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  1. #1
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    HeWhoIsGoingToWin hat diesen Thread gestartet
    Avatar von HeWhoIsGoingToWin

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    Cool Volksbewaffnung und Bürgerwehr - staatlich organisiert und kontrolliert

    Dergleichen ist in Deutschland wohl nicht zwingend notwendig aber vermutlich eine gute Idee - gute Deutsche müssen Waffen tragen dürfen. Selbstverfreilich ist eine möglichst gute Realisierung gewünscht - Verbesserungsvorschläge sind willkommen - aber andererseits tut's auch erstmal eine Verbesserung der aktuellen Lage mit einer hinreichend guten Lösung, die dann ja auch noch später verbessert werden kann. Nachfolgend ein paar Gedanken dazu.

    Ich bin für eine staatlich organisierte und kontrollierte Volksbewaffnung/Bürgerwehr - das ist logisch, um Mißbrauch einzudämmen. Man stelle sich nur mal vor, jeder könnte Schußwaffen kaufen und selbsternannte Schergen würden die Straßen unsicher machen und Bürger verängstigen. Die Alternative, ein totales Waffenverbot für Private, ist fragwürdig - was wäre von Deutschland zu halten, wenn man nicht mal ein paar Millionen Deutschen Schußwaffen anvertrauen könnte? Volksbewaffnung ist ein naheliegender Aspekt der Landesverteidigung und man denke auch an "(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. ..." (http://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_20.html).

    1. Volksbewaffnung

    - Das deutsche Waffenrecht soll einfacher werden, das deutsche Waffengesetz (http://www.gesetze-im-internet.de/waffg_2002/index.html) ist derzeit zu unübersichtlich/kompliziert.

    - Einführung eines neuen universellen Waffenscheins mit mehreren Waffenklassen, z.B. von nichttödlichen Waffen zu Hause bis zum Recht Sturmgewehre in der Öffentlichkeit zu führen. Ein wichtiger Aspekt ist, dass es verschiedenen Waffenklassen und Anforderungen dazu gibt. Eine Pistole mit 2-3 Magazinen Munition nur für zu Hause (keine Recht, damit grundlos rumzulaufen) braucht weniger Anforderungen, als das Recht, ein Sturmgewehr auch auf Versammlungen und in Sicherheitsbereiche führen zu dürfen.

    - Möglichkeit zum legalen Führen von Schwertern und ähnlichen Waffen (mit ausreichendem Waffenschein). Null problemo, das ist nur eine Frage der Waffenklasse. Eine Idee ist, dass es so auch wieder einen christlichen Ritterkult geben kann (natürlich möglichst gut und sozial gerecht, ehrenwert, vorbildlich).

    - So können die Bürger für Staat und Kirche begeistert werden. Waffen sind eine Verpflichtung, noblesse oblige - wer zu schlecht ist, riskiert die Entwaffnung und somit werden sich Waffenträger überwiegend gut benehmen und Staat und Gesellschaft stabilisieren. Der waffentragende Bürger ist begeistert, dass man ihm Waffen zutraut/erlaubt und bei guter Ausbildung/Selektion schadet das nicht: Waffen nur für hinreichend gute Bürger.

    - Staatliche Schulung (Waffenausbildung mit praktischem und theoretischen Teil, Lehre von wichtigen Gesetzen und gutem Verhalten) mit Prüfung, ggf auch mit Drogenkontrolle, Psychotest, usw. In Zukunft wird es (nichtinvasive) KI-Tests geben, z.B. mit Stimmanalyse, Video-/Bildertests (Bilder/Filme zeigen und Reaktion messen), usw. Staatsbeamte sollen den Waffenschein nach Augenschein vorläufig verweigern und eine psychologische Untersuchung anordnen können.

    - Das erklärte Ziel ist es, dass möglichst nur hinreichend gute und für Waffen geeignete Bürger einen Waffenschein bekommen und das bedeutet, dass Sadisten, Drogensüchtige, Geistesgestörte, usw. erkannt werden müssen. Null problemo, denn für diese Tests muss man ja einen Waffenschein beantragen.

    - Für höhere Waffenklassen muss es bestimmte Voraussetzungen geben, z.B. eine abgeschlossene Ausbildung, Abitur, Treue zum Staat, usw. Geeignete Bürger können dann wie völlig selbstverständlich (wie derzeit beim Führerschein) an einer staatlichen Waffenschulung teilnehmen und bei gegebenen Voraussetzungen (u.a. bestandene Prüfung) einen Waffenschein bekommen.

    - Regeln zum Tragen, Aufbewahren, usw. von Waffen sollen sich gute Experten überlegen. Denkbar ist eine Begrenzung auf bestimmte Waffentypen und Munitionsmengen. Idee: Vollregistrierung der Munition auch mit irgendwie bei der Produktion markierten Patronen - da geht heutzutage sicher was. Pistolen sind i.a. im Holster zu tragen, also nicht lose im Handtäschchen.

    - In diesen finst'ren Zeiten muss man vorsichtiger sein und strengere Regeln aufstellen aber in einem in Zukunft besseren Deutschland können vermutlich wenigstens ein Drittel der Erwachsenen eine Pistole zu Hause besitzen.

    - Waffen sollen nach Möglichkeit einen Funkchip zur Überprüfung haben aber ansonsten ohne elektronische Verriegelung funktionieren (man denke an einen EMP). Denkbar sind auch Sensoren an der Waffe und Protokollierung vom Waffengebrauch in einem kleinen Chip - das ist eine sehr gute Idee: Kontrolle/Überwachung aber ohne Einschränkung der Waffennutzung.

    - Man kann eine monatliche Waffenmeldung fordern, d.h. die Waffe muss sich wenigstens einmal pro Monat per Funk beim Staat melden, sonst kommen die staatlichen Kontrolleure. Dazu kann man einen speziellen Waffentresor mit Repeater (http://de.wikipedia.org/wiki/Repeater) entwickeln (alte Waffentresore lassen sich nachrüsten, man muss nur einen dünnen Draht von innen nach außen verlegen können).

    - Wer außer Haus (befriedetem Gelände) Waffen trägt, muss als berechtigter Waffenträger klar erkenn- und überprüfbar sein, also mit RFID-Ausweis, RFID-Tag an der Waffe und einem fälschungssicheren Abzeichen. Die Idee ist, dass ein als solcher erkennbarer Waffenträger und stärkerer Aufsicht der Gemeinschaft steht und auch mal angezeigt werden kann, wenn er sich eines Waffenbesitzes unwürdig verhält. Nach Möglichkeit sollte es dazu eine freie Smartphone-App zur Prüfung von Waffenträgern geben. Jeder Bürger erhält das Recht, formlos die gründliche Überprüfung eines Waffenbesitzers zu fordern.

    - Ein Ziel ist, dass Deutschland so sicher ist, dass man keine privaten Waffen braucht. Ein anderes Ziel ist, die Entwaffnung schlechter Menschen - derzeit haben vermutlich Hunderttausende legal Schußwaffen, obwohl sie besser keine haben sollten.

