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  1. #21
    Avatar von Le Bon
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    Zitat Zitat von Nora Beitrag anzeigen
    Zumindest können wir zusammen kommunizieren ohne uns zu beleidigen, vielleicht weil wir den anderen respektieren.
    Mit dem Respektieren habe ich meine Probleme. Mormalerweise muß sich jemand meinen Respekt verdienen. Ich respektiere nicht von vornherein. Bei Dir ist es allerdings erarbeitet.

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  2. #22
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    Zitat Zitat von Le Bon Beitrag anzeigen
    Mit dem Respektieren habe ich meine Probleme. Mormalerweise muß sich jemand meinen Respekt verdienen. Ich respektiere nicht von vornherein. Bei Dir ist es allerdings erarbeitet.
    Da wären wir doch ein glänzendes Vorbild, daß so etwas gehen kann, ohne sich an die Gurgel zu springen.

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  3. #23
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    Zitat Zitat von Nora Beitrag anzeigen
    ...
    Ich bin der Meinung, daß weder Schwule noch Lesben Kinder haben sollten oder sonst welche Kunstprodukte.
    Darum ging es mir nicht, sondern darum, dass dekadente Lebensentwuerfe auf Dauer keine Zukunft haben, da aus diesen dekadenten Lebensentwuerfen nicht genug lebensfaehiger Nachwuchs entsteht, irgendwann werden die zahlreicheren Nachkommen religioeser und traditionalistischer Menschen die Uhren zurueck drehen. In anderen Worten, allzu tolerante Gesellschaften schaffen sich selbst ab.

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  4. #24
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    Zitat Zitat von Nora Beitrag anzeigen
    Da wären wir doch ein glänzendes Vorbild, daß so etwas gehen kann, ohne sich an die Gurgel zu springen.
    Wir gehören offensichtlich zu den Besten! Über uns gibt's nix mehr.

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  5. #25
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    Zitat Zitat von admonitor Beitrag anzeigen
    Darum ging es mir nicht, sondern darum, dass dekadente Lebensentwuerfe auf Dauer keine Zukunft haben, da aus diesen dekadenten Lebensentwuerfen nicht genug lebensfaehiger Nachwuchs entsteht, irgendwann werden die zahlreicheren Nachkommen religioeser und traditionalistischer Menschen die Uhren zurueck drehen. In anderen Worten, allzu tolerante Gesellschaften schaffen sich selbst ab.
    Meiner Meinung nach tritt dann eine Verwahrlosung ein, weil alle Werte und jegliches Zusammengehörigkeitsgefühl abgeschafft wurden und es keinerlei Tabus mehr gibt.

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  6. #26
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    Zitat Zitat von Le Bon Beitrag anzeigen
    Wir gehören offensichtlich zu den Besten! Über uns gibt's nix mehr.
    Genauso ist es

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  7. #27
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    Zitat Zitat von Nora Beitrag anzeigen
    Genauso ist es
    Jupp! Nix mehr dazu zu sagen.

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  8. #28
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    Zitat Zitat von Nora Beitrag anzeigen
    Tut mir leid, daß ich dir widersprechen muß, mich lese etwas anderes aus dem Artikel als du. Ich kann mich noch erinnern als Eva Hermann ihr erstes Buch schrieb, wie groß der Aufschrei in der Presse war. Kinder sind heute vielen Dingen ausgesetzt die nicht Kindgerecht sind und es wird härter, wenn der Migrantenanteil noch weiter steigt.
    Ich war damals Vorsitzende im Paritätischen Wohlfahrtsverband, als die Emanzipationswelle los ging und habe viele Gespräche geführt, weil ich das damals schon sehr kritisch gesehen habe. Ich habe auch erlebt wie oft Frauen geschlagen und betrogen wurden und sich der Herr noch vor dem Unterhalt gedrückt hat. Ganz schlimm lief es als noch das Schuldprinzip galt bei Scheidungen, wie erfinderisch Männer waren um die Alte gegen eine Junge auszutauschen.

