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  1. #101
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    Standard Deutschland, das dümmste Land der Welt!

    Zitat Zitat von KurtNabb Beitrag anzeigen
    Schon der erste Satz ist albern: "Sprechen wir heute noch wie Nazis?"
    Natürlich sprechen wir, von ein paar denglischen Brocken abgesehen, noch immer deutsch.
    Sorry, Leute, aber ich kann's nicht mehr hören.
    Mir geht es ebenso.

    Der neuste Schrecken: Ein paar Biologen wollen das Wort "Rasse" aus der deutschen Sprache tilgen!
    Die meinen wahrscheinlich, dass sie damit den Rassismus abschaffen könnten!

    Deutschland, das dümmste Land der Welt!

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    Wer der Herde folgt, sieht nur Ärsche.

  2. #102
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    Standard

    Immerhin scheint die Dudenredaktion langsam dazuzulernen (ist eigentlich heute ein Wunder):

    „Liebe Mitgliederinnen und Mitglieder“?
    Die oben erwähnten „Mitgliederinnen und Mitglieder“ passen auf den ersten Blick ins gewohnte Schema, aber irgendetwas wirkt komisch daran. Das Wort Mitglied ist nämlich gar keine typische Personenbezeichnung auf -er, an die ein -in für die feminine Form angehängt werden könnte. Es ist ein Neutrum (das Mitglied) und bezeichnet sowohl Frauen als auch Männer. „Liebe Mitglieder“ reicht daher völlig aus.

    Auch bei ein paar anderen Personenbezeichnungen sollten Sie auf der Hut sein. So werden Kinder, die beide Elternteile verloren haben, als Waisen bezeichnet. Im Singular ist dieses Wort jedoch feminin (die Waise) und bezeichnet dann Mädchen und Jungen gleichermaßen. Korrekt wäre also: „Karl ist eine Waise.“ Nicht korrekt wäre: „Julia ist eine ‚Waisin’.“

    Weiter so, Duden!

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  3. #103
    routiniertes Forenmitglied Avatar von Rote_Laterne

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    Zitat Zitat von Schulz Beitrag anzeigen
    Immerhin scheint die Dudenredaktion langsam dazuzulernen (ist eigentlich heute ein Wunder):

    „Liebe Mitgliederinnen und Mitglieder“?
    Die oben erwähnten „Mitgliederinnen und Mitglieder“ passen auf den ersten Blick ins gewohnte Schema, aber irgendetwas wirkt komisch daran. Das Wort Mitglied ist nämlich gar keine typische Personenbezeichnung auf -er, an die ein -in für die feminine Form angehängt werden könnte. Es ist ein Neutrum (das Mitglied) und bezeichnet sowohl Frauen als auch Männer. „Liebe Mitglieder“ reicht daher völlig aus.

    Auch bei ein paar anderen Personenbezeichnungen sollten Sie auf der Hut sein. So werden Kinder, die beide Elternteile verloren haben, als Waisen bezeichnet. Im Singular ist dieses Wort jedoch feminin (die Waise) und bezeichnet dann Mädchen und Jungen gleichermaßen. Korrekt wäre also: „Karl ist eine Waise.“ Nicht korrekt wäre: „Julia ist eine ‚Waisin’.“

    Weiter so, Duden!
    Mit GLIED...das können keine Frauen sein...
    Aber was Sprachverhunzung betrifft, da bin ich ganz bei dir...

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  4. #104
    Positivdenker Premiumuser Avatar von fallrohr
    Mein Eid hat keinen
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    Zitat Zitat von Schulz Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht, ob einige von euch es schon gemerkt haben, aber die deutsche Sprache wird seit einigen Jahren bzw. Jahrzehnten zunehmend verhunzt.
    "Verhunzt" sage ich, gemeint ist falsch verstanden oder bewusst falsch oder schlecht benutzt.
    Und das mit zunehmender Tendenz.

    Von den vielen Einwanderern, die es nicht schaffen, ein ordentliches Deutsch zu lernen mal abgesehn, die haben es vllt. auch schwer, schwerer als so manche Deutsche mit eigentlich Deutsch sprechenden Eltern, Erziehern und Lehrern.
    Aber es geht mir hier nicht darum, ich schreibe ja, "von denen mal abgesehn".

