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  1. #1411
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    Die Germanen haben die Fremdbestimmung enttrohnt und das Recht des eigenen Schicksals in ihre Brust verlegt.
    Sie erkennen keine äussere Gewalt noch Autorithät über ihnen an;
    Alles ist für sie das Werk ihres eigenen Willens;
    was der Germane ist, ist er durch sich selbst;
    das Gefühl der eigenen Ehre leitet ihn bei seinen Entschlüssen, das Gefühl seines Wertes begleitet ihn in seinen Handlungen und verläßt ihn in keinem Verhältnis, welches er nur mit freiem Willen eingeht.

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    Hatte Hitler doch recht?
    Europas Zukunft
    Die Zukunftsgesellschaft als liberaler Leistungskapitalismus, sozialistischem Arbeit macht frei oder konservativ kollektives Streben nach Kunst & Glück.
    Alternativen denkbar?
    Ein Herz für Minderheiten!
    Sylvester 2015, unsere neuen Mitbürger und ihre Hemmschwellen.
    Wesen und Wert der Demokratie, als soziologischer Begriff.

  2. #1412
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    Ostara – Germanische Göttin der Fruchtbarkeit, des Ackerbaus, des Frühlings und der Morgenröte

    Ostara bringt uns die Sonne, das Licht, die Wärme und das Leben wieder zurück und symbolisiert neues Wachstum und Wiedergeburt.

    Sie ist die Tochter der Frigg und des Wotan. Ostara kämpft jedes Jahr gegen die Eisriesen des Winters und trägt schließlich den Sieg davon.
    Kälte und der Frost müssen sich zurückziehen, die Sonne schickt ihre wärmenden Strahlen auf die Welt – der Frühling kann beginnen.

    Nach dem langen Winter beginnt die Auferstehung der Natur. Als Frühlingsbotin ist sie ist das Sinnbild der zeugungsbereiten und erwachenden Natur.
    Es gibt auch Überlieferungen, denen zufolge „Os-tara“ aus zwei alten Sprach- und Laut¬silben besteht: „Os“ ist „Mund-Schoß-Erde-Ge¬burt-Ent¬ste¬hung“ und „tar“ bedeutet „zeugen“. Ostara könnte also mit Erd-Zeu¬gung über¬setzt werden.

    Eine Göttin, die es gar nicht gab?

    Historisch und kulturwissenschaftliche wird oft angezweifelt, dass eine Göttin mit dem Namen Eostra oder Ostara tatsächlich verehrt wurde.
    Sie soll eher eine romantische Erfindung der Neuzeit sein. So steht im Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens aus dem Jahre 1935: „Wenn schon eine angelsächsische Eostra auf schwachen Füßen stand, hielt die Forschung erst recht eine deutsche Göttin Ostara für nicht nachweisbar.

    Allerdings spekuliert Jacob Grimm in seinem Werk „Deutsche Mythologie“ über eine germanische Göttin mit dem Namen Ostara, auf der Basis von Bedas Eostrae:

    „Die beiden göttinnen, welche Beda (de temporum ratione cap. 13) ganz kurz, ohne nähere schilderung, bloß zur erklärung der nach ihnen benannten monate anführt, sind Eástre und Hrede; von dieser hat merz, von jener april seinen sächsi[s]chen namen.“

    Ein weiteres etymologisches Indiz, das Grimm heranzieht ist der „ôstârmanoth“ (Ostermonat – ahd. für April): Er kommt zum Schluss:
    „Ostara, Eástre mag also eine Gottheit des strahlenden Morgens, des aufsteigenden Lichts gewesen sein, eine freudige, heilbringende Erscheinung, deren Begriff für das Auferstehungsfest des christlichen Gottes verwandt werden konnte.“

    Strahlende Göttinnen der Mor¬gen¬röte bzw. der Morgen¬däm¬me¬rung tragen Namen, die jenen der Göttin Ostara oder Eostra ähneln: die litauische Göt¬tin Ausrine, die let¬ti¬sche Auseklis, die rö¬mi¬sche Aurora, die grie¬chi¬sche Eos, die hin¬dui¬sti¬sche Ushas.

    Diese „Ahnin¬nen“ der Ostara steigen also ver¬heißungs¬voll je¬den Morgen im Osten auf, um den neuen Tag zu brin¬gen. Sprachethymologisch gibt es auch eine Verwandtschaft zu Astarte, der Vegetations- und Fruchtbarkeitsgöttin aus dem syrisch-phönikisch-westsemitischen Raum.

    Gleichgültig, welchen Namen einer Frühlingsgöttin gegeben wurde, das Auferstehen der Natur, die aufkeimende Fruchtbarkeit, die deutlich zunehmende Kraft der Sonne und damit des Lichts und der Wärme wurde in vielen Regionen dieser Erde gefeiert und einer Göttin zugeschrieben.

    Einer Göttin, die aus dem „Osten“ die Sonne bringt.
    Denn auch die Himmelsrichtung „Osten“ kommt von dieser ersten Silbe „os“, die in Ostara enthalten ist.
    Das Erscheinen des Lichtes wurde immer im Osten erlebt. Im Osten wird die Sonne „geboren“. Ab der Frühlings-Tag-und Nachtgleiche (bis Sommerbeginn) jeden Tag ein wenig früher.

    Der Missbrauch einer angeblichen Göttin

    Wenn man sich mit einer Göttin namens Ostara beschäftigt, ist auch der Hinweis auf eine Schrif¬ten¬rei¬he wichtig, die nach dieser angeb¬lichen germanischen Früh¬lings¬göttin benannt und die von 1905 bis 1917 publizierte wurde. Diese war von hoch¬gra¬digem Rassismus ge-prägt.
    Der Herausgeber und Autor dieser Hefte teilt in diesen nicht nur seine rassistischen und an¬ti-parlamentarischen Ansichten mit, die sich später in der sogenannten nationalsozia¬listi¬schen Ideologie wiederfanden.
    Die Schrif¬ten waren auch durch deutlichen Anti¬femi¬nis¬mus geprägt, was ja erstaun¬lich anmu¬tet, da die Publikation ja einen weib¬lichen Na¬men trug.
    Eine blonde germanische Frühlings- und daher reine Göttin als Namensgeberin zu er¬wäh¬len kann als Umdeutung und Miss¬brauch ge¬wer¬tet werden, der in der Geschich¬te im¬mer wie¬der vorkommt.
    Die Verachtung von realen Frauen drückte sich immer wieder da¬durch aus, dass sie von Män¬nern — wenn nicht ge¬demütigt, vernied¬licht oder missbraucht — als überhöhte Gestalt dar¬ge¬stellt, vergöttlicht und verherrlicht wur¬den: Als eine, die in ihrer gro߬artigen Tugend-haf¬tig¬keit Vorbild für alle Frauen sein soll, an das diese je¬doch nie her¬an¬reichen können und von da¬her schon zu ver¬achten wären.
    Der Her¬aus¬ge¬ber der Schrif¬tenreihe Ostara be¬trach¬tete „reale“ Frauen wegen ihrer ver-meintlichen Pro¬mis¬kui¬tät als eine Bedrohung der Rein¬er¬haltung der „arischen Rasse“.

