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  1. #15041
    Freiwirtschaftler Psw-Legende Avatar von Pommes

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    Zitat Zitat von Wehrwolf Beitrag anzeigen
    Das ist sogar ziemlich einfach, die Realität selbst hat Gesell widerlegt. Schwierig ist lediglich jemandem die Realität nahezubringen der beschlossen hat die Realität nicht zur Kenntnis zu nehmen wenn sie nicht in sein Weltbild passt.
    Wat willst du denn von mir du Vollpfosten, Gesell ist im Experiment so erfolgreich gewesen, das die Bonzen es sofort verbieten ließen, die Freiwirtschaftslehre ist von führenden Ökonomen bestätigt, da kannst du Hampelmann strampeln bis der Sani kommt, deswegen wirst du Gesell trotzdem nicht widerlegen.
    Ihr steht längst in den Scherben eurer eigenen abstrusen Theorien, der Kapitalismus hängt Tropf der Steuerzahler, dem eine Sau nach der anderen durch das Dorf getrieben wird, um jah auch nur halbwegs Wachstum zu erzeugen das kein Mensch nötig hat, das Klimamärchen ist eines dieser armen Schweine.


    In einer Volkswirtschaft hängt die Menge der Zinsen die gezahlt werden von der Menge an Krediten ab die nachgefragt werden. Wenn Die Geldbesitzer 100 Milliarden Euro zu 5% verzinst haben wollen und es werden nur 10 Milliarden nachgefragt dann werden 90 Milliarden nicht verzinst. Da kannst Du Dir die Zinseszinsformel getrost an einen Ort Deiner Wahl stecken. Und es werden genau die 10 Milliarden verzinst deren Besitzer sich mit dem niedrigsten Zinssatz zufrieden geben, dann sinds statt 5% eben 0,5%, besser als nichts.
    Genau!
    Das Marktverhältnis wer Lesen kann ist deutlich im Vorteil, hatte ich so dargestellt.

    Viel einfacher. Es wird passieren was immer passiert wenn eine Blase platzt: Einige Geldbesitzer werden Wertberichtigungen in ihren Portfolien vornehmen müssen weil diverse Assets eben nicht den Wert haben der in den Büchern steht. Es werden ein paar Milliarden Guthaben vernichtet und dann gehts ganz normal weiter. So bereinigt sich das System selbst.
    Genau dann geht alles ganz normal weiter, Millionen Menschen werden um die Früchte ihrer Lebensleistung betrogen und die Eliten gehen auf Schnäppchenjagd.
    Ich sag dir was, du steht bei mir ab sofort auf auf Ignore , mit solchen asozialen Deppen habe ich keinen weiteren Gesprächsbedarf.

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    Geändert von Pommes (24.01.2020 um 03:06 Uhr)
    Wer es vorzieht, seinen eigenen Kopf etwas anzustrengen statt fremde Köpfe einzuschlagen, der studiere das Geldwesen. Silvio Gesell
    Hier geht's zum Freigeld
    https://userpage.fu-berlin.de/~roehr...ll/nwo/nwo.pdf

  2. #15042
    Mythbuster Avatar von Wehrwolf

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    Zitat Zitat von Pommes Beitrag anzeigen
    Wat willst du denn von mir du Vollpfosten,
    Ich möchte Dir ein besseres Verständnis für die Mechanismen unseres Geldsystems vermitteln. Dann wärst Du in der Lage deine grundlose Panik vor dem Zusammenbrechen des Geldsystems zu überwinden und könntest ein glücklicheres und zufriedeneres Leben führen.

    Zitat Zitat von Pommes Beitrag anzeigen
    Gesell ist im Experiment so erfolgreich gewesen, das die Bonzen es sofort verbieten ließen, die Freiwirtschaftslehre ist von führenden Ökonomen bestätigt, da kannst du Hampelmann strampeln bis der Sani kommt, deswegen wirst du Gesell trotzdem nicht widerlegen.
    Die Bonzen haben es verboten weil es die Aufgabe der Zentralbank ist die Geldmengenpolitik zu machen.