    Zunehmend werden unangebrachte und meist sinnlose Füllwörter wie "halt", "eben" oder "ebend", besonders krass "halt eben", "ja", auch dem altgewöhnten "emm" in so manchen Varianten, werden jetzt auch oft unangebracht benutzt: "ein bisschen", "ein Stück weit", "natürlich", "sozusagen", "sag ich mal", "schlussendlich" oder "schlicht und ergreifend".

    Es soll hier nicht die Rede sein von den Fällen, wo einige dieser Füllwörter angebracht und sinnvoll sind. Die gibt es durchaus.

    Ein besonderer Punkt ist aber die zunehmende Verwendung von Zusammenstellungen wie "die Wählerinnen und Wähler", "die Einwohnerinnen und Einwohner", "die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer" (sagt der Arbeitsminister im DLF!) etc. pp in allen nur denkbaren und nicht enden wollenden Varianten, in denen "die Wähler" usw. vollstens genügen würde, was alle Wähler usw. meint, da "nicht bekannt ist, welches biologische Geschlecht die Genannten haben".

    Die Feminstinnen und Genderistinnen und einige wenige (rein biologisch) männliche Unterstützer dieser um sich greifenden Unsitte sind der Überzeugung, dass "die Wähler" usw. nur biologisch männliche Wähler, also nur Männer meinen würde und Frauen bestenfalls nur "mitgemeint" wären.

    Diese Genderistinnen fühlen sich dadurch benachteiligt, zurückgesetzt, nicht gleichbehandelt und diskreditiert, sie behaupten, dass die Gleichberechtigung der Frau (die wir im zivilisierten Europa längst haben!) nur durch die Sprache erreicht werden könne.

    Gemeint und beabsichtigt ist also nicht die Gleichberechtigung, sondern eine Besserstellung der Frau gegenüber dem Mann, die auch in einigen Staaten längst erreicht ist, so z.B. in Deutschland. Trotzdem meinte die Frau Bundeskanzellarin kürzlich, "da wäre noch viel mehr zu tun..."!

    Die Bundesregierung (das Bundesverwaltungsamt) hat dazu sogar eine Vorschrift erlassen mit dem Titel "Sprachliche Gleichbehandlung von Frauen und Männern - Hinweise, Anwendungsmöglichkeiten und Beispiele - Merkblatt M 19"!

    Und der Duden, ehemals die Autorität in Sachen deutsche Sprache, Rechtschreibung und Grammatik, meint, er wäre für diese Fehlentwicklung nicht zuständig, und preist sogar ein Buch an mit dem Titel "Richtig gendern"!

    Ich bitte um Diskussion.

    Moin!

    Der „Sprachsalat“, den viele unserer Landsleute in der Werbung, in der Wirtschaft, in den Medien und im Kultur- und Sportbereich verbreiten, zeugt eher von Beschränktheit, auch wenn sie meinen, durch die Verwendung englischer Worte und Redewendungen weltgewandter und wichtiger zu erscheinen. Ursachen sehe ich in der Amerikabesessenheit und Globalisierungsbeflissenheit, im gestörten Nationalbewußtsein, in der übertriebenen Profilierungssucht einzelner und dem gedankenlosen Nachplappern vieler.
    Neue Begriffe werden ohne Not aus dem Englischen übernommen. Es werden sogar angeblich englische Wörter „erfunden“, die es in der englischen Sprache nicht gibt, mit deren Gebrauch wir uns aber lächerlich machen. Unsere Sprache verliert dadurch ihre Fähigkeit, sich durch neue Wortprägungen der Moderne anzupassen.Entweder richtig deutsch oder richtig englisch.Die deutsche Sprache bietet die geistige Lebensgrundlage, um Kultur und Werte der Gesellschaft zu verstehen, zu erhalten und zu pflegen, in voller Verantwortung für künftige Generationen.

    Fallrohr

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    Gruß fallrohr.


    [SIZE=5]Kein Gesprächsbedarf mit

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    Joachim der Hellseher,Sigbert, Piranha,

  5. #105
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    Zitat Zitat von fallrohr Beitrag anzeigen
    Moin!

