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  1. #11
    Kulturbereicherungssucher Psw-Legende Avatar von Uwe O.

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    Standard

    Zitat Zitat von HeWhoIsGoingToWin Beitrag anzeigen

    Zweifelsohne verbrauchen weniger Menschen weniger CO2.
    Dass der Mensch CO² verbraucht, ist mir neu.
    Er erzeugt welches.
    Zum Beispiel beim Ausatmen.

    Auch wenn ich gegen zu viel Einwanderung bin und einen Gesamtnutzen der Flüchtlingsschwemme für Deutschland vermute, so denke ich doch, dass die jüngste Immigrationswelle den CO2-Verbrauch von Deutschland nicht gesenkt hat.
    Eher örtklich erhöht.
    Denn mehr Menschen = mehr CO²-Erzeugung.



    Weitere naheliegende Maßnahmen ist die Verteuerung des CO2-Verbrauchs per Steuer, z.B. mittels höheren Spritsteuern, gerade auch für Kerosin (Flugzeuge).
    Du meinst sicher Erzeugung statt Verbrauch.

    Und auf Heizmaterialien; und auf Stromerzeugung; und auf die Herstellung von Auto-Akkus;

    Dazu braucht es vor allem einen gezielten Ausbau staatlicher(!) Ökokraftwerke und Energiespeicher (z.B. Pumpspeicherwerke).
    Da shaben grüne Ideologen bisher verhindern können.

    Deutschland muss seinen Energieverbrauch priorisieren und steuern können, z.B. so, dass Deutschland auch mal einige Wochen mit nur 50% des elektrischen Stroms auskommen kann. Das wird erreicht, indem verzichtbare Verbraucher abgeschaltet werden können und der Strompreis dynamisch erhöht werden kann.
    Eine gute Idee.
    keine Heizung läuft, kein Wasserdruck in den Leitungen, Licht aus. Computer, Handy und soziale Netzwerke aus.
    Weltweit wären 25 Atomkraftwerke notwendig, um genügend Strom für das Internet zu produzieren. Der Verbrauch vieler IT-Unternehmen ist mit dem Strombedarf einer Stadt vergleichbar. Laut "New York Times" verbrauchen zum Beispiel die Datenzentren von Google so viel Strom wie eine 200.000-Einwohnern-Stad
    Es wird gemütlich werden.


    Was übrigens gar nicht geht, das sind noch mehr Schulden für Deutschland, wo Deutschland doch schon ca. 2 Billionen Euro Schulden hat.
    Da sieht die EU ganz anders.

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    Wenn ein unerwarteter Fehler aufgetreten ist, frage ich mich immer, welche Fehler erwartet wurden...

  2. #12
    Avatar von Piranha

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    Standard

    Klimaneutral?
    Öhm, gar nicht!

    Geht überhaupt nicht, weil schon alleine die landwirtschaftlich genutzten Flächen eine Auswirkung aufs Klima haben, da müssen wir von Industrie gar nicht reden.
    Die Wissenschaft geht davon aus, dass schon die allerersten sesshaften Menschen die vor 10.000 Jahren mit den ersten Vorstufen von Landwirtschaft begonnen haben, dadurch seinerzeit eine kleine Eiszeit verhindert haben, die ohne die menschlichen Aktivitäten damals stattgefunden hätte, einfach weil landwirtschaftliche Flächen mehr Sonnenenergie in Wärme umsetzen als z.B. Wälder, die Sonnenenergie in Holz umsetzen.

    Um Deutschland klimaneutral zu bekommen müsste absolut ALLE Industrie stillgelegt werden, jedweder Transport von egal was mit egal welchen Mitteln (auch zu Fuss, weil die dabei verbrauchten Kalorien einen Mehrbedarf an Landwirtschaft bedeuten) eingestellt werden, die Menschen müssten in Höhlen wohnen und Feuer machen müsste genau wie der Anbau von allem was nicht auf Bäumen wächst verboten werden.

    Wahlweise könnte Deutschland pro Jahr so ca. 1 Mrd. neue Bäume pflanzen, also 1 Mrd. mehr pflanzen als abgeholzt werden, aber dabei ginge den Deutschen schon nach wenigen Jahren der Platz aus.

