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  1. #1
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    Atue001 hat diesen Thread gestartet
    Avatar von Atue001

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    Standard Ein faires Modell zur Staatsfinanzierung

    Auch der neueste Bundesbankbericht bringt nur wieder altvertrautes auf den Tisch. Das Gesamtvermögen der Deutschen betrug im Jahr 2017 ca. 14.3 Billionen Euro.

    Je Haushalt kann man das Vermögen auch detaillierter analysieren - beispielsweise indem man sich den Bericht der Bundesbank vornimmt. 232.800€ hat hier der Durchschnittshaushalt als Nettovermögen... eine beachtliche Summe! Hast du die auch?

    Bei 1,368 Billionen Euro lagen die Ausgaben des Gesamthaushaltes - also aller Haushalte der staatlichen Institutionen (Bund, Länder, Gemeinden....) und der sozialen Träger (Krankenversicherung, Rentenversicherung, Pflegeversicherung, Arbeitslosenversicherung...)


    9,57% Vermögenssteuer hätten also 2017 ausgereicht, um ALLE staatlichen Finanzbedarfe zu decken.

    Was wäre das für ein Wirtschaftssystem, wenn Unternehmen keine Steuern und auch keine Abgaben mehr zahlen müssten - wenn es keine Mehrwertsteuer mehr gäbe, und keine Steuern auf Schaumwein und auf Gewerbe... ... ....

    ALLES wäre Brutto wie Netto - aber die Vermögen würden jährlich mit 9,57% versteuert.....


    Ich will euch mal einladen, euch auf dieses kreative Gedankenexperiment einzulassen. Was wäre, wenn es keine Sozialabgaben mehr gäbe. Was, wenn es keine Steuern auf Einkommen gäbe. Was, wenn die Mehrwertsteuer wegfallen würde.....ihr damit quasi Brutto für Netto verdienen würdet....

    Wieviel Vermögen könntet ihr erwerben? Wieviel Vermögen würdet ihr erwerben?
    Vor allem dann, wenn das Vermögen (und nur das) mit jährlich 9,57% versteuert würde?

    Wäret ihr reicher oder ärmer als heute?

    Wer heute als Haushalt (!) mehr als 22.271€ an Steuern und Sozialabgaben jährlich bezahlt - der würde in meinem Utopia zu den Gewinnern gehören.....(kalkuliert die Steuern für Fahrzeuge mit ein....alles Einnahmen, die bei einer gleichmäßigen Verteilung der Steuerlast entsprechend der Vermögen zu 9,57% je Haushalt kumuliert würden.....)

    Das sind weit mehr als 80% aller Haushalte!!!! (Der korrekte Anteil liegt irgendwo zwischen 90% und 95% der Haushalte, die profitieren würden.....)

    Ist es fair, dass ihr heute nicht profitiert?
    Wäre es fairer, wenn man das Steuersystem so umgestalten würde, dass es die Vermögenssituation mit berücksichtigt?


    Oder haltet ihr es aus, dass ihr zu den Verlierern gehört?


    Was spräche dagegen, alle Vermögenden mit knapp 10% jährliche Vermögenssteuer zu belasten - und daraus alles zu finanzieren? Wenn gleichzeitig alle anderen Steuern und Abgaben wegfallen würden.....



    Wenn das Nettovermögen deines Haushaltes 2017 unterhalb von 232.800€ lag - würdest du zu den Gewinnern eines solchen Ansatzes gehören....zum Nettovermögen kommst du, indem du alle Vermögenswerte deines Haushaltes aufaddierst, und dann die Schulden abziehst....

    Also - erste Frage: Würdest du persönlich zu den Gewinnern oder Verlierern einer solchen REform gehören - und zweite Frage
    Wenn es eine solche Reform gäbe - warum findest du sie ungerecht?

    Letzteres interessiert mich ganz besonders, wenn du nicht zu der schmeichelhaften Gruppe gehörst, die je Haushalt über ein Nettovermögen oberhalb von 232.800€ verfügt.......


