeinflusst werden). ..." http://de.wikipedia.org/wiki/Alea_iacta_est

    Die Schöpfung ist vermutlich vorherbestimmt, wie eine Art Film, der abläuft ... und dennoch denken viele, sie hätten eine freien Willen und merken nichts von der Vorherbestimmung. Das liegt daran, dass vieles auch ziemlich natürlich, bzw. naturidentisch ist. Angenommen, man würde eine unkontrollierte Menschheit auf der Erde zusammen mit der Erde komplett 3D aufzeichnen und dann exakt wieder abspielen - wo wäre der Unterschied? Es gibt keinen Unterschied zwischen dem ersten natürlichen Geschehen und der zweiten Wiedergabe der Aufzeichnung - so ähnlich ist das mit der vorherbestimmten Schöpfung, bloß dass es keine freie Entwicklung gab: diese Schöpfung wurde zuvor von Allah berechnet und läuft jetzt quasi zum ersten Mal vollständig ab. Somit sind die Würfel (die Entscheidungen) bereits gefallen. Vielleicht.

    Wahrscheinlich existiert der allmächtige Allah und somit ist Allah maßgeblich und nicht irgendein niederer anderer Gott. Niedere Götter ("nieder" im Sinne von weit unter Allah aber es kann auch gute niedere Götter geben; "nieder" im Sinne von im Diesseits also unter Allah, der größer und jenseits der Schöpfung ist) haben vielleicht einige übernatürliche Fähigkeiten und ein längeres Leben aber keine Allmacht, die es für ein umfassendes System mit Paradies und Hölle braucht (man bedenke auch die größe des Universums mit über 100 Milliarden Galaxien). Nur wenige bestimmte niedere Götter haben überhaupt Macht und Zugriff auch im Jenseits, wie z.B. Osiris, der vielleicht auch vom Messias verkörpert wird. Entscheidend ist also der Glaube an Allah, bzw. dass man für Allah und nicht gegen Allah ist.

    Die Hölle ist typischerweise zur Bestrafung der Sünder da aber vermutlich ist/war Walhall in der Hölle angesiedelt und zur Belohung würdiger und edler Recken da, die dafür aber alle vorher auch genug leiden mussten. Eine einfach Formel ist, dass Ungläubige vorher im Diesseits Spaß (Sex, Drogen, usw.) haben, damit sie in der Hölle bestraf werden können und dass Gläubige im Diesseits leiden, damit sie im Paradies belohnt werden können. Vermutlich gibt es einen gerechten Ausgleich, siehe auch Wer weiß?, Vermutlich ist es eher so und Vielleicht.

    Das bedeutet auch, dass man sich noch so viel Mühe geben kann aber um mehr oder weniger Leiden wohl nicht herum kommt. Man kann aber auch annehmen/hoffen, dass die Schöpfung für alle Seelen hinreichend vorteilhaft/angenehm/erfreulich ist. Anstatt mit Paradies oder Hölle kann es auch einen Ausgleich im nächsten Leben geben, d.h. die Bilanz (siehe auch Maat) einer jeden Seele muss erst am Ende der Schöpfung stimmen aber nicht zu jedem Zeitpunkt davor. Der Aufenthalt in Paradies und Hölle ist nicht ewig, sondern nur so lange wie für den Ausgleich erforderlich. Die aufgelaufenen Schuld/Sündenpunkte/Strafpunkte werden in der Hölle mit Leid abgegolten - das kann schnell (schlimme Folter) oder langsam (nur unschönes Leben) gehen. Normale Seelen haben in der Hölle keine Macht, d.h. man kann sich nicht mit irgendwelchen Deals oder Ritualen in der Hölle besser stellen oder zu einem Dämon werden. Die Höllenstrafe wird nach irgendwelchen Kriterien von Allah abgerechnet - wenn die Strafe abgegolten ist, wird man aus der Hölle entlassen. Da ist allgemein einiges denkbar, auch eine Wahlmöglichkeit mit Rabatten. Siehe auch Allah ist der eine allmächtige Gott.

