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  1. #91
    Premiumuser + Avatar von Eisbär

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    Zitat Zitat von WELTVERBESSERERNUMMER
    5. Die Unternehmen werden daher für eine werthaltige Struktur belohnt und profitieren. Dementsprechend werden sich Unternehmen auch so verhalten, dass sie Kooperationspartner werden können. Sie müssen das aber nicht tun, stehen aber dann im Wettbewerb. Das ist etwas, was ein Gewinnmaximiertes Unternehmen eher nicht tun wird, oder? Es gibt keinen Zwang, aber reiner Egoismus wird sie zur Kooperation treiben.
    Habe mir mal den Punkt herausgegriffen.
    Worin besteht für Dich konkret eine werthaltige Unternehmensstruktur? Oder was müsste bei den Unternehmen passieren, das deren Struktur sich in Deinem Sinne ändert?

    Jetzt müssen wir uns entscheiden, wollen wir das einfach geschehen lassen oder gestalten wir aktiv? Wenn wir es geschehen lassen, sind wir als Deutsche oder auch Europäer irgendwann der Spielball von Autokratien wie China im Äußeren und von großen Konzernen, die unsere Daten kontrollieren im Inneren. Das passiert, wenn wir nichts tun.

    Das Modell der Alternativen Hegemonie (AH-Modell) setzt genau an diesem Punkt an. Es möchte diesen Kampf für uns entscheiden oder besser gesagt für die ganze Welt.
    So wie ich das verstanden habe, sollen linientreue Unternehmen, die im Sinne des AH-Modells handeln, von einem „internationalen Fond“ subventioniert werden. Sehe ich das richtig?

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    Wer die Zusammenhänge, Probleme und Lösungen unserer momentanen Wirtschaftsordnung verstehen möchte, sollte dieses Buch lesen:

    http://humanwirtschaftspartei.de/wp-...frage-nd-2.pdf

    "Der Rückgang des Zinsfußes ist ja bedauerlich vom Standpunkt der schon beschriebenen Seiten meines Sparkassenbuches, aber umso erfreulicher ist er vom Standpunkt der unbeschriebenen. Und diese sind bei weitem in der Mehrzahl." (Silvio Gesell)

  2. #92
    Avatar von Ophiuchus
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    Zitat Zitat von WELTVERBESSERERNUMMER1 Beitrag anzeigen
    Vielen Dank für deine Antwort.

    Um die zentralen Vorteile zu benennen, ist es wichtig, erst einmal zu benennen, was der westlichen Welt zeitnah blüht.

    Sehr schön ist das hier zusammengefasst:

    "Die Welt steht vor einer Zeitenwende und wird in den nächsten 20 Jahren eine komplette Verschiebung der globalen Machtverhältnisse zu Lasten des Westens erleben, falls nicht in kürzester Zeit eine umfassende Reaktion auf diesen Wandel erfolgt.
    Zweifellos ein gewagter Beginn und doch einer der sich begründen lässt, denn dieser Zeitenwandel lässt sich auf fünf Entwicklungen zurückführen:

    1.) Den Umgang mit dem technologischen Fortschritt (z.B. Digitalisierung, Biotechnologie, Optimierung des Menschen)
    Die Welt steht vor dem Eintritt in ein neues technologisches Zeitalter. Die Veränderungen werden ebenso umfassend sein, dass sie nur mit der industriellen Revolution im 19. Jahrhundert verglichen werden kann.
    Während aber Digitalisierung und erneuerbare Energien bereits in aller Munde sind, wird über andere Felder wie z.B. biotechnologische Fortschritte, wie Implantate zur Leistungssteigerung, neue medizinische bzw. gentechnische Möglichkeiten oder KI in der Regel nur begrenzt und dann zumeist im negativen Kontext berichtet.
    Die ganz große Auseinandersetzung fehlt ebenso wie oft auch die Voraussetzungen, um die neuen Möglichkeiten auch gewinnbringend für die Menschen in den Alltag einzusetzen. Ist die westliche Gesellschaft wirklich umfassend auf das neue Zeitalter vorbereitet? Wurde das Umfeld dafür geschaffen? Gibt es die entsprechende Infrastruktur.
    Das darf bestritten werden und diese Nachlässigkeiten erlaubt sich nicht jeder Mitbewerber. Ein Versäumnis, das teuer bezahlt werden könnte, denn es führt am Ende zu einem beinahe unheilbaren Rückstand. Eine bessere Zukunft wird verspielt.