    - Zur Ermittlung von Waffeneignung kann es neben der staatlichen Waffenschulung mit Prüfung auch ein einfaches Punktesystem geben, wo es z.B. für einen ordentlichen Arbeitsplatz, Beamte, Ehe+Kinder, usw. Pluspunkte gibt und für anderes Minuspunkte, z.B. wenn jemand nennenswert/problematisch negativ aufgefallen ist. Wichtig sind Staatstreue und eine positive Einstellung zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung, zum sozialen und demokratischen Rechtsstaat. Denkbare Aspekte: möglichst nicht (in kritischen Bereichen) vorbestraft; nicht negativ aufgefallen; Mindestalter 30 Jahre für das Recht, gefährlichere Waffen zu führen; Drogentest (den kann man auch alle paar Jahre wiederholen - Blutabnahme nur bei begründetem Verdacht); hinreichend intelligent, z.B. Abitur oder gute Berufsausbildung; Pflicht für Ärzte, gefährliche Entwicklungen bei Waffenbesitzern zu melden; zufällige Kontrollen von Waffenbesitzern (Hausbesuche durch staatliche Kontrolleure);

    - Sportschießen ist für jeden Erwachsenen möglich, der sich dabei hinreichend benimmt und nicht grob negativ aufgefallen ist aber ggf. müssen Waffen im Vereinsheim gelagert werden, ggf. nur Luftdruckwaffen oder begrenzte Kleinkaliberwaffen (geringe Schußrate x Reichweite). Jäger und wer mit stärkeren Schußwaffen Sportschießen machen will, braucht einen ordentlichen Waffenschein und den werden viele derzeitige Jäger nicht bekommen, denn um mit einem Gewehr rumlaufen zu dürfen, muss man schon ein paar Anforderungen erfüllen.

    - Mordlustige Spaßjäger sollen entwaffnet werden. Wölfe, Bären, Luchse, usw. können den Job übernehmen und es ist auch nur natürlich, wenn Rehe sich mal eine Lichtung freiknabbern. Natürlich darf es noch auch staatliche (staatlich geprüfte, lizensierte und streng kontrollierte) Jäger geben.

    - Zum Einsammeln illegaler Waffen soll es
    a) eine Amnestie für illegalen Waffenbesitz bei rechtzeitiger Abgabe der Waffen an den Staat und
    b) eine (ggf. erhebliche) Prämie für Hinweise auf illegale Waffenbesitzer geben. Naheliegenderweise soll es auch Prämien für Hinweise auf Verbrecher geben.

    2. Bürgerwehren

    - Bürgewehren, bzw. deren Mitglieder (Hilfspolizisten) sollen einer staatlichen Schulung bedürfen, bei der wichtige Gesetze, Verhältnimäßigkeit, usw. gelehrt werden. Es gibt eine Prüfung und alle Bürgerwehrmitglieder müssen dazu eine staatliche Erlaubnis haben und sind bei der Polizei entsprechend registriert.

    - Bürgerwehren, bzw. Hilfspolizisten sollen landesweit eine ähnliche Ausbildung, staatliche Prüfung und ein ähnliches Abzeichen haben (ggf. mit optional/zusätzlich dem Wappen des Bundeslandes).

    - Hilfspolizisten sollen eine Identifikationsnummer tragen müssen, ähnlich einem Autokennzeichen.

    - Bürgerwehren/Hilfspolizisten müssen auf ein hohes Ansehen getrimmt werden, der Bürger muss sie als Freund und Helfer sehen.

    - Je nach Staatsfinanzen ist eine (moderate) Bezahlung denkbar. Wenn man guckt, wie derzeit Milliarden Euro aus dem Fenster geworfen werden, dann kann der Staat ruhig auch im Rahmen von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen Hilfspolizisten Geld bezahlen.

    - Hilfspolizisten müssen nicht bewaffnet sein aber dürfen es ihm Rahmen eines Waffenscheins. Typische Begleitgegenstände sind Handy und nach Möglichkeit und auf Wunsch auch eine staatliche Body-Cam. Übliche passive Schutzausrüstung (z.B. durchschusshemmende Weste, Messer-Schutzkleidung, entsprechende Schutzhandschuhe, usw.) sind erlaubt und können ggf. subventioniert werden. Menschenfreundliche Hunde dürfen Begleiter eines diesbezüglich hinreichend tauglichen Hilfspolizisten sein.

    - Es soll ohne Wenn und Aber hohe Standards für Hilfspolizisten geben. Meldungen über Fehlverhalten von Hilfspolizisten sind vom Staat streng zu untersuchen. Denkbar ist auch eine erweiterte Vorratsdatenspeicherung für Hilfspolizisten.

    - Der Nutzen guter Hilfspolizisten kann beträchtlich sein: die Polizei wird günstig entlastet und kann sich verstärkt der Verbrechensbekämpfung widmen.

    - Hilfspolizisten können auch bei unkritischen Demos, Fußballveranstaltung, usw. für Extrageld helfen.

    Dabei geht es nicht nur um den Schutz des deutschen demokratischen Rechtsstaates, sondern auch um eine sinnvolle Beschäftigung, wenn in Zukunft immer mehr Arbeit von Maschinen, Robotern und KI erledigt wird. Waffenträger und Hilfspolizisten werden sich i.a. benehmen, denn bei Fehlverhalten müssen sie ggf. auf ihre Privilegien verzichten - so wird die Gesellschaft verbessert, so bekommt der Nachwuchs mehr gute Vorbilder.

    Ein überaus geniales Grundprinzip ist es, die Menschen zwischen Macht (im weiteren Sinne, z.B. auch Waffenschein, Hilfspolizist, usw.) und Drogen wählen zu lassen: entweder Macht oder Drogen. Wer zu schwach und nicht idealistisch genug ist, wählt die Drogen. Null problemo, es gibt ja schon gutes alkoholreduziertes Bier (weniger als 1% Alkohol; klassisch gebraut und danach schonend den Alkoholgehalt reduziert).

    Zu strenge Kriterien, scheinbar keiner will mehr Hilfspolizist werden? Das ist ein Konzept: einfacher Hilfspolizist ist nicht so schwierig, das können viele schaffen und strenge Kontrolle/Überwachung schrecken schlechte Menschen ab. Hilfspolizisten sind dann angesehen und entsprechend attraktiv ist der Job auch ohne Geld, wobei der Staat nach Möglichkeit den Hilfspolizisten auch etwas Geld zahlen sollte.

    Alles natürlich legal und demokratisch legitimiert, d.h. wenn das Volk das nicht will, dann halt nicht aber ich denke schon, dass da was geht. Bei Demokratie geht auch viel mit vorheriger Aufklärung und Überzeugungsarbeit, d.h. ein guter Vorschlag, der allgemein angepriesen und von Promis befürwortet wird, der wird wohl auch beim Volk genug Anklang finden. (alles imho)

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  2. #2
    Avatar von zebra

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    Zitat Zitat von HeWhoIsGoingToWin Beitrag anzeigen
    Dergleichen ist in Deutschland wohl nicht zwingend notwendig aber vermutlich eine gute Idee - gute Deutsche müssen Waffen tragen dürfen. Selbstverfreilich ist eine möglichst gute Realisierung gewünscht - Verbesserungsvorschläge sind willkommen - aber andererseits tut's auch erstmal eine Verbesserung der aktuellen Lage mit einer hinreichend guten Lösung, die dann ja auch noch später verbessert werden kann. Nachfolgend ein paar Gedanken dazu.