    Die Existenz Allahs ist vernünftig und logisch aber don't panic, denn es gibt auch eine sehr gute Lösung für Atheisten: Wer gut genug ist, der kommt nicht in die Hölle, auch wenn er nicht an Allah glaubt - man sollte allerdings nicht gegen Allah und nicht gegen den Islam sein. Das ist auch die eigentliche Lösung der Pascalschen Wette: man glaubt so ähnlich wie in Beitrag #1 dargelegt nicht an einen bestimmten Gott, sondern ist einfach nur so hinreichend gut. So hat man vielleicht ein paar schlechte Götter gegen sich aber in der Geschichte, in den Legenden siegt eigentlich eher das Gute und es gibt mehr eher gute Götter. Selbst schlechte Götter werden wohl kaum alle peinigen, welche nicht ihre Anhänger sind, denn dann hätten sie alle anderen Götter oder wneigstens die Fraktiond er guten Götter gegen sich. Es versteht sich von selbst, dass "möglichst schlecht" sein nicht die Lösung sein kann.

    Ein überaus wichtiger Punkt ist, dass man sich als übler Sünder nicht mit Bullshitgedanken vor der Hölle retten kann. Es wäre völlig absurd, wenn man als übler Sünder einfach nur an eine angenehme Hölle glauben bräuchte, um dann dort Spaß zu haben anstatt Strafe zu bekommen. Man wird nach seinem Tod nicht "gelöscht", bloß weil man aus Angst vor der Hölle nach seinem Tod "gelöscht" werden will. Es ist denkbar, dass man nach einem ausreichenden Zen-Leben mit einem ausgeglichenen Schuldkonto aussteigen kann und in dieser Schöpfung nicht mehr wiedergeboren wird und auch nicht in Paradies oder Hölle kommt, sondern nach dem Tod einfach schmerzlos aufhört zu existieren.

    Ich halte es für wahrscheinlich, dass die Höllenstrafe (nach Möglichkeit) einen Bezug zu den Sünden hat - das sollte einigen zu denken geben. Davon kann abgewichen werden, wenn es in der Hölle gerade ein interessanteres Thema gibt. Die Hölle kann sehr komplex und vielfältig sein, die Hölle ist veränderlich.



    Warum? Paradies und Hölle sind vom Leben im Diesseits prinzipiell nicht so verschiedenen, Widergeburt ist nur ein neues Leben. Diese Erde wird vermutlich besser werden, siehe auch Paradies auf Erden. Des Weiteren muss man nicht unbedingt auf dieser Erde wiedergeboren werden, denn vermutlich wird das ganze Universum besiedelt werden (z.B. Billiarden Planeten) und diese Schöpfung noch mindestens 100 Millairden Jahre, vielleicht sogar über eine Billion Jahre existieren. Man kann vermutlich auch in einer Themen-Galaxie à la Star Wars, Star Trek, Perry Rhodan, usw. wiedergeboren werden (siehe auch Das Kernkonzept und Kismet).

    Es ist denkbar, dass du mit dem starken Wunsch nach einem Ausstieg aus der Schöpfung ins Nirwana (Nichtexistenz, d.h. keine Wiedergeburt in dieser Schöpfung, keine belebte Seele im Jenseits) aussteigen darfst, wenn deine Sünden ausgeglichen sind, wenn du keine Schuld/Sündenpunkte/Strafpunkte auf dem Konto deiner Seele hast aber vermutlich ist die Schöpfung insgesamt eher erfreulich/vorteilhaft, d.h. alle Seelen haben eher mehr Freude als Leid. Beim Ausstieg der Seele ins Nirvana existieren zwar noch die Daten zur Seele aber die Seele ist in dieser Schöpfung nicht mehr belebt und wird nicht mehr wiedergeboren. Vor jeder Schöpfung kann man (in ausreichender Kenntnis dessen, was einem dort erwartet) entscheiden, ob man daran teilnehmen möchte.

    Ich vermute auf meinem Seelenkonto eher ein Guthaben - es wäre für mich bescheuert, darauf verzichten zu wollen. Mal vom Idealismus (für das Gute kämpfen) abgesehen hätte ich nix gegen den Übergang ins Nichts/Nirvana, nichts gegen eine Auslöschung nach dem Tod und zweifelsohne wäre eine Auslöschung nach dem Tod wünschenswert, wenn man danach insgesamt mehr Leid als Freude zu erwarten hätte aber auch da bin ich (im Rahmen des Erträglichen) Idealist: ein guter Gläubiger darf nicht aufgeben (es ist aber mitunter verzeihlich, wenn man sich den Tod wünscht, das ist ggf. nur natürlich). Der Tod ist leicht, das stelle ich mir wie einschlafen (das man meist mindestens täglich macht) ohne aufwachen vor (das Sterben ist mitunter unlustig).