    2.) Den Aufstieg neuer Konkurrenten auf den Weltmärkten (z.B. asiatische Staaten)
    Untrennbar mit dem technologischen Fortschritt hängt das Aufsteigen und der Fall globaler Mächte zusammen. Die letzten Jahrzehnte haben zu einem beispielslosen Aufstieg Chinas geführt und auch andere asiatische Staaten wie beispielsweise Singapur zeigen eine Entwicklung, die bei manchem Europäer, der seinen technischen Standard bislang als Nabel der Welt betrachtet, nur noch Staunen auslösen kann.
    Es bedarf einer extremen Naivität nicht zu erahnen, dass diese Konstellation unweigerlich in extremen Auseinandersetzungen münden wird. Es geht aber nicht nur um Marktanteile, um Wettbewerb und damit um den Wohlstand der westlichen Welt, sondern auch darum, welche Systeme sich künftig durchsetzen werden: Die der Freiheit oder die der Autorität.
    Wie wollen wir diesem Kampf ums Dasein begegnen, der doch so viel mehr ist, als die Frage nach einem besseren Mobiltelefon mit noch besseren Funktionen? Gerade Deutschland lebt vom Export und seinen guten Produkten. Wie lange noch?
    Die Macht auf dem Planeten wird neu verteilt und erneut steht die alles auf dem Spiel: Es geht um nichts weniger als die nackte Existenz.

    3.) Der Schwäche der westlichen Welt (z.B. durch Instabilität, schwindendes Vertrauen in bestehende Ordnungen, Verlust von Wettbewerbsfähigkeit oder den politischen Aufstieg Chinas)
    Parallel zum Aufstieg neuer Mächte taumelt der Westen von Krise zu Krise. Die Vorboten des kommenden Kampfes ums Dasein hinterlassen bereits erste Spuren. Die Gesellschaften zersplittern. Die politischen Systeme werden instabiler oder ganz neue Spieler treten auf das Feld. Das Vertrauen in die alten Eliten geht verloren oder ist es bereits. Teilweise nicht zu Unrecht, denn waren sie es nicht welche die heutige Situation ignoriert oder gar herbeigeführt haben? Wie können sie nun die Lösungen sein?
    Ein deutsches Phänomen? Nein, mindestens ein westliches!
    Das Zeitalter des individuellen Kollektivismus ist vorbei. Es erfolgt ein Übertritt in den kollektiven Individualismus, der von einem bitteren Milieukampf begleitet werden wird.
    Die Infrastruktur ist teilweise marode und es wäre schön, das nur am Internetempfang festmachen zu können, doch dies ist nur einer, wenn auch stellvertretender, von vielen Aspekten eines ganzen Meeres an Problemen, die niemals angegangen und immer nur in die Zukunft verschoben wurden.
    Ist der Westen überhaupt wettbewerbsfähig genug, um dem kommenden Sturm zu begegnen? Sind es einzelne Länder? Vielleicht. Sind es alle? Nein, sicher nicht. Ist es Deutschland? Es bleibt fraglich, ob das Land seine Rolle behalten wird.