    Kultstätten und Votivtafeln

    Ob nun in germanisch-keltischen Zeiten tatsächlich eine Göttin namens Ostara bekannt war und verehrt wurde, wofür sie auch immer verwendet bzw. missbraucht wurde, wir finden Quellen und Hinweise auf sie vielleicht an zahlreichen Orten oder in Brauchtum wieder: Denn eine Reihe von Orten beziehen sich möglicherweise auf Kultstätten dieser Göttin: Osterode, Osterholz oder Oesch (auch Austerthal).

    Ein in Westfalen „im Oestern“ gefundener Steinblock wird mit Ostara in Zusammenhang gebracht, ebenso wie eine in der selben Gegend im 16. Jh. gefundene Votivtafel, der „Osta-Stein“.
    Auf diesem ist eine männliche oder weibliche Figur mit Hörnerhelm zu sehen, sie trägt ein überquellendes Füllhorn.
    Daneben befindet sich ein Kreis, der entweder als Sonne oder Vollmond gedeutet wird, sowie ein Halbmond.
    Ein eingeritzter Runenspruch sagt: „dhu gautar osta, ous il sin grosta“ (in etwa: „Du guter Osta, aus deinem Antlitz leuchtet“)

    Bei der niederrheinischen Ortschaft Morken-Harff befinden sich die Matronae Austriahenae. Es sind dies Weihesteine zu Ehren von Matronen, die auch als „die Östlichen, die im Osten wohnenden“ gedeutet werden.

    In Hermühlheim bei Köln finden sich die Austriahenae, die durch römische Weihinschriften mit den Matronennamen Authrinehae, Auðrinehae, Audrinehar und Autriahenae versehen sind. Und nicht zuletzt kann Österreich als Land der Ostara angesehen werden.



    Osterbrauchtum als Erinnerung an die Göttin

    Das Brauchtum rund um die Oster- und Frühjahrsfeste hält die Erinnerung an die Feste zu Ehren der Göttin heute noch wach, auch wenn die christlichen Kirchen diese Kulte als Osterfest für sich reklamieren.

    Aus der zyklischen Wiedergeburt machte das Christentum das einmalige Ereignis der Auferstehung des Gottessohnes, aus der periodischen Erlösung von Dunkelheit und Frost die dauernde Aussicht auf Erlösung von Erbsünde.

    Die Verehrung der Göttin wurzelt jedoch so tief, dass die katholische Kirche ihr größtes Fest — die Auferstehung — im Jahr 325 Konzil von Nizäa auf den Zeitpunkt der alten Ostara-Rituale legte (stets am 1. Sonntag nach dem 1. Frühlingsvollmond) und mit „Ostern“ diesem Fest auch den Namen der Göttin gab.

    Die Zeit des Wachstums und des Lebens

    Ihr heiliger Monat ist der April, der „Eastre-monath“, auch „Eosturmonath“, ahd. „ôstarmânôt“ — also der Mond der Eostre (siehe auch das englische Wort „easter“).

    Das Fest der Göttin Ostara findet entweder am 21. März zur Tag- und Nachtgleiche oder beim ersten Frühlingsvollmond statt.

    Die Göttin spendet der Erde Fruchtbarkeit, der dunkle kalte Winter muss gehen und die Erde wird wiedergeboren.
    Es beginnt die Zeit des Wachstums und des Lebens. Es ist die Zeit der ersten Aussaat, der Keim ist gepflanzt und beginnt zu wachsen.
    Das Neue schafft sich seinen Raum.
    Astrogeometrisch ist das Fest der Ostara mit dem Zeitpunkt der Tag- und Nachtgleiche, an dem die Sonne (in 0° Widder) von Osten her in den Norden der Erde (zur Zeugung) kommt, verbunden.
    Ostara wird daher auch „Erdenmutter“ genannt (da himmlisches und irdisches Geschehen zusammen fallen).

    Inneres Feuer neu entfacht

    Zum Schutz der Feldfrüchte wird Ostara mit Feuerritualen in der Morgendämmerung gefeiert.
    Nach der langen Winterzeit spüren auch wir Menschen wie unsere Lebensenergie wieder angefeuert wird — unser inneres Feuer wird neu entfacht.
    Ostara leitet eine Wende ein. Nach den rauen Zeiten des Winters, in denen wir Pläne geschmiedet und nach Ideen gesucht haben, finden wir nun neue Kraft, die sich durch das zunehmende Licht und das Wachstum der Pflanzen verstärkt.
    Ostara steht dabei für Erneuerung, beginnendes Leben, Neuanfang.
    Wir suchen nach neuen Wegen, um unsere Ideen und Ziele zu verwirklichen und erkennen jetzt, welche Schritte dazu notwendig sind. Wir werden kreativ und sprühen vor Schaffenskraft.

    Die Kraft der Ostara hilft uns bei der Verwirklichung unserer Ziele.
    Nach der langen Zeit der Innenorientierung beginnt nun wieder die Zeit der vermehrten Außenkontakte.
    Waren wir bislang viel mit den inneren Werten beschäftigt, so kümmern wir uns jetzt auch verstärkt um die Bedürfnisse unseres Körpers.
    Er braucht nach den rauen Zeiten wieder viel Pflege und Zuwendung. Bewegung ist um diese Zeit ein besonders wichtiges Element und fällt auch wieder leichter.
    Die Schwere der dunklen Jahreszeit lichtet sich und die Lebenslust nimmt wieder zu.
    Der Tod ist überwunden und die Zeit der Fülle wird vorbereitet.