    Also los - rechne mal nach - wie ist das bei dir?

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    Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit.

  2. #2
    Ich habe dich im Blick Avatar von Starfix
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    9,57% Vermögenssteuer hätten also 2017 ausgereicht, um ALLE staatlichen Finanzbedarfe zu decken.
    Da kommen die Bonzen bei meinen Steuermodel, 1-5 Prozent der Reichsten 5 Haushaltsgruppen viel besser weg, vor allen sollte die Abgabe immer nur dann greifen wenn der Staat Finanzelle Probleme hat. Wir brauchen aber eine Abgeltungssteuer von über 50% auf Kapitalerträge wie Zinsen, Aktien usw. Der Staat sollte da der größte Profiteur werden, Letzt endlich kommt das Geld dann uns allen zu gute, die Bildung, der Jugendschutz und die
    Gesundheitsvorsorge können endlich mal so ausgebaut werden, das sie auch eine Spürbare Wirkung zeigen.

    1 Nicht möglich! Sie müssen sich anmelden, um Beiträge zu bewerten.
    Geändert von Starfix (17.04.2019 um 06:27 Uhr)
    Ein Zins um sie alle zu knechten, sie zu finden, sie ins Dunkel zu treiben und sie ewig zu binden.

    Ich leide unter Legasthenie und mache deshalb zahlreiche Orthografische Fehler, wer solche Fehler findet, darf dieses Behalten und selbst anwenden.

  3. #3
    Schaf im Wolfspelz Avatar von opppa

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    Die Hasen im Bundestag wollen angeblich (wollen sie das wirklich?) die Steuerlast gerechter verteilen! Aber die Igel der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer der Wirtschaft sind schon längst da, um das in "geregelte Bahnen" zu lenken!


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    Alter Spruch meiner Omma:
    Wenn Du nicht in zu Hause bist, fühl Dich wie zu Hause, aber benimm Dich nicht so!

  4. #4
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    Zitat Zitat von Atue001 Beitrag anzeigen
    9,57% Vermögenssteuer hätten also 2017 ausgereicht, um ALLE staatlichen Finanzbedarfe zu decken.

    Was wäre das für ein Wirtschaftssystem, wenn Unternehmen keine Steuern und auch keine Abgaben mehr zahlen müssten - wenn es keine Mehrwertsteuer mehr gäbe, und keine Steuern auf Schaumwein und auf Gewerbe... ... ....

    ALLES wäre Brutto wie Netto - aber die Vermögen würden jährlich mit 9,57% versteuert.....


    Ich will euch mal einladen, euch auf dieses kreative Gedankenexperiment einzulassen. Was wäre, wenn es keine Sozialabgaben mehr gäbe. Was, wenn es keine Steuern auf Einkommen gäbe. Was, wenn die Mehrwertsteuer wegfallen würde.....ihr damit quasi Brutto für Netto verdienen würdet....

    Wieviel Vermögen könntet ihr erwerben? Wieviel Vermögen würdet ihr erwerben?
    Vor allem dann, wenn das Vermögen (und nur das) mit jährlich 9,57% versteuert würde?

    Wäret ihr reicher oder ärmer als heute?
    Das dumme Gelaber eines Neidhammels, der ausserdem zu blöd ist Zinseszinsrechnung zu begreifern.

    Im ersten Jahr 9,57%, dann wäre die Besteuerungsgrundlage also im Zweiten Jahr nur noch 90,43%.

    Um die gleiche Summe an Steuern zu erhalten, wären dann 9,57 / 90,43 * 100 % notwendig. Also 10,58 % Steuersatz

    Im dritten Jahr wäre die Besteuerungsgrundlage nur noch 80,86 %. Also 11,84 % Steuersatz.

    Nach 9 Jahren liegt der Steuersatz bei 9,57 / 13,87 * 100 % also 69 %.

    Und nach 10 1/2 Jahren ist alles verfrühstückt.