    4.) Die Veränderung der Umweltbedingungen (z.B. durch Klimawandel, Ressourcenausbeutung oder Umweltzerstörung)
    Neben den globalen Verschiebungen der Machtverhältnisse, erfährt auch der Planet Umwälzungen, die sich auf das menschliche Zusammenleben in einem unbekannten Ausmaß auswirken wird. Dabei ist es müßig, darüber zu streiten, welchen Anteil der Mensch daran hat, denn die Dinge geschehen. Sie geschehen und sie wirken. Das macht Schuldzuschreibungen völlig irrelevant, denn schon der Egoismus allein und der natürliche Selbsterhaltungstrieb zwingen bei den großen Themen der Zeit zur Auseinandersetzung und dem Streben nach Lösungen.

    5.) Durch Überbevölkerung und fehlende Perspektiven (z.B. durch die demographische Entwicklung auf dem afrikanischen Kontinent)
    Migration wurde ein großes Themenfeld und sie wird sich in den nächsten Jahrzehnten immer weiter intensivieren. Betrachtet man alleine die Prognosen, die von einer Verdoppelung der Bevölkerung Afrikas bis 2050 sprechen und berücksichtigt die sich verschiebenden Machtverhältnisse und Umwelteinflüsse, bleibt am Ende nur die Erkenntnis, dass die großen Völkerwanderungen erst an ihrem Anfang stehen.
    Ein Entgegenwirken, das bislang lediglich aus der platten Floskel „Fluchtursachen bekämpfen“ besteht, wird am Kommenden nichts ändern. Sie dient lediglich zur Beruhigung und der Vertagung dringend benötigter Taten in eine unbekannte Zukunft, die sich dadurch kennzeichnen wird, dass ihr das Etikett „zu spät“ anhaften wird.

    Das sind die fünf zentralen Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft. Weil sie sich gegenseitig bedingen und beeinflussen, macht es Sinn, sie unter dem Begriff „Zeitenwandel“ zusammenzufassen.

    Auf diesen Zeitenwandel ist die westliche Welt nicht vorbereitet oder versucht ihm mit Methoden, Ideen und Maßnahmen der Vergangenheit zu begegnen, die längst ihre Wirkungsmacht verloren haben. Ein Denken in alten, längst obsoleten Mustern und ein sinnloses Unterfangen, denn die gescheiterte Vergangenheit vermag es nicht diesem gewaltigen Sturm zu trotzen, sondern es bedarf neuer Ideen und unbefangener Köpfe, um nicht von der Flut fortgeschwemmt zu werden, sondern vielleicht sogar auf ihren Wellen zu reiten."


    Quelle: http://zukunftinnovation.at/warum-di...alten-koennen/

    Wir sehen daher, dass es zwangsläufig eine Verschiebung der globalen Verhältnisse geben wird. Ob wir wollen oder nicht.

    Jetzt müssen wir uns entscheiden, wollen wir das einfach geschehen lassen oder gestalten wir aktiv? Wenn wir es geschehen lassen, sind wir als Deutsche oder auch Europäer irgendwann der Spielball von Autokratien wie China im Äußeren und von großen Konzernen, die unsere Daten kontrollieren im Inneren. Das passiert, wenn wir nichts tun.

    Das Modell der Alternativen Hegemonie (AH-Modell) setzt genau an diesem Punkt an. Es möchte diesen Kampf für uns entscheiden oder besser gesagt für die ganze Welt.

    Gleichzeitig wissen aber alle Anhänger dieses Modells und eigentlich auch jeder Normalsterbliche, dass es bereits ein System gibt, dass nicht freiwillig weichen wird. Man kann dann von der großen Welt-Revolution träumen wie es Kommunisten oder Sozialisten tun, man kann Utopien anhängen wie der Lehre vom Freigeld, wie es hier der Schreiberling Pommes tut oder man kann die Realität ignorieren, wie Metadatas und mit Allgemeinplätzen gegen jede gute neue Idee stänkern. Mit solchen Leuten säße man heute noch in einer Höhle, weil die Idee des Feuers oder Rades Quatsch wäre oder in der Umsetzung gleich perfekt sein müsste.

