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  1. #16241
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    Zitat Zitat von New York Beitrag anzeigen
    Die Zinsen haben gar nichts mit dem Warenpreis zu tun. Begreife dies endlich!

    Wenn ich höhere Zinskosten habe, dann geht dies zu Lasten meiner Marge als Unternehmer. Der Warenpreis wird vom Markt gemacht und nicht aufgrund meiner internen Kalkulation der Warenherstellungskosten + Finanzierungskosten. So könnte ja jeder Clown die Ware am Markt absetzen. So einfach ist es eben nicht.

    Da die Zinsen in der Regel tiefer sind als die Rentabilität vom Produkt, rechnen sich oft Kredite, das Risiko wird aber bei jedem Hebelarm natürlich größer. Mit deiner Vorstellung könnte ja jeder Habenichts ohne Geld Millionendeals abwickeln. Dies funktioniert in der Realität eben nicht. Es braucht Eigenkapital.

    Ganz davon abgesehen servierst du hier eine Grafik, welche 20 Jahre alt ist. Da waren die Geldmarktsätze auf 4,5 % und jetzt sind diese auf -0,5 %. Diese Creutz Theorie ist nicht nur veraltet, sie ist volkswirtschaftlich und betriebswirtschaftlich fern jeder Realität und ein Bockmist sondergleichen. Du hast das Geldsystem nicht begriffen und du hast die Marktwirtschaft nicht begriffen.

    BG, New York
    Vergleiche Bankzinserträge und Haushaltsausgaben!!!!!!

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  2. #16242
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    Zitat Zitat von Pommes Beitrag anzeigen
    Vergleiche Bankzinserträge und Haushaltsausgaben!!!!!!
    Ich gebe mich nicht mit so einem Fake ab. In den Haushaltsausgaben sind die Tilgungsleistungen drin. In einer Buchhaltung sind Tilgungen nicht erfolgswirksam. Wenn du halt für Hypotheken Rückzahlungen machen musst, haben diese Rückzahlungen nichts mit den Zinsen zu tun. Ein völlig verfälschte Darstellung und absurde Auslegung dieser veralteten Grafik von dieser Freigeldsekte.

    Ausgaben (Staatsausgaben) sind die von haushaltsführenden Stellen zu erbringenden Geldleistungen, die im Haushaltsjahr voraussichtlich kassenwirksam werden. Zu den Ausgaben gehören Personalkosten, Investitionsausgaben, Sozialhilfe, Sachaufwand oder Zins- und Tilgungsleistungen.

    BG, New York

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    Geändert von New York (26.10.2020 um 11:21 Uhr)
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  3. #16243
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    Zitat Zitat von New York Beitrag anzeigen
    Ich gebe mich nicht mit so einem Fake ab. In den Haushaltsausgaben sind die Tilgungsleistungen drin. In einer Buchhaltung sind Tilgungen nicht erfolgswirksam. Wenn du halt für Hypotheken Rückzahlungen machen musst, haben diese Rückzahlungen nichts mit den Zinsen zu tun. Ein völlig verfälschte Darstellung und absurde Auslegung dieser veralteten Grafik von dieser Freigeldsekte.

    Ausgaben (Staatsausgaben) sind die von haushaltsführenden Stellen zu erbringenden Geldleistungen, die im Haushaltsjahr voraussichtlich kassenwirksam werden. Zu den Ausgaben gehören Personalkosten, Investitionsausgaben, Sozialhilfe, Sachaufwand oder Zins- und Tilgungsleistungen.

    BG, New York
    Vergleiche die Bankzinserträge mit den Haushaltsausgaben.
    Ist doch nicht logischer als das, die Haushalte haben über ihren Konsum die Zinsen bezahlt, nu brauchte nur hergehen und gucken was die Banken an Zinsen eingenommen haben, damm ist doch alles klar.
    Wenn du's nicht in die Birne kriegst kann ich dir nicht helfen.