    Es geht auch überhaupt nicht um "klimaneutral", denn das Klima ist in keiner Weise so definiert, dass es immer optimal wäre, die Idee, dass die Erde speziell für den Menschen gemacht wurde und darum alle natürlichen Vorgänge immer das Beste für den Menschen sein müssen, ist religiös motivierter Unfug.
    Die Verhinderung einer Eiszeit vor 10.000 Jahren war mit Sicherheit nicht schädlich für das Leben auf der Erde.
    Es geht immer nur darum, wie viel Erwärmung pro Kopf der Planet verkraftet, ohne dass weite Teile der Landfläche unbewohnbar werden und das Limit sieht die Wissenschaft bei ca. 1,5° insgesamter Erwärmung.
    Dieses Limit überschreiten wir aber um Grössenordnungen schon dann, wenn die heute armen Länder der Welt sich nicht weiterentwickeln, von dem was passiert wenn China und Indien europäischen Lebensstandard erreichen wollen gar nicht zu reden.
    Es reicht halt nicht Deutschland klimaneutral machen zu wollen, denn das Klima kennt keine Staatsgrenzen und wenn die Chinesen jede Woche ein neues Kohlekraftwerk in Betrieb nehmen, dann ändert das auch das Klima in Deutschland.

    Deutschland hat NOCH NIE auch nur ansatzweise das kleinste bisschen Erfolg darin gehabt in irgendeiner Form auch nur minimal die globale Erwärmung zu bremsen, im Gegenteil.
    Deutschland hat grosse Teile der energieintensiven Industrie nach Asien ausgelagert, was nicht nur bedeutet, dass immer noch dieselbe (fossile) Energiemenge verbraucht wird, sondern bedeutet, dass durch den notwendigen Transport all der in Asien hergestellten Güter via Containerschiffen die mit Schweröl betrieben werden, die Umweltbelastung der Welt als Ganzes noch drastisch viel höher ist als sie wäre, wenn das Zeug immer noch in Deutschland produziert würde.
    Die paar Windräder und Solaranlagen sind im Vergleich überhaupt nicht der Rede wert.

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    Geändert von Piranha (22.06.2019 um 22:05 Uhr)
    "Nationalismus ist eine Kinderkrankheit. Es sind die Masern der Menschheit." - Albert Einstein

  3. #13
    routiniertes Forenmitglied
    HeWhoIsGoingToWin hat diesen Thread gestartet
    Avatar von HeWhoIsGoingToWin

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    Idee Der rechte Weg

    Zitat Zitat von Uwe O. Beitrag anzeigen
    Dass der Mensch CO² verbraucht, ist mir neu.
    Er erzeugt welches.
    Zum Beispiel beim Ausatmen.
    Zitat Zitat von Uwe O. Beitrag anzeigen
    Denn mehr Menschen = mehr CO²-Erzeugung.
    Zitat Zitat von Uwe O. Beitrag anzeigen
    Du meinst sicher Erzeugung statt Verbrauch.
    Jo, thanks, da habe ich mich falsch ausgedrückt, ich meinte das in Wie könnte Deutschland bis 2050 klimaneutral werden? eher so:

    ... Zweifelsohne erzeugen weniger Menschen weniger CO2. Auch wenn ich gegen zu viel Einwanderung bin und einen Gesamtnutzen der Flüchtlingsschwemme für Deutschland vermute, so denke ich doch, dass die jüngste Immigrationswelle die CO2-Erzeugung von Deutschland nicht gesenkt hat. ... Weitere naheliegende Maßnahmen ist die Verteuerung der CO2-Erzeugung per Steuer, z.B. mittels höheren Spritsteuern, gerade auch für Kerosin (Flugzeuge). ...

    Ganz wichtig sind Pragmatismus und Vernunft, also z.B. keine CO2-Verklappung, d.h. keine künstliche CO2-Abscheidung und -Speicherung. Die Erzeugung von z.B. Methan oder synthetischen Kraftstoffen (auch für die Produktion, z.B. von Kunststoffen) mit CO2 und Ökoenergie ist eine gute Sache.