    Das Fest zu Ehren Ostaras ist daher eine gute Zeit, sich von Altem endgültig zu lösen und etwas Neues anzufangen.
    Gedanken, Träume und Wünsche in dieser Zeit sollen besondere Beachtung finden und in Erfüllung gehen.

    Fest der Sinne und der körperlichen Freuden

    Bei soviel erkenn- und erspürbarer Fruchtbarkeit in der Natur verwundert es nicht, dass das Fest der Ostara auch ein Fest der Sinne und der körperlichen Freuden ist.

    Nach den tristen Wintermonaten locken uns die ersten zarten Sonnenstrahlen nach draußen, die Hormone geraten in Wallung. Was gibt es Schöneres, als sich nun der Verführung hinzugeben?

    Jetzt ist die ideale Zeit für Fruchtbarkeitszauber und Sexualmagie.
    Ostar bedeutet „Morgen“ bzw. Osten, jener Richtung, aus welcher das Licht, der Frühling kommt.
    Lieblingstier und Begleiter der Ostara ist der für seine Fruchtbarkeit und grenzenlose Vermehrung bekannte Hase.
    Dazu gesellte sich das Ei als Urzelle und Symbol des keimenden und werdenden Lebens.
    Auf diese Weise entstand der Glaube, dass der Hase am Gründonnerstag in der Osterzeit die „Ostereier“ lege.
    Sie sind natürlich mit den Farben Ostaras, rot und gelb gefärbt.

    Ein weiteres heiliges Tier der Ostara ist der Marienkäfer.
    Im Gewürz Estragon lebt die Kraft der Göttin Eostre.
    auch: Ostera, Eostre, Eostra, Eostar, Eostrae, Estre, Eastre, Osteria, Ostar (vgl. auch Astarte)

    https://artedea.net/ostara/


    Göttin Ostara - Botin des Frühlings und der Fruchtbarkeit

    https://www.viversum.de/online-magazin/goettin-ostara

    Ostara


    https://verschwiegenegeschichtedritt.../03/20/ostara/


    Alte Bräuche wieder zum Leben erwecken, daß fördert das WIR und es bringt uns in unsere geistige Kraft.

    Dieses alte Wissen ist ganz tief in uns verankert.

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    Am Grab der meisten Menschen trauert, tief verschleiert, ihr ungelebtes Leben
    Georg Jellinek


    Lügen ertragen die Wahrheit nicht. Hass erträgt die Liebe nicht. Wahrheit ist Klarheit

    Nora

  3. #1413
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    Zitat Zitat von Nora Beitrag anzeigen
    Ostara – Germanische Göttin der Fruchtbarkeit, des Ackerbaus, des Frühlings und der Morgenröte

    Ostara bringt uns die Sonne, das Licht, die Wärme und das Leben wieder zurück und symbolisiert neues Wachstum und Wiedergeburt.

    Sie ist die Tochter der Frigg und des Wotan. Ostara kämpft jedes Jahr gegen die Eisriesen des Winters und trägt schließlich den Sieg davon.
    Kälte und der Frost müssen sich zurückziehen, die Sonne schickt ihre wärmenden Strahlen auf die Welt – der Frühling kann beginnen.

    Nach dem langen Winter beginnt die Auferstehung der Natur. Als Frühlingsbotin ist sie ist das Sinnbild der zeugungsbereiten und erwachenden Natur.
    Es gibt auch Überlieferungen, denen zufolge „Os-tara“ aus zwei alten Sprach- und Laut¬silben besteht: „Os“ ist „Mund-Schoß-Erde-Ge¬burt-Ent¬ste¬hung“ und „tar“ bedeutet „zeugen“. Ostara könnte also mit Erd-Zeu¬gung über¬setzt werden.

    Eine Göttin, die es gar nicht gab?

    Historisch und kulturwissenschaftliche wird oft angezweifelt, dass eine Göttin mit dem Namen Eostra oder Ostara tatsächlich verehrt wurde.
    Sie soll eher eine romantische Erfindung der Neuzeit sein. So steht im Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens aus dem Jahre 1935: „Wenn schon eine angelsächsische Eostra auf schwachen Füßen stand, hielt die Forschung erst recht eine deutsche Göttin Ostara für nicht nachweisbar.

    Allerdings spekuliert Jacob Grimm in seinem Werk „Deutsche Mythologie“ über eine germanische Göttin mit dem Namen Ostara, auf der Basis von Bedas Eostrae:

    „Die beiden göttinnen, welche Beda (de temporum ratione cap. 13) ganz kurz, ohne nähere schilderung, bloß zur erklärung der nach ihnen benannten monate anführt, sind Eástre und Hrede; von dieser hat merz, von jener april seinen sächsi[s]chen namen.“

    Ein weiteres etymologisches Indiz, das Grimm heranzieht ist der „ôstârmanoth“ (Ostermonat – ahd. für April): Er kommt zum Schluss:
    „Ostara, Eástre mag also eine Gottheit des strahlenden Morgens, des aufsteigenden Lichts gewesen sein, eine freudige, heilbringende Erscheinung, deren Begriff für das Auferstehungsfest des christlichen Gottes verwandt werden konnte.“

    Strahlende Göttinnen der Mor¬gen¬röte bzw. der Morgen¬däm¬me¬rung tragen Namen, die jenen der Göttin Ostara oder Eostra ähneln: die litauische Göt¬tin Ausrine, die let¬ti¬sche Auseklis, die rö¬mi¬sche Aurora, die grie¬chi¬sche Eos, die hin¬dui¬sti¬sche Ushas.

    Diese „Ahnin¬nen“ der Ostara steigen also ver¬heißungs¬voll je¬den Morgen im Osten auf, um den neuen Tag zu brin¬gen. Sprachethymologisch gibt es auch eine Verwandtschaft zu Astarte, der Vegetations- und Fruchtbarkeitsgöttin aus dem syrisch-phönikisch-westsemitischen Raum.

    Gleichgültig, welchen Namen einer Frühlingsgöttin gegeben wurde, das Auferstehen der Natur, die aufkeimende Fruchtbarkeit, die deutlich zunehmende Kraft der Sonne und damit des Lichts und der Wärme wurde in vielen Regionen dieser Erde gefeiert und einer Göttin zugeschrieben.