    Zitat Zitat von Pommes Beitrag anzeigen
    Ihr steht längst in den Scherben eurer eigenen abstrusen Theorien, der Kapitalismus hängt Tropf der Steuerzahler, dem eine Sau nach der anderen durch das Dorf getrieben wird, um jah auch nur halbwegs Wachstum zu erzeugen das kein Mensch nötig hat, das Klimamärchen ist eines dieser armen Schweine.
    Du hältst den Klimawandel für ein Märchen?

    Zitat Zitat von Pommes Beitrag anzeigen
    Genau!
    Das Marktverhältnis wer Lesen kann ist deutlich im Vorteil, hatte ich so dargestellt.
    Ähm nein. Du hattest versucht die Zinseszinsformel auf eine komplexe Volkswirtschaft anzuwenden. Die Zinseszinsformel setzt aber zwingend voraus das die Nachfrage nach Krediten >= dem Angebot an Kreditgeld ist. Außerdem muss über den gesamten Betrachtungszeitraum der Zinssatz gleich bleiben, sonst funktioniert die Zinseszinsformel nicht.

    Wenn Du also behauptest das die Zinseszinsformel auf eine Volkswirtschaft anwendbar ist dann bedeutet das eben nicht das ein Marktverhältnis besteht sondern das Gegenteil. Wenn per Definition die Nachfrage immer höher ist als das Angebot kann sich kein Gleichgewichtspreis (Marktpreis) bilden.

    Zitat Zitat von Pommes Beitrag anzeigen
    Genau dann geht alles ganz normal weiter, Millionen Menschen werden um die Früchte ihrer Lebensleistung betrogen und die Eliten gehen auf Schnäppchenjagd.
    Ich sag dir was, du steht bei mir ab sofort auf auf Ignore , mit solchen asozialen Deppen habe ich keinen weiteren Gesprächsbedarf.
    Macht nichts, ich werde Dich auch witerhin Deine Denkfehler korrigieren. Nur für den Fall das jemand mitliest der das was Du schreibst für glaubwürdig hält.

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    Geändert von Wehrwolf (24.01.2020 um 08:56 Uhr)

  3. #15043
    Mythbuster Avatar von Wehrwolf

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    Zitat Zitat von New York Beitrag anzeigen
    Schön wieder einmal einen Beitrag zu lesen, welcher bankbetriebswirtschaftlich wie volkswirtschaftlich, fundiert ist.

    Den einzigen Punkt, welcher einer unser Freigeldspinner, Pommes, ständig moniert, ist die Teuerungsrate von 1,2%. Da ist meines Erachtens der "Warenkorb" nicht mehr auf dem neusten Stand und berücksichtigt regionale Unterschiede beim wichtigsten Kostentreiber "Wohnen" zu ungenau. Als Beispiel: Berlin hat die höchste Teuerung bei den Immobilien. 110 % in 10 Jahren. Da der Faktor Wohnen höchst relevant ist bei der Teuerung, welcher der Bürger spürt, dürfte eine Inflationsrate von 1,2 % zumindest für Berlin viel zu niedrig sein.

    BG, New York
    Bei uns auf dem platten Land dürfte die Teuerungsrate bei Immobilien deutlich niedriger sein, dafür sind die Mobilitätskosten höher. Die Inflation ist ja notgedrungen nur ein Mittelwert über das gesamte Betrachtungsgebiet, das es da regionale Ausreißer gibt liegt in der Natur der Sache.

    Der Warenkorb und die Gewichtung seiner Bestandteile sind ja auch nicht statisch sondern werden laufend angepasst. Gut möglich das der Faktor Wohnen demnächst eine höhere Gewichtung bekommt.

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  4. #15044
    Premiumuser + Avatar von Eisbär

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    Zitat Zitat von Wehrwolf Beitrag anzeigen
    Dann also nochmal, soll mir recht sein.

    Zitat:"Wenn die EZB Geld in den Umlauf bringt, das nicht durch Wirtschaftsleistung gedeckt ist, steigen die Preise."

