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  1. #1
    Schulz hat diesen Thread gestartet


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    Standard Unterwegs zur Herrschaft der "political correctness" -

    Um heutzutage glaubwürdig zu erscheinen und ernst genommen zu werden, sind nicht primär fachliche Qualifikation, argumentative Stichhaltigkeit und überzeugendes Auftreten vonnöten, sondern die Anpassung an vorgegebene Sprachcodizes. Wer dagegen verstößt, wird medial und politisch sehr schnell an den Pranger gestellt, als politisch untragbar diffamiert und häufig in seinen Aktivitäten eingeschränkt. Der Herrschaft der political correctness geht es also nicht um die Auseinandersetzung mit Argumenten, um die Kraft der Gedanken, sondern um Macht. Durch die Steuerung von Kommunikationsprozessen soll das Denken in Bahnen gelenkt werden. Gewisse Dinge darf man eben nicht sagen. Damit soll verhindert werden, dass diese Dinge überhaupt gedacht werden. Die Folgen sind dramatisch.

    Soweit ein Auszug aus dem Essay von Dr. Tomas Kubelik bei cuncti.net. Kubelik hat versucht, gegen die Unsitten dieser Strömung vorzugehen.
    Leider ohne jeden Erfolg.

    Weiterlesen HIER

    Die deutschsprachigen Länder sind längst auf diese Zug aufgesprungen und haben viele Männer bereits umerzogen.
    Es ist einfach ein unsägliches Trauerspiel.
    Und keiner kann Abhilfe schaffen, niemand kann dieses Gespenst wieder verscheuchen.

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    Sobald ihr gegen mich empfindet, versteht ihr meinen Zustand und meine Argumente nicht!
    Ihr müsst das Opfer derselben Leidenschaften sein! (F.N.)


    und:

    Nicht durch Feindschaft kommt Feindschaft zu Ende, sondern durch Freundschaft! (F.N.)

  2. #2
    Psw-Kenner Avatar von Kibuka

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    Standard

    Zitat Zitat von Schulz Beitrag anzeigen
    Um heutzutage glaubwürdig zu erscheinen und ernst genommen zu werden, sind nicht primär fachliche Qualifikation, argumentative Stichhaltigkeit und überzeugendes Auftreten vonnöten, sondern die Anpassung an vorgegebene Sprachcodizes. Wer dagegen verstößt, wird medial und politisch sehr schnell an den Pranger gestellt, als politisch untragbar diffamiert und häufig in seinen Aktivitäten eingeschränkt. Der Herrschaft der political correctness geht es also nicht um die Auseinandersetzung mit Argumenten, um die Kraft der Gedanken, sondern um Macht. Durch die Steuerung von Kommunikationsprozessen soll das Denken in Bahnen gelenkt werden. Gewisse Dinge darf man eben nicht sagen. Damit soll verhindert werden, dass diese Dinge überhaupt gedacht werden. Die Folgen sind dramatisch.

    Soweit ein Auszug aus dem Essay von Dr. Tomas Kubelik bei cuncti.net. Kubelik hat versucht, gegen die Unsitten dieser Strömung vorzugehen.
    Leider ohne jeden Erfolg.

    Weiterlesen HIER

    Die deutschsprachigen Länder sind längst auf diese Zug aufgesprungen und haben viele Männer bereits umerzogen.
    Es ist einfach ein unsägliches Trauerspiel.
    Und keiner kann Abhilfe schaffen, niemand kann dieses Gespenst wieder verscheuchen.
    Jetzt hat die Political correctness sogar eine linke Journalistin der Zeit getroffen. Die wagte es doch tatsächlich zu schreiben, NGOs handelten aus angemaßter moralischer Überlegenheit heraus, ohne einen Gedanken an die Folgen ihres Tuns zu verschwenden.

    Der Shitstorm der Linksgrünen brach los. Der Chef-Propagandist der SZ, Prantl, posaunte laut das die Würde des Menschen unantastbar sei. Andere Linksgrüne schalteten wieder direkt um auf persönliche Angriffe.

    Wer bei der "Zeit" arbeitet und nach diesen Sätzen von Mariam Lau, ja, eigentlich allein wg. des Nussschalen-Jokus', ihr nicht täglich brühend heißen Kaffee ins Gesicht kippt, ist für mich moralisch gestorben.
    Die Art und Weise, wie dieses linksgrüne Dreckspack wütet, ist heftig.

