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    Blogbeitrag Noten für den lügenden Senat, das Internet schämt sich und Elternzeit ändert medi

    Die Serie "Vermischtes" stellt eine Ansammlung von Fundstücken aus dem Netz dar, die ich subjektiv für interessant befunden habe. Sie werden mit einem Zitat aus dem Text angeteasert, das ich für meine folgenden Bemerkungen dazu für repräsentativ halte. Um meine Kommentare nachvollziehen zu können, ist meist die vorherige Lektüre des verlinkten Artikels erforderlich; ich fasse die Quelltexte nicht noch einmal zusammen. Für den Bezug in den Kommentaren sind die einzelnen Teile durchnummeriert; bitte zwecks der Übersichtlichkeit daran halten.


    1) The Senate is drifting away from Democrats indefinitely
    But the next cycle is the one where the harsh reality of the Senate’s structural bias towards smaller, less dense states truly begins to sink in for Democrats. All those seats that Democrats lost in 2014? Good luck taking them back. As the Washington Examiner’s Philip Klein observed earlier this week, the Democrats’ numerical advantage in opportunities—Republicans will be defending 22 seats, Democrats just 12—masks the number of actual opportunities the party will have. [...] So why is the map so limited? The vague notion that 2020 should present so many more pickup opportunities for Democrats stems from the seesaw feeling we’ve become inured to over the last few Senate cycles. What this misses, and what should be so frightening for Democrats looking at their Senate prospects down the road, is how many of those 2014 Republican pickups Democrats have no chance of taking back. [...] Rather than a pendulum shift in Democrats’ favor, the 2020 Senate election is shaping up to be the moment when the organic Republican majority within the Senate falls into place. Trump won 46 percent of the popular vote in 2016 but 60 percent of states, and states like Idaho and Wyoming get just as many senators as California. Unless a whole bunch of red states suddenly turn blue, Democrats will be stuck where they are: in the minority. Some Democrats are hopeful that the sharp red shift in predominantly smaller, whiter, more rural states will be counterbalanced as diversifying states like North Carolina, Georgia, Arizona, and Texas turn blue. But those smaller, whiter, more rural states have already completed their shift to the right; the others have a long—in some cases, really long—way to go before they can be considered “blue” in the way that we consider, say, Arkansas “red.” The Democratic frustration of living under minority rule isn’t exactly subdued right now. But it’s about to become one of the biggest political stories of the next decade. (Slate)
    Auf der einen Seite ist der Ärger über dieses Problem mehr als verständlich. Der Senat, das hat die Affäre Kavanaugh gezeigt, ist ein extrem wichtiges Organ. Dass die Republicans aller Wahrscheinlichkeit nach die Kontrolle behalten werden wird ihnen mindestens zwei weitere Jahre geben, in denen sie beliebig Extremisten und Straftäter in höchste Ämter hieven können.
    Auf der anderen Seite gilt es zu bedenken, dass diese Struktur in der Verfassung nun mal angelegt ist, da hilft alles Jammern nichts. In den USA hat das Land Wählerstimmen, nicht der Bewohner des Landes. Selbst wenn man Kalifornien in 15 neue Staaten aufspalten würde, repräsentierten die Senatoren dieser neuen Staaten immer noch mehr Einwohner als die von Wyoming. Diese Absurdität erlaubt es Reaktionären, gleich unter welcher Parteiflagge, bereits seit zweihundert Jahren den Fortschritt zu blockieren. Das lässt sich auch nicht ändern, wenn man nicht die Verfassungs komplett durch eine andere ersetzen will, nicht einmal ein amendment würde hier helfen. Die Debatte ist also müßig. Ich wären allerdings immer vorsichtig bei diesen "für immer"-Festschreibungen. Das Wählerverhalten und die Wählerloyalitäten können sich auch wieder ändern, und wenn sie das tun, wird sich die andere Seite über diese Ungerechtigkeiten beklagen. Das Interesse für Verfassungsrecht und die "wahren" Intentionen der jeweiligen Verfassungsväter ist ja immer bei denen besonders groß, die mit dem Status Quo nicht einverstanden sind. So debattieren gerade die Democrats die Federalist Papers, und in Deutschland schwafelt die AfD von Hochverrat und was das Grundgesetz eigentlich so alles verbiete.


