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  1. #1
    Novize Stammuser
    Chili hat diesen Thread gestartet
    Avatar von Chili

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    Standard Libyen und Syrien und ggf. weitere afrikanische Staaten

    Klar, Gaddafi und Assad sind Feinde ihres Volkes und müssen deshalb weg. Begründung hier:

    https://www.youtube.com/watch?time_c...&v=K8fw2trR750

    https://www.youtube.com/watch?time_c...&v=bJSlpwwOPic

    Für wie doof halten die uns eigentlich? Westl Wertegemeinschaft?

    Übrigens wollte auch Saddam Hussein im Irak eine goldbasierte Währung einführen. Dann wäre Schluss gewesen mit der Zahlung mittels Petrodollar

    Betrachtet man die Welt heute, so komme zumindest ich zu dem Schluss: Viele Staatsoberhäupter (männlich oder weiblich) sind eher Kriegsfürsten UND ausserdem Feinde ihres eigenen Volkes

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  2. #2
    Premiumuser Avatar von saggitarius

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    Zitat Zitat von Chili Beitrag anzeigen
    Klar, Gaddafi und Assad sind Feinde ihres Volkes und müssen deshalb weg. Begründung hier:

    https://www.youtube.com/watch?time_c...&v=K8fw2trR750

    https://www.youtube.com/watch?time_c...&v=bJSlpwwOPic

    Für wie doof halten die uns eigentlich? Westl Wertegemeinschaft?

    Übrigens wollte auch Saddam Hussein im Irak eine goldbasierte Währung einführen. Dann wäre Schluss gewesen mit der Zahlung mittels Petrodollar

    Betrachtet man die Welt heute, so komme zumindest ich zu dem Schluss: Viele Staatsoberhäupter (männlich oder weiblich) sind eher Kriegsfürsten UND ausserdem Feinde ihres eigenen Volkes
    Mal abgesehen von der Zeitform(sie waren Feinde ihrer Völker) liegst Du völlig richtig.Freunde ihrer Völker waren z.B Salazar,Franco,Pinochet,die weißen Herrenmenschen im damaligen Apartheidstaat Südafrika,die ganzen mittel-und südamerikanischen Diktatoren.Auch Hussein wurde anfangs noch als Freund seines Volkes betrachtet bis man entschied dass das irakische Öl in Zukunft den "rechtmäßigen" Besitzern,nämlich westlichen Ölkonzernen zu übereignen sei.Damit vollzog sich eine völlig andere Beurteilung von Saddam Hussein.Denn Volksfreunde wurden ja vom Wertewesten unterstützt,bekanntlich gibt es eine solche Unterstützung niemals für Volksfeinde sondern nur für Volksfreunde.
    Ironie aus.

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  3. #3
    Novize Stammuser
    Chili hat diesen Thread gestartet
    Avatar von Chili

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    Immer das gleiche Muster

    Es gärt im Volk, dann schleust man noch ein paar Aufwiegler hinzu, unterstützt das Ganze und schon wird es zum Bürgerkrieg, womöglich mit Auslandsbeteiligung. Passiert vor Allem in Staaten mit Bodenschätzen oder wenn sie eine strategische Bedeutung (vor Allem für die USA) haben. Kennen wir von den diversen "Revolutionen" (Frühlingsr., orange R. usw.)

    Eigentlich gehört dieser Strang in eine Spalte, die es hier nicht gibt: "Weltpolitik".

    Abgesehen davon muss man natürlich auch die pösen Diktatoren bekämpfen, vor Allem, wenn sie fremden Interessen im Wege stehen. So einer ist Assad. Dazu ein Kommentar aus der FAZ (es sit kaum zu glauben, das steht auch mal wieder was Vernünftiges):