    Der Zeit-Chefredakteur schreibt.

    Ich habe heute am eigenen Leib mitbekommen, wie es ist, wenn die flüchtlingsfreundliche Gemeinde ins Gefecht zieht. „Arsch offen, Zeit-Redakteure töten? Zivilisationsbruch, die Zeit aus dem Diskurs raus, mit Kaffee verbrühen, maßlose Enttäuschung“.
    Der Mann sollte vorsichtig sein. Sonst sieht er noch, wie die "flüchtlingsfreundliche Gemeinde" namens ANTIFA ins Gefecht zieht und seine Scheiben einwirft, Autos anzündet oder Wände verunstaltet.

    Dann kann er sich ungefähr ausmalen, was die AfD mit ihren Anhängern von seiten dieses faschistischen Links-Staats erdulden muss.

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    Geändert von Kibuka (15.07.2018 um 09:53 Uhr)
    „Sie sägten die Äste ab, auf denen sie saßen
    Und schrien sich zu ihre Erfahrungen,
    Wie man schneller sägen könnte, und fuhren
    Mit Krachen in die Tiefe, und die ihnen zusahen,
    Schüttelten die Köpfe beim Sägen und
    Sägten weiter.“

  3. #3
    Avatar von Smoker
    souverän und fair
     


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    Standard

    Wie ich schon mehrfach geschrieben habe, stellt die "Political Correctness" die höchste Evolutionsstufe der Zensur da. Da sich die Leute selbst, und gegenseitig Zensieren aus eigenem Antrieb heraus.

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  4. #4
    Psw-Kenner Avatar von terra-111

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    Standard

    Ein interessantes Interview mit Philosoph Julian Nida-Rümelin:

    https://www.deutschlandfunkkultur.de...icle_id=388764

    Diesem Teil kann ich zustimmen:

    Statt offener Grenzen - ein Marshall-Plan für Afrika!

    ...Nachdem sich die Welt jahrzehntelang nicht mehr um das Elend und die Not gekümmert hat und stattdessen Welthandelsverträge beraten hat, glauben wir nun, mit offenen Grenzen das Weltelend mindern zu können. – Das ist eine völlige Fehleinschätzung auch der Größenordnung und der Herausforderung, vor der diese Welt steht...

    ...Ja, das ist die ganz falsche Reaktion darauf. Grenzen auf nützt denjenigen, denen es in diesen Regionen, in den Herkunftsregionen, in den ärmeren Ländern der Welt vergleichsweise gut geht...

    ...Wer 9.000 US-Dollar aufbringt, der gehört nicht zur unteren Milliarde der Weltbevölkerung, die von weniger als 1,25 US-Dollar Kaufkraft am Tag...

    ...Das heißt, die auch nur vorübergehende, zeitweise oder stärkere Öffnung von Grenzen würde nicht denjenigen zugutekommen, die nun wirklich darauf angewiesen sind, dass geholfen wird, dass wir eine Weltsozialpolitik und Weltinnenpolitik betreiben, eine Welthandelspolitik, die dieser unteren Milliarde auf die Beine hilft...

    ...aus der Sicht der Welt geht es um winzige Bruchteile. Wir reden von einer, zwei, drei Milliarden. Das sind 3.000 Millionen Menschen, denen es elendig geht, die von zwei, drei oder dreieinhalb US-Dollar am Tag leben müssen, die natürlich sich ein besseres Leben auf der Welt vorstellen...

    ...Das heißt, man muss einfach mal die quantitativen Dimensionen des Weltelends zur Kenntnis nehmen, bevor man solche absurden Vorstellungen hat, dass durch die Öffnung von Grenzen etwas Wesentliches dazu beigetragen werden könnte, dass das Weltelend vermindert wird...