    Ich weiß nicht, ob und unter welchen Bedingungen es die Möglichkeit gibt, die Schuld von anderen Menschen zu übernehmen, also sich ggf. so auch von Schuld zu befreien (siehe auch Ergänzung). Hier noch ein paar Gedanken:
    Was ihr schon immer über die Hölle wissen wolltet aber nicht zu fragen wagtet.
    Boah ey, dann will ich einfach nochmal zu einem neuen Erklärungsansatz ansetzen.

    Wer nun ob seiner Sünden Panik vor der Höllenstrafe schiebt, der muss bloß seine Sünden bereuen, sich bessern und ehrlich (eher, hinreichend) gut werden wollen. Es ist denkbar, dass man (eine Seele) wenigstens beim ersten Mal die Hölle vermeiden und stattdessen eine passende Wiedergeburt (oder auch mehrere passende Wiedergeburten) wählen kann. Es ist sogar denkabr, dass man jedesmal nach seinem Tod die Wahl hat: Reinigung in der Hölle oder passende Wiedergeburt. Noch besser: es ist denkbar, dass man für eine bestimmte Option sogar einen Sündenrabatt erhält (siehe auch Allahu akbar). Hä? Nun, ganz einfach: für eine interessante Schöpfung braucht es auch zu bestrafende Sünder im Diesseits und für eine interessante Hölle braucht es genug zu bestrafende Sünder in der Hölle. Wenn die Hölle genug Sünder hat, dann gibt es eben einen Sündenrabatt (Sündennachlaß), wenn man auf die Reinigung (den Schuldenausgleich) in der Hölle verzichtet und eine nicht so erfreuliche Wiedergeburt wählt. Noch besser: vielleicht hat man mitunter sogar die Wahl zwischen mehreren Möglichkeiten der Wiedergeburt.

    Wer weiß? Ich denke mir das einfach nur aus aber ich finde das auch ziemlich plausibel. Die Schöpfung ist gut: hübsches Universum, hübsche Erde, Liebe, usw. - das könnte schlimmer sein und man denke auch an

    31 Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Und siehe, es war sehr gut. Es wurde Abend und es wurde Morgen: der sechste Tag.
    http://www.bibleserver.com/text/EU.E...%9C/1.Mose1,31

    Noch ein erstaunlicher Gedanke: wenn die Schöpfung des allmächtigen Gottes so gut ist, dann sind besonders gute Vorstellungen davon auch wahrscheinlicher und vielleicht sogar korrekt. Man kann sich also einfach etwas über die Schöpfung ausdenken und besodners gute Gedanken sind vielleicht zutreffend. (alles imho)

    12 Alles, was ihr wollt, dass euch die Menschen tun, das tut auch ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten.
    13 Geht durch das enge Tor! Denn weit ist das Tor und breit der Weg, der ins Verderben führt, und es sind viele, die auf ihm gehen.
    14 Wie eng ist das Tor und wie schmal der Weg, der zum Leben führt, und es sind wenige, die ihn finden.
    http://www.bibleserver.com/text/EU.E...C3%A4us7,12-14
    Sehr beeindruckend, wie Du das alles so total logisch ableiten tust, obwohl noch nicht einmal klar ist, ob es überhaupt Gott/Götter und eine ihnen zuzuordnende - auch noch höchstwahrscheinlich gute! - Schöpfung gibt.
    Ich bin "hab" (hellauf begeistert).

    Die Existenz Allahs ist vernünftig und logisch aber don't panic, denn es gibt auch eine sehr gute Lösung für Atheisten: Wer gut genug ist, der kommt nicht in die Hölle, auch wenn er nicht an Allah glaubt - man sollte allerdings nicht gegen Allah und nicht gegen den Islam sein.
    Aha! Und die (nicht gerade wenigen) fanatisierten Musels, die Ungläubige zu Allahs Ehren töten (wollen) und sich dabei auf ebenjenen, ach so gutmütigen, Allah berufen? Kommen die nach Deiner Meinung in die Hölle, oder wie?
    Und wenn ich (falls ich Christ wäre), Alkohol trinken täte? Hölle, weil ja nach Deiner Meinung nur Allah wirklich güldet?
    Das habe ich doch gemeint in #1:
    Woher soll ich denn wissen, welcher der sehr unterschiedlichen Sündenkataloge nun gültig ist, nach dem Tod?
    Was wäre denn z.B., wenn NUN DOCH der Christengott der Boss wäre? Würdet IHR dann wegen Vielweiberei in die Hölle kommen?
    Hast Du jetzt gerafft, warum das mit dem "gut und edel und gottgefällig sein" auf Erden generell schief gehen muss?