    2) Die Täter sollten sich schämen
    #MeToo hat das geändert. Nicht, weil die Männer plötzlich anders sind, sondern weil das übliche Abwiegeln schon angesichts der Masse der Aussagen unmöglich wurde. Manche Männer haben durch #MeToo erfahren, dass ihr übergriffiges Verhalten inakzeptabel ist. Andere haben erfahren, wie ihre Geschlechtsgenossen mit Frauen umgehen, und waren zutiefst angewidert. Die mediale Aufmerksamkeit, die Themen wie sexuelle Belästigung und sexueller Missbrauch seitdem gewonnen haben, bedeutet nicht nur, dass die Bevölkerung offenbar von solchen Fällen erfahren will. Sie bedeutet auch, dass viele Betroffene den Mut gefasst haben, offen zu sprechen – und dass ihnen bei entsprechender Beweislage Glauben geschenkt und ihr Erlebtes ernst genommen wird. [...] Auch mehrere Männer sind im vergangenen Jahr an die Öffentlichkeit getreten, und sie wurden oft nicht ernst genug genommen. Darunter war der ehemalige Profi-Footballer und heutige Schauspieler Terry Crews. Als der ihm zuvor unbekannte Hollywood-Agent Adam Venit 2016 bei einer Party Crews statt einer Begrüßung an die Genitalien fasste und zudrückte, war dieser schockiert, fühlte sich entmannt und zum Objekt degradiert. Aber er hatte Angst vor der Schlagzeile, wenn er sich wehren würde. Erst durch #MeToo fasste er Mut, doch seine Aussage bewirkte wenig. Adam Venit arbeitet nach wie vor als Künstleragent; zum Prozess kam es nicht. Auch die Medien maßen dem Fall keine große Aufmerksamkeit bei. Warum nicht? Ganz einfach: Terry Crews misst 191 Zentimeter, ist schwarz und äußerst muskulös – er sieht nicht aus, wie man sich ein Opfer vorstellt. Das ist die nächste große Aufgabe für #MeToo: Aufmerksamkeit dafür zu schaffen, dass wirklich jeder zum Opfer werden kann. (FAZ)
    Ich sehe die Lage nicht ganz so rosig wie die FAZ, weil sowohl hier im Blog als auch auf Twitter als auch sonst im Umfeld offenkundig ist, dass den Leuten eben immer noch nicht geglaubt wird und stattdessen Solidarisierung mit den Tätern an der Tagesordnung steht. Da kommen auch drei psychologische Effekte dazu. Einerseits, dass Leute, die nicht so aussehen als könnten oder sollten sie Opfer sein, weil sie gängigen Stereotypen starker Persönlichkeiten entsprechen (wie etwa der oben erwähnte Terry Crews), nur sehr schwer als Opfer wahrgenommen werden können. Andererseits, weil die Gesellschaft die Schuld immer noch bei den Betroffenen selbst sucht. Das ist besonders, aber bei weitem nicht ausschließlich, ein Phänomen bei Frauen, wo dann nach Gründen gesucht wird. Warum hat sie auch was getrunken? Warum ging sie auch mit aufs Zimmer? Warum zog sie sich so an? Implizit im Hintergrund ist da immer die "Männer sind Schweine"-Idee, dass Männer gefährliche sexuell getriebene Bestien sind. Absurderweise wird diese Idee dann auch noch ständig von Unbeteiligten verbreitet und die Verantwortung somit aufgelöst. Männer "sind halt so".
    Und drittens wird oft nicht geglaubt, dass erfolgreiche und mächtige Personen Täter werden können. Ich hatte den Fall letzthin in meiner Klasse, wo allerseits der entsprechende Vorwurf gegen den Fußballer Ronaldo verworfen wurde, weil der "das ja gar nicht nötig habe". Gegen diese behämmerten Vorurteile ist nur schwer anzukommen. Und dass die meisten Männer immer noch nicht in der Lage sind, überhaupt das Problem zu erkennen, und stattdessen lieber über die Möglichkeit der Falschbeschuldigung diskutieren, tut sich da auch nicht so viel, wie es könnte und sollte.