    Einer Göttin, die aus dem „Osten“ die Sonne bringt.
    Denn auch die Himmelsrichtung „Osten“ kommt von dieser ersten Silbe „os“, die in Ostara enthalten ist.
    Das Erscheinen des Lichtes wurde immer im Osten erlebt. Im Osten wird die Sonne „geboren“. Ab der Frühlings-Tag-und Nachtgleiche (bis Sommerbeginn) jeden Tag ein wenig früher.

    Der Missbrauch einer angeblichen Göttin

    Wenn man sich mit einer Göttin namens Ostara beschäftigt, ist auch der Hinweis auf eine Schrif¬ten¬rei¬he wichtig, die nach dieser angeb¬lichen germanischen Früh¬lings¬göttin benannt und die von 1905 bis 1917 publizierte wurde. Diese war von hoch¬gra¬digem Rassismus ge-prägt.
    Der Herausgeber und Autor dieser Hefte teilt in diesen nicht nur seine rassistischen und an¬ti-parlamentarischen Ansichten mit, die sich später in der sogenannten nationalsozia¬listi¬schen Ideologie wiederfanden.
    Die Schrif¬ten waren auch durch deutlichen Anti¬femi¬nis¬mus geprägt, was ja erstaun¬lich anmu¬tet, da die Publikation ja einen weib¬lichen Na¬men trug.
    Eine blonde germanische Frühlings- und daher reine Göttin als Namensgeberin zu er¬wäh¬len kann als Umdeutung und Miss¬brauch ge¬wer¬tet werden, der in der Geschich¬te im¬mer wie¬der vorkommt.
    Die Verachtung von realen Frauen drückte sich immer wieder da¬durch aus, dass sie von Män¬nern — wenn nicht ge¬demütigt, vernied¬licht oder missbraucht — als überhöhte Gestalt dar¬ge¬stellt, vergöttlicht und verherrlicht wur¬den: Als eine, die in ihrer gro߬artigen Tugend-haf¬tig¬keit Vorbild für alle Frauen sein soll, an das diese je¬doch nie her¬an¬reichen können und von da¬her schon zu ver¬achten wären.
    Der Her¬aus¬ge¬ber der Schrif¬tenreihe Ostara be¬trach¬tete „reale“ Frauen wegen ihrer ver-meintlichen Pro¬mis¬kui¬tät als eine Bedrohung der Rein¬er¬haltung der „arischen Rasse“.

    Kultstätten und Votivtafeln

    Ob nun in germanisch-keltischen Zeiten tatsächlich eine Göttin namens Ostara bekannt war und verehrt wurde, wofür sie auch immer verwendet bzw. missbraucht wurde, wir finden Quellen und Hinweise auf sie vielleicht an zahlreichen Orten oder in Brauchtum wieder: Denn eine Reihe von Orten beziehen sich möglicherweise auf Kultstätten dieser Göttin: Osterode, Osterholz oder Oesch (auch Austerthal).

    Ein in Westfalen „im Oestern“ gefundener Steinblock wird mit Ostara in Zusammenhang gebracht, ebenso wie eine in der selben Gegend im 16. Jh. gefundene Votivtafel, der „Osta-Stein“.
    Auf diesem ist eine männliche oder weibliche Figur mit Hörnerhelm zu sehen, sie trägt ein überquellendes Füllhorn.
    Daneben befindet sich ein Kreis, der entweder als Sonne oder Vollmond gedeutet wird, sowie ein Halbmond.
    Ein eingeritzter Runenspruch sagt: „dhu gautar osta, ous il sin grosta“ (in etwa: „Du guter Osta, aus deinem Antlitz leuchtet“)

    Bei der niederrheinischen Ortschaft Morken-Harff befinden sich die Matronae Austriahenae. Es sind dies Weihesteine zu Ehren von Matronen, die auch als „die Östlichen, die im Osten wohnenden“ gedeutet werden.

    In Hermühlheim bei Köln finden sich die Austriahenae, die durch römische Weihinschriften mit den Matronennamen Authrinehae, Auðrinehae, Audrinehar und Autriahenae versehen sind. Und nicht zuletzt kann Österreich als Land der Ostara angesehen werden.



    Osterbrauchtum als Erinnerung an die Göttin

    Das Brauchtum rund um die Oster- und Frühjahrsfeste hält die Erinnerung an die Feste zu Ehren der Göttin heute noch wach, auch wenn die christlichen Kirchen diese Kulte als Osterfest für sich reklamieren.

    Aus der zyklischen Wiedergeburt machte das Christentum das einmalige Ereignis der Auferstehung des Gottessohnes, aus der periodischen Erlösung von Dunkelheit und Frost die dauernde Aussicht auf Erlösung von Erbsünde.

    Die Verehrung der Göttin wurzelt jedoch so tief, dass die katholische Kirche ihr größtes Fest — die Auferstehung — im Jahr 325 Konzil von Nizäa auf den Zeitpunkt der alten Ostara-Rituale legte (stets am 1. Sonntag nach dem 1. Frühlingsvollmond) und mit „Ostern“ diesem Fest auch den Namen der Göttin gab.

    Die Zeit des Wachstums und des Lebens

    Ihr heiliger Monat ist der April, der „Eastre-monath“, auch „Eosturmonath“, ahd. „ôstarmânôt“ — also der Mond der Eostre (siehe auch das englische Wort „easter“).

    Das Fest der Göttin Ostara findet entweder am 21. März zur Tag- und Nachtgleiche oder beim ersten Frühlingsvollmond statt.

    Die Göttin spendet der Erde Fruchtbarkeit, der dunkle kalte Winter muss gehen und die Erde wird wiedergeboren.
    Es beginnt die Zeit des Wachstums und des Lebens. Es ist die Zeit der ersten Aussaat, der Keim ist gepflanzt und beginnt zu wachsen.
    Das Neue schafft sich seinen Raum.
    Astrogeometrisch ist das Fest der Ostara mit dem Zeitpunkt der Tag- und Nachtgleiche, an dem die Sonne (in 0° Widder) von Osten her in den Norden der Erde (zur Zeugung) kommt, verbunden.
    Ostara wird daher auch „Erdenmutter“ genannt (da himmlisches und irdisches Geschehen zusammen fallen).