    Ich bin für eine staatlich organisierte und kontrollierte Volksbewaffnung/Bürgerwehr - das ist logisch, um Mißbrauch einzudämmen. Man stelle sich nur mal vor, jeder könnte Schußwaffen kaufen und selbsternannte Schergen würden die Straßen unsicher machen und Bürger verängstigen. Die Alternative, ein totales Waffenverbot für Private, ist fragwürdig - was wäre von Deutschland zu halten, wenn man nicht mal ein paar Millionen Deutschen Schußwaffen anvertrauen könnte? Volksbewaffnung ist ein naheliegender Aspekt der Landesverteidigung und man denke auch an "(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. ..." (http://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_20.html).

    1. Volksbewaffnung

    - Das deutsche Waffenrecht soll einfacher werden, das deutsche Waffengesetz (http://www.gesetze-im-internet.de/waffg_2002/index.html) ist derzeit zu unübersichtlich/kompliziert.

    - Einführung eines neuen universellen Waffenscheins mit mehreren Waffenklassen, z.B. von nichttödlichen Waffen zu Hause bis zum Recht Sturmgewehre in der Öffentlichkeit zu führen. Ein wichtiger Aspekt ist, dass es verschiedenen Waffenklassen und Anforderungen dazu gibt. Eine Pistole mit 2-3 Magazinen Munition nur für zu Hause (keine Recht, damit grundlos rumzulaufen) braucht weniger Anforderungen, als das Recht, ein Sturmgewehr auch auf Versammlungen und in Sicherheitsbereiche führen zu dürfen.

    - Möglichkeit zum legalen Führen von Schwertern und ähnlichen Waffen (mit ausreichendem Waffenschein). Null problemo, das ist nur eine Frage der Waffenklasse. Eine Idee ist, dass es so auch wieder einen christlichen Ritterkult geben kann (natürlich möglichst gut und sozial gerecht, ehrenwert, vorbildlich).

    - So können die Bürger für Staat und Kirche begeistert werden. Waffen sind eine Verpflichtung, noblesse oblige - wer zu schlecht ist, riskiert die Entwaffnung und somit werden sich Waffenträger überwiegend gut benehmen und Staat und Gesellschaft stabilisieren. Der waffentragende Bürger ist begeistert, dass man ihm Waffen zutraut/erlaubt und bei guter Ausbildung/Selektion schadet das nicht: Waffen nur für hinreichend gute Bürger.

    - Staatliche Schulung (Waffenausbildung mit praktischem und theoretischen Teil, Lehre von wichtigen Gesetzen und gutem Verhalten) mit Prüfung, ggf auch mit Drogenkontrolle, Psychotest, usw. In Zukunft wird es (nichtinvasive) KI-Tests geben, z.B. mit Stimmanalyse, Video-/Bildertests (Bilder/Filme zeigen und Reaktion messen), usw. Staatsbeamte sollen den Waffenschein nach Augenschein vorläufig verweigern und eine psychologische Untersuchung anordnen können.

    - Das erklärte Ziel ist es, dass möglichst nur hinreichend gute und für Waffen geeignete Bürger einen Waffenschein bekommen und das bedeutet, dass Sadisten, Drogensüchtige, Geistesgestörte, usw. erkannt werden müssen. Null problemo, denn für diese Tests muss man ja einen Waffenschein beantragen.

    - Für höhere Waffenklassen muss es bestimmte Voraussetzungen geben, z.B. eine abgeschlossene Ausbildung, Abitur, Treue zum Staat, usw. Geeignete Bürger können dann wie völlig selbstverständlich (wie derzeit beim Führerschein) an einer staatlichen Waffenschulung teilnehmen und bei gegebenen Voraussetzungen (u.a. bestandene Prüfung) einen Waffenschein bekommen.

    - Regeln zum Tragen, Aufbewahren, usw. von Waffen sollen sich gute Experten überlegen. Denkbar ist eine Begrenzung auf bestimmte Waffentypen und Munitionsmengen. Idee: Vollregistrierung der Munition auch mit irgendwie bei der Produktion markierten Patronen - da geht heutzutage sicher was. Pistolen sind i.a. im Holster zu tragen, also nicht lose im Handtäschchen.

    - In diesen finst'ren Zeiten muss man vorsichtiger sein und strengere Regeln aufstellen aber in einem in Zukunft besseren Deutschland können vermutlich wenigstens ein Drittel der Erwachsenen eine Pistole zu Hause besitzen.

    - Waffen sollen nach Möglichkeit einen Funkchip zur Überprüfung haben aber ansonsten ohne elektronische Verriegelung funktionieren (man denke an einen EMP). Denkbar sind auch Sensoren an der Waffe und Protokollierung vom Waffengebrauch in einem kleinen Chip - das ist eine sehr gute Idee: Kontrolle/Überwachung aber ohne Einschränkung der Waffennutzung.

    - Man kann eine monatliche Waffenmeldung fordern, d.h. die Waffe muss sich wenigstens einmal pro Monat per Funk beim Staat melden, sonst kommen die staatlichen Kontrolleure. Dazu kann man einen speziellen Waffentresor mit Repeater (http://de.wikipedia.org/wiki/Repeater) entwickeln (alte Waffentresore lassen sich nachrüsten, man muss nur einen dünnen Draht von innen nach außen verlegen können).

    - Wer außer Haus (befriedetem Gelände) Waffen trägt, muss als berechtigter Waffenträger klar erkenn- und überprüfbar sein, also mit RFID-Ausweis, RFID-Tag an der Waffe und einem fälschungssicheren Abzeichen. Die Idee ist, dass ein als solcher erkennbarer Waffenträger und stärkerer Aufsicht der Gemeinschaft steht und auch mal angezeigt werden kann, wenn er sich eines Waffenbesitzes unwürdig verhält. Nach Möglichkeit sollte es dazu eine freie Smartphone-App zur Prüfung von Waffenträgern geben. Jeder Bürger erhält das Recht, formlos die gründliche Überprüfung eines Waffenbesitzers zu fordern.

    - Ein Ziel ist, dass Deutschland so sicher ist, dass man keine privaten Waffen braucht. Ein anderes Ziel ist, die Entwaffnung schlechter Menschen - derzeit haben vermutlich Hunderttausende legal Schußwaffen, obwohl sie besser keine haben sollten.