    Für mich gibt es keine Schuld in den Entwicklungen, weil die Gesellschaft als kollektiv versagt hat unbewußt. Ich bin froh, daß sich da vieles ändert.

    Ich könnte noch sehr viel darüber schreiben, da ich aber ein Mensch bin der im Hier und Jetzt lebt und versucht daraus das Beste zu machen, da schaue ich mir an, was jetzt passiert.

    Ich bin gegen Gewalt an Kindern und auch untereinander, genauso bin ich gegen eine antiautoritäre Erziehung ohne Grenzen.

    Bei dir scheint nicht alles glatt verlaufen zu sein, weil du blind mit Unterstellungen um dich schlägst.

    Ich bin froh, daß ich ein unabhängiges Leben führen kann, damit habe ich überhaupt erst mal eine Wahlfreiheit, mit wem ich mein Leben teilen möchte und mit wem nicht. Ich hasse aggressive Männer, da kann ich mir gleich einen Musel nehmen. Die Frauenrolle die dort herrscht, haben wir zum Glück hinter uns und mit den Kindern gehen nicht sehr gut um, obwohl die Frau das Heim unter sich hat.

    Jedenfalls stoßen mich deine wilden Behauptungen völlig ab.
    Werte Nora,

    über Deine haltlosen Unterstellungen, bei mir sei "etwas schief gelaufen" sehe ich jetzt mal hinweg. Allerdings ist, völlig unabhängig von Deinem persönlichen Angriff, aber davon durchaus inspiriert, die Überlegung entstanden, daß während meiner Kindheit durchaus auch noch einiges richtig gelaufen ist, was heute - und zwar als unmittelbare Folge eines überbordenden Feminismus!!! - komplett aus dem Ruder läuft:

    1. In aller Regel wurden Kinder zuhause erzogen, Kindergärten waren eher Einrichtungen für - damals noch - Randgruppen wie Alleinerziehende. Das Stichwort damals war "Schlüsselkind" und es wurde (völlig zurecht) für Kinder verwendet, um die sich tagsüber niemand gekümmert hat und die schon im Grundschulalter ihr Mittagessen selbst machen mußten. Kinder also, die einen stabilen Familienverbund nie kennengelernt haben.

    2. Zur Erziehung in der eigenen Familie und durch die eigenen Eltern gehörte auch, daß Kinder Freiräume hatten, einfach deshalb, weil sie FREIZEIT hatten (als Vorschulkinder ganztägig, als Schulkinder spätestens ab dem frühen Nachmittag). Freizeit ist Zeit, die nicht durchgetaktet und von den Eltern organisiert in irgendwelchen Sport- oder Bildungseinrichtungen verbracht wird, sondern Zeit, in denen Kinder mit anderen Kindern spielen und herumtoben können, und zwar OHNE, daß ständig Erwachsene, womöglich gar "Pädagogen" eingegriffen hätten.

    3. Da Kinder in meiner Kinder- und Jugendzeit noch keine Exoten waren, die möglichst von Geburt an gefordert, gefördert und pädagogisch betreut werden mußten, gab es genügend davon, daß sich stets eine bunte Truppe traf. Bei gutem Wetter spielte man draußen, bei schlechtem Wetter traf man sich halt auch mal drinnen. Man ging einfach zu dem Kind, mit dem man gerade spielen wollte, ohne wochenlange Planung seitens der Eltern. Und wenn tatsächlich mal überhaupt kein Kumpel zuhause war, las man halt mal ein Buch oder spielte mal alleine. Man ging auf gut Glück los und brauchte kein WhatsApp und Gedöns; man brauchte sich nicht einmal zu verabreden, im Normalfall ergab sich das von ganz alleine. Ein Dutzend Kinder aller Altersklassen (so von 2 bis 12 Jahren), Jungs wie Mädchen, die völlig unbeaufsichtigt spielten was und wie sie wollten, war völlig normal - ebenso normal war, daß Eltern immer dann zur Verfügung standen, wenn Erwachsene tatsächlich GEBRAUCHT wurden, beispielsweise bei aufgeschlagenen Knien oder wenn Streit tatsächlich so weit eskalierte, daß das Spielen nicht mehr möglich war.