    3) Ganz allein im dunklen Internet
    Ich persönlich bin schon seit längerer Zeit der Überzeugung, dass der exponenzielle Wandel, den gerade unsere Mediennutzung in den vergangenen Jahren durchlaufen hat, gerade das Bildungssystem vor große Herausforderungen stellt. Mittlerweile bin ich überzeugt, dass das wirklich Gefahren birgt: Wir leben in einer Zeit, in der hochmotivierte und zum Teil hervorragend finanzierte Propagandisten daran arbeiten, den Grundkonsens unserer liberalen Demokratie zu durchlöchern. Sie versuchen, Hass akzeptabel zu machen, finden Toleranz "krank" und verstehen sich bestens mit den homophoben Kleptokraten im Kreml. Diesen Propagandisten hat das Silicon Valley ganz aus Versehen ein Biotop gebaut, in dem Untergangs- und "Umvolkungs"-Narrative ordentlich Reichweite erzeugen können. In diesen neuen, algorithmisch auf Monetarisierung, nicht auf Wahrhaftigkeit optimierten Ökosystemen bewegen sich Kinder und Jugendliche permanent, oft ohne großes Verständnis für die zugrunde liegenden Mechanismen. Über die Aktivitäten der Propagandisten wissen sie nicht viel. Aber sie haben durchaus das Gefühl, dass da manchmal irgendetwas komisch ist. Und weil Eltern und Lehrer selbst oft genug überfordert mit diesem neuen Zustand sind, fühlen sich Kinder und Jugendliche dabei oft alleingelassen - völlig zu Recht. Die Lehrpläne kommen mit der Entwicklung nicht mit. Die stabilen, gut eingebundenen, gut informierten unter den Jugendlichen können mit all dem vermutlich hervorragend umgehen. Manche aber werden durch das Zusammenspiel von Propaganda und algorithmischer Sortierung in ein gefährliches Fahrwasser geraten, werden anfangen, sich für rechtsradikalen Hip-Hop und Holocaustleugnung zu interessieren. (SpiegelOnline)
    Ein wichtiger Begriff in diesem Zusammenhang ist die "Ankerheuristik". Diese besagt, dass die erste Information, die wir zu einem Thema bekommen, als "Anker" fungiert, an dem quasi alle weiteren Erkenntnisse aufgehangen werden - oder auch nicht, wenn sie nicht passen. Das Phänomen lässt sich besonders eindrücklich an den Impfgegnern studieren. Üblicherweise beschäftigen sich Menschen nicht mit Immunologie. Wir glauben der Ärztin dank ihrer fachlichen Kompetenz und Autorität, dass eine bestimmte Impfung notwendig oder sinnvoll ist. Wer aus irgendwelchen Gründen das Googeln anfängt oder anderweitig in die Fänge eines Heilpraktikers gerät, beschäftigt sich häufig zum ersten Mal intensiver mit dem Thema - und alle so gefundenen Informationen dienen als Anker. Da ist es dann verhängnisvoll, dass die Quacksalber die Google- und YouTube-Suche bei den entsprechenden Schlagworten dominieren. Ähnliches geht genauso bei Holocaust-Leugnung, Chemtrails, der Kriegsschuld im Zweiten Weltkrieg und vielem Mehr vor sich.

    4) Leugnen sinnlos!
    Wenn man genau hinschaut, dann sieht man bei den Personen, die einen menschengemachten Treibhauseffekt bezweifeln, einerseits jene notorischen Trolle, die immer dem widersprechen, was sie als „Mainstream“ ausgemacht haben. Wenn sie darin einen Nutzen sähen, dann würden sie auch behaupten, dass Wasser nicht nass macht und dass hinter diesen „Fake News“ vom nassmachenden Wasser George Soros stünde. Andererseits gibt es auch jene Menschen, die den Klimawandel anzweifeln, weil ihnen die Überbringer der schlechten Nachrichten nicht passen, ihren fast hysterischen und ununterbrochenen Alarm-Ton, der immerzu mit bestimmten Forderungen verbunden wird und Sätze liebt, die mit „Wir müssen…“ beginnen und mit umfangreichen Verboten enden. Das ist dann also eher eine Art kulturelle und politische Allergie gegen den Typ der Weltuntergangspropheten mit ihrem Eisbären-Kitsch – die sind tatsächlich immer schwer auszuhalten, könnten aber recht haben. Dessen ungeachtet scheint es mir nie vernünftig und sinnvoll, einen brennenden Dachstuhl zu ignorieren, nur weil die „Feuer!“-Rufe ziemlich schrill daherkommen. Es wäre schön, man würde diese „Allergiker“ dazu gewinnen, sich auch Gedanken darüber zu machen, wie man dem Klimawandel beikommen könnte. Denn wie die Homöopathie evidenzbasiert rausgeschmissenes Geld ist, so ist der Klimawandel – wie gesagt – evidenzbasiert wirklich. Alle ernstzunehmenden Berichte der vergangenen dreißig bis vierzig Jahre lassen keinen Zweifel daran, dass sich das Klima zu unserem Schaden schnell verändert – und dass wir diese Veränderung durch exzessive Kohlenstoffemissionen selbst herbeiführen. Auch wenn manche wissenschaftlichen Berechnungen nicht stimmten in all den Jahren und eilfertig vorausgesagte Ereignisse nicht eintrafen – der ganze große Trend ist doch nicht zu leugnen (und wurde schon Ende der 70er Jahre festgestellt, wie die New York Times in einer Reportage jüngst rekonstruierte). Das bestätigen einem nicht nur Meteorologen oder Glaziologen, sondern auch Winzer und Landwirte. (Salonkolumnisten)
    Es gibt nur wenige Haltungen, die so grundlegend pervers sind, wie die vieler Konservativer zum Klimawandel. Da wird fröhlich - Stichwort Ankerheuristik aus Fundstück 3 - auf Basis eines YouTube-Videos oder des eigenen Bauchgefühls der Konsens von praktisch allen Klimawissenschaftlern angezweifelt, oder es wird zwar der Klimawandel akzeptiert, aber einfach schnoddrig erklärt, dass man da eh nichts machen könne und man gefällig sein SUV fahren wolle. Der blanke Hedonismus angesichts der größten menschengemachten Katastrophe aller Zeiten, die uns existenziell bedroht, ist absolut verblüffend. Spätere Generationen werden uns dafür verfluchen.