    Der CO2-Wahn kann nützlich sein, wenn er zu mehr Effizienz und Umwletschutz führt aber man darf dabei natürlich nicht Deutschland zerstören oder die deutsche Wettbewerbsfähigkeit nennenswert schwächen.

    Noch ein bedeutender Gedanke: das CO2 wird doch nicht neu aus dem Weltall importiert, sondern genau dieser Kohlenstoff und Sauerstoff waren schon vorher auf der Erde: die Pflanzen haben aus CO2 und Sonnenlicht Holz (usw.) gemacht und daraus wurde Kohle, Erdöl und Erdgas aus denen wir heute wieder CO2 machen, damit die Pflanzen wieder genug CO2 haben. CO2-Erzeugung ist also irgendwie natürlich und pflanzenfreundlich.

    Zweifelsohne sind Ökologie und Umweltschutz notwendig aber mit dem CO2-Wahn sollte man es nicht überteiben.

    Die entscheidende Frage ist nach der irdischen Energiebilanz: die Erde bekommt Energie von der Sonne und strahlt Energie in den Weltraum ab - das muss irgendwie in einem akzeptablen Gleichgewicht sein aber derzeit kann man vemruten, dass die meisten Klimaerwärmungsgase aus der Natur ausgasen und dass das anthropogene CO2 keine nennenswerte Rolle spielt.

    Es kann sehr wohl sein, dass die Erde sich durch außerirdische Energieeinflüsse stärker erwärmt und so mehr CO2 ausgast. Beim CO2-Wahn wird also Ursache und Wirkung vertauscht.

    Eine Energiewende weg von fossielen Brennstoffen ist eine gute Idee aber das braucht u.U. seine Zeit. Völlige Klimaneutralität ist für Deutschland fraglich und sogar die an sich definitionsgemäß quasi klimaneutrale Erde hatte erhebliche Klimaschwankungen. Stillstand ist Tod - es braucht ein lebendes, dynamisches System innerhalb wünschenswerter Parameter.

    Die Aufgabe für die Klimafanatiker ist es nun, ein paar gute Ideen und praktische Vorschläge zu liefern, wie man Deutschland verbessern kann, ohne die Schulden zu erhöhen und ohne die deutsche Wettbewerbsfähigkeit einzuschränken.

    Kleiner Tipp: es wäre grober Unfug, alle CO2-Steuer für den Konsum aus dem Fenster zu werfen, wie es einige wollen. Besser ist es, mit dem Geld Deutschland zu verbessern, indem das Geld in Forschung, Entwicklung, Infrastruktur, Verbrechensbekämpfung, usw. investiert wird.

    Steuern für mehr Effizienz und Ökologie sind sinnvoll, insbesondere wenn sie klug investiert werden. Das ist der Trick und dafür sollte auch das deutsche Volk zu begeistern sein. Der Clou und die Möhre: ein verbessertes Deutschland kann dem Volk mehr bieten, sogar ein BGE. Wenn man jetzt aber Deutschland mit dem CO2-Wah gegen die Wand fahren würde, wäre nix gewonnen.

    Es braucht eine gute Rechtspartei, welche den rechten (richtigen) Weg zu einem besseren Deutschland vertritt. (alles imho)

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  4. #14
    Zyniker & Spaßvogel Avatar von admonitor

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    Industrieproduktion und industrielle Landwirtschaft einstellen, keine Rinderzucht mehr, Subsistenzwirtschaft betreiben

    Strom wird rationiert, bzw. fließt dann wenn die Sonne scheint, auch hier ist Subsistenzwirtschaft denkbar -> Solaranlage auf die Bretterhütte

    Autos und Flugzeuge verbieten, die Bahn fährt ohne Strom natürlich auch nicht mehr, dafür Eselkarren