    Inneres Feuer neu entfacht

    Zum Schutz der Feldfrüchte wird Ostara mit Feuerritualen in der Morgendämmerung gefeiert.
    Nach der langen Winterzeit spüren auch wir Menschen wie unsere Lebensenergie wieder angefeuert wird — unser inneres Feuer wird neu entfacht.
    Ostara leitet eine Wende ein. Nach den rauen Zeiten des Winters, in denen wir Pläne geschmiedet und nach Ideen gesucht haben, finden wir nun neue Kraft, die sich durch das zunehmende Licht und das Wachstum der Pflanzen verstärkt.
    Ostara steht dabei für Erneuerung, beginnendes Leben, Neuanfang.
    Wir suchen nach neuen Wegen, um unsere Ideen und Ziele zu verwirklichen und erkennen jetzt, welche Schritte dazu notwendig sind. Wir werden kreativ und sprühen vor Schaffenskraft.

    Die Kraft der Ostara hilft uns bei der Verwirklichung unserer Ziele.
    Nach der langen Zeit der Innenorientierung beginnt nun wieder die Zeit der vermehrten Außenkontakte.
    Waren wir bislang viel mit den inneren Werten beschäftigt, so kümmern wir uns jetzt auch verstärkt um die Bedürfnisse unseres Körpers.
    Er braucht nach den rauen Zeiten wieder viel Pflege und Zuwendung. Bewegung ist um diese Zeit ein besonders wichtiges Element und fällt auch wieder leichter.
    Die Schwere der dunklen Jahreszeit lichtet sich und die Lebenslust nimmt wieder zu.
    Der Tod ist überwunden und die Zeit der Fülle wird vorbereitet.

    Das Fest zu Ehren Ostaras ist daher eine gute Zeit, sich von Altem endgültig zu lösen und etwas Neues anzufangen.
    Gedanken, Träume und Wünsche in dieser Zeit sollen besondere Beachtung finden und in Erfüllung gehen.

    Fest der Sinne und der körperlichen Freuden

    Bei soviel erkenn- und erspürbarer Fruchtbarkeit in der Natur verwundert es nicht, dass das Fest der Ostara auch ein Fest der Sinne und der körperlichen Freuden ist.

    Nach den tristen Wintermonaten locken uns die ersten zarten Sonnenstrahlen nach draußen, die Hormone geraten in Wallung. Was gibt es Schöneres, als sich nun der Verführung hinzugeben?

    Jetzt ist die ideale Zeit für Fruchtbarkeitszauber und Sexualmagie.
    Ostar bedeutet „Morgen“ bzw. Osten, jener Richtung, aus welcher das Licht, der Frühling kommt.
    Lieblingstier und Begleiter der Ostara ist der für seine Fruchtbarkeit und grenzenlose Vermehrung bekannte Hase.
    Dazu gesellte sich das Ei als Urzelle und Symbol des keimenden und werdenden Lebens.
    Auf diese Weise entstand der Glaube, dass der Hase am Gründonnerstag in der Osterzeit die „Ostereier“ lege.
    Sie sind natürlich mit den Farben Ostaras, rot und gelb gefärbt.

    Ein weiteres heiliges Tier der Ostara ist der Marienkäfer.
    Im Gewürz Estragon lebt die Kraft der Göttin Eostre.
    auch: Ostera, Eostre, Eostra, Eostar, Eostrae, Estre, Eastre, Osteria, Ostar (vgl. auch Astarte)

    https://artedea.net/ostara/


    Göttin Ostara - Botin des Frühlings und der Fruchtbarkeit

    https://www.viversum.de/online-magazin/goettin-ostara

    Ostara


    https://verschwiegenegeschichtedritt.../03/20/ostara/


    Alte Bräuche wieder zum Leben erwecken, daß fördert das WIR und es bringt uns in unsere geistige Kraft.

    Dieses alte Wissen ist ganz tief in uns verankert.
    Die alten Germanen ... Ja die Römer hatten Angst vor uns,
    wir waren Barbaren und Gnadenlos ...
    es ist noch keine 100 Jahre her, da wurden in abgelegenen Gebieten Deutschlands,
    solche Götter noch angebetet ...

    https://www.harzlife.de/info/goetter-der-germanen.html

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  4. #1414
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    Zitat Zitat von zebra Beitrag anzeigen
    Die alten Germanen ... Ja die Römer hatten Angst vor uns,
    wir waren Barbaren und Gnadenlos ...
    es ist noch keine 100 Jahre her, da wurden in abgelegenen Gebieten Deutschlands,
    solche Götter noch angebetet ... https://www.harzlife.de/info/goetter-der-germanen.html
    Die Römer hatten überhaupt keine Angst vor den Germanen. Sie waren kulturell und militärisch überlegen. Ausserdem hatten sie ja weite Teile Germaniens als Teil des römischen Reichs unter voller Kontrolle und assimiliert. Westlich des Rheins und südlich Donau und Limes. Die Varusschlacht haben die Römer nur deswegen verloren, weil Arminius ein römischer gut ausgebildeter Offizier war und Varus militärische Prinzipien missachtet hat. Noch im 3. Jahrhundert haben die Römer Strafexpeditionen weit nach Germanien durchgeführt. https://roemerschlachtamharzhorn.de/

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    Auch die Kelten waren Heiden und mit der Natur verbunden

    Brigid - Irisch-keltische Lichtgöttin und Göttin des Frühlings und des Feuers
    Brigid entzündet und herrscht über das Feuer und erhält es am Leben. Sie ist die Muttergöttin der IrInnen. Ihr Name kommt entweder von gallischen „Breo-Saighit" oder ist eine Ableitung vom urkeltischen Begriff „briganti“.


    Dies bedeutet je nach Interpretation der ÜbersetzerInnen „glänzender Pfeil“, Feuerpfeil, die Strahlende, Erhabene, Mächtige oder Kraft.
    Kunst, Handwerk, Weisheit, Heilung

    Brigid ist eine sehr komplexe Gestalt, deren Kult noch so lebendig ist, wie sonst kaum einer in Europa. Sie ist für sehr viele Dinge zuständig: Sie ist die Schutzgöttin der Schmiedekunst, der Huf-, Kunst- und GoldschmiedInnen, des Metalls im allgemeinen, all jener, die Kunst lehren und vermitteln, der Dichtkunst, der HeilerInnen und ÄrztInnen, sie ist die Göttin der Weisheit und der Poesie, Schutzgöttin der Künste und kulturellen Güter.