    Du scheinst ein Genie zu sein.

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  5. #5
    Avatar von Metadatas

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    Zitat Zitat von Atue001 Beitrag anzeigen
    Auch der neueste Bundesbankbericht bringt nur wieder altvertrautes auf den Tisch. Das Gesamtvermögen der Deutschen betrug im Jahr 2017 ca. 14.3 Billionen Euro.
    Je Haushalt kann man das Vermögen auch detaillierter analysieren - beispielsweise indem man sich den Bericht der Bundesbank vornimmt. 232.800€ hat hier der Durchschnittshaushalt als Nettovermögen... eine beachtliche Summe! Hast du die auch?
    Bei 1,368 Billionen Euro lagen die Ausgaben des Gesamthaushaltes - also aller Haushalte der staatlichen Institutionen (Bund, Länder, Gemeinden....) und der sozialen Träger (Krankenversicherung, Rentenversicherung, Pflegeversicherung, Arbeitslosenversicherung...)
    9,57% Vermögenssteuer hätten also 2017 ausgereicht, um ALLE staatlichen Finanzbedarfe zu decken.
    Was wäre das für ein Wirtschaftssystem, wenn Unternehmen keine Steuern und auch keine Abgaben mehr zahlen müssten - wenn es keine Mehrwertsteuer mehr gäbe, und keine Steuern auf Schaumwein und auf Gewerbe... ... ....
    ALLES wäre Brutto wie Netto - aber die Vermögen würden jährlich mit 9,57% versteuert.....
    Ich will euch mal einladen, euch auf dieses kreative Gedankenexperiment einzulassen. Was wäre, wenn es keine Sozialabgaben mehr gäbe. Was, wenn es keine Steuern auf Einkommen gäbe. Was, wenn die Mehrwertsteuer wegfallen würde.....ihr damit quasi Brutto für Netto verdienen würdet....
    Wieviel Vermögen könntet ihr erwerben? Wieviel Vermögen würdet ihr erwerben?
    Vor allem dann, wenn das Vermögen (und nur das) mit jährlich 9,57% versteuert würde?
    Wäret ihr reicher oder ärmer als heute?
    Wer heute als Haushalt (!) mehr als 22.271€ an Steuern und Sozialabgaben jährlich bezahlt - der würde in meinem Utopia zu den Gewinnern gehören.....(kalkuliert die Steuern für Fahrzeuge mit ein....alles Einnahmen, die bei einer gleichmäßigen Verteilung der Steuerlast entsprechend der Vermögen zu 9,57% je Haushalt kumuliert würden.....)
    Das sind weit mehr als 80% aller Haushalte!!!! (Der korrekte Anteil liegt irgendwo zwischen 90% und 95% der Haushalte, die profitieren würden.....)
    Ist es fair, dass ihr heute nicht profitiert?
    Wäre es fairer, wenn man das Steuersystem so umgestalten würde, dass es die Vermögenssituation mit berücksichtigt?
    Oder haltet ihr es aus, dass ihr zu den Verlierern gehört?
    Was spräche dagegen, alle Vermögenden mit knapp 10% jährliche Vermögenssteuer zu belasten - und daraus alles zu finanzieren? Wenn gleichzeitig alle anderen Steuern und Abgaben wegfallen würden.....
    Wenn das Nettovermögen deines Haushaltes 2017 unterhalb von 232.800€ lag - würdest du zu den Gewinnern eines solchen Ansatzes gehören....zum Nettovermögen kommst du, indem du alle Vermögenswerte deines Haushaltes aufaddierst, und dann die Schulden abziehst....
    Also - erste Frage: Würdest du persönlich zu den Gewinnern oder Verlierern einer solchen REform gehören - und zweite Frage
    Wenn es eine solche Reform gäbe - warum findest du sie ungerecht?
    Letzteres interessiert mich ganz besonders, wenn du nicht zu der schmeichelhaften Gruppe gehörst, die je Haushalt über ein Nettovermögen oberhalb von 232.800€ verfügt.......
    Also los - rechne mal nach - wie ist das bei dir?
    Folgende Berechnungen sind anhand deiner Quelle:
