+ Antworten
Ergebnis 1 bis 3 von 3
  1. #1
    Gott über alles Aufsteiger
    Leseratte hat diesen Thread gestartet
    Avatar von Leseratte
    Bundeskanzler Björn Höcke
     


    Registriert
    18.06.2019
    Zuletzt online
    Gestern um 23:00
    Beiträge
    804
    Themen
    35

    Erhalten
    216 Tops
    Vergeben
    0 Tops
    Erwähnungen
    3 Post(s)
    Zitate
    555 Post(s)

    Standard Echnaton Der Ketzerpharo

    Bereits Echnatons Vater hob den Sonnengott Aton besonders hervor. Sein Sohn aber, nahm dessen Name als Thronname an und wollte, daß nur noch Aton verehrt wurde.

    Es war Echnaton, Pharao der 18. Dynastie, der geheimnisvollste Mann der ägyptischen Geschichte, der mit Gewalt eine Razzia am Firmament durchzog - und damit den Hebräern um Jahrhunderte zuvorkam. Der König verehrte nur noch einen Gott: Aton, dargestellt als strahlende, gleißende Sonnenscheibe.
    1353 v. Chr. bestieg Echnaton den Thron und begann sogleich mit seinem Werk.

    Bis ins Delta und nach Oberägypten rückten seine Schergen aus und zerkratzten die Götternamen in den Tempeln. Nur Heliopolis verschonte er. Dort lebten wahrscheinlich die Vordenker dieser Bewegung.

    Was für ein Umsturz! Traditionell standen Ägyptens Götzen verborgen in den Tempelschreinen. Es waren etwa 40 Zentimeter hohe Figuren aus Gold, Silber und Edelstein, die vom Oberpriester alltäglich mit Speisen versorgt wurden. Man badete sie in Milch und kleidete sie an. Im Gegenzug spendeten die Idole Trost und Hoffnung nach dem Tode, sie segneten und verhießen Glück.

    Aton dagegen war unsichtbar, reines Licht und aufs Diesseits gerichtet. Der Ketzer vernachlässigte die alten Totenbräuche. Die Balsamierer und Mumifizierer verloren an Ansehen. Der Kontakt zum Jenseits war unterbrochen. Alles an diesem ersten Propheten des Monotheismus mutet seltsam und einzigartig an. Echnaton, sagt Assmann, "steht für den Einbruch des Unwahrscheinlichen in die Geschichte".

    https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-49976963.html

    Der Glaube an einen Gott ginge demnach auf Echnaton zurück. Er scheiterte aber mit dessen Durchsetzung. Er wurde aus den Königslisten getilgt und sollte der Vergessenheit anheim fallen.

    Dann putschte ein General und drehte die Zeit wieder zurück. Eine Art demokratisches Roll-back der Götter setzte ein. "Das Land machte eine Krankheit durch", heißt es auf einer Stele. Von "Götterferne" ist die Rede.

    Echnaton wurde verfemt, sein Andenken ausgelöscht, der Name aus den Königslisten gestrichen. Es war, als wäre Ägypten aus dem bösen Schlaf der Eingottdiktatur erwacht.
    Und auch vom großen Echnaton kriegten die geknechteten Nomaden aus Asien Wind. Der Sonnengesang an Aton hat eine bemerkenswerte Ähnlichkeit mit dem Psalm 104, einem der schönsten Lieder des Alten Testaments. Der Übertragungsweg lief wahrscheinlich über die ägyptischen Militärkasernen und verbündeten Fürstenhöfe in Palästina.
    Es soll eine Verbindung von Echnaton zu Moses bestehen.

    Die Ur-Juden dagegen, die die Sonnenrevolte von Amarna ja ebenfalls mitbekommen hatten, hielten den Guru wohl für einen genialen Mann. Sie nahmen sich die ägyptischen Gruselsagen von Echnaton/Mose offenbar zum Vorbild - und färbten die Figur für die eigenen religiösen Zwecke um.
    Echnaton war auch eine schillernde Gestalt in der Geschichte.

    0 Nicht möglich! Sie müssen sich anmelden, um Beiträge zu bewerten.
    Ich hoffe, daß Björn Höcke im Herbst Ministerpräsident von Thüringen wird und aus diesem Amt heraus schließlich Bundeskanzler.

    Björn Höcke:

    Sie müssen sich mal Bundesjustizminister Heiko Maas angucken, als ich die Nationalflagge, dieses zentrale nationale Symbol, herausgeholt habe. Es war so, als ob man Graf Dracula ein mit Knoblauchknollen geschmücktes Kreuz in die Visage gehalten hätte!