    Für die Druidinnen und Druiden war Brigid auch die Göttin der Wahrheit, in ihrem Namen legte man einen Eid ab. Die Göttin Brigid hat daher auch viele Namen bzw. Namenszusätze, wie z.B.:
    • Brighid-nam-Bratta (Brigid des Umhangs)
    • Brighid-Muirghin-na-tuinne (Brigid der Empfängnis der Wellen)
    • Brighid-sluagh (Brigid der unsterblichen Gastgeber)
    • Brighid-nan-sitheachseang (Brigid des dünnen Feenvolks)
    • Brigid des Volks der Grünen Umhänge
    • Brigid der Harfe, der Trauernden, der Prophezeihung, der reinen Liebe
    • Breo-Saighit, die Flamme von Irland, Feuriger Pfeil

    Sie ist auch die Schutzgöttin der Häuser, des Herdfeuers und der Familien.

    Sie bewacht Frauen an den entscheidenden und wichtigen Stationen ihres Lebens.
    So wird von ihr auch gesagt, dass sie bei jeder Geburt anwesend ist und das Werkzeug der Hebammen beschützt.
    Sie bewacht die Neugeborenen und Säuglinge in ihren Wiegen.
    Frauen hängen daher über die Wiegen gekreuzte Vogelbeer-Zweige, das sind Zweige einer Eberesche (diese gilt als Baum der Lebenskräfte), um damit Brigid herbei zu holen.
    Abends werfen Frauen bevor sie zu Bett gehen noch einen Scheit Holz in's Feuer und bitten damit um den Schutz und den Segen der Göttin.


    Verkörpert drei Seiten der weiblichen Schöpfungskraft

    Brigid gehört zu einer der dreigestaltigen Einheiten der Göttin. Zusammen mit Dana (Mutter) und Anu, der Greisin, bildet Brigid als Jungfrau eine Trias.
    Sie verkörpern unterschiedliche Aspekte einer Einheit: die drei Seiten der weiblichen Schöpfungskraft.


    Birgid wird auch gemeinsam mit Cailleach und Modron genannt, als dreifache Göttin, die über die Jahreszeiten bestimmt: Die Herrschaft von Cailleach beginnt zu Samhain (1. November).
    Damit ist sie der dunkle, karge, zerstörerische Winteraspekt der Großen Göttin.
    Die Göttin Modron legt zu diesem Zeitpunkt ihre Zauberrute unter einen Holunderbusch, wäscht sich in einem Becken und wird zur Cailleach.
    Diese wiederum beendet ihre Herrschaft, indem sie selbst die Schlange weckt, die einerseits das Symbol für Zerfall wie auch für den Erdgeist und die Naturkräfte des Wachstums und für Erneuerung steht. Diese Schlange beendet im Februar, spätestens im März den Winter.
    Cailleach legt dann wiederum die Zauberrute unter einen Hollerstrauch und verwandelt sich in einen Stein.

    Die Göttin Brigid nimmt den Stab auf und es wird mit den ersten Schneeglöckchen Frühling. Eine andere Auslegung sagt, dass Brigid zwei Schwestern gleichen Namens hat: In ihren drei Gestalten sind sie für Heilung, Poesie und Schmiedekunst zuständig.

    19 Priesterinnen oder 19 Nonnen


    Sie ist bei weitem die stärkste und duldsamste der großen irischen Göttinnen und es spricht für sich, dass sie heute noch als Heilige Brigitta verehrt wird.
    Im Jahr 450 nach der Zeitrechnung wurde im Zuge der christlichen Missionierung die alte Göttin Brigid und die neue (christliche) Brigitta zur Heiligen Brigid von Kildare verschmolzen und der Kult entsprechend verändert.

    An jenem Ort (Kildare), an dem früher der Tempel der Göttin Brigid stand, wurde zu Ehren der Heiligen Brigitta eine Kirche und ein Kloster errichtet. Bis heute brennt hier ihre „ewige Flamme".
    In Brigids Tempel versahen 19 Priesterinnen (heute 19 Nonnen) ihren Dienst. Jeden Tag beschützt eine andere die heilige Flamme. Am 20. Tag beschützt die Göttin (oder die Heilige) selbst die Flamme.
    Die Zahl 19 symbolisiert das Große Jahr der KeltInnen, an dessen Ende der solare mit dem lunaren Zyklus zusammenfällt. Diese Periode währt 18,61 Jahre.
    Interessanterweise haben auch viele Steinkreise in England und Irland genau 19 Steine.
    Nach drei dieser Perioden findet — alle 56 Jah¬re — die „Vermählung“ von Sonne und Mond statt.
    Derlei astronomische Berech¬nun¬gen sollen sich im Steinkreis von Stonehenge nach¬voll¬zie¬hen lassen.

    Zu Imbolc erweckt Brigid das Feuer des Lebens

    Zu Ehren der Göttin Brigid wird am 31. Januar bzw. 1. oder 2. Februar in Irland und auch anderswo das Fest Imbolc gefeiert.
    Auch dieses Fest zu Ehren der Göttin Brigid wurde von den ChristInnen umgestaltet — zu Maria Lichtmess.
    Das christliche Fest Lichtmess zeigt viele Bezüge zu den heidnischen Bräuchen, wenngleich es vordergründig den Tag bezeichnet, an dem Maria (40 Tage nach der Geburt ihres Kindes) wieder "rein" wurde.
    Mal ganz abgesehen von dieser patriarchalischen Perversion; die das Hervorbringen des neuen Lebens als verunreinigenden Akt ansieht; ist nun die Zeit, in der die „Weihnachtsstimmung“ endgültig vorbei ist.
    Zum Fest der Brigid werden oft auch Weihnachtsbäume, Adventskränze und dgl. entsorgt bzw. verbrannt.