    Du bist es also der schreibt das die Preise steigen wenn die EZB Geld in Umlauf bringt, nicht ich. Die EZB hat in den vergangenen Jahren über 2 Billionen Euro emittiert und es trotzdem nicht geschafft die Inflation auf den Zielwert von 1,9% zu hieven.
    Na weil das Geld gar nicht in den Umlauf kommt, es verbleibt auf den Zentralbankkonten innerhalb der EZB.

    ist allso Bullshit. Eine korrekte Erklärung,warum die Preise bei einer Geldmengenerhöhung nicht zwangsläufig steigen wäre ein Verweis auf die Quantitätsgleichung des Geldes gewesen (https://de.wikipedia.org/wiki/Quantit%C3%A4tsgleichung). Daraus er gibt sich das es keine 1:1 Beziehung von Geldmengenerhöhung und Güterpreiserhöhung besteht sondern die Parameter Umlaufgeschwindigkeit und Transaktionsanzahl ebenfallseine Rolle spielen.
    Wenn die Geldmenge erhöht wird, die Umlaufgeschwindigkeit durch das Horten jedoch Null beträgt, können selbst die Erzengel keine Inflation machen. Hoffe das ist Quantitätsgleichung genug für Dich.

    Ich nehme mal an Du verstehst unter Liquidität ausschließlich Bargeld, dann muss die EZB die entsprechende Menge Geldscheine drucken lassen wenn die Kunden die nachfragen. Wenn die Nachfrage nach Bargeld sehr hoch wird kann das etwas dauern, ist aber machbar. Geldscheine werden aber nicht auf Zentralbankkonten gehortet, deshalb ergibt der letzte Satz keinen Sinn.
    Unter Liquidität verstehe ich Zentralbankguthaben und Bargeld. Die EZB druckt bei ihren Geldemissionen kein Bargeld, sondern schöpft Zentralbankguthaben, welche allerdings nicht nachfrage wirksam werden, und auf den Zentralbankkonten der Geschäftsbanken verbleiben. Darum hat die EZB in ihrer Not Liquiditätsgebühren darauf erhoben. Die Geschäftsbanken reichen den Kostendruck an die Kunden weiter. Die haben viele Mio und Mrd Liquidität auf Girokonten gehortet, wodurch Nachfrage in der Wirtschaft blockiert ist. Durch den Kostendruck wird das Geld auch bei geringem Zins investiert, wodurch Nachfrage und Konjunktur sich wieder erholt. Leider sind die Umlaufgebühren noch nicht hoch genug, damit der gewünschte Effekt eintreten kann.

    Du solltest vielleicht jemanden fragen der sich damit auskennt. Spannend finde ich das Du im nächsten Absatz direkt demonstrierst das Du es eigentlich besser weisst:

    Zitat von Eisbär
    Es sind die Banken, etwa wenn sie Kredite vergeben. Kurz gesagt: Die Buch-geldschöpfung ist ein Buchungsvorgang
    LOL, so einen Blödsinn würde ich niemals von mir geben. Das Zitat hast Du dir aus dem Arsch gezogen.

    Banken können nur ihre Kundeneinlagen als Kredit vermitteln. Hier mal eine Pressemitteilung der Sparkassen.

    „Wir sind dankbar für das Vertrauen unserer Kunden, das in einem so starken Einlagenwachstum in einer Nullzinsphase zum Ausdruck kommt. Für die Sparkassen sind diese neuen Einlagen angesichts der jetzigen Zinssituation mit Negativzinsen allerdings eine Herausforderung. Deshalb war es wichtig, dass von den 39,1 Milliarden Euro an neuen Einlagen 29,4 Milliarden Euro in werthaltiges Kreditgeschäft umgewandelt werden konnten“, so der DSGV-Präsident.https://www.dsgv.de/newsroom/presse/...rgebnis-7.html

    Damit ist die Frage hoffentlich endgültig geklärt. Auch Sparkassen können nur das weitergeben was sie bekommen.

    Ich weiss nicht wann Du das letzte Mal die Kontoauszüge durchgeschaut hast aber es würde mich stark wundern wenn Du mehr als 0,5% Zinsen auf dein Tagesgeld bekommst. Bei einer Inflation von 1,2% machst du dabei ständig Verlust. Hebst Du also dein laufendes Einkommen immer sofort in Bar ab und versteckst es im Garten? Wenn nein warum nicht?
    Was macht Horter, dessen 10.000 Euro Sichteinlagen auf dem Girokonto, mit 400 Euro, also 4% im Jahr belastet sind? Richtig! Er lässt das Horten sein, geht damit einkaufen, oder schließt einen langfristigen Sparvertrag ab. Dann geht ein Kreditnehmer stellvertretend damit einkaufen. Was er nicht tun wird, ist 400 Euro Liquiditätskosten zahlen.

