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  1. #1
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    Standard Politik ist zu blöd für Buchhaltung

    Es fällt nicht nur in Deutschland sondern weltweit immer wieder auf, aber aus irgendeinem Grunde wird darüber so gut wie gar nicht geredet und ich frage mich wie das sein kann.

    Damit ihr wisst wovon ich rede, hier mal ein simpler Fakt samt Erklärung dazu:
    Alles Geld der Welt wird immer ausschliesslich durch Kreditaufnahme geschöpft, völlig egal ob Privatbank oder Zentralbank, Geld entsteht immer nur dann, wenn ein Kreditnehmer einen Kredit aufnimmt und es existiert genau so lange bis der Kreditnehmer den Kredit zurück zahlt.
    Egal ob nun eine Bank einen Kredit bei der Zentralbank aufnimmt oder ein Unternehmen einen Investitionskredit bei einer Bank aufnimmt, oder ein Normalverbraucher einen Kredit bei einer Bank aufnimmt, oder der Staat neue Staatsschulden aufnimmt, buchhaltungstechnisch ist es immer exakt dasselbe.
    Daraus folgt zwangsläufig, dass zu jedem beliebigen Zeitpunkt die Summe aller Guthaben präzise identisch zur Summe aller Schulden ist.

    Beispiel:
    Ich gehe zur Bank und nehme einen Kredit für ein Auto auf, sagen wir 20.000€.
    Die Bank bucht also auf mein Girokonto 20.000€ Guthaben und gleichzeitig 20.000€ Schulden auf mein Kreditkonto.
    Ab diesem Moment existieren 20.000€ an Geld im Umlauf die es vorher nicht gab und sie existieren sowohl als Guthaben als auch als Schulden.
    (Klar die Bank bucht dann im Laufe der Zeit noch die Zinsen dazu, aber das können wir für dieses Beispiel vernachlässigen, denn es ändert nichts daran, dass Guthaben und Schulden gleich hoch bleiben.)
    Völlig egal was nun mit diesem Geld passiert, es existiert im Umlauf und wandert von Hand zu Hand, von mir zum Autohändler, vom Autohändler zu dessen Angestellten und zum Autohersteller, usw., usw., so lange bis es irgendwann über meine Arbeit, bzw. deren Lohn wieder bei mir landet und ich es zur Bank zurück bringe um meine Schulden zu bezahlen, woraufhin sich das Geld in Luft auflöst, sprich nicht mehr existiert.

    Damit kommen wir dann zu dem Punkt an dem nicht nur die gesamte Politik weltweit, sondern auch fast die gesamte Mainstream-Ökonomie zu blöd ist es zu verstehen und/oder es nicht verstehen wollen:
    Wenn nämlich Guthaben und Schulden immer gleich hoch sind, dann ist die Forderung nach Abbau von Schulden identisch zur Forderung nach Abbau von Guthaben, wer von Griechenland und Italien verlangen will, dass die ihre Schulden abbauen sollen, der muss immer auch dazu sagen, wer im Gegenzug sein Guthaben abbauen soll und/oder wer dann anstelle von Griechenland und Italien neue Schulden in gleicher Höhe machen soll.

    Das passiert aber nicht, alle Welt stöhnt immer über zu hohe Schulden, aber gleichzeitig wollen alle immer mehr sparen, sprich Guthaben aufbauen.
    Wie soll das gehen? Wie soll die ganze Welt versuchen immer mehr Guthaben, immer mehr Ersparnisse aufzubauen, wenn gleichzeitig die Schuldner ihre Schulden zurückzahlen sollen, neue Schuldner nicht gefunden werden und existierende Schuldner serienweise für Pleite und nicht länger kreditwürdig erklärt werden?

    Der einzige Ökonom der zumindest das Problem anspricht ist Heiner Flassbeck, der sinngemäss etwa sagt: "Wenn in einem Staat sowohl die Privathaushalte als auch die Unternehmen Netto-Sparer sind, dann muss der Staat Schulden machen, denn es bleibt nur der Staat der die Schulden haben könnte, die den Guthaben von Privathaushalten und Unternehmen gegenüberstehen müssen."