    Ja, es gibt den Kapitalismus schon und dessen Auswirkungen. Das AH-Modell nimmt daher dieses System und leitet dessen Kräfte um, damit sie Gutes bewirken und die Welt besser machen.

    Es glaubt nicht, dass Menschen, Unternehmen oder Staaten grundsätzlich alle gut sind und nur das gute wollen. Im Gegenteil geht es davon aus, dass Staaten und Unternehmen primär egoistisch agieren. Also schafft es eine Situation, in dem man den maximalen Profit nur dann erreicht, wenn man Gutes tut. Die Kräfte des Kapitalismus werden daher umgelenkt. Er wird gezügelt.

    Konkreter könnte das dann so aussehen, wobei die Umsetzung in der Realität vieles noch einmal verändern wird:

    1. Es geht um die Auflage eines Fonds, der demokratisch legitimiert ist, weil er von demokratisch legitimierten Regierungen finanziert und indirekt kontrolliert wird. Solche internationalen Einrichtungen sind keine Seltenheit und existieren. Beispiel sind die EU und die UNO. Wer behauptet, das hier eine Diktatur entsteht, muss daher zwangsläufig auch der Meinung sein, dass EU und UNO eine Diktatur sind. Der Fonds wird von einem Aufsichtsratmodell kontrolliert. Gegebenfalls kann man die Aufsichtsräte auch wählen lassen, wenn die indirekte Legitimation durch die Regierungen nicht demokratisch genug ist.

    2. An dem Fonds sind nur Nationen beteiligt, die Mindeststandards erfüllen. Zu denen gehören u.a. Menschenrechte, Demokratie usw.. dafür gibt es bereits heute verlässliche Indizies, die auch angewandt werden. Gewisse Länder bleiben damit bewusst ausgeschlossen. Dass sich Bündnisse in Institutionen bündeln ist auch keine neue Erfindung. Oder gibt es die Nato nicht? Oder die EU?

    3. Der Fonds erhält Kapital und einen klaren Auftrag: Die Förderung von nachhaltigen Technologien mit dem Schwerpunkt Forschung und Entwicklung. Dafür braucht der Fonds Personal und Know-How. Die nimmt er sich nicht mit Gewalt. Wieder falsch. Er nutzt sein Kapital und seine Marktmacht, um das zu erwerben. Er kann auch Aktienmehrheiten aufkaufen und so Unternehmen teilweise oder ganz übernehmen. Er kann Personal abwerben oder Patente lizensieren. Die Möglichkeiten sind vielfältig und auch daran ist nichts nebulös.

    4. Mit seinen Möglichkeiten leistet er Arbeit in Forschung und Entwicklung. Bei der Produktentwicklung und dem Vetrieb kooperiert er im Idealfall mit Unternehmen. Allerdings nur mit solchen, die ebenfalls Mindeststandards nachweisen (z.B. gute Arbeitsbedingungen, Löhne, Rechte). Auch wieder Dinge, die quanititativ messbar sind. Nichts nebulös. Diese Lizenzieren und Endentwickeln dann und zahlen dafür entsprechende Lizenzgebühren. Nichts daran ist nebulös.

    5. Die Unternehmen werden daher für eine werthaltige Struktur belohnt und profitieren. Dementsprechend werden sich Unternehmen auch so verhalten, dass sie Kooperationspartner werden können. Sie müssen das aber nicht tun, stehen aber dann im Wettbewerb. Das ist etwas, was ein Gewinnmaximiertes Unternehmen eher nicht tun wird, oder? Es gibt keinen Zwang, aber reiner Egoismus wird sie zur Kooperation treiben.

    6. An diesem Punkt kann man überlegen, wie weite die Kooperation gehen soll. Möchte man auch Forschung und Entwicklung zusammenlegen? Solche Bündnisse gibt es in der Wirtschaft und auch auf Länderebene. Airbus wäre so ein Beispiel zwischen Deutschland und Frankreich. Oder möchte man das als Unternehmen nicht? Die Möglichkeiten sind groß.