    4. Durch dieses - völlig natürliche und normale - Spielen der unterschiedlichsten Kinder, sowohl was das Alter angeht, den gesellschaftlichen Hintergrund, das Geschlecht haben wir einige grundlegende Erfahrungen gemacht, die NIEMAND, auch nicht die eigenen Eltern, geschweige denn Pädagogen, einem Kind vermitteln können, und zwar von frühester Kindheit an: sich in einer Gruppe durchzusetzen, aber auch sich unterzuordnen, wenn nötig. Wir haben uns auch gelegentlich gekloppt, was dafür gesorgt hat, daß wir schon frühzeitig erkannt haben, daß körperliche Gewalt zwar helfen kann, seine Ziele durchzusetzen, dabei aber allen Beteiligten weh tut und deshalb möglichst vermieden werden sollte. Wir haben dadurch auch gelernt, Kompromisse zu schließen, ohne uns komplett unterzuordnen. Jeder auf seine Weise, klar gab es welche, die eher Anführer waren und andere, die lieber so mitschwammen.
    ABER: obwohl, oder vielmehr: gerade WEIL wir uns als Kinder auch mal geprügelt haben - was in meinen Augen unbedingt zum Kindsein gehört!!! - war es in meiner Generation NICHT üblich, das auch noch als Teenager oder junger Erwachsener zu tun, geschweige denn, daß es (selbst in den untersten Gesellschaftsschichten) zum guten Ton gehört hätte, andere mit Messern zu bedrohen und zu attackieren. Kinder, denen man auch körperliche Gewaltanwendung erlaubt entwickeln, davon bin ich fest überzeugt, ein sehr viel gesünderes Verhältnis zu Gewaltanwendung, vor allem aber eine AUS EIGENER ERFAHRUNG beruhende Ethik: wenn ein sehr viel größeres Kind ein kleines attackiert hat, oder wenn es zwei oder drei Mann gegen Einen ging, dann war es nicht nur selbstverständlich, daß man dazwischen ging und den Schwächeren verteidigt hat. Es war auch selbstverständlich, daß derjenige, der gegen alle Regeln der Fairness verstoßen hat nicht etwa bewundert und bejubelt wurde, sondern verachtet. Und wenn in späteren Jahren ein Junge ein Mädchen blöd angemacht oder gar begrapscht hat, dann wurde das Mädchen verteidigt, zur Not auch mit Gewalt - von anderen Jungs UND Mädchen gleichermaßen. Es wurde eben NICHT aus Angst vor Konfrontation weggesehen und anschließend das Mädchen zum Abschuß als Ehrenmordopfer (Motto: selbst schuld!) freigegeben.