    Dieses Fest liegt genau in der Mitte zwischen Wintersonnenwende und Frühjahrs-Tagundnachtgleiche, bei einer Sonnen-Deklination von 16 Grad.
    Diese Tage in der Wintermitte haben eine ganz andere Winterqualität als beispielsweise die sehr dunkle Zeit um die Jahreswende.
    Sie zeichnen sich durch diese besonders kalten aber bereits sehr hellen Tage und klaren Nächten aus. Oft liegt knirschender Schnee, der besonders schön in der Sonne glitzert.
    Der Name „Imbolc“ bedeutet übrigens „Anlegen der Schafe zum Säugen“, weil jetzt bald die jungen Lämmchen geboren werden.
    Brigid erweckt nun das Feuer des Lebens, welches den Winter über unter der Erde geschlafen hat, und sie lässt die Milch der Kühe und Schafe fließen.
    Unmerklich steigt auch bereits der Saft in die Bäume. Die Sonne strahlt bereits länger und mit mehr Kraft, geht jeden Tag ein bisschen früher auf und unter und kommt schon wieder über manche Berggipfel.


    Brigid-Energie verdrängt den Winter

    Daher war Brigid ursprünglich auch eine Sonnengöttin. Eine Geschichte erzählt, dass Brigid zu Sonnenaufgang geboren wurde und ein Flammenturm aus der Stirn der neugeborenen Göttin von der Erde bis in den Himmel reichte. Als Kleinkind schlief sie in einem Feuermeer. Diese Brigid-Energie verdrängt allmählich den Winter. An manchen Tagen ist sogar bereits ein Hauch des Frühlings zu spüren.
    Diese Rückkehr des Lichts, die ersten Zeichen der langsam erwachenden Natur geben uns Hoffnung und Ideen für neue Ziele. Die keimende Saat ruht zu diesem Zeitpunkt noch unter dem Schutz von Brigid in der Erde und wird von der Göttin bis zur Ernte bewacht.
    Dies ist auch die Zeit, sich mental vom Winter zu verabschieden und neue Pläne in Angriff zu nehmen: Zeit des Aufräumens im Äußeren und Inneren, des Reinigens der Wohnräume und des Körpers, eine gute Gelegenheit für Rituale, die mit einem Neubeginn zu tun haben.
    Verträge und Kerzen
    Traditionell wurden zum Fest der Brigid neue DienstbotInnen eingestellt oder deren Vertrag für ein Jahr verlängert.
    So kann man nun auch besonders gut überprüfen, welche der Glaubenssätze, persönlichen Eigenschaften und Muster noch aktuell sind und welche man eigentlich frohen Herzens „entlassen" und weiterziehen lassen kann.
    An Imbolc geweihten Kerzen wird hohe Schutzkraft zugeschrieben, weshalb solche Kerzen vor allem bei Notsituationen, Geburten oder am Krankenbett angezündet werden.
    Am Vorabend des Brigid-Festes werden Kuchen oder Brot auf die Fensterbank gelegt, denn Brigid wandert in der Dämmerung über das Land und segnet es.
    Etwas von der ersten Milch des Jahres wird als Dank an Brigid auf der Türschwelle ausgekippt.

    Die besten Plätze, um mit Brigid in Verbindung zu treten, ist bei Bächen und Quellen. Viele Frauen berichten sogar, dass sie mit Brigid direkt über Quellen sprechen können. Viele Heil- und Wunschquellen sind daher Brigid geweiht.

    Flamme der Inspiration - Quelle der Gefühle
    Eine andere Möglichkeit, um mit Brigid in Verbindung zu treten, um sie z.B. um Unterstützung mit einer ihrer vielen Gaben zu bitten, ist eine Kerze anzuzünden. Zu ihrem Fest Anfang Februar ist es daher - in Verbindung dieser beiden Elemente - auch Brauch, kleine Lichtschiffchen mit Kerzen und Wünschen in fließendes Wasser zu setzen und es von diesem davon treiben zu lassen.
    Brigid ist die Flamme der Inspiration und auch der See oder die Quelle der Gefühle oder der überlieferten Weisheit, aus der er schöpft. Auch bei der Weissagung wurden und werden traditionell Feuer und/oder Wasser verwendet (z.B. werden bestimmte Kräuter verbrannt, um in den Flammen Bilder zu sehen, oder man schaut in eine Schale mit Wasser). Auch der (Wasser-)kessel auf dem Herd steht als Symbol für Nahrung, Heilung und Erschaffung alles Lebendigen.
    Urkraft, die uns Licht und Wärme bringt
    Frauen treten mit der Brigid-Kraft nicht nur am 2. Februar in Verbindung, wenn sie neue Visionen und Ideen bekommen möchten oder Kraft für neue Ziele brauchen. Sie ebnet uns den Boden für die Aussaat. Sie ist eine Art Urkraft, die uns Licht und Wärme bringt. Alles in allem ist Brigid eine Hoffnungsträgerin, die uns gut durch den Winter bzw. durch harte Zeiten unseres Lebens bringt.

    Nicht nur, weil sie am Knotenpunkt zwischen zwei so gegensätzlichen Naturelementen wie Wasser und Feuer steht, ist Brigid eine sehr machtvolle Gestalt. Sie wird auch als die „Zweigesichtige“ bezeichnet - eine Seite ihres Gesichtes soll dunkel und hässlich, die andere hell und schön sein. Auch dies symbolisiert den Übergang zwischen Winter und Frühling, an dessen Schwelle sie steht.

    Darüber hinaus wir sie als Göttin der Küsten verehrt. Auch hier ist sie eine Schwellengöttin. Die Küste ist weder Land noch Meer, hier treffen sich beide Elemente.
    Sie wird daher auch an diesen magischen Übergangsorten wie Türen, Tore, Pforten, Schwellen (z.B. von der Menschen in die Feenwelt), Zwischenwelten, wie z.B. Morgen- und Abenddämmerung, Übergänge im Leben, geheimen Treffpunkten, an denen sich unterschiedliche Menschen treffen, um Dinge auszuhandeln, angerufen und geehrt.