    ...Mal angenommen, wir bekommen es hin, dass die Menschen in diesen Regionen sagen: Okay, wir können 10 Prozent Zugang integrieren. Das ist zu machen. 10 Prozent ist viel mehr als die Einwanderung in Deutschland. Das war 1 Million von 80 Millionen. Das ist also etwas mehr als 1 Prozent. 10 Prozent ist gewaltig. Das wären also in Deutschland 8 Millionen Menschen. Dann hätten wir in den Reichtumsregionen der Welt 80 Millionen, denen wir eine bessere Zukunft geben, indem sie migrieren, konfrontiert mit einem Weltelend von Milliarden! 80 Millionen, das ist ja ein winziger Bruchteil. Und selbst das würde vermutlich mit einer politischen Entwicklung in Deutschland einhergehen und in Frankreich und in Spanien und in England und in den USA einhergehen, die nicht mehr steuerbar ist. Wir würden wahrscheinlich stracks in eine zweite Phase mehr oder weniger faschistischer, rechtspopulistischer mindestens, faschistischer Regierungen hineingeraten. Vor dieser Strategie kann man nur warnen...

    ...Verstehen Sie? Das ist die völlig falsche Strategie. Das grenzt geradezu an Realitätsverweigerung. Das ist sozusagen ein Teil der Ideologie geworden, zu sagen: Grenzen auf hilft. De facto hilft es nicht, weil es dem Weltelend nicht wirklich hilft. Im Gegensatz, es führt zum Beispiel auch dazu, dass in den Herkunftsregionen die Stärksten, die ökonomisch so wichtig sind, verloren gehen. Das heißt, wir haben dann noch das Problem des Brain-Drain. Die besser Ausgebildeten gehen dann mit ihrer Ausbildung nach Amerika oder nach Westeuropa...

    ... Ich gehe gar nicht so sehr, das ist in dem Buch ausführlich behandelt, auf Transfers ein, sondern auf eine Welthandels- und Weltsozialpolitik, eine faire Struktur des Welthandels. Die UNCTAD-Konferenzen hatten das zum Ziel. Das ist dann gestoppt worden durch den Wahlsieg von Thatcher und dann Reagan in den USA. Wir haben seitdem nur noch Welthandelsverträge zwischen den Reichtumsländern im Wesentlichen gehabt. Was wir wirklich brauchen, ist eine faire Entwicklungszusammenarbeit und faire Welthandelsstrukturen.

    Es gibt einen Vorschlag. Der ist konkret durchgerechnet. Das sind nicht philosophische Ideen, sondern das konkret von Sozialwissenschaftlern und Ökonomen alles durchgerechnet. Wenn wir 1 Prozent Rohstoffdividende zum Beispiel etablieren würden, wären wir schon bei über 300 Milliarden, die wir für die Entwicklungszusammenarbeit einsetzen könnten.

    Dazu sind die reichen Länder nicht bereit. 1 Prozent ist ihnen schon zu viel. Und dann reden wir über Linderung des Weltelends auf einem Weg, der überhaupt nicht funktioniert? Das ist doch an Absurdität kaum zu überbieten...

    Hier liegt er m.E. daneben:

    ...Wer zu uns kommt, will doch in der Regel arbeiten. Ich glaube auch nicht, dass die Menschen hierher kommen, wie es von Rechts oft heißt, um unsere sozialen Sicherungssysteme auszunutzen...

    Bis auf diesen einen Absatz hat er weitgehend recht. Offene Grenzen und 50-100 Millionen Menschen aufnehmen löst das Problen nicht. Das Problem ist der unfaire Welthandel. Hier nochmal anschaulich was passiert:


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    Die Toleranz wächst mit der Entfernung zum Problem

    Ohne Friedensvertrag keinen Frieden * Flüchtlinge??? * Meuthen: EU + Target2 * Aaron Russo: Hintergründe

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    Lyndon LaRouche (19.04.2011)
    ---> https://www.youtube.com/watch?v=4ez5nat-qCI

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  5. #5
    routiniertes Forenmitglied Avatar von schelm65

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    Standard

    https://www.handelsblatt.com/politik...Ibpj9vwAjh-ap6

    Merz, ehemals politischer Hoffnungsträger der CDU, selber von Merkel ausgebootet, hat sich als strammer Parteisoldat der politisch korrekten Gesinnungsdiktatur erwiesen, der er wohl ( als Transatlantiker ) schon immer war, der Bierdeckel - Steuererklärungspopulist.

    Die erste Assoziation nach dieser Meldung bei mir : Fegelein, wie er in " Der Untergang " auf Befehl Hitlers erschossen wird und dabei noch " Heil Hitler " ruft .....

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    Denk ich an D in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht ( Heinrich Heine )

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