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  1. #1
    One-Post-Wonder
    timotrack hat diesen Thread gestartet


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    Standard Sollten deutsche Politiker für mehr Freiheitsrechte kämpfen?

    Hallo allerseits,
    Ich bin Schüler der 12. Klasse und habe das Thema "Sollten deutsche Politiker international für mehr Freiheitsrechte kämpfen?" für eine Debatte in Sozialkunde. Leider bin ich auf der Kontraseite. Ich muss also dafür stehen, dass die Politiker nicht für mehr Freiheitsrechte kämpfen sollen.
    Weil mir das Argumentieren in diese Richtung schwer fällt, dachte ich, dass ihr (ja DU ) mir helfen könntet. Vielen Dank im Voraus!!!!!!!!!!

    Meine bisherigen Gedanken:
    Freiheitsrechte sind die Rechte des UN-Zivilpakts von 1966. Sie sind sehr westlich geprägt, wurden im kalten Krieg von den Kapitalisten vertreten.
    Neben den Freiheitsrechten zählt der Sozialpakt mit zu den Menschenrechten. Dieser soll globale Rechte bei der Arbeit, für die Gesundheit und den Alltag liefern. Leider wurden diese Rechte nur in "Wünschen" wie den Millenniumsziehlen erfüllt.


    1. Argument:
    Es ist vorerst wichtiger Länder zu stabilisieren. Menschen müssen mit Nahrung und Geld versorgt sein. ==> Das kann durch Handelsabkommen OHNE Menschenrechte (die die Abkommen zu diesem Stadium unnötig erschweren) erreicht werden. Bsp.: Chinas Regierung kann immer weniger Rechte der Bürger beeinträchtigen (gibt es dafür Beweise oder Gegenteile?).

    2. Argument:
    Menschen mit beeinträchtigten Rechten leben immer noch besser als Flüchtlinge und Tote mit Freiheitsrechten. Durch das Eingreifen in ein, zwar nicht freies, aber stabiles politisches System können schwerwiegende Folgen verursacht werden. Bsp.: Libyen und Gaddafi.

    3. Argument (weniger stark):
    Deutsche Politiker alleine haben weniger Einfluss. Alleine kann ein Land nicht derartige Reformen von einem anderen Land fordern. Bsp. Saudi-Arabien: Todesstrafe, Folter ... Saudi-Arabien würde Ölpreise für die Deutschen als Reaktion erhöhen (stimmt das?).

    4. Argument:
    nicht vertretbar: Deutschland profitiert von Outsourcing und Handel mit Billiglohnländern. Daher sind Handelsabkommen aus nationaler Sicht zu befürworten.

    Könnte man irgendwie das Folgende belegen?
    Freiheitsrechte die durch das Volk erreicht wurden (nicht durch externen polit. Druck) sind länger andauernd

    Ich bin gespannt auf die Antworten. Kommentare für Pro-Argumente die ich bringen kann wären auch hilfreich.

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  2. #2
    Schaf im Wolfspelz Avatar von opppa

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    Nicht alles, was auf wackeligen Beinen steht, ist ein Argument!


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    Alter Spruch meiner Omma:
    Wenn Du nicht zu Hause bist, fühl Dich wie zu Hause, aber benimm Dich nicht so!

  3. #3
    ausgeschieden Avatar von Th. A. EDISON

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    Zitat Zitat von opppa Beitrag anzeigen
    Nicht alles, was auf wackeligen Beinen steht, ist ein Argument!

    Manchmal ist es ein kleines Kind, das gerade gehen lernt. Was mein bei manchen Beiträgen vermuten könnte, die als ARGUMENT rüberkommen sollten...

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  4. #4
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    Ich bin ich.
     