    Internet und Mobilfunk sind auch nicht Co2-neutral


    In anderen Worten, wir müssten zu einer Lebensweise wie vor Erfindung der Dampfmaschine zurückkehren und möglichst auch auf Rinderzucht verzichten. Da bis 2050 die Hälfte oder mehr der Bürger Migrationshintergrund haben, kann man davon ausgehen, dass die unter solchen Umständen zurück in die Heimat gehen. 30 bis 40 Mio. Menschen könnten denke ich schon in Subsistenzwirtschaft leben, die Untauglichen (vermutlich die Mehrheit) werden sterben und so die Co2 Bilanz weiter entlasten, die Bevölkerung sich dann im weiteren Verlauf auf evtl. 10 bis 20 Mio. reduzieren, die ziehen dann Gemüse und halten Hühner.

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    Geändert von admonitor (23.06.2019 um 10:51 Uhr)
    Wählt Populisten wenn ihr weiter Auto fahren wollt, weg mit Grünen und Roten. Freie Fahrt für freie Bürger!

    Sendepause für: Andreas1975, aselsan, ATU-Null, bejaka, Bergmann, Compa, denker_1, e.augustinos, FCB-Fan, Fredericus Rex, Geraldo, Giorgette, Heiko A., herbert, Humanist62, Kennwort 0815, Michaels776, Nansen, Olivia, Orbiter1, Patrick, Piranha, riwa, Rojava, Rotschopf, Salomon, Tafkas, teu, Uffzach, vexator

  5. #15
    Avatar von Zoelynn
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    Zitat Zitat von HeWhoIsGoingToWin Beitrag anzeigen
    J

    ... Zweifelsohne erzeugen weniger Menschen weniger CO2. )
    das problem läßt sich lösen,weniger menschen ,mehr bäume
    im austausch eins zu eins

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  6. #16
    Avatar von interrogativ
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    Zitat Zitat von Zoelynn Beitrag anzeigen
    das problem läßt sich lösen,weniger menschen ,mehr bäume
    im austausch eins zu eins
    Solange die Menschheit sich unkontrolliert - ungeniert verrittmeistert, nähern wir uns langsam aber sicher Gravestone, äh, Guidstones.
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Georgia_Guidestones

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  7. #17
    Avatar von interrogativ
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    Idee Warum die „brd in Abwicklung“ ihre Klimaziele nicht erreicht❗️

    Zitat Zitat von HeWhoIsGoingToWin Beitrag anzeigen
    "Deutschland entscheidet sich für Klimaneutralität bis 2050 ... Eine entsprechende Langfriststrategie solle spätestens Anfang kommenden Jahres verabschiedet werden, hieß es weiter. ..." http://www.spiegel.de/politik/deutsc...a-1272689.html

    "EU-Klimaziel wird zur Fußnote ... Eine verbindliche Festlegung, die EU bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu machen, wurde aus der Abschlusserklärung des Gipfels getilgt und zur Fußnote degradiert. ..." http://www.spiegel.de/politik/auslan...a-1273526.html

    "... Die klimaschädigende Wirkung anderer Treibhausgase als CO2 kann in die Wirkung einer entsprechenden Menge CO2 umgerechnet werden (CO2-Äquivalent) und dann auf dem beschriebenen Weg der technischen oder biotischen Kompensation wieder aus der Welt geschafft werden. ..." http://de.wikipedia.org/wiki/Klimaneutralit%C3%A4t

    Wie könnte Deutschland bis 2050 klimaneutral werden? Vermutlich gar nicht aber es ist selbstverfreilich eine gute und wünschenswerte Sache, wenn Deutschland im Rahmen der Vernünft ökologischer und umweltfreundlicher wird. Wünschenswert ist, dass Deutschland da nach irgendwelchen vernünftigen Maßstäben im weltweiten Vergleich ziemlich gut dasteht, z.B. in der besseren Hälfte oder gar im besseren Drittel. Wenn die meisten anderen Staaten 2050 nicht klimaneutral sind, dann muss es Deutschland auch nicht sein.