    Es müssen Verbindlichkeiten in Höhe von 1745 Milliarden abgezogen werden, was die Summe bereits auf 12570 Milliarden reduziert. Bei Ausgaben in Höhe von 1368 Milliarden, bräuchtest du bereits 10.88% Besteuerung.
    Allerdings wird es nicht beim derzeitigen postulierten Vermögen bleiben, weil deine Steuer massive negative Effekte hätte. Eine beispiellose Wertvernichtung würde einsetzen.
    A)
    Wenn du das Geldvermögen indiskriminent besteuerst, wären davon auch Versicherungsansprüche und Pensionsrückstellungen betroffen, was es sinnlos machen würde, diese Anlagen überhaupt zu tätigen, weil es mit jeder Erhöhung des Buchwertes schwieriger würde, diesen weiter zu steigern. Die Kosten wären unrentabel hoch, besonders da man die Auszahlung ja über einen langen Zeitraum berechnen muss.
    Diese Werte machen 37% des Geldvermögens aus. Der Wertverlust wäre katastrophal, weil keiner diese auch nur mit der Kneifzange anpacken würde, wenn er 11% des Einstiegswertes einzahlen müsste, um eine Wertsteigerung von 1% im Jahr 2 zu generieren. Dieser Effekt verstärkt sich natürlich über die Bestandsjahre.
    B)
    Um bei deiner Quelle zu bleiben: Aktien, festverzinsliche Anlagen, Beteiligungen und Investmentzertifikate (ca. 23% des Geldvermögens), würden massiv an Wert verlieren, wenn sie eine Jahresrendite von <10% erbringen, was praktisch garantiert ist. Folge wäre eine weitere gigantische Wertvernichtung, die sich auf deine Steuereinnahmen extrem negativ auswirkten, weil der Bilanzwert dieser Papiere einbräche. Planst du, die Jahresrenditen vor dem Vermögenswert auch noch zu besteuern, müsste eine Aktie 10% ihres Wertes plus Besteuerungswert der Rendite einbringen um in einer Bilanz überhaupt eine 0 zu produzieren.
    C)
    Um Bargeld und Einlagevermögen zu halten müssten die Deutschen jedes Jahr 236.535 Milliarden sparen (6065 x 0.39 = 2365.35 => 23365.35 x 0.1 = 236.535). Deine Zahlen geben diesen Anstieg aber nicht her, da zwischen 2010 und 2017 das Geldvermögen nur um 1518 Milliarden anstieg, also um 216.857 pro Jahr. Das gesamte Geldvermögen stieg damit pro Jahr weniger, als die Besteuerung, die auf nur 39% fällig wäre. Ein weiterer Steuereinbruch wäre die Folge, da Vermögen von den Banken abgezogen würden, das Geld an Wert verlöre und kein Sparanreiz mehr bestünde.
    D)
    Der Vermögensanteil Grund und Boden mit 3158 Milliarden würde zusammenbrechen, weil sich der Erwerb nicht mehr lohnen würde, von langfristiger Investition einmal ganz zu schweigen. Ähnlich wie bei den Versicherungsansprüchen und Aktien müsste die jährliche Rendite >10% des Buchwerts sein (evtl. je nach Steuersystem sogar noch höher), was bei den derzeitigen Preisen praktisch nicht möglich ist. Eigennutzung zum Wohnzwecke würde prohibitiv teuer, wenn man den Einkaufswert des Grundes plus der Immobilie pro Jahr als Steuer erbringen muss. Bei einer Immobilie plus Grundstück im Wert von 400.000€, was moderat ist, entspräche dies einer faktischen Jahresmiete/Rendite von 40.000€, die man erzielen müsste um überhaupt auf 0 zu kommen.
    E)
    Anlagevermögen (obwohl ich mir hier nicht ganz sicher bin, was die meinen), gemäß seiner klassischen Definition besteuern zu wollen, ist pure Heuchelei deinerseits. Unternehmen, Selbständige, Freiberufler… müssten dann nämlich 10% des Wertes zahlen, den ihr Betrieb hat. Der Arzt mit einer Praxis im Wert von 1 Million (was schnell erreicht ist), müsste 100000€ im Jahr aufbringen, nur um seine Praxis zu halten. Das wäre erstmal eine krasse Benachteiligung aller Betriebe mit hohen Investitionskosten, vor allem aber würde sich kaum ein Betrieb noch lohnen. Der Werteinbruch wäre erneut katastrophal.