    - Zur Ermittlung von Waffeneignung kann es neben der staatlichen Waffenschulung mit Prüfung auch ein einfaches Punktesystem geben, wo es z.B. für einen ordentlichen Arbeitsplatz, Beamte, Ehe+Kinder, usw. Pluspunkte gibt und für anderes Minuspunkte, z.B. wenn jemand nennenswert/problematisch negativ aufgefallen ist. Wichtig sind Staatstreue und eine positive Einstellung zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung, zum sozialen und demokratischen Rechtsstaat. Denkbare Aspekte: möglichst nicht (in kritischen Bereichen) vorbestraft; nicht negativ aufgefallen; Mindestalter 30 Jahre für das Recht, gefährlichere Waffen zu führen; Drogentest (den kann man auch alle paar Jahre wiederholen - Blutabnahme nur bei begründetem Verdacht); hinreichend intelligent, z.B. Abitur oder gute Berufsausbildung; Pflicht für Ärzte, gefährliche Entwicklungen bei Waffenbesitzern zu melden; zufällige Kontrollen von Waffenbesitzern (Hausbesuche durch staatliche Kontrolleure);

    - Sportschießen ist für jeden Erwachsenen möglich, der sich dabei hinreichend benimmt und nicht grob negativ aufgefallen ist aber ggf. müssen Waffen im Vereinsheim gelagert werden, ggf. nur Luftdruckwaffen oder begrenzte Kleinkaliberwaffen (geringe Schußrate x Reichweite). Jäger und wer mit stärkeren Schußwaffen Sportschießen machen will, braucht einen ordentlichen Waffenschein und den werden viele derzeitige Jäger nicht bekommen, denn um mit einem Gewehr rumlaufen zu dürfen, muss man schon ein paar Anforderungen erfüllen.

    - Mordlustige Spaßjäger sollen entwaffnet werden. Wölfe, Bären, Luchse, usw. können den Job übernehmen und es ist auch nur natürlich, wenn Rehe sich mal eine Lichtung freiknabbern. Natürlich darf es noch auch staatliche (staatlich geprüfte, lizensierte und streng kontrollierte) Jäger geben.

    - Zum Einsammeln illegaler Waffen soll es
    a) eine Amnestie für illegalen Waffenbesitz bei rechtzeitiger Abgabe der Waffen an den Staat und
    b) eine (ggf. erhebliche) Prämie für Hinweise auf illegale Waffenbesitzer geben. Naheliegenderweise soll es auch Prämien für Hinweise auf Verbrecher geben.

    2. Bürgerwehren

    - Bürgewehren, bzw. deren Mitglieder (Hilfspolizisten) sollen einer staatlichen Schulung bedürfen, bei der wichtige Gesetze, Verhältnimäßigkeit, usw. gelehrt werden. Es gibt eine Prüfung und alle Bürgerwehrmitglieder müssen dazu eine staatliche Erlaubnis haben und sind bei der Polizei entsprechend registriert.

    - Bürgerwehren, bzw. Hilfspolizisten sollen landesweit eine ähnliche Ausbildung, staatliche Prüfung und ein ähnliches Abzeichen haben (ggf. mit optional/zusätzlich dem Wappen des Bundeslandes).

    - Hilfspolizisten sollen eine Identifikationsnummer tragen müssen, ähnlich einem Autokennzeichen.

    - Bürgerwehren/Hilfspolizisten müssen auf ein hohes Ansehen getrimmt werden, der Bürger muss sie als Freund und Helfer sehen.

    - Je nach Staatsfinanzen ist eine (moderate) Bezahlung denkbar. Wenn man guckt, wie derzeit Milliarden Euro aus dem Fenster geworfen werden, dann kann der Staat ruhig auch im Rahmen von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen Hilfspolizisten Geld bezahlen.

    - Hilfspolizisten müssen nicht bewaffnet sein aber dürfen es ihm Rahmen eines Waffenscheins. Typische Begleitgegenstände sind Handy und nach Möglichkeit und auf Wunsch auch eine staatliche Body-Cam. Übliche passive Schutzausrüstung (z.B. durchschusshemmende Weste, Messer-Schutzkleidung, entsprechende Schutzhandschuhe, usw.) sind erlaubt und können ggf. subventioniert werden. Menschenfreundliche Hunde dürfen Begleiter eines diesbezüglich hinreichend tauglichen Hilfspolizisten sein.

    - Es soll ohne Wenn und Aber hohe Standards für Hilfspolizisten geben. Meldungen über Fehlverhalten von Hilfspolizisten sind vom Staat streng zu untersuchen. Denkbar ist auch eine erweiterte Vorratsdatenspeicherung für Hilfspolizisten.

    - Der Nutzen guter Hilfspolizisten kann beträchtlich sein: die Polizei wird günstig entlastet und kann sich verstärkt der Verbrechensbekämpfung widmen.

    - Hilfspolizisten können auch bei unkritischen Demos, Fußballveranstaltung, usw. für Extrageld helfen.

    Dabei geht es nicht nur um den Schutz des deutschen demokratischen Rechtsstaates, sondern auch um eine sinnvolle Beschäftigung, wenn in Zukunft immer mehr Arbeit von Maschinen, Robotern und KI erledigt wird. Waffenträger und Hilfspolizisten werden sich i.a. benehmen, denn bei Fehlverhalten müssen sie ggf. auf ihre Privilegien verzichten - so wird die Gesellschaft verbessert, so bekommt der Nachwuchs mehr gute Vorbilder.

    Ein überaus geniales Grundprinzip ist es, die Menschen zwischen Macht (im weiteren Sinne, z.B. auch Waffenschein, Hilfspolizist, usw.) und Drogen wählen zu lassen: entweder Macht oder Drogen. Wer zu schwach und nicht idealistisch genug ist, wählt die Drogen. Null problemo, es gibt ja schon gutes alkoholreduziertes Bier (weniger als 1% Alkohol; klassisch gebraut und danach schonend den Alkoholgehalt reduziert).

    Zu strenge Kriterien, scheinbar keiner will mehr Hilfspolizist werden? Das ist ein Konzept: einfacher Hilfspolizist ist nicht so schwierig, das können viele schaffen und strenge Kontrolle/Überwachung schrecken schlechte Menschen ab. Hilfspolizisten sind dann angesehen und entsprechend attraktiv ist der Job auch ohne Geld, wobei der Staat nach Möglichkeit den Hilfspolizisten auch etwas Geld zahlen sollte.

    Alles natürlich legal und demokratisch legitimiert, d.h. wenn das Volk das nicht will, dann halt nicht aber ich denke schon, dass da was geht. Bei Demokratie geht auch viel mit vorheriger Aufklärung und Überzeugungsarbeit, d.h. ein guter Vorschlag, der allgemein angepriesen und von Promis befürwortet wird, der wird wohl auch beim Volk genug Anklang finden. (alles imho)

    den kleinen Waffenschein bekommt quasi fast jeder, Sport-schütze klar ... Millionen Deutsche sind im Schützenverein gerade wegen der Bewaffnung, ist auch völlig ok ...
    so ist das registriert und die Behörden haben etwas Kontrolle, aber jetzt den richtigen Waffenschein bekommt nur Polizei / Personenschützer oder eine Frau Roth ...
    oder eben Politiker mit etwas Beziehungen ... aber sonst darf keiner mit einer geladenen Waffe ( außer noch Jäger ) rumlaufen ...
    Zustände wie in den USA haben wir sicher schon illegal ... in Tschechien oder Polen bekommt jeder Irre was er will ...
    Hilfspolizist ohne Bewaffnung darf auch Jeder ... aber mit > ich weis nicht so recht ... stellt euch Musel mit Waffen vor ...