    5) Münchner Menetekel
    Die einzige relevante linksliberale Opposition sind die Grünen. Sie verbinden gerade Frische, Solidität, Bürgerlichkeit und weitmöglichste AfD-Ferne zu einem Gewinnerkurs. Aber im Hintergrund haust immer noch das Lehrmeisterhafte, der Meister Lämpel fürs 21. Jahrhundert, der die Welt durch hohe Moral und Verbote retten will. Haben sie den im Griff, wird das bayerische Ergebnis eher zur Regel denn zur Ausnahme. Denn die Grünen brauchen ihre Themen wie Klimawandel, ökologische Transformation der Wirtschaft, Einwanderungsgesellschaft, Stärkung der liberalen Demokratie und das gute Leben nicht auf die politische Agenda setzen – diese Themen kommen von ganz alleine nach vorne. Die SPD-Führung kann machen, was sie will. Sie kann Gelassenheit zeigen. Dann hält man sie für weltfremd. Oder in Panik verfallen. Dann hält man sie für unfähig. Der Niedergang ist kaum noch aufzuhalten. Sie müsste sich jemanden backen, der eine Mischung aus Macron, Obama und Schmidt wäre – und ihm bedingungslos folgen. Kann sie nicht, wird sie nicht. Es wird richtig bitter. Wenn die Linke je wieder eine Rolle spielen will in Deutschland, dann muss sie ihre Kräfte bündeln und fusionieren. Es bleibt ihr nichts anderes übrig. SPD und Linke müssen zusammengehen. Es ist ganz einfach: Die SPD muss ihre Geschichte und die Kränkungen vergessen und die Linke ihren linken Dogmatismus. Alles eher unwahrscheinlich. Aber sie haben keine Wahl. Und die FDP? Sie muss etwas wollen, was über Steuererleichterungen für Hoteliers, Apotheker und Feinripphersteller hinausgeht. Das reicht nämlich nicht auf Dauer für eine relevante Größe. Drängende Themen machen auf Dauer die Politik, nicht die Performance. (Salonkolumnisten)
    Ich ignoriere die üblichen Invektiven gegen die Grünen einfach mal (viele Konservativen haben echt eine geradezu erotische Abneigung gegen sie) und konzentriere mich mehr auf den Aspekt der SPD. Ich stimme den Salonkolumnisten darin zu, dass die Partei gerade einfach nicht gewinnen kann. Ich habe das auf Twitter in letzter Zeit auch schon öfter postuliert. Egal, was die Partei macht, es ist falsch. Und zwar komplett. Alle stürzen sich drauf. Das letzte Mal, dass ich einen positiven Artikel zu etwas gesehen habe, das die Partei macht, muss 2016 gewesen sein. Die Sozialdemokratie sieht sich einem allgemein verbreiteten Zynismus gegenüber, gegen den sie kaum mehr eine Chance hat. Natürlich helfen auch ihre eigenen taktischen Fehler - da kann man sich bei der SPD immer drauf verlassen - ihr nicht weiter, aber das Problem ist viel struktureller.

    6) Politics isn't the problem, Senator Sasse, it's the answer
    We could, in fact, have a society in which college is free and universities select children who are academically socially well rounded rather than aggressive resume-builders. We could, in fact, provide housing, healthcare and economic security as well as limits on work hours, so that people could actually afford to pursue hobbies, interests, community activities and family time so that intra-familial and extra-familial social bonds could be strengthened. All of those things are within Senator Sasse’s control to achieve. He simply refuses to lift a finger to achieve them. [...] Both economically and socially, Senator Sasse is blaming the victims of cutthroat economic policy, institutional discrimination and good old boys networks for their own victimization–while minimizing his own role in protecting those oppressive systems and pretending he cannot do anything about them. The communitarian, pro-social and pro-family values Senator Sasse and other conservatives claim to support are achievable if they really want them. But the path to achieving them is expressly political: increasing economic security and protecting the vulnerable. This will make racists, sexists and wealthy plutocrats very angry–indeed, even modest attempts at social and economic justice have already done so. It’s a big reason why Trump is president. But that is hardly the fault of the victims of bigotry and greed. It’s directly the fault of powerful men like Senator Sasse who refuse to do anything about it. (Washington Monthly)
    Das passt zum letzten Vermischten, wo es um die überzogene Gestaltungsmacht der obersten Verfassungsgerichte ging. Was hier im Artikel skizziert wird, ist ja der eigentliche Kernkonflikt zwischen Progressiven und Konservativen: Machbarkeitsglaube auf der einen Seite, die Überzeugung, dass Wandel behutsam und organisch kommen muss auf der anderen Seite. Es ist glaube ich keine Überraschung, dass ich auf der progressiven Seite stehe, aber Andrew Sullivan hat in seinem Artikel, warum es echter Konservativer bedarf, schön ausgedrückt, warum die als Korrektivfunktion so wichtig sind: praphrasierend schießen wir gerne mal über das Ziel hinaus. Und andersherum brauchen die Konservativen die Progressiven als Korrektiv, weil sie allzu sehr in Versuchung sind, einen Status Quo aus Veränderungsangst einfach anzunehmen statt das Problem anzugehen. Die fruchtbarsten politischen Streits finden entlang dieser Achse statt. In Deutschland ist dieses Gefüge noch halbwegs intakt, auch wenn der in der BRD immer schon gegebene Strukturkonservativmus meist die Überhand hat. In den USA dagegen ist die Balance völlig auseinandegedriftet, gibt es - auch das ist eine Schlussfolgerung aus Sullivans Artikel - kaum echte Konservative mehr. Senator Sasse ist daher auch nicht so problematisch, weil er klassische konservative Positionen vertritt, sondern weil er damit inzwischen nicht mehr eine Achse eines gesunden Systems verkörpert. Er ist in einer Partei, in der mehrheitlich ideologische Fanatiker aktiv Sabotage betreiben. Und in diesem Falle ist seine wohlgesetzte Zurückhaltung ein Versagen.