    Der „Sprachsalat“, den viele unserer Landsleute in der Werbung, in der Wirtschaft, in den Medien und im Kultur- und Sportbereich verbreiten, zeugt eher von Beschränktheit, auch wenn sie meinen, durch die Verwendung englischer Worte und Redewendungen weltgewandter und wichtiger zu erscheinen. Ursachen sehe ich in der Amerikabesessenheit und Globalisierungsbeflissenheit, im gestörten Nationalbewußtsein, in der übertriebenen Profilierungssucht einzelner und dem gedankenlosen Nachplappern vieler.
    Neue Begriffe werden ohne Not aus dem Englischen übernommen. Es werden sogar angeblich englische Wörter „erfunden“, die es in der englischen Sprache nicht gibt, mit deren Gebrauch wir uns aber lächerlich machen. Unsere Sprache verliert dadurch ihre Fähigkeit, sich durch neue Wortprägungen der Moderne anzupassen.Entweder richtig deutsch oder richtig englisch.Die deutsche Sprache bietet die geistige Lebensgrundlage, um Kultur und Werte der Gesellschaft zu verstehen, zu erhalten und zu pflegen, in voller Verantwortung für künftige Generationen.
    Gute Zusammenfassung.

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  6. #106
    Avatar von interrogativ
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    Idee Krieg in Europa

    Zitat Zitat von fallrohr Beitrag anzeigen
    Moin!

    Der „Sprachsalat“, den viele unserer Landsleute in der Werbung, in der Wirtschaft, in den Medien und im Kultur- und Sportbereich verbreiten, zeugt eher von Beschränktheit, auch wenn sie meinen, durch die Verwendung englischer Worte und Redewendungen weltgewandter und wichtiger zu erscheinen. Ursachen sehe ich in der Amerikabesessenheit und Globalisierungsbeflissenheit, im gestörten Nationalbewußtsein, in der übertriebenen Profilierungssucht einzelner und dem gedankenlosen Nachplappern vieler.
    Neue Begriffe werden ohne Not aus dem Englischen übernommen. Es werden sogar angeblich englische Wörter „erfunden“, die es in der englischen Sprache nicht gibt, mit deren Gebrauch wir uns aber lächerlich machen. Unsere Sprache verliert dadurch ihre Fähigkeit, sich durch neue Wortprägungen der Moderne anzupassen.Entweder richtig deutsch oder richtig englisch.Die deutsche Sprache bietet die geistige Lebensgrundlage, um Kultur und Werte der Gesellschaft zu verstehen, zu erhalten und zu pflegen, in voller Verantwortung für künftige Generationen.

    Fallrohr
    Frankfurter Erklärung zur Rechtschreibreform, wurde leider verPENnt.

    https://www.zeit.de/2012/20/Sprache/komplettansicht

    Passt schon (Ironie)

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    Geändert von interrogativ (21.09.2019 um 20:41 Uhr) Grund: (Ironie) hinzugefügt

  7. #107
    Avatar von Orwellhatterecht

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    Zitat Zitat von Schulz Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht, ob einige von euch es schon gemerkt haben, aber die deutsche Sprache wird seit einigen Jahren bzw. Jahrzehnten zunehmend verhunzt.
    "Verhunzt" sage ich, gemeint ist falsch verstanden oder bewusst falsch oder schlecht benutzt.
    Und das mit zunehmender Tendenz.

    Von den vielen Einwanderern, die es nicht schaffen, ein ordentliches Deutsch zu lernen mal abgesehn, die haben es vllt. auch schwer, schwerer als so manche Deutsche mit eigentlich Deutsch sprechenden Eltern, Erziehern und Lehrern.
    Aber es geht mir hier nicht darum, ich schreibe ja, "von denen mal abgesehn".

    Zunehmend werden unangebrachte und meist sinnlose Füllwörter wie "halt", "eben" oder "ebend", besonders krass "halt eben", "ja", auch dem altgewöhnten "emm" in so manchen Varianten, werden jetzt auch oft unangebracht benutzt: "ein bisschen", "ein Stück weit", "natürlich", "sozusagen", "sag ich mal", "schlussendlich" oder "schlicht und ergreifend".

    Es soll hier nicht die Rede sein von den Fällen, wo einige dieser Füllwörter angebracht und sinnvoll sind. Die gibt es durchaus.

    Ein besonderer Punkt ist aber die zunehmende Verwendung von Zusammenstellungen wie "die Wählerinnen und Wähler", "die Einwohnerinnen und Einwohner", "die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer" (sagt der Arbeitsminister im DLF!) etc. pp in allen nur denkbaren und nicht enden wollenden Varianten, in denen "die Wähler" usw. vollstens genügen würde, was alle Wähler usw. meint, da "nicht bekannt ist, welches biologische Geschlecht die Genannten haben".

