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  1. #13291
    Avatar von sportsgeist

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    Zitat Zitat von golomjanka Beitrag anzeigen
    Wie eben schon darauf hingewiesen. Getauscht wird gewöhnlich zum Wert. Auf dem Markt, bzw. in Handelsgeschäften kann also von Hause aus keine wirtschaftliche Ausbeutung entspringen.
    Wo sie tatsächlich auftritt, hatte ich Dir erklärt. Aber, klein sportsgeist will das ja nicht wahrhaben ...
    Ausbeutung gab es in den Gesellschaften, die dir so vorschweben, aber da standen ja auch Leute mit Knarre vor den Werktätigen, wenn diese murrten ...

    ... heute ist sogar so ein Gedenktag

    da gebe ich dir Recht, Knarre vor der Brust ist tatsächlich Zwang und Ausbeutung

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  2. #13292
    Avatar von golomjanka
    Restrisikoanalyst
     


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    Zitat Zitat von sportsgeist Beitrag anzeigen
    Ausbeutung gab es in den Gesellschaften, die dir so vorschweben, aber da standen ja auch Leute mit Knarre vor den Werktätigen, wenn diese murrten ...

    ... heute ist sogar so ein Gedenktag

    da gebe ich dir Recht, Knarre vor der Brust ist tatsächlich Zwang und Ausbeutung
    Wirtschaftliche Ausbeutung ist anders definiert. Deine ideologische Paste gehört da nicht reingeschmiert.

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  3. #13293
    Premiumuser Avatar von Eisbär

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    Neuer Artikel über Schulden & Zinslasten:

    Zu groß, um gerettet zu werden

    DIE ZEIT greift Italiens Schuldenlast auf und suggeriert den Lesern, dass nur Wirtschaftswachstum den drohenden Staatsbankrott abwenden könnte. Die Bedeutung des Euro und der Zinssätze bleibt merkwürdig nebulös.

    Die Politik der italienischen Regierung ist so widersprüchlich wie das Bündnis selbst: Mehr ausgeben, weniger einnehmen und die Rekordverschuldung sowie deren Konsequenzen ignorieren. Doch die steigenden Zinslasten werden die Bürger bezahlen müssen. »Der Anstieg der Renditen mag gering klingen, aber in der Welt der Anleger geht es schnell um mehrere Milliarden Euro, die der italienische Staat nun zusätzlich aufbringen muss. Es ist Geld, das Italien nun nicht mehr investieren kann in Bildung, in Infrastruktur, in Digitalisierung«, bringen die Autoren Marlies Uken und Zacharias Zacharakis das Problem auf den Punkt.

    Unklar bleibt jedoch der Zusammenhang zwischen Schulen machen, den Euro Stabilitätskriterien und der Anti-Euro Ideologie. Italiens Regierung löst »alte Schulden mit neuen Schulden ab. Wenn aber diese Refinanzierung nicht mehr möglich ist, weil Investoren das Vertrauen verlieren: Was könnte dann eine italienische Regierung tun?« fragen die Autoren und bleiben eine Antwort schuldig.

    »Insbesondere die rechtspopulistische Lega verfolgt einen eurofeindlichen Kurs, beide Parteien betonen allerdings, dass sie Italien nicht direkt aus dem Euro führen wollen. Schon jetzt aber sehen Beobachter in der möglichen Neuwahl eine Entscheidung über Italiens Mitgliedschaft im Euro.« Dabei ist die Zustimmung zum Euro ein reines Ablenkungsmanöver für die italienischen Wähler. Die Überschuldung des Staates führt in den Staatsbankrott. In welcher Währung das geschieht ist für die Bürger belanglos.

    Folgenschwer ist ein solcher Staatsbankrott jedoch für die Stabilität der Europäischen Währung, denn das Defizit ist tatsächlich »zu groß, um gerettet zu werden«. Ernsthaft beschädigt würde vor allem die europäische Idee. Wie sollte man den übrigen europäischen Wählern vermitteln, dass sie nun auch noch für die Schulden Italiens aufkommen müssen. Die Analyse der Autoren Marlies Uken und Zacharias Zacharakis ist diesbezüglich sehr mager. Und sie erlauben sich eine weitere, folgenschwere Oberflächlichkeit: »Hohe Schulden sind für ein Land vor allem dann ein Problem, wenn die Wirtschaft nur mäßig wächst«, schreiben sie. Eine Doktrin, die im letzten Jahrhundert überzeugen konnte, als zusätzliche Wirtschaftsleistung mehr Nutzen denn Schaden erzeugte.

    Hohe Schulden werden zum Problem, wenn die Zinsen steigen. Die Folgen durch permanente, wahllose Leistungssteigerung zu lindern, ist mittlerweile ein denkbar schlechter Ausweg. Wachstum als Handlungsmaxime ignoriert ökologische, soziale und sinnvollere ökonomische Zielsetzungen. Eine Stabile Währung, ohne Inflation, mit einem Zins um null dagegen schafft die Grundlage für eine ökologisch-soziale Marktwirtschaft.
    https://www.inwo.de/medienkommentare...tet-zu-werden/

    Die Guthaben/Schuldenorgie einer Zinswirtschaft kann ohne Nebenwirkungen, durch eine Haltegebühr auf liquides Geld beendet werden. Dafür reicht es aus, das sog. "Zentralbankgeld" zu belasten. Damit ist das Bargeld und die Zentralbankkonten gemeint, welche die Geschäftsbanken bei der Zentralbank unterhalten, um den bargeldlosen Zahlungsverkehr abzuwickeln.

    Das solche Maßnahmen wirklich funktionieren, zeigen heute schon erste Gebühren, welche die Zentralbankguthaben der Geschäftsbanken belasten. Geschäftsbanken sind dadurch gezwungen, anfallende Kosten auf die Girokonten ihrer Kunden umzulegen, die dadurch eine zunehmende Bereitschaft zeigen, das Geld zinslos, z.B. als Festgeld, mit längerer Kündigungsfrist anzulegen.

    Eine angemessene Belastung des Zentralbankgeldes wird wirtrschaftliche Verhältnisse schaffen, die viele aus der Wirtschaftswunderzeit in Erinnerung haben.

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    Wer die Zusammenhänge, Probleme und Lösungen unserer momentanen Wirtschaftsordnung verstehen möchte, sollte dieses Buch lesen:

    http://humanwirtschaftspartei.de/wp-...frage-nd-2.pdf

    "Der Rückgang des Zinsfußes ist ja bedauerlich vom Standpunkt der schon beschriebenen Seiten meines Sparkassenbuches, aber umso erfreulicher ist er vom Standpunkt der unbeschriebenen. Und diese sind bei weitem in der Mehrzahl." (Silvio Gesell)

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