    7) Media congratulates Trump for spreading lies about Warren
    One of the innumerable ways in which Donald Trump has degraded American politics is his habit of relentlessly using belittling nicknames for his political opponents. Seizing on a superficial or imagined characteristic — “Liddle Marco,” “Low-Energy” Jeb Bush, etc. — he repeats it, like a middle-school bully, recruiting his sycophants to circulate the meme. Axios reports that Trump is especially pleased with his insulting of Massachusetts senator Elizabeth Warren, a contender for the 2020 Democratic nomination. Axios brings us word that behind the scenes the bully-in-chief and his lackeys are chortling about their success. “Trump’s nicknames slyly capitalize on and exacerbate a real or perceived weakness: A former aide said: ‘You hear them and laugh, and then they say: ‘You know what? He’s kinda right!’,’” it reports, adding in the news outlet’s signature “Be Smart” coda: “Be smart … Trump’s ‘Pocahontas’ nickname, as offensive as it may be, has been wickedly effective from his point of view.” One of the preconditions for the success of Trump’s method is a news media that will devote far more attention to grading the effectiveness of Trump’s bullying than its truth. [...] Perhaps because this report came out on Labor Day, or perhaps because the news media is too shallow to care, its findings have failed to make much impact. Instead we are left with lots of admiring commentary about Trump’s bullying game being on point. “It clearly got in Warren’s head: The fact that she got a DNA test, let alone is doing a massive rollout of the results, shows how much it’s on her mind,” reports Axios. “It now becomes a symbol of whether she’s honest. Did she lie to advance her academic career?” Well, she didn’t — a fact the story declines to mention. But who cares about the truth when we can describe the effectiveness of the lie? (New York Magazine)
    Das Phänomen Trump ist auch ein massives Phänomen des Medienversagens. Trotz mittlerweile dreier Jahre intensiven Dauerbeschusses ist es immer noch nicht angekommen, dass die Mechanismen klassischer journalistischer Tätigkeit von Trump und seinesgleichen gehackt wurden. Durch die neutralen Berichte über offensichtliche Lügen ("He said, she said") wird selbst der größte Bullshit legitimiert, beim Zuschauer bleibt immer irgendetwas kleben. Es ist schwierig, das System komplett zu ändern, vor allem wenn dabei die Gefahr ist, dass Objektivität und Neutralität völlig den Bach runter gehen. Aber die Neutralität, die die Medien aktuell gegenüber dem Weißen Haus ausüben, ist die Neutralität Schwedens im Zweiten Weltkrieg - sie hilft nur einer der beiden Seiten. Bislang spielen nur die Rechten dieses Spiel, aber irgendwann werden auch linke Populisten drauf kommen, dass es eine effiziente Strategie ist, und dann bricht der Laden vollends zusammen.