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    Zitat Zitat von timotrack Beitrag anzeigen
    H
    Könnte man irgendwie das Folgende belegen?
    Freiheitsrechte die durch das Volk erreicht wurden (nicht durch externen polit. Druck) sind länger andauernd
    Ich rate Dir: Geh zum nächst gelegenen Lehrstuhl für Psychologie oder frage niedergelassene Psychotherapeuten, ob sie Dir Rede und Antwort stehen würde. Menschen brauchen, um in Freiheit leben zu können, eine gewisse persönliche Reife und Verantwortung für sich und andere. Die zu entwickeln ist ein langer und leider störanfälliger Weg.

    Kommen Menschen aus totalitären Strukturen, haben sie häufig eine andere Persönlichkeit entwickelt, was dazu führen kann, dass bei plötzlicher Freiheit das Chaos ausbricht.

    Der Weg in die Freiheit muss also auch mit Bildung begleitet werden und fängt bei den Kindern an. Ohne diese Strukturen geht es häufig schief, gut sehen an etlichen Staaten Afrikas.

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  5. #5


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    Standard

    Deutsche Politiker sollten sich erst mal um ihr eigenes Volk kümmern, denn darum sind sie gewählt worden.
    Wenn man sieht was Merkel und Ihre Mitläufer in den letzten Jahren in Deutschland mit Ihrer Politik angerichtet
    haben sowohl auch im Ausland, so kann man sagen es sind nur Stümper am Werke....sie sollten allesamt
    so schnell wie möglich aus dem Amt entfernt werden, denn sie sind des Amtes nicht würdig.....

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    wer fehler findet, darf sie behalten, es gibt genügend nachschub.

  6. #6
    Stammuser Avatar von Stefan O. W. Weiß

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    Zitat Zitat von timotrack Beitrag anzeigen
    Hallo allerseits,
    Ich bin Schüler der 12. Klasse und habe das Thema "Sollten deutsche Politiker international für mehr Freiheitsrechte kämpfen?" für eine Debatte in Sozialkunde. Leider bin ich auf der Kontraseite. Ich muss also dafür stehen, dass die Politiker nicht für mehr Freiheitsrechte kämpfen sollen.
    Weil mir das Argumentieren in diese Richtung schwer fällt, dachte ich, dass ihr (ja DU ) mir helfen könntet. Vielen Dank im Voraus!!!!!!!!!!

    Meine bisherigen Gedanken:
    Freiheitsrechte sind die Rechte des UN-Zivilpakts von 1966. Sie sind sehr westlich geprägt, wurden im kalten Krieg von den Kapitalisten vertreten.
    Neben den Freiheitsrechten zählt der Sozialpakt mit zu den Menschenrechten. Dieser soll globale Rechte bei der Arbeit, für die Gesundheit und den Alltag liefern. Leider wurden diese Rechte nur in "Wünschen" wie den Millenniumsziehlen erfüllt.


    1. Argument:
    Es ist vorerst wichtiger Länder zu stabilisieren. Menschen müssen mit Nahrung und Geld versorgt sein. ==> Das kann durch Handelsabkommen OHNE Menschenrechte (die die Abkommen zu diesem Stadium unnötig erschweren) erreicht werden. Bsp.: Chinas Regierung kann immer weniger Rechte der Bürger beeinträchtigen (gibt es dafür Beweise oder Gegenteile?).

    2. Argument:
    Menschen mit beeinträchtigten Rechten leben immer noch besser als Flüchtlinge und Tote mit Freiheitsrechten. Durch das Eingreifen in ein, zwar nicht freies, aber stabiles politisches System können schwerwiegende Folgen verursacht werden. Bsp.: Libyen und Gaddafi.

    3. Argument (weniger stark):
    Deutsche Politiker alleine haben weniger Einfluss. Alleine kann ein Land nicht derartige Reformen von einem anderen Land fordern. Bsp. Saudi-Arabien: Todesstrafe, Folter ... Saudi-Arabien würde Ölpreise für die Deutschen als Reaktion erhöhen (stimmt das?).

    4. Argument:
    nicht vertretbar: Deutschland profitiert von Outsourcing und Handel mit Billiglohnländern. Daher sind Handelsabkommen aus nationaler Sicht zu befürworten.