    Der Westen ist schuldig
    VON REINHARD MERKEL -AKTUALISIERT AM 02.08.2013-12:46
    Ursache und Wirkung: Ein Kämpfer der Aufständischen präsentiert ein Artilleriegeschoss der staatlichen Truppen und sein Gewehr
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    Wie hoch darf der Preis für eine demokratische Revolution sein? In Syrien sind Europa und die Vereinigten Staaten die Brandstifter einer Katastrophe. Es gibt keine Rechtfertigung für diesen Bürgerkrieg.
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    Der Westen, wenn diese etwas voluminöse Bezeichnung gestattet ist, hat in Syrien schwere Schuld auf sich geladen - nicht, wie oft gesagt wird, weil er mit seiner Unterstützung des Widerstands gegen eine tyrannische Herrschaft zu zögerlich gewesen wäre, sondern im Gegenteil: weil er die illegitime Wandlung dieses Widerstands zu einem mörderischen Bürgerkrieg ermöglicht, gefördert, betrieben hat. Mehr als hunderttausend Menschen, darunter Zehntausende Zivilisten, haben diese vermeintlich moralische Parteinahme mit dem Leben bezahlt. Und es werden viel mehr sein, wenn dieser Totentanz irgendwann ein Ende findet.

    Diese Strategie ist eine Variante dessen, was seit der Invasion des Irak vor zehn Jahren „demokratischer Interventionismus“ heißt: das Betreiben eines Regimewechsels mit militärischen Mitteln zum Zweck der Etablierung einer demokratischen Herrschaft. Im Irak besorgten die Invasoren das eigenhändig. Der Kriegsgrund wurde, wie wir wissen, zwischendurch umstandslos ausgewechselt: Waffen hin oder her - jedenfalls befreie man ein unterdrücktes Volk. Auch dieses Ziel rechtfertige den Angriff.

    Die verwerflichste Spielart

    Was in Syrien geschieht, ist eine dem Anschein nach mildere Form des Eingriffs, da sie den Sturz des Regimes dessen innerer Opposition überlässt, die von außen nur aufgerüstet - und freilich auch angestiftet - wird. In Wahrheit ist sie die verwerflichste Spielart: nicht so sehr, weil sie neben dem Geschäft des Tötens auch das Risiko des Getötetwerdens anderen zuschiebt. Eher schon, weil sie die hässlichste, in jedem Belang verheerendste Form des Krieges entfesseln hilft: den Bürgerkrieg.

    Jedenfalls übernehmen die Intervenierenden die vermeintliche und absurde Rolle von Unschuldigen. Es ist ein suggestives Herabsetzen der Legitimationsschwelle für das eigene Handeln vor den Augen der Welt: Wir sind es nicht, die in Syrien töten; wir helfen nur einem unterdrückten Volk. So lässt sich offenbar eine Aura des Moralischen erschleichen. Rätselhaft ist, dass dies ohne nennenswerten Widerspruch gelingt.


    Soweit ich sehe, ist schon die Grundfrage kaum gestellt, geschweige denn beantwortet worden: die nach der Legitimität der bewaffneten Rebellion in Syrien. Bei welchem Grad der Unterdrückung darf der berechtigte Widerstand gegen dessen Herrschaft zum offenen Bürgerkrieg übergehen? Und war diese Schwelle in Syrien erreicht, als die Unruhen begannen?

    Die Lebens- und Leidenskosten

    Denn war sie es nicht, dann war das Anheizen des Aufstands von außen verwerflicher noch als dieser selbst. Wie selbstverständlich scheint man vorauszusetzen, der legitime innere Widerstand gegen einen Diktator wie Assad schließe stets die Erlaubnis zur Gewalt ein. Aber das ist falsch. Diskutabel wäre es allenfalls, wenn dabei nur das Verhältnis der Rebellierenden zu ihrem Unterdrücker und dessen Machtapparat im Spiel wäre. Dann ginge es allein um eine Art kollektiver Notwehr, und deren Rechtfertigung mag, je nach Art der attackierten Diktatur, ohne weiteres begründbar sein.
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleto...-12314314.html

    Dieser Artikel umfasst 5 Seiten

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  4. #4
    Avatar von gert friedrich
    Hertha und der FCB
    ...duda...duda...Hertha und
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    Standard

    Zitat Zitat von Chili Beitrag anzeigen
    Immer das gleiche Muster

    Es gärt im Volk, dann schleust man noch ein paar Aufwiegler hinzu, unterstützt das Ganze und schon wird es zum Bürgerkrieg, womöglich mit Auslandsbeteiligung. Passiert vor Allem in Staaten mit Bodenschätzen oder wenn sie eine strategische Bedeutung (vor Allem für die USA) haben. Kennen wir von den diversen "Revolutionen" (Frühlingsr., orange R. usw.)