    Vermutlich ist es schlicht unmöglich, dass Deutschland bis 2050 klimaneutral wird - man bedenke, dass dazu in nur 30 Jahren sämtliches (wenigstens von Menschen technisch erzeugtes) jeweils aktuell neues CO2-Äquivalent neutralisiert werden müsste. Man denke dabei nicht nur an Autos, sondern auch an Energiebedarf für Heizung, Produktion, Bau (Häuser, Infrastruktur), usw.

    Ein Trick für die deutsche Exportnation kann sein, dass der CO2-Aufwand für exportierte Güter nicht Deutschland angerechnet wird (logisch, Deutschland hat dabei eher gut und effizient für andere gearbeitet) aber reicht das zur Klimaneutralität?

    Zweifelsohne verbrauchen weniger Menschen weniger CO2. Auch wenn ich gegen zu viel Einwanderung bin und einen Gesamtnutzen der Flüchtlingsschwemme für Deutschland vermute, so denke ich doch, dass die jüngste Immigrationswelle den CO2-Verbrauch von Deutschland nicht gesenkt hat. Auch im Gedanken daran, dass in Zukunft KI, Roboter und Maschinen alle Arbeiten erledigen können, so kann eine menschenwürdige Bevölkerungskontrolle Teil der Gesamtlösung sein.

    Ein anderer sehr wichtiger Lösungsansatz ist der ideale Sozialismus durch mehr Effizienz und weniger Konsumwahn als im ineffizienten Kapitalismus. Es ist z.B. viel effizienter, wenn es langlebige und wartungsfreundliche Produkte aus hocheffizienter staatlicher Massenproduktion anstatt kapitalistische Obsoleszenz und Kosnumwahn gibt. Wie viel CO2 erzeugt die kapitalistische Zwangswerbung, welche auch noch die Bürger nervt? DRM-Streaming ohne Möglichkeit für eigene freie/lokale Kopien ist auch ineffizient und Energieverschwendung.

    Weitere naheliegende Maßnahmen ist die Verteuerung des CO2-Verbrauchs per Steuer, z.B. mittels höheren Spritsteuern, gerade auch für Kerosin (Flugzeuge). Öffentliche Nahverkehrsmittel können so kostenlos nutzbar werden. Ist klar, dass dann nicht mehr jeder Hartzi Kreuzfahrten und Flugreisen machen kann aber dafür können Naherholungsgebiete geschaffen werden. Eine pauschale CO2-Steuer ist jedoch fragwürdig - besser sind gezielte Steuern auf Umweltschädliches und Luxus.

    So ganz praktisch kann natürlich auch mehr Ökoenergie (Energiegewinnung mit Sonne, Wind, Wasserkraft, Erdwärme) helfen. Dazu braucht es vor allem einen gezielten Ausbau staatlicher(!) Ökokraftwerke und Energiespeicher (z.B. Pumpspeicherwerke). Es versteht sich von selbst, dass es dumm wäre, den Kapitalisten dergleichen mit Geldgeschenken erst zu bezahlen, damit sie dann damit das Volk ausbeuten können. Ebenso macht es herausragend Sinn, wenn es staatliche Fabriken für Solarzellen, Akkus, usw. gibt und die nicht teuer von Kapitalisten gekauft werden müssen.

    Wenn die Chinesen da scheinbar billiger sein sollten, dann muss man das noch mal gründlich durchrechnen, indem man auch die Vorteile einer deutschen Staatsproduktion beachtet: Einnahmen für den deutschen Staat, Lohn für deutsche Arbeiter, mehr Sicherheit durch Selbstversorgung und eventuell Einnahmen durch Export. Das gilt auch für andere Bereiche, siehe auch Finanzen, Kosten, Preise und wissenschaftliche Lohnfindung.

    Gleich noch eine heiße Idee dazu: das Geld, dass man bei überhöhten Löhnen spart, kann der Staat in Forschung, Entwicklung, Infrastruktur, eigene Ökokraftwerke, Recycling und eben auch CO2-Reduzierung stecken.