    8) Elternzeit ändert das Verhalten von Männern
    Väter, die in Elternzeit gehen, verbringen mehr Zeit mit ihren Kindern und verrichten mehr Haushaltsarbeit als andere Väter - und zwar nicht nur kurzfristig. Der Effekt halte auch noch Jahre nach der Elternzeit an, zeigt eine Studie des RWI-Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung. Väter, die in Elternzeit waren, verbringen demnach in den ersten sechs Lebensjahren ihres Kindes am Wochenende täglich rund eineinhalb Stunden mehr mit ihren Kindern als Väter, die durchgehend arbeiteten. Auch was die Hausarbeit betrifft, macht sich die Elternzeit noch länger bemerkbar. Väter, die Elternzeit und Elterngeld in Anspruch nahmen, machten täglich eine halbe Stunde mehr Hausarbeit, zeigt die Studie. Auch wenn die meisten Väter nur zwei Monate Elternzeit nähmen, verändere dies langfristig die Rolle, die der Vater in der Familie habe, sagt Wirtschaftswissenschaftler Marcus Tamm, der an der Studie mitgearbeitet hat. "Dass diese Verhaltensänderungen so nachhaltig sind, war auch für uns überraschend." Die Elternzeit der Väter wirkte sich den Angaben zufolge auch auf die Erwerbstätigkeit der Mütter aus, zumindest im ersten Lebensjahr des Kindes: Mütter arbeiten dadurch pro Woche gut neun Stunden mehr. (SpiegelOnline)
    Immer daran denken, Kinder: Vorlieben und Verhalten sind rein biologisch geprägt und können praktisch nicht beeinflusst...sorry, ich musste mich kurz fassen. Einmal mehr zeigt sich, dass bereits kleine Maßnahmen und Änderungen im Alltag große Effekte haben und Geschlechterklischees ändern können. Man muss nur wollen und ein bisschen offen sein. Dazu passen auch Studien, die etwa zeigen wie sehr sich das Rollenbild gerade junger Mädchen positiv verändert, wenn die zuhause sehen, dass der Vater ganz selbstverständlich auch Hausarbeit macht - und zwar nicht nur die gegenderten Aspekte, die er sich als Familienpatriarch heraussucht (Möbel aufbauen, Löcher bohren, Reifen wechseln) sondern halt auch Wäsche waschen, putzen und kochen, und nicht nur am Sonntag. Da ist noch viel zu tun, übrigens auch bei uns. Die alten Gewohnheiten sterben langsam. Aber man muss halt man anfangen, statt sich bequem immer auf biologistischen Schmarrn zurückzuziehen.

    9) Warum alle Eltern gewalttätig sind und versuchen es zu vertuschen?
    Als Sozialpädagoge dachte ich 2009, dass ich ein wunderbarer Pädagoge sei, liebevoll, großherzig, respektvoll, lustig, verständnisvoll, freundlich, etc. Ich war ein Gegner von Gewalt und dachte tatsächlich, dass ich gewaltfrei mit Kindern und Jugendlichen umgehen würde. Dann las ich die Gewalt-Definition des Psychologen Dr. M.B. Rosenberg. Er schreibt zu der Frage: Was verstehen wir unter Gewalt: “Jeder Versuch, andere Menschen (auf der Basis meiner Bewertungen) zu bestrafen, und jeder Versuch, meine Bedürfnisse zu erfüllen, ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse anderer.” Ich weiß nicht, wie es dir geht, wenn du diese Gewaltdefinition liest. Ich war damals geschockt. Denn ich war tatsächlich liebevoll, großherzig und wertschätzend, so lange alle machten, was ich wollte. Wenn das nicht der Fall war, konnte ich ganz anders. Ich wurde laut, habe den Kindern mit Konsequenzen gedroht, wenn sie ihre Aufgaben nicht erledigten, geschimpft und Regelverstöße geahndet. Es gehört nicht zum Selbstbild von Eltern und Pädagogen, sich hinzustellen und zu sagen: Ja, ich verhalte mich oft rücksichtslos und im Sinne von Dr. Rosenberg gewalttätig. Viel lieber bagatellisieren wir unsere Handlungen, rechtfertigen sie und sagen, das Kind hätte sich ja nicht so destruktiv verhalten müssen, oder wir hätten überreagiert, weil wir zu müde waren, oder wir finden sonst eine Erklärung, die unser Verhalten rechtfertigt um auf keinen Fall verantwortlich zu sein. [...] Wenn wir es genau betrachten, sind wir rücksichtslos, weil uns Selbstbewusstsein fehlt. Wenn ich als Vater oder Mutter alles vorleben würde, was ich mir von meinem Kind wünsche, bräuchte ich keine Regeln, keine Konsequenzen und keine Strafen. Da wir uns unseren Kindern gegenüber oft rücksichtslos verhalten und somit dieses gewalttätige Verhalten vorleben, machen es uns unsere Kinder nach. Statt uns zu wundern und unser Verhalten zu korrigieren, werden wir noch rücksichtsloser, indem wir noch härtere Konsequenzen verhängen, noch mehr Stress an den Kindern abreagieren und sie noch mehr zum Funktionieren zwingen – durch Manipulation oder Strafe. (Tassilo Peters)
    Das ist einer dieser Artikel, die einem instinktiv ein schlechtes Gewissen machen. Ja, ich bin gewalttätig im Sinne von Dr. Rosenberg. Ebenso wie Klischees langsam sterben, sterben alte Erziehungsmethoden nur sehr langsam. Es ist bald 20 Jahre her, dass es unter Rot-Grün strafbewehrt wurde, sein Kind zu schlagen. Meine Schüler fallen immer noch aus allen Wolken, wenn ich ihnen diesen Fakt präsentiere, und lachen zynisch auf. Recht auf gewaltfreie Erziehung, hahahahahaha, selten so gelacht. Und auch hier fasse ich mich gerne an die eigene Nase: es ist super schwer, im Alltag NICHT auf Gewalt zurückzugreifen, wenn man gestresst ist, ob körperlich oder psychisch im Sinne Dr. Rosenbergs. Umso wichtiger ist es, ein Problembewusstsein zu schaffen und das eigene Verhalten zu reflektieren. Glücklicherweise ist die schwarze Pädagogik der NS-Zeit mit einigen wenigen Ausnahmen (meist bei religiösen Fundamentalisten) weitgehen ausgestorben, aber viele Reste bestehen als "common knowledge" oder Sachen, "die man immer schon gemacht hat" und "die uns auch nicht geschadet haben" weiter fort. Das gilt natürlich nicht nur für Erziehung, aber es ist hier besonders auffällig, weil es sich immer noch um einen weitgehend unreglementierten Bereich handelt. Eltern müssen keinerlei Ausbildung oder Fortbildung machen, es gibt nur wenig Hilfsangebote, und diese anzunehmen ist mit einem Stigma behaftet. Die Leidtragenden sind die Kinder, die dann häufig genug nicht wegen, sondern trotz der elterlichen Erziehung zu feinen Menschen werden. Der einzige Silberstreif am Horizont ist hier wahrscheinlich, dass immer mehr Studien zu dem Schluss kommen, dass die elterlichen Erziehungsversuche ohnehin überwiegend ins Leere laufen und keinen Effekt haben - weder zum Guten noch zum Schlechten.