    Du würdest also zusammengefasst nicht den derzeitigen Vermögensbestand der Deutschen besteuern, sondern den nach Einführung dieses Systems neu bewerteten, der sehr viel niedriger läge, da eine massive Wertanpassung stattfände, die sämtliche Werte unter ein Äquilibrium drücken würde, bei dem sich der durchschnittliche Jahresgewinn >10% des Buchwertes befände. Wirtschaftswachstum würde sich ausschließen, Vermögensaufbau wäre sinnlos. Dein Modell ist nicht brauchbar.
    Der negative Effekt der Vermögensbildung allein, macht das Modell unbrauchbar.

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  6. #6


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    Zitat Zitat von MANFREDM Beitrag anzeigen
    Das dumme Gelaber eines Neidhammels, der ausserdem zu blöd ist Zinseszinsrechnung zu begreifern.

    Im ersten Jahr 9,57%, dann wäre die Besteuerungsgrundlage also im Zweiten Jahr nur noch 90,43%.

    Um die gleiche Summe an Steuern zu erhalten, wären dann 9,57 / 90,43 * 100 % notwendig. Also 10,58 % Steuersatz

    Im dritten Jahr wäre die Besteuerungsgrundlage nur noch 80,86 %. Also 11,84 % Steuersatz.

    Nach 9 Jahren liegt der Steuersatz bei 9,57 / 13,87 * 100 % also 69 %.

    Und nach 10 1/2 Jahren ist alles verfrühstückt.

    Du scheinst ein Genie zu sein.
    Ich finde Atue001 `s Rechnung auch eher kindlich und unbedarft....
    da schimpfst Du zu voreilig mit dem armen Atue001

    Atue001 meint aber, dass jedes Jahr 9,57% vom aktuellen Vermögenstand 9,57% gezahlt wird...

    je nach "Wertschöpfung" verändert sich das Vermögen.... egal positiv oder negativ....

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    Geändert von Problemmanager (16.04.2019 um 16:27 Uhr)

  7. #7
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    Zitat Zitat von Problemmanager Beitrag anzeigen
    Ich finde Atue001 `s Rechnung auch eher kindlich und unbedarft....
    Atue001 meint aber, dass jedes Jahr 9,57% vom aktuellen Vermögenstand 9,57% gezahlt wird...

    je nach "Wertschöpfung" verändert sich das Vermögen.... egal positiv oder negativ....
    Das hat Atue001 garantiert nicht geschrieben. Der hat geschrieben:

    9,57% Vermögenssteuer hätten also 2017 ausgereicht, um ALLE staatlichen Finanzbedarfe zu decken.

    Was wäre das für ein Wirtschaftssystem, wenn Unternehmen keine Steuern und auch keine Abgaben mehr zahlen müssten - wenn es keine Mehrwertsteuer mehr gäbe, und keine Steuern auf Schaumwein und auf Gewerbe... ... ....

    ALLES wäre Brutto wie Netto - aber die Vermögen würden jährlich mit 9,57% versteuert.....
    Und genau diese Annahme von Atue001 führt dazu, dass das gesamte Vermögen nach 10,5 Jahren weg ist. Siehe meine Rechnung.