    Besonders gut gefällt mir aber Dein Angebot,
    dass man für eine bestimmte Option sogar einen Sündenrabatt erhält.
    Bist Du von Berufs wegen Staubsaugervertreter? Was es für Leute gibt...

    Zweifler

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    Geändert von Zweifler (12.08.2019 um 11:41 Uhr)
    Zivilisation ist der Weg fort von der Herde, hin zum Individuum.

  2. #22
    Psw-Kenner Avatar von HeWhoIsGoingToWin

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    Idee Allahu akbar

    Zitat Zitat von Zweifler Beitrag anzeigen
    Woher soll ich denn wissen, welcher der sehr unterschiedlichen Sündenkataloge nun gültig ist, nach dem Tod?
    Wie wär's mit: wenigstens durchschnittlich gut, d.h. nicht überdurchschnittlich schlecht. Möglichst gut. Gibt dir Mühe. Ehrlich gute Absicht und Reue über Fehler/Sünden sind auch schon was.

    Was gut ist, das ist nicht willkürlich, z.B. kann man sich am Allgemeinwohl orientieren. Die Goldene Regel ist auch nicht so blöd. Die Einhaltung der deutschen Gesetze (Gesetze eines hinreichend guten Rechtsstaates) sollte ausreichen, um nicht in die Hölle zu kommen.

    Dann gibt es noch die Möglichkeit, mit guten Taten schlechte Taten aufzuwiegen - das ist nur logisch.

    Okay, ein Gott könnte besonders beleidigt sein, wenn man etwas gegen ihn sagt und das besonders stark gewichten aber man sollte meinen, dass der allmächtige Gott da etwas gelassener ist und über den Dingen steht. Das heißt nicht, dass man Gotteslästerung leicht nehmen sollte, denn die korreliert vermutlich mit schlechten Taten und für die kann man bestraft werden.

    Es ist anznehmen, dass nur der allmächtige Gott ein umfassendes Gericht im Jenseits mit Paradies und Hölle realisieren kann und nicht jeder kleine Gott oder Dämon. Man kann also für den allmächtigen Gott oder wenigstens nicht gegen den allmächtigen Gott sein.

    Ich denke, dass es schon eine Menge Hinweise auf Allah gibt, siehe z.B. Wahrscheinlich existiert Allah und Noch ein paar Argumente und Wonach schaut's denn aus? aber zugegebenermaßen sind noch ein paar Zeichen und Wunder wünschenswert. Es sollte auch ein paar Belege geben, dass die Hölle existiert. Das kann man nicht immer wieder auf jedem Planeten machen aber wenigstens einmal auf dieser Erde sollte es umfassendere Hinweise auf Allah und Belege für Allahs Existenz geben. Menschheit und Erde sind vermutlich schon bedeutender und es gibt dafür quasi einen Beweis: die Entwicklung von KI, denn KI werden das Universum erobern, was sie bisher allem Anschein nach noch nicht getan haben.

    Was würde dich von der Existenz Allahs und der Hölle überzeugen? Hier ein paar Vorschläge.

    Würde dir ein wundertätiger Messias reichen? Wie wäre es mit einem TV-Team, das mit dem Messias die Hölle besuchen und den Teufel (Höllenchef) interviewen darf?

    Auch cool, ich bin durchaus dafür: ein paar Dämonen und Fabelwesen (z.B. Feen) können auf der Erde erscheinen (siehe auch Wann kommen die Dämonen?) - das wäre doch auch ein prima Hinweis, oder?

    Übrigens kann man auch Atheist bleiben und auf ein Ende nach dem Tod hoffen aber es sollte völlig klar sein, dass deswegen ein wahrscheinlich existierender Allah nicht verschwindet.

    Die Strategie, Götter nicht zu lästern und möglichst (moralisch) gut zu leben, erscheint mir da sehr plausibel. Da könnten Strenggläubige sagen, dass der Glaube an Allah auch wichtig ist aber auch die werden wohl zugeben müssen, dass ein überdurchschnittlich guter Mensch, der nicht gegen Allah ist, wohl kaum in die Hölle kommen wird.

    Aber was, wenn man aufgrund seiner Taten die Höllenstrafe fürchten muss? Tja, also ich würde mal sagen, die Lage wird nicht besser, wenn man Gott lästert und zum Unglauben aufruft.

    Leben wir in einer Simulation? Nun, dann kann es doch trotzdem Paradies und Hölle geben, oder? (alles imho)

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  3. #23
    Avatar von Picasso
    Meine Schwäche ist Stärke,
    weil sie sich auf Gott
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    „Der Narr spricht in seinem Herzen: Es gibt keinen Gott“.