    Deutschland geht hier einen Sonderweg, denn Deutschland exportiert seine Schulden via Exportüberschuss, sprich den Guthaben der Deutschen stehen Schulden in Südeuropa gegenüber, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass Guthaben und Schulden gleich hoch sind, sprich die Forderung nach Abbau von Staatsschulden in Italien muss zwangsläufig auch die Forderung nach Abbau von Guthaben in Deutschland beinhalten.

    Wird darüber in der Öffentlichkeit geredet? Nein.
    Wird das Problem durch drakonische Sparmassnahmen die z.B. den Griechen auferlegt werden gelöst? Nein.
    Warum nicht? Na weil solange die Deutschen ihre Guthaben nicht abbauen die Schulden in Südeuropa nicht abgebaut werden können, auch mit noch so drakonischen Massnahmen nicht, es ist logisch unmöglich und darum bewirken Sparmassnahmen NICHT den Abbau von Schulden, sondern vielmehr permanente Rezession und explodierende Arbeitslosigkeit in Südeuropa.

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    Geändert von Piranha (11.06.2019 um 16:21 Uhr)
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  2. #2
    Avatar von Cotti

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    Standard

    Zitat Zitat von Piranha Beitrag anzeigen
    Es fällt nicht nur in Deutschland sondern weltweit immer wieder auf, aber aus irgendeinem Grunde wird darüber so gut wie gar nicht geredet und ich frage mich wie das sein kann.

    Damit ihr wisst wovon ich rede, hier mal ein simpler Fakt samt Erklärung dazu:
    Alles Geld der Welt wird immer ausschliesslich durch Kreditaufnahme geschöpft, völlig egal ob Privatbank oder Zentralbank, Geld entsteht immer nur dann, wenn ein Kreditnehmer einen Kredit aufnimmt und es existiert genau so lange bis der Kreditnehmer den Kredit zurück zahlt.
    Egal ob nun eine Bank einen Kredit bei der Zentralbank aufnimmt oder ein Unternehmen einen Investitionskredit bei einer Bank aufnimmt, oder ein Normalverbraucher einen Kredit bei einer Bank aufnimmt, oder der Staat neue Staatsschulden aufnimmt, buchhaltungstechnisch ist es immer exakt dasselbe.
    Daraus folgt zwangsläufig, dass zu jedem beliebigen Zeitpunkt die Summe aller Guthaben präzise identisch zur Summe aller Schulden ist.

    Beispiel:
    Ich gehe zur Bank und nehme einen Kredit für ein Auto auf, sagen wir 20.000€.
    Die Bank bucht also auf mein Girokonto 20.000€ Guthaben und gleichzeitig 20.000€ Schulden auf mein Kreditkonto.
    Ab diesem Moment existieren 20.000€ an Geld im Umlauf die es vorher nicht gab und sie existieren sowohl als Guthaben als auch als Schulden.
    (Klar die Bank bucht dann im Laufe der Zeit noch die Zinsen dazu, aber das können wir für dieses Beispiel vernachlässigen, denn es ändert nichts daran, dass Guthaben und Schulden gleich hoch bleiben.)
    Das ist schon lange nicht mehr so. Mal abgesehen von Schuldnern, die durch ihren Tod und der Ausschlagung des Erbes durch die Hinterbliebenen nicht zur Rückzahlung gezwungen werden können, kann man heute seine Schulden durch Privatinsolvenz auf Null bringen. Diese Diskrepanz bleibt dann als "Reichtum" in der Welt und kann nur verschieden gewaltsam vernichtet werden.