    Die Feminstinnen und Genderistinnen und einige wenige (rein biologisch) männliche Unterstützer dieser um sich greifenden Unsitte sind der Überzeugung, dass "die Wähler" usw. nur biologisch männliche Wähler, also nur Männer meinen würde und Frauen bestenfalls nur "mitgemeint" wären.
    Diese Genderistinnen fühlen sich dadurch benachteiligt, zurückgesetzt, nicht gleichbehandelt und diskreditiert, sie behaupten, dass die Gleichberechtigung der Frau (die wir im zivilisierten Europa längst haben!) nur durch die Sprache erreicht werden könne.

    Gemeint und beabsichtigt ist also nicht die Gleichberechtigung, sondern eine Besserstellung der Frau gegenüber dem Mann, die auch in einigen Staaten längst erreicht ist, so z.B. in Deutschland. Trotzdem meinte die Frau Bundeskanzellarin kürzlich, "da wäre noch viel mehr zu tun..."!

    Die Bundesregierung (das Bundesverwaltungsamt) hat dazu sogar eine Vorschrift erlassen mit dem Titel "Sprachliche Gleichbehandlung von Frauen und Männern - Hinweise, Anwendungsmöglichkeiten und Beispiele - Merkblatt M 19"!

    Und der Duden, ehemals die Autorität in Sachen deutsche Sprache, Rechtschreibung und Grammatik, meint, er wäre für diese Fehlentwicklung nicht zuständig, und preist sogar ein Buch an mit dem Titel "Richtig gendern"!

    Ich bitte um Diskussion.

    "Vollste Zufriedenheit...." eine Floskel, die in einem jeden Arbeitszeugnis stehen sollte, nur "volle Zufriedenheit" bedeutet eher 3- und dementsprechend beim neuen AG dann eine Absage.
    Mein leider schon verstorbener Deutschlehrer hätte den heutigen Personalen schon die Leviten gelesen, ebenso das inzwischen gebräuchliche "Denglisch", soll oftmals davon ablenken, dass heisse Luft durch geistige Windstille ersetzt werden soll!

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    "Humor ist der Knopf, der verhindert, dass einem der Kragen platzt" (Joachim Ringelnatz)

  8. #108
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    Für mich passt es überhaupt nicht.
    Ich liege derzeit noch immer im Clinch mit dem Rat für deutsche Rechtschreibung, der ohne vernünftigen Anlass das Wort "wieviel" gestrichen hat und es nur noch getrennt zulässt.
    Beispiele, dass beide Schreibungen Sinn machen, bringen die sturen Leute dort, voran die Geschäftsführerin Frau Dr. Krome, die zwar zugibt, dass die Zwangsgetrenntscheibung ein Grenzfall sei, dass sie aber nicht glaube, dass der Rat seine einmal getroffene Entscheidung korrigieren werde.

    Die Getrenntschreibung von "wie viele" hat eine völig andere Bedeutung als das Wort "wieviel" oder "wieviele".
    Bei ersterer liegt die die Betonung auf "wie", bei der zweiten auf dem "viel", also geht es dort um die Anzahl.

    "Wie viele Wähler meinen, hat es keinen Sinn, überhaupt wählen zu gehen."
    Zusammengeschrieben hat das Wort "wieviel" einen eindeutig anderen Sinn.
    "Wieviele Wähler werden wohl wählen gehen, wenn es doch keinen Sinn hat?"


    Es ist aber gar kein "Grenzfall", wie Frau Krome behauptet, sondern die Zwangstrennung ist eibfach falsch, denn beide Schreibweisen haben völlig unterschiedliche Bedeutungen.

    Im alten Duden von 1984 steht noch "wieviel" drin, aber sie ignorieren es einfach und sie verstehen die Begründung gar nicht oder sie wollen nicht, weil sie eben stur und zugleich dumm sind.

    Kann man die Leute dort, die ja als einzige zuständig sind für das Wörterverzeichnis, nicht zwingen, Verstand bzw. Vernunft anzunehmen?