    7. Die Einnahmen des Fonds können schließlich an die beteiligten Staaten ausgeschüttet werden und werden irgendwann die Einzahlungen übersteigen. Damit können dringende Probleme im Bereich Entwicklung, Rente oder Pflege angegangen werden. Das Geschäft lohnt sich daher am Ende für die beteiligten Staaten. Im Vergleich dazu sind Uno oder EU für viele tendenziell eher ein krasses Verlustgeschäft.

    8. Was ist denn jetzt mit Ländern, die nicht mitspielen dürfen? Die müssen sich verändern, um zu partizipieren oder sich dem Wettbewerb stellen. Den werden sie wahrscheinlich gegen so eine Übermacht verlieren, aber auch heute verliert Nordkorea immer. Die Hoffnung ist, dass eine solche Situation zu Reformen in diesen Ländern führt, denn sie haben eine klare Perspektive, wie sie die Situation verbessern können und das macht Druck. Was ist daran schlimm? Machen wir das nicht immer schon so? Nur, ist der Druck ein zahnloser Tiger, denn man hat nichts zu geben. Das AH-Modell aber schon und zwar in konkreter Münze. Das ist die unsichtbare Hand der Erziehung, die zum Gute führt.

    9. Wird irgendeinem Land die Autonomie genommen? Nein, denn der Fonds greift in nationale Belange überhaupt nicht ein, wenn man von den Mindestkriterien mal absieht, die hoffentlich in der westlichen Welt immer gelten. Der Nationalstaat kann bestehen bleiben, ebenso die EU.


    Es ist ein gut durchdachtes Modell und vollendet* letztendlich den Kapitalismus. Es nutzt seine Kraft und leitet sie um. Zum Wohle aller wird das Kernproblem des Kapitalismus, die Anhäufung von Kapital- und Marktmacht in gierige Hände gelöst.
    Wenn ich das so lese gibt es Modelle für eine bessere Welt die sich vertrauenswürdiger lesen und trotzdem nach 89 gescheitert sind .

    Technologie . wenn heute berichtet wird , das die Netzabdeckung in Albanien besser ist als in DEutschland hab ich da keine FRagen mehr

    Aufstieg anderer Konkurenten / Schwäche der westl. Welt :

    Wenn man nichtmal in der EU an einem Strang zieht ein Wunder ?

    Umweltbedingungen . wenn man sich Jahre nach Paris in Katowice trifft um zu beraten ob man berät was zu tun keine Fragen

    Überbevölkerung ; evtl. lieber Kondome als Waffen exportieren

    Zu deinem komischen Fond der nach deiner Darstellung Riesenrenditen verspricht , es gibt genug sChneeballsysteme !

    Wo bleibt die Rendite für den dt. Steuerzahler der bei jedem Sch... Nettozahler seit Menschengedenken ist ?

    Kurz unter dem jetzigen System ist keine Besserung zu erwarten !

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    Das Volk sollte sich nicht vor der Regierung fürchten.
    Die Regierung sollte sich vor ihrem Volk fürchten.

    Kompost : Andreas1975 BDP Boxtrolls Brandy Compa Cotti denker_1 e.augustinos Ei Tschi FCB-Fan Federklinge HaddschiUmar imho joG Kamikatze leonidas Mavi Metadatas nachtstern Nansen Patrick Piranha riwa Rotschopf Sapore di Mare Tafkas Tooraj Trantor vexator wellenreiter wildermuth Woppadaq Jakob Heli Atue001 Uwe O.

  3. #93
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    Zitat Zitat von Eisbär Beitrag anzeigen
    Habe mir mal den Punkt herausgegriffen.
    Worin besteht für Dich konkret eine werthaltige Unternehmensstruktur? Oder was müsste bei den Unternehmen passieren, das deren Struktur sich in Deinem Sinne ändert?