    Ich bleibe dabei: die Unfähigkeit der post-feministischen Generationen (also so etwa die Geburtsjahrgänge ab irgendwas Mitte der Siebziger, spätestens jedoch ab Beginn der Achtziger Jahre, fortlaufend verschärft bis zum heutigen Tag) zur Konfrontation, zur Auseinandersetzung, auch zur Konkurrenz und Durchsetzung gegenüber aggressiver Neubürger aus, gelinde gesagt, prä-feministischen Gesellschaften, hat ihre Ursache unmittelbar in der Glorifizierung der "Weiblichkeit". Man darf dabei auch nicht die Begriffe "Emanzipation" und "Feminismus" in einen Topf werfen: die Emanzipation von Frauen war ein Prozeß, der bereits im sehr frühen 20. Jahrhundert begonnen hatte und zum Zeitpunkt des Aufkommens des Feminismus bereits weitgehend abgeschlossen war. Als die Feministinnen für ihr vermeintliches "Recht" auf Abtreibung, beispielsweise, auf die Straße gingen, haben sie für sich in Anspruch genommen, Frauen zu vertreten, die keinerlei Vertretung brauchten, weil sie schon lange emanzipiert waren, ehe die Feministinnen diesen Begriff erfunden (bzw.: für ihre Zwecke umgedeutet) hatten. Heute scheint der (Irr-)Glaube, Frauen seien unmündige Geschöpfe und bedürften deshalb besonderer Unterstützung durch eine aufgeklärte Weiber-Elite - müßten also quasi zu ihrem Glück gezwungen werden, auch wenn Zwang heute eher in Form von Manipulation daher kommt - weiter verbreitet und fester zementiert als je zuvor in der Geschichte der Menschheit, auf jeden Fall in ihrem europäischen Teil.
    Und damit einher geht die Verweiblichung ALLER Prinzipien: Testosteron ist pfui und gehört unterdrückt, Östrogen ist hui und gehört zum Standard erklärt. Mit den zugehörigen Folgen, die wir alle jeden Tag in allen nur erdenklichen Lebenssituationen sehen können, vom Verhalten im Straßenverkehr bis hin zum Duckmäusertum gegenüber aggressiven Moslems (Männlein wie Weiblein, die Ische mit Kopftuch wie der Macho mit Messer).

    Du hast meine Frage nicht beantwortet (vermutlich, weil Du es vorgezogen hast, Dir Gedanken über meine fehlgeleitete kindliche Entwicklung zu machen?): inwiefern ist die Verfasserin des zugrundeliegenden Artikels eine "Systemlügnerin"? Und: wie habe ich zu verstehen, daß Du für Dich in Anspruch nimmst, im Hier und Jetzt zu leben, gleichwohl aber Deine Argumentation auf Zustände stützt, die seit Jahrzehnten keinen Bestand mehr haben (Scheidungsrecht etc.)?


    Gruß -
    Bendert

    P.S.: Um der Frage zuvor zu kommen, die in diesem Kontext eigentlich gestellt werden muß, und zwar dringend: Nein! Ich halte es keineswegs für einen Zufall, daß der Feminismus im Kern eine der diversen Erscheinungsformen einer ultra-linken Ideologie darstellt.

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    Geändert von Bendert (14.03.2018 um 20:57 Uhr)

  9. #29
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    Zitat Zitat von Bendert Beitrag anzeigen
    Werte Nora,

    über Deine haltlosen Unterstellungen, bei mir sei "etwas schief gelaufen" sehe ich jetzt mal hinweg. Allerdings ist, völlig unabhängig von Deinem persönlichen Angriff, aber davon durchaus inspiriert, die Überlegung entstanden, daß während meiner Kindheit durchaus auch noch einiges richtig gelaufen ist, was heute - und zwar als unmittelbare Folge eines überbordenden Feminismus!!! - komplett aus dem Ruder läuft:

    1. In aller Regel wurden Kinder zuhause erzogen, Kindergärten waren eher Einrichtungen für - damals noch - Randgruppen wie Alleinerziehende. Das Stichwort damals war "Schlüsselkind" und es wurde (völlig zurecht) für Kinder verwendet, um die sich tagsüber niemand gekümmert hat und die schon im Grundschulalter ihr Mittagessen selbst machen mußten. Kinder also, die einen stabilen Familienverbund nie kennengelernt haben.

    2. Zur Erziehung in der eigenen Familie und durch die eigenen Eltern gehörte auch, daß Kinder Freiräume hatten, einfach deshalb, weil sie FREIZEIT hatten (als Vorschulkinder ganztägig, als Schulkinder spätestens ab dem frühen Nachmittag). Freizeit ist Zeit, die nicht durchgetaktet und von den Eltern organisiert in irgendwelchen Sport- oder Bildungseinrichtungen verbracht wird, sondern Zeit, in denen Kinder mit anderen Kindern spielen und herumtoben können, und zwar OHNE, daß ständig Erwachsene, womöglich gar "Pädagogen" eingegriffen hätten.