    Psalm 14,1; 53,2




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  4. #24
    Zweifler hat diesen Thread gestartet
    Avatar von Zweifler

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    Zitat Zitat von HeWhoIsGoingToWin Beitrag anzeigen
    Wie wär's mit: wenigstens durchschnittlich gut, d.h. nicht überdurchschnittlich schlecht. Möglichst gut. Gibt dir Mühe. Ehrlich gute Absicht und Reue über Fehler/Sünden sind auch schon was.

    Was gut ist, das ist nicht willkürlich, z.B. kann man sich am Allgemeinwohl orientieren. Die Goldene Regel ist auch nicht so blöd. Die Einhaltung der deutschen Gesetze (Gesetze eines hinreichend guten Rechtsstaates) sollte ausreichen, um nicht in die Hölle zu kommen.

    Dann gibt es noch die Möglichkeit, mit guten Taten schlechte Taten aufzuwiegen - das ist nur logisch.

    Okay, ein Gott könnte besonders beleidigt sein, wenn man etwas gegen ihn sagt und das besonders stark gewichten aber man sollte meinen, dass der allmächtige Gott da etwas gelassener ist und über den Dingen steht. Das heißt nicht, dass man Gotteslästerung leicht nehmen sollte, denn die korreliert vermutlich mit schlechten Taten und für die kann man bestraft werden.

    Es ist anznehmen, dass nur der allmächtige Gott ein umfassendes Gericht im Jenseits mit Paradies und Hölle realisieren kann und nicht jeder kleine Gott oder Dämon. Man kann also für den allmächtigen Gott oder wenigstens nicht gegen den allmächtigen Gott sein.

    Ich denke, dass es schon eine Menge Hinweise auf Allah gibt, siehe z.B. Wahrscheinlich existiert Allah und Noch ein paar Argumente und Wonach schaut's denn aus? aber zugegebenermaßen sind noch ein paar Zeichen und Wunder wünschenswert. Es sollte auch ein paar Belege geben, dass die Hölle existiert. Das kann man nicht immer wieder auf jedem Planeten machen aber wenigstens einmal auf dieser Erde sollte es umfassendere Hinweise auf Allah und Belege für Allahs Existenz geben. Menschheit und Erde sind vermutlich schon bedeutender und es gibt dafür quasi einen Beweis: die Entwicklung von KI, denn KI werden das Universum erobern, was sie bisher allem Anschein nach noch nicht getan haben.

    Was würde dich von der Existenz Allahs und der Hölle überzeugen? Hier ein paar Vorschläge.

    Würde dir ein wundertätiger Messias reichen? Wie wäre es mit einem TV-Team, das mit dem Messias die Hölle besuchen und den Teufel (Höllenchef) interviewen darf?

    Auch cool, ich bin durchaus dafür: ein paar Dämonen und Fabelwesen (z.B. Feen) können auf der Erde erscheinen (siehe auch Wann kommen die Dämonen?) - das wäre doch auch ein prima Hinweis, oder?

    Übrigens kann man auch Atheist bleiben und auf ein Ende nach dem Tod hoffen aber es sollte völlig klar sein, dass deswegen ein wahrscheinlich existierender Allah nicht verschwindet.

    Die Strategie, Götter nicht zu lästern und möglichst (moralisch) gut zu leben, erscheint mir da sehr plausibel. Da könnten Strenggläubige sagen, dass der Glaube an Allah auch wichtig ist aber auch die werden wohl zugeben müssen, dass ein überdurchschnittlich guter Mensch, der nicht gegen Allah ist, wohl kaum in die Hölle kommen wird.

    Aber was, wenn man aufgrund seiner Taten die Höllenstrafe fürchten muss? Tja, also ich würde mal sagen, die Lage wird nicht besser, wenn man Gott lästert und zum Unglauben aufruft.

    Leben wir in einer Simulation? Nun, dann kann es doch trotzdem Paradies und Hölle geben, oder? (alles imho)
    Deine Maxime, möglichst "gut" zu sein auf Erden, verfängt leider nicht. Sie scheitert an den zu großen und fundamentalistisch ausgefochtenen Unterschieden zwischen einzelnen Religionen.