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  3. #3
    Premiumuser + Avatar von Commander

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    Zur Landesverteidigung ist ne Bürgerwehr nicht geeignet. Die BW ist auch nicht umsonst von ner Pflichtarmee zur Profiarmee umgewandelt worden. Zudem würden auch im einfachen Verteidigungszenario Sturmgewehre nicht reichen, da müssten noch Maschinengewehre, Panzerabwehrwaffen, Handgranaten und geschützte Fahrzeuge dabei sein, alles too much für ne Bürgerwehr.

    Sturmgewehre sind im zivilen auch nur Sportschützen und nicht für die Selbstverteidigung geeignet, da hier die Verhältnismäßigkeit überschritten werden würden.

    Pistolen/Revolver sind was anderes, unter anderen weil eine derartige Schusswaffe eine reaistische Verteidingung gegen einen Messerangreifer darstellt, wobei auch eine Schreckschuss noch reichen könnte, da Bluff durchs echte Aussehen und die Wirkung gegenüber einem Spray besser ist.
    Ansonsten hätte man gegen ein Messer keine Chance, auch Selbstverteidigungskurse die so etwas wie ausweichen und entwaffen trainieren sind absolut unrealistisch.

    Hilfspolizist würde ich in anbetracht dessen was Polizisten heutzutage mitmachen müssen, keinen Bürger mehr zumuten. Schon alleine weil richtig ausgebildete Polizisten auch viel mehr abgesichert sind.

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  4. #4
    Avatar von Nora

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    Wenn ich mir vorstelle daß mein irrer Nachbar gegenüber im Haus eine Waffe hätte, dann aber Hallo. Denke dann gebe es die ersten Toten hier. Das ist derjenige, der einen alten Birnbaum mit der Kettensäge erlegt hat Silvester, als das alte Ehepaar in Urlaub war.

    Der hält sich an keinerlei Regeln und wütet hier rum. Jedenfalls hat es ein Jahr gedauert bis er seine Badezimmerfenster mit einem Rollo versehen hat, nachdem ich ihm gesagt habe, ich möchte ihn nicht beim kochen auf dem Klo sehen. Er meinte ihm macht das nichts aus. Habe ihm gesagt aber mir.

    Manchmal wenn er mich ärgern will läßt er es nur halb runter, aber mittlerweile sehe ich das kaum noch, meist ziehe ich mein Rollo dann runter, nach einer Weile läßt er es dann sein. Ich könnte echt Storys von dem erzählen. Eine Zeit ging die Polizei ein und aus in dem Haus. Sein Nachbar hat die Wohnung verkauft und ist ausgezogen inzwischen Solange er nicht Amok läuft, ist mir das egal.

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  5. #5
    Avatar von admonitor

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    Kannst du vergessen, eher werden die Waffengesetze noch verschärft. Ich bin grundsätzlich für ein liberaleres Waffenrecht, aber es würde hierzulande wohl nicht funktionieren, es würden sich nur die Falschen bewaffnen.

    Eigentlich dient die Volksbewaffnung in den USA dazu sich ggü. dem (tyrannischen) Staat wehren zu können, der obrigkeitshörige Deutsche hat dafür kein Verständnis.

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  6. #6
    Avatar von Schipanski
    Wir müssen!
     


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    Zitat Zitat von Nora Beitrag anzeigen
    Wenn ich mir vorstelle daß mein irrer Nachbar gegenüber im Haus eine Waffe hätte, dann aber Hallo. Denke dann gebe es die ersten Toten hier. Das ist derjenige, der einen alten Birnbaum mit der Kettensäge erlegt hat Silvester, als das alte Ehepaar in Urlaub war.

    Der hält sich an keinerlei Regeln und wütet hier rum. Jedenfalls hat es ein Jahr gedauert bis er seine Badezimmerfenster mit einem Rollo versehen hat, nachdem ich ihm gesagt habe, ich möchte ihn nicht beim kochen auf dem Klo sehen. Er meinte ihm macht das nichts aus. Habe ihm gesagt aber mir.

    Manchmal wenn er mich ärgern will läßt er es nur halb runter, aber mittlerweile sehe ich das kaum noch, meist ziehe ich mein Rollo dann runter, nach einer Weile läßt er es dann sein. Ich könnte echt Storys von dem erzählen. Eine Zeit ging die Polizei ein und aus in dem Haus. Sein Nachbar hat die Wohnung verkauft und ist ausgezogen inzwischen Solange er nicht Amok läuft, ist mir das egal.
    Woher weißt du, dass er keine hat? Gerade Kriminelle und Psychos wird es nicht wirklich interessieren, was ein Gesetz dazu meint.
    Soll heißen - das ist ja auch in den USA das Argument - wer böses im Schilde führt hat oder besorgt sich sowieso eine Waffe, ob legal oder nicht. Das scheint gerade hier bei uns ausgeprägt zu sein, die Vorstellung, dass ein Krimineller sich durch ein Gesetz abschrecken ließe. Ohne deinem Nachbarn jetzt was unterstellen zu wollen.

    Zitat Zitat von admonitor Beitrag anzeigen
    Kannst du vergessen, eher werden die Waffengesetze noch verschärft. Ich bin grundsätzlich für ein liberaleres Waffenrecht, aber es würde hierzulande wohl nicht funktionieren, es würden sich nur die Falschen bewaffnen.

    Eigentlich dient die Volksbewaffnung in den USA dazu sich ggü. dem (tyrannischen) Staat wehren zu können, der obrigkeitshörige Deutsche hat dafür kein Verständnis.
    Das ist in der Tat ein schwieriges Thema. Und so wie du es über die USA beschreibst habe ich deren Begründung dazu auch verstanden.

    Bei der Vorstellung, dass Hinz und Kunz in ein Geschäft laufen können und sich kaufen können was sie wollen, stellen sich mir aber auch die Nackenhaare auf.

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    Geändert von Schipanski (29.01.2019 um 10:26 Uhr)
    "Wir leben in einem Zeitalter der Massenverblödung, besonders der medialen Massenverblödung."

    Peter Scholl-Latour 2014

    "Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der Irrtum oben auf, und es ist ihm wohl und behaglich, im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist."

    Johann Wolfgang von Goethe 1828

  7. #7
    Freiwirtschaftler Psw-Legende Avatar von Pommes

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    Zitat Zitat von HeWhoIsGoingToWin Beitrag anzeigen
    Dergleichen ist in Deutschland wohl nicht zwingend notwendig aber vermutlich eine gute Idee - gute Deutsche müssen Waffen tragen dürfen.

    Dein Ansinnen würde schon an der Selektion guter Deutscher scheitern, da kannst du sicher sein das die Vollschwachmaten von der Antifa ganz bestimmt keine Armbinde tragen.