    3. Da Kinder in meiner Kinder- und Jugendzeit noch keine Exoten waren, die möglichst von Geburt an gefordert, gefördert und pädagogisch betreut werden mußten, gab es genügend davon, daß sich stets eine bunte Truppe traf. Bei gutem Wetter spielte man draußen, bei schlechtem Wetter traf man sich halt auch mal drinnen. Man ging einfach zu dem Kind, mit dem man gerade spielen wollte, ohne wochenlange Planung seitens der Eltern. Und wenn tatsächlich mal überhaupt kein Kumpel zuhause war, las man halt mal ein Buch oder spielte mal alleine. Man ging auf gut Glück los und brauchte kein WhatsApp und Gedöns; man brauchte sich nicht einmal zu verabreden, im Normalfall ergab sich das von ganz alleine. Ein Dutzend Kinder aller Altersklassen (so von 2 bis 12 Jahren), Jungs wie Mädchen, die völlig unbeaufsichtigt spielten was und wie sie wollten, war völlig normal - ebenso normal war, daß Eltern immer dann zur Verfügung standen, wenn Erwachsene tatsächlich GEBRAUCHT wurden, beispielsweise bei aufgeschlagenen Knien oder wenn Streit tatsächlich so weit eskalierte, daß das Spielen nicht mehr möglich war.

    4. Durch dieses - völlig natürliche und normale - Spielen der unterschiedlichsten Kinder, sowohl was das Alter angeht, den gesellschaftlichen Hintergrund, das Geschlecht haben wir einige grundlegende Erfahrungen gemacht, die NIEMAND, auch nicht die eigenen Eltern, geschweige denn Pädagogen, einem Kind vermitteln können, und zwar von frühester Kindheit an: sich in einer Gruppe durchzusetzen, aber auch sich unterzuordnen, wenn nötig. Wir haben uns auch gelegentlich gekloppt, was dafür gesorgt hat, daß wir schon frühzeitig erkannt haben, daß körperliche Gewalt zwar helfen kann, seine Ziele durchzusetzen, dabei aber allen Beteiligten weh tut und deshalb möglichst vermieden werden sollte. Wir haben dadurch auch gelernt, Kompromisse zu schließen, ohne uns komplett unterzuordnen. Jeder auf seine Weise, klar gab es welche, die eher Anführer waren und andere, die lieber so mitschwammen.
    ABER: obwohl, oder vielmehr: gerade WEIL wir uns als Kinder auch mal geprügelt haben - was in meinen Augen unbedingt zum Kindsein gehört!!! - war es in meiner Generation NICHT üblich, das auch noch als Teenager oder junger Erwachsener zu tun, geschweige denn, daß es (selbst in den untersten Gesellschaftsschichten) zum guten Ton gehört hätte, andere mit Messern zu bedrohen und zu attackieren. Kinder, denen man auch körperliche Gewaltanwendung erlaubt entwickeln, davon bin ich fest überzeugt, ein sehr viel gesünderes Verhältnis zu Gewaltanwendung, vor allem aber eine AUS EIGENER ERFAHRUNG beruhende Ethik: wenn ein sehr viel größeres Kind ein kleines attackiert hat, oder wenn es zwei oder drei Mann gegen Einen ging, dann war es nicht nur selbstverständlich, daß man dazwischen ging und den Schwächeren verteidigt hat. Es war auch selbstverständlich, daß derjenige, der gegen alle Regeln der Fairness verstoßen hat nicht etwa bewundert und bejubelt wurde, sondern verachtet. Und wenn in späteren Jahren ein Junge ein Mädchen blöd angemacht oder gar begrapscht hat, dann wurde das Mädchen verteidigt, zur Not auch mit Gewalt - von anderen Jungs UND Mädchen gleichermaßen. Es wurde eben NICHT aus Angst vor Konfrontation weggesehen und anschließend das Mädchen zum Abschuß als Ehrenmordopfer (Motto: selbst schuld!) freigegeben.