    Völlig egal was nun mit diesem Geld passiert, es existiert im Umlauf und wandert von Hand zu Hand, von mir zum Autohändler, vom Autohändler zu dessen Angestellten und zum Autohersteller, usw., usw., so lange bis es irgendwann über meine Arbeit, bzw. deren Lohn wieder bei mir landet und ich es zur Bank zurück bringe um meine Schulden zu bezahlen, woraufhin sich das Geld in Luft auflöst, sprich nicht mehr existiert.

    Damit kommen wir dann zu dem Punkt an dem nicht nur die gesamte Politik weltweit, sondern auch fast die gesamte Mainstream-Ökonomie zu blöd ist es zu verstehen und/oder es nicht verstehen wollen:
    Wenn nämlich Guthaben und Schulden immer gleich hoch sind, dann ist die Forderung nach Abbau von Schulden identisch zur Forderung nach Abbau von Guthaben, wer von Griechenland und Italien verlangen will, dass die ihre Schulden abbauen sollen, der muss immer auch dazu sagen, wer im Gegenzug sein Guthaben abbauen soll und/oder wer dann anstelle von Griechenland und Italien neue Schulden in gleicher Höhe machen soll.
    Das ist doch das Gleiche, was die BRD gerade so krampfhaft versucht, indem die "schwarze Null" wie eine Religion gepredigt wird. Am Ende ist die "BRD" offiziell schuldenfrei, aber die Masse der BRDlinge arm.

    Das passiert aber nicht, alle Welt stöhnt immer über zu hohe Schulden, aber gleichzeitig wollen alle immer mehr sparen, sprich Guthaben aufbauen.
    Wie soll das gehen? Wie soll die ganze Welt versuchen immer mehr Guthaben, immer mehr Ersparnisse aufzubauen, wenn gleichzeitig die Schuldner ihre Schulden zurückzahlen sollen, neue Schuldner nicht gefunden werden und existierende Schuldner serienweise für Pleite und nicht länger kreditwürdig erklärt werden?

    Der einzige Ökonom der zumindest das Problem anspricht ist Heiner Flassbeck, der sinngemäss etwa sagt: "Wenn in einem Staat sowohl die Privathaushalte als auch die Unternehmen Netto-Sparer sind, dann muss der Staat Schulden machen, denn es bleibt nur der Staat der die Schulden haben könnte, die den Guthaben von Privathaushalten und Unternehmen gegenüberstehen müssen."
    Es weiß doch jeder, dass diese "Schulden" nicht von den Ländern zurück gezahlt werden können. Es ist auch letztlich völlig egal, weil dieses "Geld" niemandem weggenommen worden ist, sondern nur von einer Finanzinstitution in die Welt geworfen wurde. Allein schon die derzeitige Nullzinsphase streckt die "Geldentwertung", so dass in einigen Jahren gar nicht mehr auffällt, dass keine Schuldenrückzahlung stattgefunden hat.

    Deutschland geht hier einen Sonderweg, denn Deutschland exportiert seine Schulden via Exportüberschuss, sprich den Guthaben der Deutschen stehen Schulden in Südeuropa gegenüber, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass Guthaben und Schulden gleich hoch sind, sprich die Forderung nach Abbau von Staatsschulden in Italien muss zwangsläufig auch die Forderung nach Abbau von Guthaben in Deutschland beinhalten.

    Wird darüber in der Öffentlichkeit geredet? Nein.
    Wird das Problem durch drakonische Sparmassnahmen die z.B. den Griechen auferlegt werden gelöst? Nein.
    Warum nicht? Na weil solange die Deutschen ihre Guthaben nicht abbauen die Schulden in Südeuropa nicht abgebaut werden können, auch mit noch so drakonischen Massnahmen nicht, es ist logisch unmöglich und darum bewirken Sparmassnahmen NICHT den Abbau von Schulden, sondern vielmehr permanente Rezession und explodierende Arbeitslosigkeit in Südeuropa.
    Die BRD lebt mehr davon, dass die offizielle "EU"-Währung in Relation zur eigenen Wirtschaftskraft so enorm unterbewertet ist, als von den paar Peanuts, die irgendwelche Euroländer an ewigen "Schulden" aufnehmen müssen. Die eigene Sparpolitik und die jahrelange Nullzinslage sorgen ganz nebenbei für die Nivellierung des Wohlstandsgefüges.