    10) A reckoning with racism is inevitable
    Immediately after the 2016 presidential election, a great debate ensued about whether Trump voters were motivated primarily by racism or economic anxiety. Initially those who took a position were arguing from their own perceptions and assumptions, but eventually the political scientists and researchers were able to study the data and consistently concluded that racism was the more significant factor. However, for a lot of people, one group has been excluded from that conclusion. Conventional wisdom would have it that people who voted for Barack Obama and then supported Donald Trump could not have changed as a result of racism. The thought was that voting for a black man exempted them from racism. [...] We also can’t ignore the fact that for the eight years of Obama’s presidency, right wing news outlets dished out a steady stream of racist appeals to their viewers in order to provide congressional Republicans with the fuel they needed to obstruct anything the president tried to accomplish. That included a certain media personality launching himself onto the political stage by reviving the whole birther movement. All of the above contributed to the 2016 election being a referendum on race, with people being compelled to take sides. Just as Karl Rove drove conservative voters to the polls in 2004 by getting gay marriage on the ballot in as many states a possible in order to tap into homophobia, Trump put racism and xenophobia on the ballot. I say all of this because it is past time for liberals to understand what is going on. We have been too quick to buy into the idea that Democrats are the ones that puts so-called “identity politics” or “cultural issues” on the table, and that if candidates only tamped down their discussions of those issues and highlighted others, we could all just get along. The truth is that it has always been Republicans who want those issues front and center because they assume that their predominantly older white evangelical voters are motivated by racism, xenophobia, sexism and homophobia. (Washington Monthly)
    Ich unterschreibe all das oben im Prinzip, aber ich gehe tatsächlich davon aus, dass der entscheidende Faktor 2016 nicht der Rassismus war. Er spielte eine entscheidende Rolle, aber noch bedeutender im von den Rechten gestarteten Kulturkampf war Sexismus. Das ist eigentlich ziemlich logisch, bedenkt man dass eine Frau und nicht ein schwarzer Mann zur Wahl stand, aber breite Schichten professioneller und amateuerhafter Wahlbeobachter wollen stoisch nicht anerkennen, dass das etwas damit zu tun hat, sondern erzählen endlos Geschichten von "economic anxiety" und ähnlichem Blödsinn, der sich empirisch nicht halten lässt. Ich glaube einer der entscheidenden Gründe für diese Unfähigkeit, das anzuerkennen, liegt darin, dass die Frage so untrennbar mit den eigenen Politikpräferenzen verbunden ist. Das kann man ja auch an der AfD beobachten. Teilt man grundsätzlich die Positionen des rechten Abschaums - ob das nun die Abwehr von illegalen Einwanderern oder Flüchtlingen, die Erhöhung der Leitzinsen oder ein Unbehagen gegenüber der EU sind - will man keinesfalls mit etwas in Verbindung gebracht werden, das gesellschaftlich so eindeutig geächtet ist wie Rassismus oder Sexismus. Das führt zu dem merkwürdigen Ergebnis, dass überhaupt niemand mehr rassistisch oder sexistisch sein kann, schon allein, weil die Assoziation so sehr gefürchtet wird. Warum das aus dem Unvermögen, darüber zu sprechen, resultiert, habe ich ja aber bereits an anderer Stelle aufgeschrieben.