    Ich bleibe dabei: die Unfähigkeit der post-feministischen Generationen (also so etwa die Geburtsjahrgänge ab irgendwas Mitte der Siebziger, spätestens jedoch ab Beginn der Achtziger Jahre, fortlaufend verschärft bis zum heutigen Tag) zur Konfrontation, zur Auseinandersetzung, auch zur Konkurrenz und Durchsetzung gegenüber aggressiver Neubürger aus, gelinde gesagt, prä-feministischen Gesellschaften, hat ihre Ursache unmittelbar in der Glorifizierung der "Weiblichkeit". Man darf dabei auch nicht die Begriffe "Emanzipation" und "Feminismus" in einen Topf werfen: die Emanzipation von Frauen war ein Prozeß, der bereits im sehr frühen 20. Jahrhundert begonnen hatte und zum Zeitpunkt des Aufkommens des Feminismus bereits weitgehend abgeschlossen war. Als die Feministinnen für ihr vermeintliches "Recht" auf Abtreibung, beispielsweise, auf die Straße gingen, haben sie für sich in Anspruch genommen, Frauen zu vertreten, die keinerlei Vertretung brauchten, weil sie schon lange emanzipiert waren, ehe die Feministinnen diesen Begriff erfunden (bzw.: für ihre Zwecke umgedeutet) hatten. Heute scheint der (Irr-)Glaube, Frauen seien unmündige Geschöpfe und bedürften deshalb besonderer Unterstützung durch eine aufgeklärte Weiber-Elite - müßten also quasi zu ihrem Glück gezwungen werden, auch wenn Zwang heute eher in Form von Manipulation daher kommt - weiter verbreitet und fester zementiert als je zuvor in der Geschichte der Menschheit, auf jeden Fall in ihrem europäischen Teil.
    Und damit einher geht die Verweiblichung ALLER Prinzipien: Testosteron ist pfui und gehört unterdrückt, Östrogen ist hui und gehört zum Standard erklärt. Mit den zugehörigen Folgen, die wir alle jeden Tag in allen nur erdenklichen Lebenssituationen sehen können, vom Verhalten im Straßenverkehr bis hin zum Duckmäusertum gegenüber aggressiven Moslems (Männlein wie Weiblein, die Ische mit Kopftuch wie der Macho mit Messer).

    Du hast meine Frage nicht beantwortet (vermutlich, weil Du es vorgezogen hast, Dir Gedanken über meine fehlgeleitete kindliche Entwicklung zu machen?): inwiefern ist die Verfasserin des zugrundeliegenden Artikels eine "Systemlügnerin"? Und: wie habe ich zu verstehen, daß Du für Dich in Anspruch nimmst, im Hier und Jetzt zu leben, gleichwohl aber Deine Argumentation auf Zustände stützt, die seit Jahrzehnten keinen Bestand mehr haben (Scheidungsrecht etc.)?



    Gruß -
    Bendert

    P.S.: Um der Frage zuvor zu kommen, die in diesem Kontext eigentlich gestellt werden muß, und zwar dringend: Nein! Ich halte es keineswegs für einen Zufall, daß der Feminismus im Kern eine der diversen Erscheinungsformen einer ultra-linken Ideologie darstellt.

    Wie du ja schon selbst geschrieben hast ist es ein Unterschied Emanziapation und Feminismus, finde ich schon mal gut. Im Hier und jetzt heißt ich beziehe mich auf die heutige Situation, weil ich heute anders lebe als damals, die Folge von dem wie die Situation damals war.

    Was mir absolut nicht an dem Artikel gefällt ist die pauschalisierte Schuldzuweisung an die Frauen, daß ist eine einseitige Sichtweise und das mag ich gar nicht.

    Ansonsten stimme ich dem zu was du geschrieben hast und es geht auch ohne mich zu beleidigen, daß finde ich auch gut. Ist ein Reflex von mir, mich dann zu wehren.