    Eigentlich gehört dieser Strang in eine Spalte, die es hier nicht gibt: "Weltpolitik".

    Abgesehen davon muss man natürlich auch die pösen Diktatoren bekämpfen, vor Allem, wenn sie fremden Interessen im Wege stehen. So einer ist Assad. Dazu ein Kommentar aus der FAZ (es sit kaum zu glauben, das steht auch mal wieder was Vernünftiges):


    http://www.faz.net/aktuell/feuilleto...-12314314.html

    Dieser Artikel umfasst 5 Seiten
    In der FAZ steht auch mal wieder was Vernünftiges? Trauerst Du alten Zeiten nach? So ähnlich geht es mir manchmal mit der WELT.

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    LEVIATHAN VERSUS BEHEMOTH

  5. #5
    Novize Stammuser
    Chili hat diesen Thread gestartet
    Avatar von Chili

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    Zitat Zitat von gert friedrich Beitrag anzeigen
    In der FAZ steht auch mal wieder was Vernünftiges? Trauerst Du alten Zeiten nach? So ähnlich geht es mir manchmal mit der WELT.
    Sicher. Es ist doch bedauerlich zu sehen, in wie vielen Bereichen D abschmiert

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  6. #6
    Avatar von gert friedrich
    Hertha und der FCB
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    Zitat Zitat von Chili Beitrag anzeigen
    Sicher. Es ist doch bedauerlich zu sehen, in wie vielen Bereichen D abschmiert
    Vielleicht wird mit Sahra Wagenknecht alles wieder gut

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    LEVIATHAN VERSUS BEHEMOTH

  7. #7
    KINDSKOPFENTLARVER Avatar von Humanist62
    Zu alt um naiv zu sein
     


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    Zitat Zitat von gert friedrich Beitrag anzeigen
    Vielleicht wird mit Sahra Wagenknecht alles wieder gut
    yep Sahra soll Kanzlerin werden

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    Sozialist sein, heißt keineswegs bloß den Triumph einer bestimmten Partei vorbereiten, einen bestimmten Teil des Volkes einfach zur Macht zu bringen. Nein, es heißt arbeiten für eine Gesellschaftsordnung, in der alle aktiven Kräfte harmonisch verbunden werden und zu aller Nutzen zusammenwirken sollen.
    (August Bebel, Mitbegründer der SPD)

  8. #8
    Premiumuser + Avatar von Tara Marie
    Heute schon gelächelt ...
     


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    Zitat Zitat von gert friedrich Beitrag anzeigen
    Vielleicht wird mit Sahra Wagenknecht alles wieder gut
    Du hast Dich im Thread geirrt. Sicher wolltest Du das unter Satire einstellen ...

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  9. #9
    Avatar von Smoker
    souverän und fair
     


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    Zitat Zitat von Humanist62 Beitrag anzeigen
    yep Sahra soll Kanzlerin werden
    Nein Gauland soll Kanzler werden.

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  10. #10
    Avatar von gert friedrich
    Hertha und der FCB
    ...duda...duda...Hertha und
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    Zitat Zitat von Tara Marie Beitrag anzeigen
    Du hast Dich im Thread geirrt. Sicher wolltest Du das unter Satire einstellen ...
    Bei mir sitzt gerade Frauke Petry.Sie sucht eine neue , geistig anregende Aufgabe.Als geächtete Einzelkämpferin fühlt sie sich nicht so wohl.Und Herr Pretzell ist ihr auch keine richtige Hilfe mehr.Wer Frau Petry helfen möchte, wende sich bitte an die Anonymen Politiker. Danke.

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