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    "Live long and prosper!" \\//

  3. #3
    Avatar von sportsgeist

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    Standard

    Zitat Zitat von Piranha Beitrag anzeigen
    Alles Geld der Welt wird immer ausschliesslich durch Kreditaufnahme geschöpft, völlig egal ob Privatbank oder Zentralbank, Geld entsteht immer nur dann, wenn ein Kreditnehmer einen Kredit aufnimmt und es existiert genau so lange bis der Kreditnehmer den Kredit zurück zahlt.
    diese Aussage ich bestenfalls nur halbwahr

    Zitat Zitat von Piranha Beitrag anzeigen
    Egal ob nun eine Bank einen Kredit bei der Zentralbank aufnimmt oder ein Unternehmen einen Investitionskredit bei einer Bank aufnimmt, oder ein Normalverbraucher einen Kredit bei einer Bank aufnimmt, oder der Staat neue Staatsschulden aufnimmt, buchhaltungstechnisch ist es immer exakt dasselbe.
    diese Aussage ist bilanzrechtlich falsch

    Zitat Zitat von Piranha Beitrag anzeigen
    Daraus folgt zwangsläufig, dass zu jedem beliebigen Zeitpunkt die Summe aller Guthaben präzise identisch zur Summe aller Schulden ist.
    diese Aussage ist falsch

    Zitat Zitat von Piranha Beitrag anzeigen
    Beispiel:
    Ich gehe zur Bank und nehme einen Kredit für ein Auto auf, sagen wir 20.000€.
    Die Bank bucht also auf mein Girokonto 20.000€ Guthaben und gleichzeitig 20.000€ Schulden auf mein Kreditkonto.
    Ab diesem Moment existieren 20.000€ an Geld im Umlauf die es vorher nicht gab und sie existieren sowohl als Guthaben als auch als Schulden.
    (Klar die Bank bucht dann im Laufe der Zeit noch die Zinsen dazu, aber das können wir für dieses Beispiel vernachlässigen, denn es ändert nichts daran, dass Guthaben und Schulden gleich hoch bleiben.)
    Völlig egal was nun mit diesem Geld passiert, es existiert im Umlauf und wandert von Hand zu Hand, von mir zum Autohändler, vom Autohändler zu dessen Angestellten und zum Autohersteller, usw., usw., so lange bis es irgendwann über meine Arbeit, bzw. deren Lohn wieder bei mir landet und ich es zur Bank zurück bringe um meine Schulden zu bezahlen, woraufhin sich das Geld in Luft auflöst, sprich nicht mehr existiert.
    diese Aussage ist viel zu stark vereinfacht und letztlich auch irrelevant

    Zitat Zitat von Piranha Beitrag anzeigen
    Damit kommen wir dann zu dem Punkt an dem nicht nur die gesamte Politik weltweit, sondern auch fast die gesamte Mainstream-Ökonomie zu blöd ist es zu verstehen und/oder es nicht verstehen wollen:
    Wenn nämlich Guthaben und Schulden immer gleich hoch sind, dann ist die Forderung nach Abbau von Schulden identisch zur Forderung nach Abbau von Guthaben, wer von Griechenland und Italien verlangen will, dass die ihre Schulden abbauen sollen, der muss immer auch dazu sagen, wer im Gegenzug sein Guthaben abbauen soll und/oder wer dann anstelle von Griechenland und Italien neue Schulden in gleicher Höhe machen soll.
    das schon die Aussage: "Menge aller Guthaben = Menge aller Schulden" falsch ist, ist auch der Rest danach falsch, bzw. führt in die totale Irre