    Ich hoffe, es ist jetzt alles klar zwischen uns.

    Mit dem prügeln unter Kindern, vielleicht ist das eine Übung, wer zum Täter und wer zum Opfer gehört, auch Kinder können ja grausam sein. Aus heutiger Sicht finde ich nicht mehr alles gut, was ich als Kind gemacht habe. Das Kinder andere mobben, da würde ich eingreifen, da wäre eine Grenze für mich und ich bin der Meinung, man muß Kindern auch Grenzen setzen.

    Auf der anderen Seite wird Kindern heute viel von ihrer Kindheit genommen, sie sollen funktionieren. Ich finde es auch furchtbar, daß kleine Kinder mit schweren Ranzen morgens um 7.15 zur Schulkaserne marschieren müssen. Heute ist eigentlich kaum noch etwas kindgerecht.

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    Zitat Zitat von Nora Beitrag anzeigen
    Wie du ja schon selbst geschrieben hast ist es ein Unterschied Emanziapation und Feminismus, finde ich schon mal gut. Im Hier und jetzt heißt ich beziehe mich auf die heutige Situation, weil ich heute anders lebe als damals, die Folge von dem wie die Situation damals war.

    Was mir absolut nicht an dem Artikel gefällt ist die pauschalisierte Schuldzuweisung an die Frauen, daß ist eine einseitige Sichtweise und das mag ich gar nicht.

    Ansonsten stimme ich dem zu was du geschrieben hast und es geht auch ohne mich zu beleidigen, daß finde ich auch gut. Ist ein Reflex von mir, mich dann zu wehren.

    Ich hoffe, es ist jetzt alles klar zwischen uns.

    Mit dem prügeln unter Kindern, vielleicht ist das eine Übung, wer zum Täter und wer zum Opfer gehört, auch Kinder können ja grausam sein. Aus heutiger Sicht finde ich nicht mehr alles gut, was ich als Kind gemacht habe. Das Kinder andere mobben, da würde ich eingreifen, da wäre eine Grenze für mich und ich bin der Meinung, man muß Kindern auch Grenzen setzen.
    Danke für die Antwort, Nora,

    ich wollte ganz gewiß nicht persönlich werden und hoffe, Du hast es auch nicht persönlich genommen. Woher nimmst Du den Eindruck, die Autorin gäbe pauschal "den Frauen" die Schuld an den gegenwärtigen Zuständen? Sie bezieht sich doch explizit auf den Feminismus und DESSEN Vertreter (welchen Geschlechts auch immer)? Sie prangert doch gerade DAS an, daß nämlich durch den Feminismus nicht etwa die Emanzipation sich fortgesetzt hätte, sondern das Kind mit dem Bade ausgeschüttet worden ist, d.h.: alle ethisch positiv besetzten Eigenschaften dem weiblichen Prinzip zugeordnet worden sind, die negativen hingegen dem männlichen? Sie prangert an, daß der Defensive heute grundsätzlich der Vorzug gegenüber der Offensive gegeben wird, daß weibliche Strategien für Allheilmittel erklärt werden und unsere gesamte Gesellschaft verweiblicht ist. Daß ein Mindestmaß an Aggression - und zwar auch für Frauen!!! - notwendig ist, um Ausgewogenheit herzustellen, ist aus der feministischen Sicht ein absolutes Tabu, aber es ist ein ideologisches Tabu, kein realistisches und, vor allem auch: kein sinnvolles.
    Wie gesagt: es fehlen Kindern, vor allem, aber eben keineswegs NUR(!), Jungen heute die männlichen Rollenvorbilder. Es fehlt die Bereitschaft zur Aggression selbst in lebensbedrohlichen Situationen. Folge einer Verweiblichung, die den kommenden Generationen auf die Füße fallen wird, weil sie nicht mehr in der Lage sind, ihre eigenen Interessen durchzusetzen und der Aggression archaischer Zeitgenossen die Stirn zu bieten. Das ist nicht Schuld "der Frauen", so wird das in dem Artikel auch nicht dargestellt, sondern Schuld der Feministen und ihrer Mitläufer. Die aus Männern Weiber gemacht haben und Weibern eben gerade KEINE Emanzen mit eigenem Willen und eigener Kraft, sondern Superweibchen, die buchstäblich (was für ein Irrsinn!!!) ihren Mann zu stehen und Kinder, Haushalt und Lebenserwerb gefälligst unter einen Hut zu kriegen haben, weil sie sonst irgendwie rückständig und damit irgendwie Nazi sind. Unterm Strich ist das keine Frauenbefreiung, sondern eine Frauenversklavung nie gesehenen Ausmaßes - und obendrein die Kastration der Männlichkeit. Und auf genau DIE kommt es diesen zwangsneurotischen Feministen letztlich an - koste es, was es wolle. Selbst die Freiheit von Frauen.