    Waffen tragen und damit politisch argumentieren ist in einer modernen Gesellschaft einfach nur Scheiße und bringt nur Unheil.
    Wenn sich jeder Clown ne Wumme beschaffen kann um seine Interessen damit durchzusetzen, steigt das Sicherheitsrisiko ins Unendliche und helfen tut dir der Ballermann auch nicht, denn wenn du schon ins Rohr guckst ist es eh zu spät, da kannste besser ne fernöstliche Nahkampfausbildung machen.

    Waffen müssen ausschließlich der Staatsgewalt vorbehalten bleiben und die kann man wählen.

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    Wer es vorzieht, seinen eigenen Kopf etwas anzustrengen statt fremde Köpfe einzuschlagen, der studiere das Geldwesen. Silvio Gesell
    Hier geht's zum Freigeld
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  8. #8
    Avatar von Metadatas

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    Zitat Zitat von Commander Beitrag anzeigen
    Zur Landesverteidigung ist ne Bürgerwehr nicht geeignet. Die BW ist auch nicht umsonst von ner Pflichtarmee zur Profiarmee umgewandelt worden. Zudem würden auch im einfachen Verteidigungszenario Sturmgewehre nicht reichen, da müssten noch Maschinengewehre, Panzerabwehrwaffen, Handgranaten und geschützte Fahrzeuge dabei sein, alles too much für ne Bürgerwehr.

    Sturmgewehre sind im zivilen auch nur Sportschützen und nicht für die Selbstverteidigung geeignet, da hier die Verhältnismäßigkeit überschritten werden würden.

    Pistolen/Revolver sind was anderes, unter anderen weil eine derartige Schusswaffe eine reaistische Verteidingung gegen einen Messerangreifer darstellt, wobei auch eine Schreckschuss noch reichen könnte, da Bluff durchs echte Aussehen und die Wirkung gegenüber einem Spray besser ist.
    Ansonsten hätte man gegen ein Messer keine Chance, auch Selbstverteidigungskurse die so etwas wie ausweichen und entwaffen trainieren sind absolut unrealistisch.

    Hilfspolizist würde ich in anbetracht dessen was Polizisten heutzutage mitmachen müssen, keinen Bürger mehr zumuten. Schon alleine weil richtig ausgebildete Polizisten auch viel mehr abgesichert sind.
    Bürgerwehren als zusätzliche Maßnahme zur Verteidigung des Landes halte ich ebenfalls für zwecklos. Allein die Ausbildung an/und Kommunikationstechnik, die man heute vorhalten müsste, um eine koordinierte Verteidigung mit den regulären Truppen zu ermöglichen, ist vermutlich schon zu kostspieleig. Außerdem müsste die Bundeswehr in der Lage sein, die Luftüberlegenheit, artilleristische Unterstützung, Logistik und schweren Waffen/Pionierfähigkeiten für diese Truppen zu gewährleisten. Ein Überhang dezentraler, leichter Infanterie bietet dabei aber für meine Begriffe kaum militärischen Sinn.
    Die Amerikaner haben ihre sekundäre Verteidigungsstruktur in den bundesstaatlichen Nationalgarden organisiert, die noch mal eine gemeinsame Stärke von knapp 500.000 Mann haben und diese erhalten das alte Gerät der amerikanischen Streitkräfte. Selbst das halte ich in Deutschland aber für wenig sinnvoll. Stattdessen sollte man wohl eher eine gut finanzierte und ausgerüstete Bundeswehr mit einer starken beorderten Reserve aufbauen.

    Grundsätzlich bin ich für den privaten Waffenbesitz, allerdings mit Ausnahme für Jäger und Sportschützen beziehungsweise beim Training, ausschließlich im privaten Bereich. Im öffentlichen Raum sollte für meine Begriffe ausschließlich der Staat das Gewaltmonopol besitzen:
    Zum einen würden Privatpersonen mit Schusswaffen bei Gefahrensituationen die Lage für die professionellen polizeilichen Kräfte unübersichtlicher machen und damit die Gefahr für alle Beteiligten erhöhen.Es gibt für eintreffende Einheiten schließlich erstmal keine gute Übersicht, wer Freund/Feind ist.
    Zum anderen muss man zur verlässlichen Identifikation einer Bedrohung umfangreich ausgebildet sein, weswegen selbst die Polizei spezialisierte Kräfte wie das SEK, ZUZ oder GSG9 hat und wenn irgend möglich keine normalen Polizisten einsetzt.
    Vor allem aber halte ich es für wenig sinnvoll, einem potenziellen Angreifer/Attentäter einen größeren Vorrat an Waffen und Munition zur Verfügung zu stellen, besonders da es sehr schwer bis unmöglich ist, die durchgehende Fähigkeit, eine Waffe verlässlich zu führen, bei Privatpersonen zu prüfen. In Justizvollzugsanstalten geht man nach dem gleichen Prinzip vor. Die Vollzugsbeamten sind nicht im regulären Dienst mit Schusswaffen ausgestattet, weil man bei Kämpfen/Aufständen vermeiden will, dass Gefangene in den Besitz einer Waffe gelangen. Das sollte man für in der Öffentlichkeit genauso handhaben.

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    Die Komplexität der Welt ist beeindruckend,
    die Mathematik ist der Weg sie zu ergründen,
    Wissen der Weg sie zu erhalten.

  9. #9


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    Zitat Zitat von HeWhoIsGoingToWin Beitrag anzeigen
    ---------------------------------------------------
    - Zum Einsammeln illegaler Waffen soll es
    a) eine Amnestie für illegalen Waffenbesitz bei rechtzeitiger Abgabe der Waffen an den Staat und
    b) eine (ggf. erhebliche) Prämie für Hinweise auf illegale Waffenbesitzer geben. Naheliegenderweise soll es auch Prämien für Hinweise auf Verbrecher geben.

    2. Bürgerwehren-----------------------------------------------------------------------------------------------)
    Hab mal gefettet

    Wenn Du von "illegalen Waffen" sprichst, ist das strafrechtlich relevant

    und sollte im Rahmen des Strafrechts auch so behandelt werden....
    diese Gesetze sind ausreichend und gut...

    Da braucht es keine "Stasi-2.0"-Gesetze, um Bürger gegen Bürger aufzuhetzen....

    Die Demokratie erkennt das Recht auf Eigentum als HOHES GUT an,
    verbietet dem Bürger jedoch innerhalb seines Privatumfeldes eine Schreckschusswaffe oder
    ein zum Selbstschutz geeignetes Messer wie Dolch/Springmesser/Chacka etc., um sich und sein Eigentum zu schützen!

    Ich fordere hier ein gesetzlich garantiertes Recht auf Waffenbesitz innerhalb seines privaten Umfeldes!
    Privat-Grundstück, Firmengelände und -Gebäude nach Öffnungszeiten, landwirtschaftlichen Nutz- und Lagerflächen, etc.

    Begrenzende Gesetze wie das Kriegswaffengesetz,
    Ungeeignetheit in der Person, ähnlich der Kampfhundverordnungen etc. sollen davon unberührt bleiben..!