    Könnte man irgendwie das Folgende belegen?
    Freiheitsrechte die durch das Volk erreicht wurden (nicht durch externen polit. Druck) sind länger andauernd

    Ich bin gespannt auf die Antworten. Kommentare für Pro-Argumente die ich bringen kann wären auch hilfreich.
    Ein wichtiges Argument: Eine Regierung hat sich nicht in die inneren Angelegenheiten einer anderen Regierung einzumischen. Wenn anderswo die Leute Freiheitsrechte wollen, dann sollen sie sich selbst darum kümmern. Der letzte Versuch von George W. Bush, den Irakern die Freiheit zu bringen, war nicht sehr erfolgreich.
    Schließlich könnte man noch sagen, daß die deutschen Politiker sich erst mal um die deutschen Freiheitsrechte kümmern sollten.

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  7. #7
    Novize Avatar von Magistra

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    Wenn man sich über dieses Thema Gedanken macht kommt man schnell zu folgendem Schluss: Es gibt immer ein Für und Wider. Oft ist es so, dass Freiheitsrechte dem Grundbedürfnis nach Sicherheit gegenüber stehen. Beispiel: Angesichts der derzeitigen Terrorgefahren sind viele Menschen eher bereit eine Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen zu akzeptieren als ohne Bedrohungslage.

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  8. #8
    sitzen auf wtc7 Avatar von zwei2Raben
    Der Lockdown u alle Maßnahmen
    sind beendet.
     


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    Zitat Zitat von Magistra Beitrag anzeigen
    Wenn man sich über dieses Thema Gedanken macht kommt man schnell zu folgendem Schluss: Es gibt immer ein Für und Wider. Oft ist es so, dass Freiheitsrechte dem Grundbedürfnis nach Sicherheit gegenüber stehen. Beispiel: Angesichts der derzeitigen Terrorgefahren sind viele Menschen eher bereit eine Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen zu akzeptieren als ohne Bedrohungslage.
    ich denke nicht, dass es eine Bedrohungslage gibt. Sie ist eine Kopfgeburt.

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    Propaganda, Ironie und vordergründige Provokation reduzieren Kunstwerke immer auf zwei festgelegte Interpretationsebenen. Sie sind dadurch automatisch in Kitschnähe.

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    t: UweO metadatas LOA-P mats EkNmusik nübetrachtet

  9. #9
    Schaf im Wolfspelz Avatar von opppa

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    Zitat Zitat von Magistra Beitrag anzeigen
    Wenn man sich über dieses Thema Gedanken macht kommt man schnell zu folgendem Schluss: Es gibt immer ein Für und Wider. Oft ist es so, dass Freiheitsrechte dem Grundbedürfnis nach Sicherheit gegenüber stehen. Beispiel: Angesichts der derzeitigen Terrorgefahren sind viele Menschen eher bereit eine Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen zu akzeptieren als ohne Bedrohungslage.
    Problem mit der Freiheit ergeben sich immer, wenn die (aus eigener Sicht) unverschämten Anderen auch ihre Freiheit beanspruchen!

    Und in Deutschland scheint es inzwischen so zu sein, daß sich derjenige, der "seine" Freiheit mit der größeren (Gewaltbereitschaft.....äh() Vehemenz "verteidigt", durchsetzt!

    Und wenn man sich (mutwillig) Menschen aus archaischen Kulturen, die gewohnt sind, ihr Recht und ihre Ehre gewaltsam zu verteidigen, kommt man eben nicht mehr mit den Mitteln unserer Zivilisation aus!


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  10. #10
    Novize Avatar von Magistra

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    Ja, das Argument kann man nicht so einfach von der Hand weisen. Manchmal habe ich den Eindruck, als ob Bedrohungsszenarien so lange suggeriert werden bis auch der Letzte seine persönlichen Freiheiten freiwillig aufgibt und nach der Überwachung ruft. Der Spagat zwischen Freiheit und Sicherheit ist jedenfalls nicht so einfach zu bewerkstelligen

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