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  8. #8


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    Zitat Zitat von Metadatas Beitrag anzeigen
    Folgende Berechnungen sind anhand deiner Quelle:
    Es müssen Verbindlichkeiten in Höhe von 1745 Milliarden abgezogen werden, was die Summe bereits auf 12570 Milliarden reduziert. Bei Ausgaben in Höhe von 1368 Milliarden, bräuchtest du bereits 10.88% Besteuerung.
    Allerdings wird es nicht beim derzeitigen postulierten Vermögen bleiben, weil deine Steuer massive negative Effekte hätte. Eine beispiellose Wertvernichtung würde einsetzen.
    A)
    Wenn du das Geldvermögen indiskriminent besteuerst, wären davon auch Versicherungsansprüche und Pensionsrückstellungen betroffen, was es sinnlos machen würde, diese Anlagen überhaupt zu tätigen, weil es mit jeder Erhöhung des Buchwertes schwieriger würde, diesen weiter zu steigern. Die Kosten wären unrentabel hoch, besonders da man die Auszahlung ja über einen langen Zeitraum berechnen muss.
    Diese Werte machen 37% des Geldvermögens aus. Der Wertverlust wäre katastrophal, weil keiner diese auch nur mit der Kneifzange anpacken würde, wenn er 11% des Einstiegswertes einzahlen müsste, um eine Wertsteigerung von 1% im Jahr 2 zu generieren. Dieser Effekt verstärkt sich natürlich über die Bestandsjahre.
    B)
    Um bei deiner Quelle zu bleiben: Aktien, festverzinsliche Anlagen, Beteiligungen und Investmentzertifikate (ca. 23% des Geldvermögens), würden massiv an Wert verlieren, wenn sie eine Jahresrendite von <10% erbringen, was praktisch garantiert ist. Folge wäre eine weitere gigantische Wertvernichtung, die sich auf deine Steuereinnahmen extrem negativ auswirkten, weil der Bilanzwert dieser Papiere einbräche. Planst du, die Jahresrenditen vor dem Vermögenswert auch noch zu besteuern, müsste eine Aktie 10% ihres Wertes plus Besteuerungswert der Rendite einbringen um in einer Bilanz überhaupt eine 0 zu produzieren.
    C)
    Um Bargeld und Einlagevermögen zu halten müssten die Deutschen jedes Jahr 236.535 Milliarden sparen (6065 x 0.39 = 2365.35 => 23365.35 x 0.1 = 236.535). Deine Zahlen geben diesen Anstieg aber nicht her, da zwischen 2010 und 2017 das Geldvermögen nur um 1518 Milliarden anstieg, also um 216.857 pro Jahr. Das gesamte Geldvermögen stieg damit pro Jahr weniger, als die Besteuerung, die auf nur 39% fällig wäre. Ein weiterer Steuereinbruch wäre die Folge, da Vermögen von den Banken abgezogen würden, das Geld an Wert verlöre und kein Sparanreiz mehr bestünde.
    D)
    Der Vermögensanteil Grund und Boden mit 3158 Milliarden würde zusammenbrechen, weil sich der Erwerb nicht mehr lohnen würde, von langfristiger Investition einmal ganz zu schweigen. Ähnlich wie bei den Versicherungsansprüchen und Aktien müsste die jährliche Rendite >10% des Buchwerts sein (evtl. je nach Steuersystem sogar noch höher), was bei den derzeitigen Preisen praktisch nicht möglich ist. Eigennutzung zum Wohnzwecke würde prohibitiv teuer, wenn man den Einkaufswert des Grundes plus der Immobilie pro Jahr als Steuer erbringen muss. Bei einer Immobilie plus Grundstück im Wert von 400.000€, was moderat ist, entspräche dies einer faktischen Jahresmiete/Rendite von 40.000€, die man erzielen müsste um überhaupt auf 0 zu kommen.
    E)
    Anlagevermögen (obwohl ich mir hier nicht ganz sicher bin, was die meinen), gemäß seiner klassischen Definition besteuern zu wollen, ist pure Heuchelei deinerseits. Unternehmen, Selbständige, Freiberufler… müssten dann nämlich 10% des Wertes zahlen, den ihr Betrieb hat. Der Arzt mit einer Praxis im Wert von 1 Million (was schnell erreicht ist), müsste 100000€ im Jahr aufbringen, nur um seine Praxis zu halten. Das wäre erstmal eine krasse Benachteiligung aller Betriebe mit hohen Investitionskosten, vor allem aber würde sich kaum ein Betrieb noch lohnen. Der Werteinbruch wäre erneut katastrophal.