    Apropos Recycling: Kunststoff wird am besten in seine Grundbestandteile zerlegt, für die Produktion von neuem Kunststoff. Es ist schlecht, ungünstig und falsch, alten Kunststoff direkt zu neuen Produkten zu schmelzen, weil das zur Qualitätsmindeurng führt. Alter Kunststoff wird also besser (idealerweise mit Ökoenergie) zu Methan oder synthetischen Kraftstoffen verarbeitet, um dann daraus neue, hochwertige Kunststoffe machen zu können. Dies ist ein ganz einfaches, nachhaltiges Verfahren, während die direkte Verwendung von altem Kunststoff zu immer shclechterer Qualität führen würde.

    Deutschland muss seinen Energieverbrauch priorisieren und steuern können, z.B. so, dass Deutschland auch mal einige Wochen mit nur 50% des elektrischen Stroms auskommen kann. Das wird erreicht, indem verzichtbare Verbraucher abgeschaltet werden können und der Strompreis dynamisch erhöht werden kann.

    Quasi unverzichtbar ist dafür, dass der Staat das Stromhandelsmonopol hat und zwar ohne Wenn und Aber als staatlicher Stromvermittler: alle Stromproduzenten, müssen ihren Strom, den sie nicht selbst verbrauchen, an den Staat verkaufen und alle Konsumenten müssen ihren (nicht selbst erzeugten) Strom vom Staat kaufen. Supereinfach und natürlich auch mit einer marktwirtschaftlichen Preisfindung, nach Möglichkeit auch sozial gerecht. Wer es noch nicht weiß: der derzeitige Irrsinn ist unfassbar:

    "... Deutschlands Energiehändler drehen das ganz große Rad: 375 Milliarden Euro setzen Konzerne, Stadtwerke und Industriekunden nach Schätzungen der Bundesnetzagentur im Jahr mit Strom- und Gas-Großhandelsgeschäften um. Die komplizierten Deals laufen oft über Jahre im Voraus und sind für Laien kaum verständlich. Strom wird vielfach 10 bis 15 Mal gekauft und weiterverkauft, bis er endlich beim Verbraucher ankommt. Der Großteil der Abschlüsse läuft dabei nicht über die Strombörse in Leipzig, sondern in direkten und geheimen Einzelverträgen zwischen Anbieter und Großkunde. ..." http://www.heise.de/newsticker/meldu...l-2788897.html

    Was übrigens gar nicht geht, das sind noch mehr Schulden für Deutschland, wo Deutschland doch schon ca. 2 Billionen Euro Schulden hat.

    Boah ey, dazu gibt's natürlich noch viel mehr zu schreiben - hier findet ihr eine Menge zur Verbesserung von Deutschland: Schönes neues Deutschland aber ich denke, dass da jetzt auch mal andere liefern müssen. Es reicht nicht, einfach "Klimaneutralität bis 2050" zu tröten und keinen Plan zu haben. Was es jetzt braucht, das ist ein Plan und dazu braucht es eine gute staatliche Kommission, natürlich auch transparent: die Kommission soll wenigstens vierteljährlich öffentlich umfassend Bericht erstatten. Natürlich sind da auch die NGOs gefragt und auch Schulschwänzer dürfen gute Verbesserungsvorschläge machen.

    Call me stupid aber da werden vielleicht einige CO2-Wahnsinnige blaß, denn vermutlich haben sie sich noch nicht so klargemacht, was mehr Effizienz bedeuten kann: den idealen Sozialismus zum Beispiel. Zweifelsohne darf Deutschland wegen dem CO2-Wahn nicht in die Steinzeit zurückfallen, während die USA fröhlich CO2 produzieren. Deutschland muss endstark führen: ideologisch, technologisch, moralisch und ökologisch.

    Don't panic. No worries. Das muss nur vernünftig und schrittweise realisiert werden. Mit der Argument der erhaltenswerten Gesellschaftsstabilität und des zu bewahrenden Volksmutes darf man da nicht übertreiben und alle zum asketischen Sklaven im Dienste einer Ökodiktatur machen. Last but not least braucht es für die Maßnahmen (z.B. zur Klimaneutralität) auch des Volkes demokratische Zustimmung.

    Deutschland kann der Welt zeigen, wie's geht. (alles imho)

    https://www.politik-sind-wir.net/sho...68#post1254268

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