  2. #2
    Avatar von Zoelynn
    seid ihr wahres leben
     


    Registriert
    28.12.2014
    Zuletzt online
    Heute um 00:39
    Beiträge
    10.970
    Themen
    2

    Erhalten
    1.788 Tops
    Vergeben
    1.757 Tops
    Erwähnungen
    80 Post(s)
    Zitate
    9348 Post(s)

    Standard

    Zitat Zitat von Leseratte Beitrag anzeigen
    Bereits Echnatons Vater hob den Sonnengott Aton besonders hervor. Sein Sohn aber, nahm dessen Name als Thronname an und wollte, daß nur noch Aton verehrt wurde.




    https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-49976963.html

    Der Glaube an einen Gott ginge demnach auf Echnaton zurück. Er scheiterte aber mit dessen Durchsetzung. Er wurde aus den Königslisten getilgt und sollte der Vergessenheit anheim fallen.





    Es soll eine Verbindung von Echnaton zu Moses bestehen.



    Echnaton war auch eine schillernde Gestalt in der Geschichte.
    tja, nicht erst mose hatte kontakt mit dem ägyptischen königshof
    kurz nach noahs landung,wurde ägypten entdeckt,der name ägypten
    stammt von einer frau mit namen ägyptus ca 2700 v. chr.
    der erste pharao war schwarz
    abraham war ca 1700 v chr. am königshof,lehrte dort astronomie
    joseph einer der 12 söhne jakob war statthalter des königs
    mose ca 1200 v.chr amtsträger beim pharao erreichte den auszug der israeliten
    jesus familie flüchtete nach ädypten zu euner jüdischen enklave wo auch ein tempel stand
    daher auch die teilweise verwandshaft der religionen.

    0 Nicht möglich! Sie müssen sich anmelden, um Beiträge zu bewerten.
    ERKENNE

  3. #3
    Freiwirtschaftler Psw-Legende Avatar von Pommes

    Registriert
    22.06.2009
    Zuletzt online
    Heute um 01:34
    Beiträge
    30.964
    Themen
    3

    Erhalten
    11.105 Tops
    Vergeben
    6.770 Tops
    Erwähnungen
    562 Post(s)
    Zitate
    28086 Post(s)

    Standard

    Zitat Zitat von Leseratte Beitrag anzeigen
    Bereits Echnatons Vater hob den Sonnengott Aton besonders hervor. Sein Sohn aber, nahm dessen Name als Thronname an und wollte, daß nur noch Aton verehrt wurde.




    https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-49976963.html

    Der Glaube an einen Gott ginge demnach auf Echnaton zurück. Er scheiterte aber mit dessen Durchsetzung. Er wurde aus den Königslisten getilgt und sollte der Vergessenheit anheim fallen.





    Es soll eine Verbindung von Echnaton zu Moses bestehen.



    Echnaton war auch eine schillernde Gestalt in der Geschichte.
    Ich bin immer davon ausgegangen das eher die sumerische Kultur das alte Testament beeinflußt hat.
    Im folgenden Zitat geht es um die Sumerer:

    6. Bedeutung für das Alte Testament

    Die sumerische Kultur, Schrift und Religion steht nicht nur am Anfang der mesopotamischen Kultur, sondern bildet auch längst nach ihrem Aussterben deren Rückgrat (→ Babylonien, → Assyrien); das Sumerische wird weiterhin in Religion und Wissenschaft benutzt. Die sumerische Sprache und die Tradition von sumerischen Texten werden auch außerhalb Mesopotamiens etwa in Ebla im 3. Jt. oder im nordsyrischen Ugarit im 2. Jt. gepflegt. Indirekt ist somit einerseits Syrien-Palästina vor der Entstehung Israels von der sumerischen Kultur mitgeprägt, andererseits kommen über die Assyrer ab dem 8. Jh. v. Chr. und später über die Babylonier sumerische Elemente mit Israel in Berührung. Ob das „Land Sinear“, das im Alten Testament meist ganz Mesopotamien bezeichnet, damit zusammenhängt, ist fraglich....
    Quelle: https://www.bibelwissenschaft.de/wib...0edb472e5/#h19

    Anmerkung von mir: Die Sumerische Kultur ist viel älter als Echnaton.
    Möglicherweise haben also die Israelis gar nicht bei den Ägyptern, sondern bei den Sumerern abgekupfert.

    0 Nicht möglich! Sie müssen sich anmelden, um Beiträge zu bewerten.
    Wer es vorzieht seinen eigenen Kopf etwas anzustrengen, statt fremde Köpfe einzuschlagen, der studiere das Geldwesen. Silvio Gesell

    Hier geht's zum Freigeld
    https://userpage.fu-berlin.de/~roehr...ll/nwo/nwo.pdf

Stichworte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

Links

Nach oben