    Du würdest also zusammengefasst nicht den derzeitigen Vermögensbestand der Deutschen besteuern, sondern den nach Einführung dieses Systems neu bewerteten, der sehr viel niedriger läge, da eine massive Wertanpassung stattfände, die sämtliche Werte unter ein Äquilibrium drücken würde, bei dem sich der durchschnittliche Jahresgewinn >10% des Buchwertes befände. Wirtschaftswachstum würde sich ausschließen, Vermögensaufbau wäre sinnlos. Dein Modell ist nicht brauchbar.
    Der negative Effekt der Vermögensbildung allein, macht das Modell unbrauchbar.
    Wusstest Du, dass früher die Kirchen "ein Zehnt" von seinen Gläubigen verlangte.... und keiner verhungerte.
    Da gab es noch den Grafen/Fürsten/Herzog, der auch kassierte - in ähnlicher Höhe...

    Sogesehen hat Atue001 das wahrscheinlich älteste Steuermodell neu erfunden....


    So gesehen wäre ein fixierter Vermögenssteuersatz ungerecht/unrealisierbar,
    da z. B. Disconter mit einem Preisaufschlag von z. T. unter 3%
    schon durch den Warenbestand (Aktiva) mehr Steuern zahlen muss, als sie verdienen können....
    oder er kauft nur auf Kredit.......

    0 Nicht möglich! Sie müssen sich anmelden, um Beiträge zu bewerten.
    Geändert von Problemmanager (16.04.2019 um 16:43 Uhr)

  9. #9
    Avatar von Metadatas

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    Zitat Zitat von Problemmanager Beitrag anzeigen
    Wusstest Du, dass früher die Kirchen "ein Zehnt" von seinen Gläubigen verlangte.... und keiner verhungerte.
    Da gab es noch den Grafen/Fürsten/Herzog, der auch kassierte - in ähnlicher Höhe...

    Sogesehen hat Atue001 das wahrscheinlich älteste Steuermodell neu erfunden....


    So gesehen wäre ein fixierter Vermögenssteuersatz ungerecht/unrealisierbar,
    da z. B. Disconter mit einem Preisaufschlag von z. T. unter 3%
    schon durch den Warenbestand (Aktiva) mehr Steuern zahlen muss, als sie verdienen können....
    oder er kauft nur auf Kredit.......
    Klar, Flat-Tax Modelle sind ein alter Hut.
    Der zentrale Fehler in dem Steuermodell von Atue001 ist aber für mein Dafürhalten nicht die Gerechtigkeitsfrage (obwohl auch da wenig Sinn herrscht), sondern dass er die Neubewertung aller Vermögenswerte bei Umstellung des Steuersystems außer Acht lässt.
    Damit macht die Berechnung der Einnahmen keinen Sinn und die entstehenden Effekte habe ich ja sehr grob bereits aufgelistet.

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    Novize Premiumuser
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    Zitat Zitat von Atue001 Beitrag anzeigen
    9,57% Vermögenssteuer hätten also 2017 ausgereicht, um ALLE staatlichen Finanzbedarfe zu decken.
    Wenn man 2017 rund 10% des Vermögens einkassiert hätte, wieviel besteuerbares Vermögen wäre dann 2018 noch verfügbar? Wie hoch wäre dann der notwendige Satz? Und wie hoch wäre der Satz im Jahre 2027?

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    Wenn es nur um das Prinzip geht, geht es um nichts.

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