    Kleeblatt, Triskele und grüner Mantel

    Ihre Zeichen sind ein goldener Ast eine Eiche, ein (irisches) Kleeblatt und eine Jakobsmuschel sowie sowie die regional-verschiedene Formen des Brigid-Kreuzes, das Ähnlichkeit mit einem Sonnenrad aufweist.
    Diese hatten ursprünglich drei Arme (Triskele), werden aber seit dem christlichen Einfluss auch mit vier Armen hergestellt. Sie werden im Stall oder über der Haustür aufgehängt, um Schutz und Glück zu erbitten.
    In Darstellungen trägt Brigid oft einen Speer bzw. (feurigen) Pfeil und einen grünen Mantel - den Mantel des Lebens. Sie wird auch als Hirtin bezeichnet.
    Ihre Tiere sind das Mutterschaf, die Kuh, der Hahn und die Schlange ebenso wie der Eber und der Widder.
    Brigid beschützt auch die Feen und deren grüne Plätze und Wohnstätten.
    Wenn man in ihren magischen Spiegel blickt, kann man direkt in das Feenreich schauen.
    Sie beschützt auch die Heilkräuter und -pflanzen und führt jene, die sie darum bitten, zur richtigen Pflanze.

    Speziell Eberesche, Klee, Mohn und Veilchen werden als ihre Pflanzen bezeichnet.

    Ihre starke Flamme lässt nicht nur Metall schmelzen, damit es geschmiedet werden kann.
    Sie heizt auch die Visionen und die Imagination an, damit man diese „schmieden" und formen kann und damit die eigene Zukunft aktiv gestalten kann.
    Brigid ist die Tochter der Morrigan und des Druiden Dagda und und Mutter des Brian, des Iuchar und des Iucharba.
    Nach Brigid wurden zahlreiche Flüsse und Städte benannt: Bregenz, Brigantia, Braganca in Italien, Brig in Wallis, die Ebene Brega in Irland.
    auch: Brighid, Brigit, Briget (schwedisch), Bhride oder Bride (schottisch - Bruiid oder Braidi ausgesprochen), Bridget (Irish), Brigantia (englisch), Brittania, Briginda, Brigindo, Brigan, Briga, Brigdu, Brigandu (französisch), Brigindo (gallisch), Brid, Briginda, Ffraid (sprich: Freied, walisisch), Saint Brigit, Heilige Brigitta

    http://www.artedea.net/brigid/

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    Zitat Zitat von MANFREDM Beitrag anzeigen
    Die Römer hatten überhaupt keine Angst vor den Germanen. Sie waren kulturell und militärisch überlegen. Ausserdem hatten sie ja weite Teile Germaniens als Teil des römischen Reichs unter voller Kontrolle und assimiliert. Westlich des Rheins und südlich Donau und Limes. Die Varusschlacht haben die Römer nur deswegen verloren, weil Arminius ein römischer gut ausgebildeter Offizier war und Varus militärische Prinzipien missachtet hat. Noch im 3. Jahrhundert haben die Römer Strafexpeditionen weit nach Germanien durchgeführt. https://roemerschlachtamharzhorn.de/
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    Das slawisch-arische Chakrensystem des Menschen - die Zeiteinteilung der Slawen und Arier Teil 6

    http://www.allmachtsenergien.de/das_...ier_teil_6.php

    Die slawisch-arischen Weden und eine sehr wahrscheinliche Herkunft
    und Geschichte der Menschheit


    https://earthlovelution.files.wordpr...en-wurzeln.pdf

    Ich denke nicht das die Masse der degenerierten weißen Rasse überleben wird.

    Wie Tolle schon sagte Bewußtwerdung oder Selbstzerstörung

    Die einen entscheiden sich hierfür die anderen dafür.

    Deshalb ist der Zugang zu den Urahnen so wichtig. Woher kommen wir, wer sind wir wirklich. Jedenfalls nicht das, was man uns erzählt.

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    Geändert von Nora (06.04.2019 um 12:10 Uhr)
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  8. #1418
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    Zitat Zitat von zebra Beitrag anzeigen
    Die alten Germanen ... Ja die Römer hatten Angst vor uns,...
    Die heutigen "Römer" (Alliierten) auch noch. Deshalb wird seit 1989 ja auch die Schraube ein wenich mehr angezogen. Kampfbegriffe wie NaSo, rassistisch, antisemitisch, rächtzexträm u.a. sind seitdem tachtäglich irgendwo im (Lügen)Medienwald zu finden. Bis 1978 kannte ich den Begriff HC nicht. Erst der jüdische Filmproduzent Spielberg machte mit dem Film "Die Familie Weiß" diesen Begriff erdweit bekannt. Erstaunlicherweiseweise erschien dieser Begriff 1936 in der NY Times. Da muß ein Hellseher den Artikel verfaßt haben. Ab 1989 konnte man ihn mehrfach in der Woche lesen/hören/sehen. Bestimmt alles ein "Zufall".

    Genau so wie:

    Zitat Zitat von Rabbi Rabinovich, Budapest 1952
    Wir werden uns auf eine Ära von zehntausend Jahren des Friedens und der Fülle einlassen, der Pax Judaica, und unsere Rasse wird unbestritten über die Welt herrschen. Unsere überlegene Intelligenz wird es uns leicht ermöglichen, die Herrschaft über eine Welt der dunklen Völker zu behalten.

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  9. #1419
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    Die heutigen Stammesführer welche über ihre Sippe bestimmen, unterscheiden sich doch nur über die veränderte Bezeichnung, wie -
    Präsident, Kanzler, Kaiser, König usw. - welche über die Nation, Nationalität, Gesellschaft, etc. bestimmen,

    also immer noch die urprimitive Volksgemeinschaftsgestaltung !

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  10. #1420
    routiniertes Forenmitglied Avatar von Schwarze_Rose
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    Zitat Zitat von Le Bon Beitrag anzeigen
    Die heutigen "Römer" (Alliierten) auch noch. Deshalb wird seit 1989 ja auch die Schraube ein wenich mehr angezogen. Kampfbegriffe wie NaSo, rassistisch, antisemitisch, rächtzexträm u.a. sind seitdem tachtäglich irgendwo im (Lügen)Medienwald zu finden. Bis 1978 kannte ich den Begriff HC nicht. Erst der jüdische Filmproduzent Spielberg machte mit dem Film "Die Familie Weiß" diesen Begriff erdweit bekannt. Erstaunlicherweiseweise erschien dieser Begriff 1936 in der NY Times. Da muß ein Hellseher den Artikel verfaßt haben. Ab 1989 konnte man ihn mehrfach in der Woche lesen/hören/sehen. Bestimmt alles ein "Zufall".

    Genau so wie:
    Ich kenne jemanden der sagt dass 2+1 = 5 ist. Ist das jetzt die absolute Wahrheit?

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