    So wie ich das verstanden habe, sollen linientreue Unternehmen, die im Sinne des AH-Modells handeln, von einem „internationalen Fond“ subventioniert werden. Sehe ich das richtig?
    Vielen Dank für deine Fragen und entschuldige bitte die verspätete Antwort

    1) Für Unternehmen gelten weltweit Kriterien wie

    - Mitbestimmung (abhängig von den Gesetzes des Landes)
    - angemessene Löhne (gemessen am Durchschnitt des Landes für die jeweilige Branche oder einfacher: z.B. Anschluss an einen bestehenden Tarifvertrag)
    - Gute Arbeitsbedingungen
    - usw..

    Im Grunde genommen ist der größte Teil bereits heute in Gesetzen, Tarifverträgen oder ähnlichem geregelt. Dabei werden die höheren Standards angestrebt. Die Kriterien werden daher nicht aus der Luft gegriffen, sondern machen Dinge, die zum Wohle der Arbeitnehmer sind verbindlicher.

    Eine wirkliche Neuerung ist, dass wesentlich genauer hingesehen wird. Beispiel: In Deutschland alle Normen einhalten, aber die verkaufte Kleidung in Indien durch Kinder fertigen zu lassen, geht nicht.


    2) Es geht nicht um "linientreue" Unternehmen. Es geht darum, dass ein Fonds etwas entwickelt und für die Forschungsbeteiligung oder Produktion Lizenzen vergibt. Die Lizenzen werden mit Verträgen vergeben. In den Verträgen sind die Verhaltensnormen festgelegt. Wer gegen diese Normen verstößt, verstößt gegen den Vertrag und der kann fristlos gekündigt werden.

    Auch hier bedient man sich an den bereits vorhandenen Mitteln. Man braucht keine "Kontrolleinheit", sondern wendet nur geltendes Recht an.

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  4. #94
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    Zitat Zitat von Ophiuchus Beitrag anzeigen
    Wenn ich das so lese gibt es Modelle für eine bessere Welt die sich vertrauenswürdiger lesen und trotzdem nach 89 gescheitert sind .

    Technologie . wenn heute berichtet wird , das die Netzabdeckung in Albanien besser ist als in DEutschland hab ich da keine FRagen mehr

    Aufstieg anderer Konkurenten / Schwäche der westl. Welt :

    Wenn man nichtmal in der EU an einem Strang zieht ein Wunder ?

    Umweltbedingungen . wenn man sich Jahre nach Paris in Katowice trifft um zu beraten ob man berät was zu tun keine Fragen

    Überbevölkerung ; evtl. lieber Kondome als Waffen exportieren

    Zu deinem komischen Fond der nach deiner Darstellung Riesenrenditen verspricht , es gibt genug sChneeballsysteme !

    Wo bleibt die Rendite für den dt. Steuerzahler der bei jedem Sch... Nettozahler seit Menschengedenken ist ?

    Kurz unter dem jetzigen System ist keine Besserung zu erwarten !
    Ich bin nicht sicher, was genau deine Frage ist.

    Das System der Alternativen Hegemonie (AH-Modell) beseitigt etwaige Mängel im Kapitalismus und sorgt doch gerade für Gerechtigkeit. Es nutzt das, was da ist und macht es besser.

    Ich empfehle dir folgende Interviews zu diesem Modell.

    1. Interview in den australischen Medien zum AH-Modell
    https://bestinau.com.au/andreas-hert...egemony-model/


    2. Interview in einem US-Magazin über die Ziele der Erich von Werner Gesellschaft und das AH-Modell
    http://www.burstout.net/2019/01/24/i...dreas-herteux/


    Wo genau du jetzt da etwas negatives siehst, verstehe ich nicht.