    11) Schafft die Lehrproben ab!
    Das Problem ist auch hier, dass man nicht weiß, an wen man gerät. Der eine sagt, dass die “Persönlichkeit” wichtig ist, der andere will Perfektion der Abläufe. Der dritte will alles anders. Nur: Man weiß es nicht. Und es gibt genug Fälle, in denen die Fachleiter die Referendare in der Unterricht bitten und zeigen, dass sie das, was sie einfordern, selbst nicht beherrschen. Wie oft das so ist, ist eine schwierige Frage. Natürlich gibt es auch die Guten. Natürlich gibt es auch jene, die nicht nur guten Unterricht machen, sondern auch sagen, dass etwas nicht so geklappt hat, wie sie es wollten. Jene also, die zeigen, wie wichtig Reflexion ist. Aber soll das die Leitlinie für einen kommenden Lehrer sein? Soll “Ich hatte mit dem Fachleiter Glück” die Formel dafür sein, dass man einen Beruf bekommt? Oder sogar einen guten, einen gut bezahlten, verbeamteten? Und das Glück als wackliges Fundament der Referendarsausbildung hört da nicht auf. Mehr noch: Diejenigen, die sagen, dass sie das Referendariat gut überstanden haben, sagen oft auch, dass sie einfach Glück hatten, weil sie Prüfungssituationen nicht so belasten wie andere. Stressresistenz ist für den Lehrberuf wichtig, aber was wollen wir eigentlich für Lehrer haben? Jene, die gegenüber ihren Schülern zugewandt sind, sich für sie engagieren, ihre Probleme hören oder jene, die in Prüfungssituationen stressresistent sind? Und für welchen Unterricht wird hier eigentlich gelehrt? Zweifellos ist der nach einer definierten Dramaturgie durchgetaktete Unterricht mit all seinen Gelenkstellen und dem tollen funktionalen Einstieg, der schülerorientierten Erarbeitungsphase und all dem vorbereiteten Drumherum eine Kunstform. Aber ist es jene Kunstform, die den zeitgemäßen Unterricht widerspiegelt? Bekommt man den momentanen Diskurs um zeitgemäße Bildung mit, all die Diskussionen um Gemeinschaftsschulen, agilen Unterricht, digitale Erweiterung und so weiter, so ist fast allen dort geäußerten Meinungen gleich, dass der Unterricht hier etwas anderes meint. Nämlich Zeit und Raum für eigenständiges Lernen. Lernen, bei dem der Schüler die Verantwortung für Entscheidungen trägt und der Lehrer ihm hilft, sobald er oder sie Hilfe braucht. Für einen solchen Unterricht trägt die jetzige Form der Lehrprobe null und nichts bei. (Bob Blume)
    In der Lehrerausbildung spiegelt sich im Kleinen das Grundproblem von Schule: Wo ich aus formalen Gründen darauf angewiesen bin zu benoten brauche ich irgendeinen halbwegs objektiven Maßstab, um wenigstens so tun zu können, als messe ich bei allen das Gleiche. Dass es oftmals so läuft wie oben beschrieben und die Noten jenseits der Resistenz gegen dumme Anforderungen und Stress wenig aussagen, ist nur ein Teilproblem davon. Bob Blume denkt im Artikel noch ein wenig darüber nach, wie Lösungsansätze aussehen könnten, aber das grundsätzliche Problem bleibt stets dasselbe: in den aktuellen Strukturen ist das Lernen (und Lernen begleiten), das wir uns eigentlich wünschen und das von der Forschung in Studie um Studie als das klar überlegende Modell ausgegeben wird, nur schwer bis gar nicht möglich. Personalanforderungen sowohl in Menge als auch Ausbildung, räumliche Infrastruktur und und und blockieren gerade das, was man häufig bräuchte. Fluide Lerngruppen mit eigener Schwerpunktsetzung und Lerngeschwindigkeit? Wäre cool, nur wo? Klassenlehrertandems sind erwiesernermaßen klasse, nur wer zahlt das? Noten sind doof und nichtssagend, aber mit was bewerten wir sonst und erfüllen die Ansprüche von Schülern, Eltern und Personalern? Und so weiter und so fort. Das Bildungssystem hat ständig den anerkanntesten Reformbedarf über alle Parteigrenzen hinweg, aber sobald es konkret wird steht eine Myriade von Hindernissen im Weg, die tief greifende Änderungen praktisch unmöglich machen, und das ist noch bevor ideologische Präferenzen und Elternängste in den Mix dazu kommen...

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  2. #2
    Avatar von hoksila

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    Ich hoffe sehr, da Dein Frisr irgendwann mal wieder gesund wird.

    Gru, hoksila

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  3. #3
    Avatar von Horatio

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    Zitat Zitat von Oeffinger Freidenker Beitrag anzeigen
    Noten für den lügenden Senat, das Internet schämt sich und Elternzeit ändert medi
    [...]
    Seit Jahren setzt du hier Texte rein, die keiner lesen kann. Ist dir das immer noch nicht aufgefallen ?

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