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  4. #16244
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    Zitat Zitat von jk's meinung Beitrag anzeigen
    Ah Okay. Dir ist aber schon bewusst, dass die Bank nur dann Zentralbankgeld bewegen muss, wenn es um eine Überweisung zwischen 2 Banken handelt? Und wenn wir einfach alle Salden der Geschäftsbanken saldieren, wirst du feststellen, dass diese Überweisungen vom Zentralbankgeld zwischen den Banken keine Auswirkung auf die Giralgeldschöpfung haben. Es bleibt immer noch beim fiktiven 100 € Zentralbankgeld und den 170 € geschaffenem Giralgeld.
    Wie das Saldieren funktioniert, hatte ich letzte Woche verlinkt, hier nochmal:

    Beispiel: Bank A hat bei der Zentralbank ein Guthaben von 500.000.000 Euro, Bank B hat ein Guthaben von 600.000.000 Euro. Insgesamt sollen von Kunden bei Bank A 20.000.000 Euro zu Kunden bei Bank B überwiesen werden. Gleichzeitig sollen von Kunden bei Bank B insgesamt 22.000.000 Euro zu Kunden bei Bank A überwiesen werden. In diesem Fall bucht die Zentralbank nur 2.000.000 Euro (sog. Zentralbankgeld) um, so dass Bank A nach diesem Vorgang ein Guthaben von 502.000.000 Euro und Bank B ein Guthaben von 598.000.000 Euro bei der Zentralbank hat.

    Die an einer Überweisung beteiligten Banken aktualisieren anhand der übertragenen Datensätze die Kontoinformationen ihrer Kunden einerseits und ihr Guthaben bei der Zentralbank andererseits in ihrer Bankbilanz. Wenn aufgrund des Abgleichs der Überweisungsdaten z.*B. das Gesamtguthaben der Kunden einer Bank (in der Bankbilanz auf der Passivseite) sinkt, sinkt gleichzeitig auch das Guthaben bei der Zentralbank (in der Bankbilanz auf der Aktivseite). Gleichzeitig werden die Kontendaten der Kunden in entsprechender Weise aktualisiert, in die diese z.*B. durch Electronic Banking oder durch einen Kontoauszug Einblick nehmen können. Diese Aktualisierung wird bei manchen Banken in Echtzeit, bei anderen Banken erst in der Nacht für den davorliegenden Tag vorgenommen, wodurch sich die Dauer des Überweisungsvorgangs in der Wahrnehmung des Kunden oft verlängert, da er in einem solchen Fall erst einen Tag nach dem tatsächlichen Zahlungseingang den neuen Kontostand sieht.
    https://deacademic.com/dic.nsf/dewiki/1563675



    Daraus geht zunächst mal hervor, das ohne Zentralbankgeld gar nichts läuft. Aber wie soll man mit dem Saldieren Geld schöpfen? Wenn ich zwei Kartoffelkörbe habe, und von Korb-A fünf Kartoffeln in Korb-B und von Korb-B sechs Kartoffeln in Korb A legen möchte, muss ich eben nicht elf Kartoffeln bewegen. Es recht eine(!) Kartoffel aus Korb-B in Korb-A zu legen, um das gewünschte Ergebnis zu bekommen.

    Jetzt erklär mir mal wie man damit Kartoffeln schöpfen kann, ohne sie vorher vom Acker in die Körbe, oder eben Zentralbankgeld in die Geschäftsbanken eingezahlt zu haben?

    Das seit 1948, laut den Monatsberichten der Bundesbank weniger(!) Kreditvergaben erfolgen, als die Sparer Zentralbankgeld einzahlen, ist zumindest ein Indiz, das noch niemals irgendeine Geschäftsbank Geld(!) geschöpft hat. Es bleibt auch die Frage warum man das tun sollte? Denn wenn die Banken irgendeinem Konto, eine Forderung „aus dem Nichts“ auf Zentralbankgeld gutschreibt, reduziert sie im Falle einer Überweisung oder gar Barauszahlung ihren Zentralbankgeldbestand! Sie könnte dann das von den Kontoinhabern anvertraute Geld gar nicht mehr vollständig auszahlen.