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  10. #10
    Avatar von gert friedrich
    Hertha und der FCB
    ...duda...duda...Hertha und
    der FCB ...hey...duda day!
     


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    Zitat Zitat von HeWhoIsGoingToWin Beitrag anzeigen
    Dergleichen ist in Deutschland wohl nicht zwingend notwendig aber vermutlich eine gute Idee - gute Deutsche müssen Waffen tragen dürfen. Selbstverfreilich ist eine möglichst gute Realisierung gewünscht - Verbesserungsvorschläge sind willkommen - aber andererseits tut's auch erstmal eine Verbesserung der aktuellen Lage mit einer hinreichend guten Lösung, die dann ja auch noch später verbessert werden kann. Nachfolgend ein paar Gedanken dazu.

    Ich bin für eine staatlich organisierte und kontrollierte Volksbewaffnung/Bürgerwehr - das ist logisch, um Mißbrauch einzudämmen. Man stelle sich nur mal vor, jeder könnte Schußwaffen kaufen und selbsternannte Schergen würden die Straßen unsicher machen und Bürger verängstigen. Die Alternative, ein totales Waffenverbot für Private, ist fragwürdig - was wäre von Deutschland zu halten, wenn man nicht mal ein paar Millionen Deutschen Schußwaffen anvertrauen könnte? Volksbewaffnung ist ein naheliegender Aspekt der Landesverteidigung und man denke auch an "(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. ..." (http://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_20.html).

    1. Volksbewaffnung

    - Das deutsche Waffenrecht soll einfacher werden, das deutsche Waffengesetz (http://www.gesetze-im-internet.de/waffg_2002/index.html) ist derzeit zu unübersichtlich/kompliziert.

    - Einführung eines neuen universellen Waffenscheins mit mehreren Waffenklassen, z.B. von nichttödlichen Waffen zu Hause bis zum Recht Sturmgewehre in der Öffentlichkeit zu führen. Ein wichtiger Aspekt ist, dass es verschiedenen Waffenklassen und Anforderungen dazu gibt. Eine Pistole mit 2-3 Magazinen Munition nur für zu Hause (keine Recht, damit grundlos rumzulaufen) braucht weniger Anforderungen, als das Recht, ein Sturmgewehr auch auf Versammlungen und in Sicherheitsbereiche führen zu dürfen.

    - Möglichkeit zum legalen Führen von Schwertern und ähnlichen Waffen (mit ausreichendem Waffenschein). Null problemo, das ist nur eine Frage der Waffenklasse. Eine Idee ist, dass es so auch wieder einen christlichen Ritterkult geben kann (natürlich möglichst gut und sozial gerecht, ehrenwert, vorbildlich).

    - So können die Bürger für Staat und Kirche begeistert werden. Waffen sind eine Verpflichtung, noblesse oblige - wer zu schlecht ist, riskiert die Entwaffnung und somit werden sich Waffenträger überwiegend gut benehmen und Staat und Gesellschaft stabilisieren. Der waffentragende Bürger ist begeistert, dass man ihm Waffen zutraut/erlaubt und bei guter Ausbildung/Selektion schadet das nicht: Waffen nur für hinreichend gute Bürger.

    - Staatliche Schulung (Waffenausbildung mit praktischem und theoretischen Teil, Lehre von wichtigen Gesetzen und gutem Verhalten) mit Prüfung, ggf auch mit Drogenkontrolle, Psychotest, usw. In Zukunft wird es (nichtinvasive) KI-Tests geben, z.B. mit Stimmanalyse, Video-/Bildertests (Bilder/Filme zeigen und Reaktion messen), usw. Staatsbeamte sollen den Waffenschein nach Augenschein vorläufig verweigern und eine psychologische Untersuchung anordnen können.

    - Das erklärte Ziel ist es, dass möglichst nur hinreichend gute und für Waffen geeignete Bürger einen Waffenschein bekommen und das bedeutet, dass Sadisten, Drogensüchtige, Geistesgestörte, usw. erkannt werden müssen. Null problemo, denn für diese Tests muss man ja einen Waffenschein beantragen.

    - Für höhere Waffenklassen muss es bestimmte Voraussetzungen geben, z.B. eine abgeschlossene Ausbildung, Abitur, Treue zum Staat, usw. Geeignete Bürger können dann wie völlig selbstverständlich (wie derzeit beim Führerschein) an einer staatlichen Waffenschulung teilnehmen und bei gegebenen Voraussetzungen (u.a. bestandene Prüfung) einen Waffenschein bekommen.

    - Regeln zum Tragen, Aufbewahren, usw. von Waffen sollen sich gute Experten überlegen. Denkbar ist eine Begrenzung auf bestimmte Waffentypen und Munitionsmengen. Idee: Vollregistrierung der Munition auch mit irgendwie bei der Produktion markierten Patronen - da geht heutzutage sicher was. Pistolen sind i.a. im Holster zu tragen, also nicht lose im Handtäschchen.

    - In diesen finst'ren Zeiten muss man vorsichtiger sein und strengere Regeln aufstellen aber in einem in Zukunft besseren Deutschland können vermutlich wenigstens ein Drittel der Erwachsenen eine Pistole zu Hause besitzen.

    - Waffen sollen nach Möglichkeit einen Funkchip zur Überprüfung haben aber ansonsten ohne elektronische Verriegelung funktionieren (man denke an einen EMP). Denkbar sind auch Sensoren an der Waffe und Protokollierung vom Waffengebrauch in einem kleinen Chip - das ist eine sehr gute Idee: Kontrolle/Überwachung aber ohne Einschränkung der Waffennutzung.

    - Man kann eine monatliche Waffenmeldung fordern, d.h. die Waffe muss sich wenigstens einmal pro Monat per Funk beim Staat melden, sonst kommen die staatlichen Kontrolleure. Dazu kann man einen speziellen Waffentresor mit Repeater (http://de.wikipedia.org/wiki/Repeater) entwickeln (alte Waffentresore lassen sich nachrüsten, man muss nur einen dünnen Draht von innen nach außen verlegen können).

    - Wer außer Haus (befriedetem Gelände) Waffen trägt, muss als berechtigter Waffenträger klar erkenn- und überprüfbar sein, also mit RFID-Ausweis, RFID-Tag an der Waffe und einem fälschungssicheren Abzeichen. Die Idee ist, dass ein als solcher erkennbarer Waffenträger und stärkerer Aufsicht der Gemeinschaft steht und auch mal angezeigt werden kann, wenn er sich eines Waffenbesitzes unwürdig verhält. Nach Möglichkeit sollte es dazu eine freie Smartphone-App zur Prüfung von Waffenträgern geben. Jeder Bürger erhält das Recht, formlos die gründliche Überprüfung eines Waffenbesitzers zu fordern.

    - Ein Ziel ist, dass Deutschland so sicher ist, dass man keine privaten Waffen braucht. Ein anderes Ziel ist, die Entwaffnung schlechter Menschen - derzeit haben vermutlich Hunderttausende legal Schußwaffen, obwohl sie besser keine haben sollten.