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  5. #95
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    Zitat Zitat von Eisbär Beitrag anzeigen
    Habe mir mal den Punkt herausgegriffen.
    Worin besteht für Dich konkret eine werthaltige Unternehmensstruktur? Oder was müsste bei den Unternehmen passieren, das deren Struktur sich in Deinem Sinne ändert?


    So wie ich das verstanden habe, sollen linientreue Unternehmen, die im Sinne des AH-Modells handeln, von einem „internationalen Fond“ subventioniert werden. Sehe ich das richtig?

    Vielen Dank für die Fragen, die ich gerne beantworten:


    1) Ein werthaltiges Unternehmen definiert sich durch den Umgang mit seinen Mitarbeitern, den Löhnen, der Mitbestimmung oder den Arbeitsbedingungen.

    Größtenteils sind diese Standards bereits heute in Tarifverträgen, Gesetzen oder Bestimmungen geregelt. Man nimmt daher das Bestehende und wendet konsequent den besten vorhandenen Fall für die Arbeitnehmer an.


    2) Es gibt keine "linientreue" Unternehmen. Es gibt einen Fonds der Lizenzen für Technologie bzw. Produktion vergibt. Dafür gibt es Lizenzverträge. In den Verträgen werden die Bedingungen genau festgelegt. Das Unternehmen zahlt natürlich bzw. bringt sich auf andere Art und Weise in die Kooperation ein. Verstößt ein Unternehmen gegen den Vertrag, wird die Lizenz entzogen.

    Es wird einfach das bestehende Rechtssystem genutzt.

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  6. #96
    Avatar von golomjanka
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    Zitat Zitat von WELTVERBESSERERNUMMER1 Beitrag anzeigen
    Die Website ist www.understandandchange.com

    Was haltet ihr davon? Es klingt sehr gut in meinen Ohren
    Der AH-Fonds vergibt Nutzungs- und Produktionslizenzen an kooperierende, Kriterien einhaltende Unternehmen gegen Entgelt.
    Bevor dieser AH-Fond aktiv werden könnte, müsste er erst einmal irrsinnig viele Nutzungs- und Produktionslizenzen erwerben.
    Der Idee eines überstaatlichen Technologiekonzerns fehlt es damit erst einmal an der materiellen Basis.
    Theoretisch könnte man die erreichen, aber mit Enteignung und Vergesellschaftung. Das wiederum repräsentiert kommunistische Werte. Diese auf Dauer zu erhalten bedeutet aber auch, Kapitalismus abzuschaffen oder mindest auf ein irrelevantes Maß zurück zu drängen.
    Es gibt kein "dazwischen".

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  7. #97
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    Zitat Zitat von golomjanka Beitrag anzeigen
    Bevor dieser AH-Fond aktiv werden könnte, müsste er erst einmal irrsinnig viele Nutzungs- und Produktionslizenzen erwerben.
    Der Idee eines überstaatlichen Technologiekonzerns fehlt es damit erst einmal an der materiellen Basis.
    Theoretisch könnte man die erreichen, aber mit Enteignung und Vergesellschaftung. Das wiederum repräsentiert kommunistische Werte. Diese auf Dauer zu erhalten bedeutet aber auch, Kapitalismus abzuschaffen oder mindest auf ein irrelevantes Maß zurück zu drängen.
    Es gibt kein "dazwischen".
    Deswegen ist ja eine Finanzierung in Höhe von 2% des Bruttosozialproduktes der teilnehmenden Länder pro Jahr vorgesehen.

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  8. #98
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    Das Modell der Alternativen Hegemonie hat enorme Nebeneffekte und Vorteile.

    Der Erfinder des Modells erklärt sie hier im Freitag noch einmal sehr schön anhand dem Thema Fluchtursachen.

    https://www.freitag.de/autoren/ahert...aempfen-lassen

    Auch die Diskussion unterhalb des Artikels ist sehr lesenswert.

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