    Da steht das der Gedanke, es würde die Konjunktur antreiben wenn das Geld nur billig genug ist, ein Irrtum war. Damit ist auch Gesells Ansatz gescheitert denn er wollte ja mit der Umlaufgebühr den gleichen Effekt erzielen: Billiges (negativ verzinstes) Geld sollte die Wirtschaft fluten und dann wird irgendwie alles gut.
    Damit Gesell scheitern kann, müssen die Liquiditätsgebüren erst mal auf 4 bis 6% rauf! Es ist direkt lächerlich zu Glauben, so was könnte in irgendeiner Form scheitern.

    Kurzfristig angelegtes Geld hat bereits jetzt eine negative Realrendite. Die kann man kann natürlich noch weiter ins Minus treiben und hoffen das der beabsichtigte Effekt eintritt, aber Einstein hat das mal ganz gut auf den Punkt gebracht: Wahnsinn ist immer wieder das gleiche zu machen und immer ein anderes Ergebnis zu erwarten. Du kannst auch gegen Schnupfen ein Herzmedikament nehmen und wenn es nicht wirkt muss einfach die Dosis erhöht werden, so lange bis es wirkt. Spätestens wenn die Dosis tödlich ist hast Du Dein Schnupfenproblem gelöst.
    Wahnsinn ist vor allem zu glauben oder zu hoffen, das der Kapitalmarktzins irgendwann mal wieder steigen könnte. Da das nicht geht, muss er als Investitionsanreiz durch Liquiditätsgebühren auf Bargeld und Zentralbankguthaben ersetzt werden. Was könnte vernünftiger und logischer sein als das?

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    Wer die Zusammenhänge, Probleme und Lösungen unserer momentanen Wirtschaftsordnung verstehen möchte, sollte dieses Buch lesen:

    http://humanwirtschaftspartei.de/wp-...frage-nd-2.pdf

    "Der Rückgang des Zinsfußes ist ja bedauerlich vom Standpunkt der schon beschriebenen Seiten meines Sparkassenbuches, aber umso erfreulicher ist er vom Standpunkt der unbeschriebenen. Und diese sind bei weitem in der Mehrzahl." (Silvio Gesell)

  5. #15045
    Avatar von New York

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    In Schweden war der Schaden durch den Minuszins so groß, dass die Notenbank das Experiment beendet hat. WELT hat für Deutschland nachgerechnet. Wer hat durch die EZB-Politik wirklich gewonnen? Und wer verloren?

    Die Schweden haben die Notbremse gezogen. Nach fünf Jahren mit Minuszinsen erklärte die Notenbank das geldpolitische Experiment für gescheitert und hob kurzerhand den Leitzins auf Null an – und das, obwohl sich die Konjunktur des Landes deutlich abschwächt. Doch für die Währungshüter waren die negativen Nebenwirkungen der tiefen Zinsen inzwischen zu gravierend, überwogen gegenüber den positiven Auswirkungen.
    Das erste Ende der Minuszinsen hat Auswirkungen weit über das Land hinaus. Für Notenbanker, die jetzt noch Minuszinsen erheben, dürfte der Rechtfertigungsdruck enorm steigen. Gerade die Europäische Zentralbank (EZB), die seit mehr als einer halben Dekade Strafzinsen erhebt und zuletzt sogar auf minus 0,5 Prozent verschärft hat, wird sich unter Führung der neuen Präsidentin Christine Lagarde erklären müssen.
    https://www.welt.de/finanzen/article...zins-Welt.html

    Schweden ist das Land mit sehr wenig Bargeld. Es wurde also nicht dergestalt ausgewichen, dass man Bargeldbestände bunkerte. Ein schönes Beispiel, welches aufzeigt, dass man mit Geldmengenpolitik eben nur sehr beschränkt Konjunkturpolitik machen kann. Ob das Geld in den Wirtschaftskreislauf gelangt oder nicht entscheidet eben nicht der Zins, sondern ob eine Nachfrage nach Krediten vorhanden ist. Und diese Nachfrage richtet sich ob ein Geschäft Sinn macht oder nicht und keinesfalls ob man mit Minuszinsen unter Druck gesetzt würde.