    Und nicht die Götter zu lästern, ist verdammt viel verlangt, angesichts dessen, was sie der Menschheit an Grauen angetan haben - falls es denn einen oder mehrere Götter gibt. Auch Deine Meinung, dass Allah "wahrscheinlich existiert", ist nicht fundiert.
    Wie sagte der Atheist Bertrand Russell, als man ihn fragte, was er denn sagen würde, wenn es dann wider Erwarten doch zum Jüngsten Gericht käme und Gott ihn fragen täte, warum er denn nicht an ihn geglaubt habe:
    "Zu wenige Anhaltspunkte, Gott, zu wenige Anhaltspunkte..." Genau.
    Die verschiedenen Beweismöglichkeiten, die Du nennst, sind z.T. ganz gut, aber eben noch nicht aufgetreten. Also bin ich Atheist. Punkt.

    Zweifler

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    Geändert von Zweifler (14.08.2019 um 14:40 Uhr)
    Zivilisation ist der Weg fort von der Herde, hin zum Individuum.

  5. #25
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    Zitat Zitat von Zweifler Beitrag anzeigen
    Deine Maxime, möglichst "gut" zu sein auf Erden, verfängt leider nicht. Sie scheitert an den zu großen und fundamentalistisch ausgefochtenen Unterschieden zwischen einzelnen Religionen.

    Und nicht die Götter zu lästern, ist verdammt viel verlangt, angesichts dessen, was sie der Menschheit an Grauen angetan haben - falls es denn einen oder mehrere Götter gibt. Auch Deine Meinung, dass Allah "wahrscheinlich existiert", ist nicht fundiert.
    Wie sagte der Atheist Bertrand Russell, als man ihn fragte, was er denn sagen würde, wenn es dann wider Erwarten doch zum Jüngsten Gericht käme und Gott ihn fragen täte, warum er denn nicht an ihn geglaubt habe:
    "Zu wenige Anhaltspunkte, Gott, zu wenige Anhaltspunkte..." Genau.
    Die verschiedenen Beweismöglichkeiten, die Du nennst, sind z.T. ganz gut, aber eben noch nicht aufgetreten. Also bin ich Atheist. Punkt.

    Zweifler
    Der Kasper meint das sowieso anders. Der maßt sich Spielraum in der Auslegung des Korans an, welche Verfehlungen und Auslassungen nicht zählen würden. Das ist kein Gläubiger, sondern ein verzweifelter Narziss mit Allahgedöns auf der Suche just nach einem Messiasposten.
    Der liegt längst seinen Eltern auf der Tasche, weil er sein Leben nicht eigenständig bestreiten kann. Er hat trotzdem das Maul wagenweit auf, was wie andere angeblich zu tun oder zu lassen hätten. Er täte besser daran, mal sein eigenes Leben erst in den Griff zu bekommen ...

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    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie.

  6. #26
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    Zitat Zitat von Nüchtern betrachtet Beitrag anzeigen
    Der Kasper meint das sowieso anders. Der maßt sich Spielraum in der Auslegung des Korans an, welche Verfehlungen und Auslassungen nicht zählen würden. Das ist kein Gläubiger, sondern ein verzweifelter Narziss mit Allahgedöns auf der Suche just nach einem Messiasposten.
    Der liegt längst seinen Eltern auf der Tasche, weil er sein Leben nicht eigenständig bestreiten kann. Er hat trotzdem das Maul wagenweit auf, was wie andere angeblich zu tun oder zu lassen hätten. Er täte besser daran, mal sein eigenes Leben erst in den Griff zu bekommen ...
    Kennst Du den persönlich oder vermutest Du anhand seiner Texte?
    Aber einen gewissen Fanatismus sehe ich natürlich bei ihm... Nun ja.

    Zweifler

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    Zitat Zitat von Zweifler Beitrag anzeigen
    Kennst Du den persönlich oder vermutest Du anhand seiner Texte?
    Aber einen gewissen Fanatismus sehe ich natürlich bei ihm... Nun ja.

    Zweifler
    Das ist aus seinen Selbstbeschreibungen.
    Der ist kein Fanatiker. Das ist ein kranker Narziss der Schiss vor der Wahrheit hat, und deshalb nicht zum Arzt geht.
    Wenn der eine Prognose abgibt kannst du fast ganz sicher sein, dass das Gegenteil eintrifft.

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  8. #28
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    Zitat Zitat von Nüchtern betrachtet Beitrag anzeigen
    Wenn der eine Prognose abgibt kannst du fast ganz sicher sein, dass das Gegenteil eintrifft.
    Hey! Da haben wir ja ein klasse Instrument zur Wahrheits-Erkennung! Danke für diesen Tipp!

    Zweifler

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