    Zitat Zitat von Piranha Beitrag anzeigen
    Das passiert aber nicht, alle Welt stöhnt immer über zu hohe Schulden, aber gleichzeitig wollen alle immer mehr sparen, sprich Guthaben aufbauen.
    Wie soll das gehen? Wie soll die ganze Welt versuchen immer mehr Guthaben, immer mehr Ersparnisse aufzubauen, wenn gleichzeitig die Schuldner ihre Schulden zurückzahlen sollen, neue Schuldner nicht gefunden werden und existierende Schuldner serienweise für Pleite und nicht länger kreditwürdig erklärt werden?
    Guthaben sind nicht gleich Schulden und auch nicht umgekehrt
    daher eine erneut völlig falsche Schlußfolgerung

    Zitat Zitat von Piranha Beitrag anzeigen
    Der einzige Ökonom der zumindest das Problem anspricht ist Heiner Flassbeck, der sinngemäss etwa sagt: "Wenn in einem Staat sowohl die Privathaushalte als auch die Unternehmen Netto-Sparer sind, dann muss der Staat Schulden machen, denn es bleibt nur der Staat der die Schulden haben könnte, die den Guthaben von Privathaushalten und Unternehmen gegenüberstehen müssen."
    üblicher Flassbeckscher Unsinn

    Zitat Zitat von Piranha Beitrag anzeigen
    Deutschland geht hier einen Sonderweg, denn Deutschland exportiert seine Schulden via Exportüberschuss, sprich den Guthaben der Deutschen stehen Schulden in Südeuropa gegenüber, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass Guthaben und Schulden gleich hoch sind, sprich die Forderung nach Abbau von Staatsschulden in Italien muss zwangsläufig auch die Forderung nach Abbau von Guthaben in Deutschland beinhalten.
    Guthaben sind keine Schulden und auch nicht umgekehrt
    Rest des Unsinns wiederholt sich einfach

    Zitat Zitat von Piranha Beitrag anzeigen
    Wird darüber in der Öffentlichkeit geredet? Nein.
    Wird das Problem durch drakonische Sparmassnahmen die z.B. den Griechen auferlegt werden gelöst? Nein.
    Warum nicht? Na weil solange die Deutschen ihre Guthaben nicht abbauen die Schulden in Südeuropa nicht abgebaut werden können, auch mit noch so drakonischen Massnahmen nicht, es ist logisch unmöglich und darum bewirken Sparmassnahmen NICHT den Abbau von Schulden, sondern vielmehr permanente Rezession und explodierende Arbeitslosigkeit in Südeuropa.
    niemand kann ohne Konsequenzen und dauerhaft über seinen Verhältnissen leben
    kein Privatmann, keine natürliche Person, keine juristische Person

    ... und auch keine Staatshaushalte und keine Staaten

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  4. #4
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    Standard

    Zitat Zitat von Cotti Beitrag anzeigen
    Das ist schon lange nicht mehr so. Mal abgesehen von Schuldnern, die durch ihren Tod und der Ausschlagung des Erbes durch die Hinterbliebenen nicht zur Rückzahlung gezwungen werden können, kann man heute seine Schulden durch Privatinsolvenz auf Null bringen. Diese Diskrepanz bleibt dann als "Reichtum" in der Welt und kann nur verschieden gewaltsam vernichtet werden.
    Au weia! Was hast du denn geraucht?
    Wenn ein Schuldner nicht bezahlt, dann werden die Schulden gestrichen, aber das Guthaben bleibt stehen?
    Wenn du mir 100€ leihst und ich die nicht zurück gebe, dann habe ich 100€ gewonnen und du hast nichts verloren?
    Wenn du mir 100€ leihst, ich leih dir dann auch 100€ und wir zahlen beide nicht zurück, dann haben wir beide 100€ mehr als vorher?
    Na dann leih mir halt mal ein paar 1000, kostet dich ja nichts