    Das von Dir angeführte Mobbing, zum Beispiel, ist auch etwas, was letztlich nur durch den Feminismus zum Massenphänomen werden konnte: klar können Kinder grausam sein, waren sie schon zu allen Zeiten. Und klar: Kinder müssen Grenzen gesetzt bekommen, auch von Erwachsenen. Die nutzen aber nur dann etwas, wenn sie diese Grenzen auch ERFAHREN können und dürfen. Aufgabe der Erwachsenen - vorzugsweise der ELTERN, nicht irgendwelcher BETREUER!!! - ist es, ihren Kindern das moralische Rüstzeug an die Hand zu geben, mit dem ihre Kinder Grenzen ausloten, bisweilen auch überschreiten und am Ende selbst BEGREIFEN zu können. Nicht mehr und nicht weniger.

    Das setzt aber eben voraus, daß man Jungs Jungs sein läßt, ihnen konkrete Rollenbilder läßt und auch vorlebt, daß man Mädchen Mädchen sein läßt und ihnen REALISTISCHE Rollenvorbilder gibt. Und man Kinder Kinder sein läßt und Menschen Menschen. Ideologiefrei.

    DEN Mut allerdings haben Feministen nie gehabt, aus gutem Grund.

    Es müssen nicht die Frauen zurück an den Herd, aber Mütter müssen Mütter sein dürfen, ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen und unter dem Druck zu stehen, nebenher auch noch die ureigensten Aufgaben ihres Mannes erfüllen zu müssen. Es dürfen nicht mehr diejenigen Frauen zu Helden erklärt werden, die es nicht schaffen, mit der Fortpflanzung auch eine Familie zu gründen und zu erhalten, sondern jene, die ihrer ursprünglichen Bestimmung gerecht werden, d.h.: Kinder bekommen, die einen Vater haben, der sie ernährt und eine Mutter, die für sie da ist. Und nicht einen unbekannten Vater und zwei Stiefväter, drei Patchwork-Geschwister haben und auch ansonsten alles als völlig beliebig erfahren, Hauptsache man eckt nicht an und ist nicht aggressiv.

    Und kaum kommt irgendetwas daher, was es hierzulande gar nicht mehr geben dürfte (beispielsweise: die archaische Rollenverteilung zwischen Mann und Frau im Islam), geht unserer verweiblichten Gesellschaft der Arsch auf Grundeis, und nicht zu unrecht, denn: konkurrieren können wir damit nicht. Weil uns die nötigen MÄNNER fehlen und unsere Frauen dank feministischen Wirrwarrs nicht mehr Manns genug sind, um sich gegen die diversen Aishas und Mehtabs durchzusetzen. Nicht zuletzt deshalb, weil sie NIE um ihre jeweiligen Rechte haben kämpfen dürfen oder gar müssen. Da sei der Feminismus vor.

    Also: ich persönlich sehe die Systemlügen entschieden woanders...


    Gruß -
    Bendert

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