    Das Beispiel ist keine Theorie, sondern der Praxistest.

    Die Freigeldjünger werden von der Realität eingeholt. Da aber die Jünger in ihrer Trance die Realität nicht mehr wahrnehmen, dürften auch hieb- und stichfeste Belege nichts an deren Gläubigkeit ändern. Ein Fall für die Fachstelle von Sektenfragen.

    BG, New York

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    Die Währung, die nach dem Euro kommt, sollte zum Gedenken an die Finanzkrise "Fiasko" heissen. Ein Fiasko hat 100 Debakel.
    Seit Jahrhunderten drehen die Uhren bei Moslems rückwärts. Eine neue Chance für die Schweizer Uhrenindustrie!

  6. #15046
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    Ich sehe das pragmatisch. Man kann eine Kursänderung selbstverständlich vollziehen, sofern man echte wirtschaftliche Schäden nicht scheut. Das wird man aber nicht lange durchhalten können und die Gebühren einfach wieder anheben. Darum sind solche Kursänderungen für den Euroraum völlig unrealistisch. Änderungen der momentanen Geldpolitik sind einfach nicht mehr finanzierbar.


    Spiegel-Artikel, 17.01.2020

    Harvard-Ökonom rechnet mit stärkerem Minuszins

    Schon jetzt leiden immer mehr Sparer unter Minuszinsen. Harvard-Professor Kenneth Rogoff erwartet von EZB und Fed noch drastischere Leitzinssenkungen. Nur so könne die Geldpolitik wirksam bleiben, sagte er dem SPIEGEL.

    "Viele Zentralbanker denken darüber nach", sagte er dem SPIEGEL. "Sie reden nur nicht darüber, um Anleger nicht zu verunsichern." In einer Welt der niedrigen Inflationsraten und Realzinsen müssten die Zentralbanken aber einen Weg finden, ihren Leitzins noch weiter in den negativen Bereich zu senken, sagt der US-Professor. "Es ist die einzige zukunftsträchtige Methode, um die Geldpolitik in diesen Zeiten wirksam zu halten."
    https://www.spiegel.de/wirtschaft/se...4-714dee554b8a

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  7. #15047
    Avatar von golomjanka
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    Zitat Zitat von Eisbär Beitrag anzeigen
    Schon jetzt leiden immer mehr Sparer unter Minuszinsen.
    Wenn Sparer darunter leiden würden, dann würden es WENIGER werden und nicht MEHR. Das liegt in der Natur ökonomischer Entscheidungen (Alternativfindung).
    Die Mengen-Bemessung "Sparer" ist sowieso Quatsch. Entscheidend ist das Spar-Volumen. Hundert Sparer mit Einlagen a 100€ haben keine gesellschaftliche Relevanz. Ein Sparer mit einer Milliarde hätte gesellschaftliche Relevanz.
    Egal bleibts trotzdem, denn der Spiegel-Autor vergisst, dass des einen Leid bei Umverteilungen des anderen Glück ist. Wen interessierts also, ob ein Bruchteil der Sparer minimalen Verlust erleidet. Es ist doch kein Verlust in der Gesellschaft!

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  8. #15048
    Avatar von golomjanka
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    Zitat Zitat von Eisbär Beitrag anzeigen
    Wenn die Geldmenge erhöht wird, die Umlaufgeschwindigkeit durch das Horten jedoch Null beträgt, können selbst die Erzengel keine Inflation machen.
    Man könnte die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes auf ein beliebiges Maß künstlich erhöhen. Zum Beispiel, indem man per Gesetz jedes Käufer/Verkäuferpaar verpflichtet, den soebigen Kauf mit Bezahlung mindestens einmal rückgängig zu machen. Macht zwar wenig Sinn, aber dieses Gedankenexperiment beweist, dass die Umlaufgeschwindigkeit in keinem Zusammenhang mit den von Dir vermuteten Auswirkungen steht.
    Deine Prämisse ist also falsch und damit auch der gesamte Wust ellenlanger Beiträge, die sich darauf berufen.

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    Geändert von golomjanka (Heute um 14:50 Uhr)

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