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  1. #111
    Avatar von imho

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    Zitat Zitat von Debitist Beitrag anzeigen
    Die Zeit kenne ich.
    Blo ganz so, wie Du es schilderst, war das nicht.
    Hier eine persnliche Erfahrung:

    Habe mal einen Artikel ber die Sauereien der deutschen Banken geschrieben.Im Rahmen meiner damaligen beruflichen Ttigkeit.
    (englische Lebensversicherungen mit 3-fach hherer Rendite als deutsche)

    berschrift:
    Normalkunden durch deutsche Banken falsch beraten

    Ich war damals bei der OZ und auch bei der NNN.
    Die haben beide mit der gleichen Begrndung abgelehnt:
    Sinngem:
    "Wenn wir das schreiben, sind wir morgen unsere grten Anzeigenkunden los."
    Das war brigens so etwa 92/93-

    Aufgelegt hat damals meinen Artikel eine Zeitschrift namens "Rostocker Wirtschaftsreport" (gibt es aus anderen Grnden heute nicht mehr), Chefredakteur ein Herr Grppler, dem ich hinterher noch e weng geholfen habe, mit den "Reaktionen" fertig zu werden.


    LG
    Debitist
    Womit sich die Frage stellt, warum diese Zeitungen diese Groanzeigenkunden hatten. Man wirbt ja wohl kaum in einem Blttchen, dessen Leser man nicht als potenzielle Kunden ansieht. Aber fr die Zeitungen war der Verweis auf Grokunden einfacher als zuzugeben, dass sich Deine Beitrge nicht mit ihrer politischen Ausrichtung vertrugen.

    In lndlichen Regionen ist die Leserschaft berwiegend konservativ. Ein Verleger, der auf die Idee kme, die Menschen dort mit einer linken Zeitung zu beglcken, htte keine Chance. Wo es keine Nachfrage gibt, bietet kein vernnftiger Mensch etwas an.

    Je strker Zeitungen sich ber ihren Verkaufspreis finanzieren, um so grer wird der Einfluss der Leser. Wer die Musik bezahlt, bestimmt, was gespielt wird. Wer von der Mehrheitsmeinung abweicht, fhlt sich deshalb zwangslufig betrogen. Dahinter stecken aber keine finsteren Mchte sondern die Gesetze des Marktes.

    Den alternativen Medien ergeht es nicht anders. Sie mssen das liefern, was ihre Konsumenten wnschen. Wrden sie pltzlich ihre Ausrichtung ndern, wrden die Konsumenten abwandern. Unabhngig vom Markt sind nur die, die Geldgeber haben, die sie aus ideologischen Grnden finanzieren. Das hat dann mit Journalismus berhaupt nichts mehr zu tun.

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    Einmal kurz nicht aufgepasst und

    - zack -

    schon bist du glcklich

  2. #112
    beurlaubt Aufsteiger

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    Ich verstehe nun gar nicht, wieso und warum man sich ber ein rechtstaatliches Vorgehen der SPD aufregen kann.

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    Gendert von Kukutsch (22.04.2019 um 19:40 Uhr)

  3. #113
    Avatar von Druckbert

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    Zitat Zitat von imho Beitrag anzeigen
    Womit sich die Frage stellt, warum diese Zeitungen diese Groanzeigenkunden hatten. Man wirbt ja wohl kaum in einem Blttchen, dessen Leser man nicht als potenzielle Kunden ansieht. Aber fr die Zeitungen war der Verweis auf Grokunden einfacher als zuzugeben, dass sich Deine Beitrge nicht mit ihrer politischen Ausrichtung vertrugen.

    In lndlichen Regionen ist die Leserschaft berwiegend konservativ. Ein Verleger, der auf die Idee kme, die Menschen dort mit einer linken Zeitung zu beglcken, htte keine Chance. Wo es keine Nachfrage gibt, bietet kein vernnftiger Mensch etwas an.

    Je strker Zeitungen sich ber ihren Verkaufspreis finanzieren, um so grer wird der Einfluss der Leser. Wer die Musik bezahlt, bestimmt, was gespielt wird. Wer von der Mehrheitsmeinung abweicht, fhlt sich deshalb zwangslufig betrogen. Dahinter stecken aber keine finsteren Mchte sondern die Gesetze des Marktes.

    Den alternativen Medien ergeht es nicht anders. Sie mssen das liefern, was ihre Konsumenten wnschen. Wrden sie pltzlich ihre Ausrichtung ndern, wrden die Konsumenten abwandern. Unabhngig vom Markt sind nur die, die Geldgeber haben, die sie aus ideologischen Grnden finanzieren. Das hat dann mit Journalismus berhaupt nichts mehr zu tun.
    Du aber zitierst ganz stolz, mit dem Hinweis auf lndliche Regionen, von dem, was derzeit Land auf Land ab geschieht. Die Menschen drehen sich angewiedert ab, von dem linken Mainstream, der gespickt mit Lgen und suggestiver Manipulation, mit den Stricken der Macht das Volk bei bezahl Laune zu halten sucht. Die Verlage brechen berall zusammen, weil Abos gekndigt werden und den Manipulier-Mist keiner mehr lesen will. Was los ist, erfhrt man vielschichter aus dem Netz, von tatschlich unabhngigen Berichterstattern und nicht von staatlich finanzierten Meinungsbestattern und Wahrheitsbesitzern ala SPD, die seid eh und je, die grte Volksverarscherpartei ist. Ich warte nur auf den Tag, wo sie die Honey-Fratze zu erkennen ist und ein Ermchtigungsgesetzt erlsst, weit davon entfernt sind wir nicht. Da weit und breit keine Rechten zu sehen sind, werden sie erfunden, damit diese Partei dann als Retter der Nation, den Whler zur Urne begleitet, als freier Bestattungsunternehmer versteht sich, da die Urne schweigt...
    Im brigen kommt den cleveren Stadtmenschen gar nicht in den Sinn, das der Wohnungmangel und die Mietpreisbremse irgendwas mit dem dicken siggi oder der Nahles zu tun haben konnte. Sie halten sich lieber an da Prinzip hinter denen sie her rennen, LlL, Licht lockt Leute. Dabei gibt es dann fr solche, wenn sie denn abends mde in die Kissen plumpsen, kein Gedanke, hinters Licht gefhrt worden zu sein...

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    Gendert von Druckbert (19.05.2019 um 00:04 Uhr)
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