    - Zur Ermittlung von Waffeneignung kann es neben der staatlichen Waffenschulung mit Prüfung auch ein einfaches Punktesystem geben, wo es z.B. für einen ordentlichen Arbeitsplatz, Beamte, Ehe+Kinder, usw. Pluspunkte gibt und für anderes Minuspunkte, z.B. wenn jemand nennenswert/problematisch negativ aufgefallen ist. Wichtig sind Staatstreue und eine positive Einstellung zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung, zum sozialen und demokratischen Rechtsstaat. Denkbare Aspekte: möglichst nicht (in kritischen Bereichen) vorbestraft; nicht negativ aufgefallen; Mindestalter 30 Jahre für das Recht, gefährlichere Waffen zu führen; Drogentest (den kann man auch alle paar Jahre wiederholen - Blutabnahme nur bei begründetem Verdacht); hinreichend intelligent, z.B. Abitur oder gute Berufsausbildung; Pflicht für Ärzte, gefährliche Entwicklungen bei Waffenbesitzern zu melden; zufällige Kontrollen von Waffenbesitzern (Hausbesuche durch staatliche Kontrolleure);

    - Sportschießen ist für jeden Erwachsenen möglich, der sich dabei hinreichend benimmt und nicht grob negativ aufgefallen ist aber ggf. müssen Waffen im Vereinsheim gelagert werden, ggf. nur Luftdruckwaffen oder begrenzte Kleinkaliberwaffen (geringe Schußrate x Reichweite). Jäger und wer mit stärkeren Schußwaffen Sportschießen machen will, braucht einen ordentlichen Waffenschein und den werden viele derzeitige Jäger nicht bekommen, denn um mit einem Gewehr rumlaufen zu dürfen, muss man schon ein paar Anforderungen erfüllen.

    - Mordlustige Spaßjäger sollen entwaffnet werden. Wölfe, Bären, Luchse, usw. können den Job übernehmen und es ist auch nur natürlich, wenn Rehe sich mal eine Lichtung freiknabbern. Natürlich darf es noch auch staatliche (staatlich geprüfte, lizensierte und streng kontrollierte) Jäger geben.

    - Zum Einsammeln illegaler Waffen soll es
    a) eine Amnestie für illegalen Waffenbesitz bei rechtzeitiger Abgabe der Waffen an den Staat und
    b) eine (ggf. erhebliche) Prämie für Hinweise auf illegale Waffenbesitzer geben. Naheliegenderweise soll es auch Prämien für Hinweise auf Verbrecher geben.

    2. Bürgerwehren

    - Bürgewehren, bzw. deren Mitglieder (Hilfspolizisten) sollen einer staatlichen Schulung bedürfen, bei der wichtige Gesetze, Verhältnimäßigkeit, usw. gelehrt werden. Es gibt eine Prüfung und alle Bürgerwehrmitglieder müssen dazu eine staatliche Erlaubnis haben und sind bei der Polizei entsprechend registriert.

    - Bürgerwehren, bzw. Hilfspolizisten sollen landesweit eine ähnliche Ausbildung, staatliche Prüfung und ein ähnliches Abzeichen haben (ggf. mit optional/zusätzlich dem Wappen des Bundeslandes).

    - Hilfspolizisten sollen eine Identifikationsnummer tragen müssen, ähnlich einem Autokennzeichen.

    - Bürgerwehren/Hilfspolizisten müssen auf ein hohes Ansehen getrimmt werden, der Bürger muss sie als Freund und Helfer sehen.

    - Je nach Staatsfinanzen ist eine (moderate) Bezahlung denkbar. Wenn man guckt, wie derzeit Milliarden Euro aus dem Fenster geworfen werden, dann kann der Staat ruhig auch im Rahmen von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen Hilfspolizisten Geld bezahlen.

    - Hilfspolizisten müssen nicht bewaffnet sein aber dürfen es ihm Rahmen eines Waffenscheins. Typische Begleitgegenstände sind Handy und nach Möglichkeit und auf Wunsch auch eine staatliche Body-Cam. Übliche passive Schutzausrüstung (z.B. durchschusshemmende Weste, Messer-Schutzkleidung, entsprechende Schutzhandschuhe, usw.) sind erlaubt und können ggf. subventioniert werden. Menschenfreundliche Hunde dürfen Begleiter eines diesbezüglich hinreichend tauglichen Hilfspolizisten sein.

    - Es soll ohne Wenn und Aber hohe Standards für Hilfspolizisten geben. Meldungen über Fehlverhalten von Hilfspolizisten sind vom Staat streng zu untersuchen. Denkbar ist auch eine erweiterte Vorratsdatenspeicherung für Hilfspolizisten.

    - Der Nutzen guter Hilfspolizisten kann beträchtlich sein: die Polizei wird günstig entlastet und kann sich verstärkt der Verbrechensbekämpfung widmen.

    - Hilfspolizisten können auch bei unkritischen Demos, Fußballveranstaltung, usw. für Extrageld helfen.

    Dabei geht es nicht nur um den Schutz des deutschen demokratischen Rechtsstaates, sondern auch um eine sinnvolle Beschäftigung, wenn in Zukunft immer mehr Arbeit von Maschinen, Robotern und KI erledigt wird. Waffenträger und Hilfspolizisten werden sich i.a. benehmen, denn bei Fehlverhalten müssen sie ggf. auf ihre Privilegien verzichten - so wird die Gesellschaft verbessert, so bekommt der Nachwuchs mehr gute Vorbilder.

    Ein überaus geniales Grundprinzip ist es, die Menschen zwischen Macht (im weiteren Sinne, z.B. auch Waffenschein, Hilfspolizist, usw.) und Drogen wählen zu lassen: entweder Macht oder Drogen. Wer zu schwach und nicht idealistisch genug ist, wählt die Drogen. Null problemo, es gibt ja schon gutes alkoholreduziertes Bier (weniger als 1% Alkohol; klassisch gebraut und danach schonend den Alkoholgehalt reduziert).

    Zu strenge Kriterien, scheinbar keiner will mehr Hilfspolizist werden? Das ist ein Konzept: einfacher Hilfspolizist ist nicht so schwierig, das können viele schaffen und strenge Kontrolle/Überwachung schrecken schlechte Menschen ab. Hilfspolizisten sind dann angesehen und entsprechend attraktiv ist der Job auch ohne Geld, wobei der Staat nach Möglichkeit den Hilfspolizisten auch etwas Geld zahlen sollte.

    Alles natürlich legal und demokratisch legitimiert, d.h. wenn das Volk das nicht will, dann halt nicht aber ich denke schon, dass da was geht. Bei Demokratie geht auch viel mit vorheriger Aufklärung und Überzeugungsarbeit, d.h. ein guter Vorschlag, der allgemein angepriesen und von Promis befürwortet wird, der wird wohl auch beim Volk genug Anklang finden. (alles imho)
    Deine Vorschläge sind dann umsetzbar, wenn wir eine Koalition aus AfD und FDP und bayrischer CSU hätten.Ein gutes Wahlkampfthema wäre es für die AfD und auch viele LINKE-Wähler wären begeistert.

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    LEVIATHAN VERSUS BEHEMOTH

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