    Dümmer gehts nimmer.
    Klar, wenn ich einen Kredit nehme und ein Auto kaufe, dann hat der Autohändler das Guthaben und das gibt der auch nicht wieder her, aber wenn ich nicht zurückzahle, dann hat die Bank die Schulden, denn die Bank hat das Geld zwar aus dem Nichts geschöpft, aber wenn ich es ausgezahlt haben oder woanders hin überweisen will, muss die Bank es trotzdem irgendwoher nehmen, sprich die Bank hat sich das Geld was sie mir ausgezahlt hat selber auch nur geliehen, nämlich von der Zentralbank, die will das Geld nach wie vor zurück haben und wenn ich es nicht zurückzahle, dann muss die Bank aus ihrem Eigenkapital bezahlen, sprich der Schuldner ist dann ein Anderer, aber die Summe der Schulden bleibt gleich und das Geld was die Bank aus dem Nichts geschöpft hat löst sich nach wie vor in Luft auf, sobald die Bank aus ihrem Eigenkapital ihre Schulden bei der Zentralbank zurückzahlt.

    Das hat nicht das Geringste mit Ökonomie zu tun, das ist Grundwissen aus der Buchhaltung, lernt man quasi am ersten Tag. Doppelte Buchhaltung bucht IMMER ZWEI Konten, die Soll- und die Haben-Seite und diese beiden Seiten sind IMMER identisch.

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    Geändert von Piranha (11.06.2019 um 19:17 Uhr)
    "Nationalismus ist eine Kinderkrankheit. Es sind die Masern der Menschheit." - Albert Einstein

  5. #5
    Avatar von sportsgeist

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    Zitat Zitat von Cotti Beitrag anzeigen
    Das ist schon lange nicht mehr so. Mal abgesehen von Schuldnern, die durch ihren Tod und der Ausschlagung des Erbes durch die Hinterbliebenen nicht zur Rückzahlung gezwungen werden können, kann man heute seine Schulden durch Privatinsolvenz auf Null bringen. Diese Diskrepanz bleibt dann als "Reichtum" in der Welt und kann nur verschieden gewaltsam vernichtet werden.
    eine Privatinsolvenz führt zur Ausbuchung (=Abschreibung) der Forderungen der Gläubiger
    ... daher gleicht sich das im Gesamten wieder aus

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  6. #6
    Avatar von sportsgeist

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    Zitat Zitat von Piranha Beitrag anzeigen
    Au weia! Was hast du denn geraucht?
    Wenn ein Schuldner nicht bezahlt, dann werden die Schulden gestrichen, aber das Guthaben bleibt stehen?
    Dümmer gehts nimmer.
    noch schlimmer geraucht hast du selber
    und noch dümmer dazu bist du auch noch ...

    bei einer Insolvenz werden die Schulden gestrichen, ABER AUCH DIE FORDERUNGEN DER GLÄUBIGER !!

    und mit Guthaben hat der ganze Schmonzens überhaupt rein gar nix zu tun ...

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  7. #7
    Avatar von sportsgeist

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    Zitat Zitat von Piranha Beitrag anzeigen
    Das hat nicht das Geringste mit Ökonomie zu tun, das ist Grundwissen aus der Buchhaltung, lernt man quasi am ersten Tag. Doppelte Buchhaltung bucht IMMER ZWEI Konten, die Soll- und die Haben-Seite.
    das ist korrekt.
    allerdings kennt die richtige Buchhaltung die Position "Forderungen", die steht nämlich in der korrekten Buchhaltung den Schulden gegenüber

    ... und das was du hier erzählst über Guthaben ist reiner Bullshit

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  8. #8
    Avatar von sportsgeist

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    Zitat Zitat von Cotti Beitrag anzeigen
    Guthaben sind keine Schulden und auch nicht umgekehrt
    Rest des Unsinns wiederholt sich einfach
    das ist korrekt *daumenhoch*

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  9. #9
    Avatar von sportsgeist

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    Zitat Zitat von Piranha Beitrag anzeigen
    Politik ist zu blöd für Buchhaltung
    das mag schon sein, wer aber tatsächlich nachweislich buchhalterischen Stuß hoch 200 labert, bist du selber ...

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  10. #10
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