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    Premiumuser Avatar von DOLANS

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    Zitat Zitat von Nora Beitrag anzeigen
    Kastration von Ferkeln ohne Betäubung soll erlaubt bleiben

    Neue Unruhe in der Koalition: Agrar-Experten der großen Koalition wollen den Eingriff für weitere zwei Jahre zulassen. Das stößt in der SPD-Fraktion auf Befremden.
    In den Ställen redet darüber niemand gerne und doch ist der Eingriff Alltag in der Landwirtschaft. Etwa 20 Millionen Ferkel werden in Deutschland jedes Jahr mit einem Skalpell kastriert.
    Die kleinen rosa Tiere werden meist auf ein Gestell gespannt, dann werden die Hoden entfernt - meist ohne Betäubung. Die Tiere erleben die schmerzhafte Tortur in der Regel bei vollem Bewusstsein.

    Eigentlich sollte Ende des Jahres mit der Tierquälerei endlich Schluss sein. Bereits vor fünf Jahren hatte die große Koalition beschlossen dem massenhaften Leiden mit einer Änderung des Tierschutzgesetzes ein Ende zu setzen.

    https://www.msn.com/de-de/nachrichte...cid=spartandhp

    Man möchte gerne weiter quälen, man braucht diese Energie.

    Die Agrarminister der Bundesländer: CDU/CSU und Grüne gleichauf

    Inzwischen stellen CDU/CSU und Bündnis 90/Die Grünen jeweils fünf Agrarminister in den Bundesländern - damit sind sie wieder gleichauf.
    Linke und FDP jeweils einen, die SPD drei. Ein Überblick der Agrarminister in Deutschland (Stand: März 2018).

    https://www.agrarheute.com/politik/a...eichauf-404862


    Sind 14 Agrar Experten

    Die Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD wollen die Übergangsfrist für das betäubungslose Kastrieren männlicher Ferkel im Alter von unter acht Tagen verlängern. Dazu legen beide Fraktionen einen Gesetzentwurf zur Änderung des Tierschutzgesetzes (19/5522) vor. Danach soll die Übergangsregelung in Paragraph 21 Absatz 1 Satz 1 des Tierschutzgesetzes (TierSchG), die die Kastration von Ferkeln noch bis zum 31. Dezember 2018 ohne Betäubung erlaubt, um zwei Jahre verlängert werden. Eine Verschiebung der Frist sei zwingend erforderlich, da die derzeit verfügbaren Alternativen zur betäubungslosen Kastration den Anforderungen der Praxis nicht gerecht werden würden. Dieser Schritt sei notwendig, um aus der betäubungslosen Ferkelkastration so schnell wie möglich aussteigen zu können, argumentieren die Fraktionen. Spätestens jedoch zum 31. Dezember 2020 soll damit Schluss sein und die Kastration unter wirksamer Schmerzausschaltung erfolgen. Darüber hinaus sollen alle notwendigen Maßnahmen ergriffen werden, um die Ferkelerzeuger in dem verlängerten Übergangszeitraum bei der Umstellung zu unterstützen. Beispielsweise sei es unerlässlich, dass das Tierarzneimittel Isofluran unverzüglich nach Inkrafttreten des Gesetzes eine tierarzneimittelrechtliche Zulassung erhält. Zudem müsse spätestens bis zum 31. Mai 2019 dem Bundestag eine Verordnung zugeleitet werden, die die Durchführung der Isoflurannarkose dem geschulten Landwirt ermöglicht. Die Betriebe sollen bei der Umstellung auf alternative Verfahren sowie bei der Anschaffung der dafür notwendigen Geräte finanziell unterstützt werden.

    Wenn Sie es dann nicht wieder verlängern !

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  2. #12
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    Avatar von Nora

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    Zitat Zitat von DOLANS Beitrag anzeigen
    Die Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD wollen die Übergangsfrist für das betäubungslose Kastrieren männlicher Ferkel im Alter von unter acht Tagen verlängern. Dazu legen beide Fraktionen einen Gesetzentwurf zur Änderung des Tierschutzgesetzes (19/5522) vor. Danach soll die Übergangsregelung in Paragraph 21 Absatz 1 Satz 1 des Tierschutzgesetzes (TierSchG), die die Kastration von Ferkeln noch bis zum 31. Dezember 2018 ohne Betäubung erlaubt, um zwei Jahre verlängert werden. Eine Verschiebung der Frist sei zwingend erforderlich, da die derzeit verfügbaren Alternativen zur betäubungslosen Kastration den Anforderungen der Praxis nicht gerecht werden würden. Dieser Schritt sei notwendig, um aus der betäubungslosen Ferkelkastration so schnell wie möglich aussteigen zu können, argumentieren die Fraktionen. Spätestens jedoch zum 31. Dezember 2020 soll damit Schluss sein und die Kastration unter wirksamer Schmerzausschaltung erfolgen. Darüber hinaus sollen alle notwendigen Maßnahmen ergriffen werden, um die Ferkelerzeuger in dem verlängerten Übergangszeitraum bei der Umstellung zu unterstützen. Beispielsweise sei es unerlässlich, dass das Tierarzneimittel Isofluran unverzüglich nach Inkrafttreten des Gesetzes eine tierarzneimittelrechtliche Zulassung erhält. Zudem müsse spätestens bis zum 31. Mai 2019 dem Bundestag eine Verordnung zugeleitet werden, die die Durchführung der Isoflurannarkose dem geschulten Landwirt ermöglicht. Die Betriebe sollen bei der Umstellung auf alternative Verfahren sowie bei der Anschaffung der dafür notwendigen Geräte finanziell unterstützt werden.

    Wenn Sie es dann nicht wieder verlängern !
    Ich war gestern beim Zahnarzt ich kann denen mal paar Tipps geben. Besser ein Lokalanaesthetikum, als nichts. Was will man von den Vollpfosten erwarten.

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    Das Licht ist zu schmerzhaft für denjenigen, der es gewohnt ist in der Dunkelheit zu leben.

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