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  9. #109
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    Zitat Zitat von Orwellhatterecht Beitrag anzeigen
    "Vollste Zufriedenheit...." eine Floskel, die in einem jeden Arbeitszeugnis stehen sollte, nur "volle Zufriedenheit" bedeutet eher 3- und dementsprechend beim neuen AG dann eine Absage.
    Mein leider schon verstorbener Deutschlehrer hätte den heutigen Personalen schon die Leviten gelesen, ebenso das inzwischen gebräuchliche "Denglisch", soll oftmals davon ablenken, dass heisse Luft durch geistige Windstille ersetzt werden soll!
    Sehr richtig. Voller als voll geht nicht.
    Auch wird Mehrzahl gebildet, wo es diese gar nicht gibt. Bsp. Politiken, Bedarfe, usw.
    Oder im fachsprachlichen Bereich: "Babys gewöhnen sich nur schwer an zwei verschiedene Milche."
    Ebenso wird das Unwort "einzigst" benutzt.
    Oder auch "am optimalsten" oder "am idealsten", "der Einzigste" und "in keinster Weise",
    "Wegen den Hausaufgaben" statt wegen der...

    "ABM-Maßnahme" und "AGBs" = doppelt gemoppelt und falsch. Das "M" in ABM steht bereits für Maßnahme, und heißt es etwa "Allgemeine Geschäftsbedingunges"?
    Gleiches gilt für "Lkws".
    Auch wird oft ein Apostroph wie im Englischen gesetzt, wo keines hingehört. Bsp. Lkw'n.
    Fehler über Fehler, oft muss ich leider auch Adjektive großgeschrieben lesen, was natürlich falsch ist, außer das Wort steht am Satzanfang oder es ist Teil eines Eigennamens.
    Sogar der Duden gab 1997 eine Broschüre heraus mit dem Titel: "Richtiges und Gutes Deutsch".
    Falsch sind weiterhin Sternchen oder ein Großbuchstabe mitten im Wort, was Feministinnen und deren hirnlose und sprachverhunzende Unterstützer erfunden haben, um Frauen noch mehr in den Vordergrund zu rücken.

    Aber wie soll in Schulen und Unis anständiges Deutsch gelehrt und bewertet werden? In Schulen fehlen tausende Lehrer, und manche lernen erst "schreiben wie man spricht"!,
    und in Unis wird hundertfach Genderismus gelehrt (und vom Steuerzahler bezahlt!) statt anständige und sinnvolle Fächer!
    Und wieviele Leute benutzen das falsche "dass" oder "das"!

    Übrigens schreibt man nicht heisse Luft, sondern heiße Luft.

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  10. #110
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    Zitat Zitat von Schulz Beitrag anzeigen
    Für mich passt es überhaupt nicht.
    Ich liege derzeit noch immer im Clinch mit dem Rat für deutsche Rechtschreibung, der ohne vernünftigen Anlass das Wort "wieviel" gestrichen hat und es nur noch getrennt zulässt.
    Beispiele, dass beide Schreibungen Sinn machen, bringen die sturen Leute dort, voran die Geschäftsführerin Frau Dr. Krome, die zwar zugibt, dass die Zwangsgetrenntscheibung ein Grenzfall sei, dass sie aber nicht glaube, dass der Rat seine einmal getroffene Entscheidung korrigieren werde.

    Die Getrenntschreibung von "wie viele" hat eine völig andere Bedeutung als das Wort "wieviel" oder "wieviele".
    Bei ersterer liegt die die Betonung auf "wie", bei der zweiten auf dem "viel", also geht es dort um die Anzahl.

    "Wie viele Wähler meinen, hat es keinen Sinn, überhaupt wählen zu gehen."
    Zusammengeschrieben hat das Wort "wieviel" einen eindeutig anderen Sinn.
    "Wieviele Wähler werden wohl wählen gehen, wenn es doch keinen Sinn hat?"


    Es ist aber gar kein "Grenzfall", wie Frau Krome behauptet, sondern die Zwangstrennung ist eibfach falsch, denn beide Schreibweisen haben völlig unterschiedliche Bedeutungen.

    Im alten Duden von 1984 steht noch "wieviel" drin, aber sie ignorieren es einfach und sie verstehen die Begründung gar nicht oder sie wollen nicht, weil sie eben stur und zugleich dumm sind.

    Kann man die Leute dort, die ja als einzige zuständig sind für das Wörterverzeichnis, nicht zwingen, Verstand bzw. Vernunft anzunehmen?

    Schreib es doch so, "Vivil", dann ist es obendrein auch noch erfrischend und gibt guten Mundgeruch!

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    "Humor ist der Knopf, der verhindert, dass einem der Kragen platzt" (Joachim Ringelnatz)

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