    Welche Bank hat Deiner Meinung nach denn schon mal Giralgeld „aus dem Nichts“, also ohne(!) voraus gegangene Einzahlung mit Zentralbankgeld geschöpft, und woran machst Du das fest?

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    Wer die Zusammenhänge, Probleme und Lösungen unserer momentanen Wirtschaftsordnung verstehen möchte, sollte dieses Buch lesen:

    http://humanwirtschaftspartei.de/wp-...frage-nd-2.pdf

    "Der Rückgang des Zinsfußes ist ja bedauerlich vom Standpunkt der schon beschriebenen Seiten meines Sparkassenbuches, aber umso erfreulicher ist er vom Standpunkt der unbeschriebenen. Und diese sind bei weitem in der Mehrzahl." (Silvio Gesell)

  5. #16245
    Avatar von New York
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    Zitat Zitat von Pommes Beitrag anzeigen
    Vergleiche die Bankzinserträge mit den Haushaltsausgaben.
    Ist doch nicht logischer als das, die Haushalte haben über ihren Konsum die Zinsen bezahlt, nu brauchte nur hergehen und gucken was die Banken an Zinsen eingenommen haben, damm ist doch alles klar.
    Wenn du's nicht in die Birne kriegst kann ich dir nicht helfen.
    logisch zahlt jeder Zinsen für Kredite. Was willst damit überhaupt sagen. Das hat überhaupt nichts damit zu tun, dass in den Warenpreisen Zinsen enthalten sind. Nichts, das reine nichts.

    BG, New York

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    "Ihr werdet die Schwachen nicht stärken, indem ihr die Starken schwächt. Ihr werdet denen, die ihren Lebensunterhalt verdienen, nicht helfen, indem ihr die ruiniert, die sie bezahlen. Ihr werdet den Armen nicht helfen, indem ihr die Reichen ausmerzt. Ihr werdet in Sicherheit in Schwierigkeiten kommen, wenn ihr mehr ausgebt, als ihr verdient." Abraham Lincoln

  6. #16246
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    Zitat Zitat von New York Beitrag anzeigen
    logisch zahlt jeder Zinsen für Kredite. Was willst damit überhaupt sagen. Das hat überhaupt nichts damit zu tun, dass in den Warenpreisen Zinsen enthalten sind. Nichts, das reine nichts.

    BG, New York
    Ja selbstverständlich, meine Kreditzinsen mit denen ich Material u. die eingepreisten Zinsen all derer zahlen muß, die ich in der Produktionskette habe, gebe ich natürlich an den Kunden weiter, oder glaubst du ich bin die Wohlfahrt!?
    Alle anderen machen das genauso, Unternehmer haben nichts zu verschenken die wollen Geld verdienen.

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  7. #16247
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    Zitat Zitat von Eisbär Beitrag anzeigen
    Wie das Saldieren funktioniert, hatte ich letzte Woche verlinkt, hier nochmal:

    Beispiel: Bank A hat bei der Zentralbank ein Guthaben von 500.000.000 Euro, Bank B hat ein Guthaben von 600.000.000 Euro. Insgesamt sollen von Kunden bei Bank A 20.000.000 Euro zu Kunden bei Bank B überwiesen werden. Gleichzeitig sollen von Kunden bei Bank B insgesamt 22.000.000 Euro zu Kunden bei Bank A überwiesen werden. In diesem Fall bucht die Zentralbank nur 2.000.000 Euro (sog. Zentralbankgeld) um, so dass Bank A nach diesem Vorgang ein Guthaben von 502.000.000 Euro und Bank B ein Guthaben von 598.000.000 Euro bei der Zentralbank hat.

    Die an einer Überweisung beteiligten Banken aktualisieren anhand der übertragenen Datensätze die Kontoinformationen ihrer Kunden einerseits und ihr Guthaben bei der Zentralbank andererseits in ihrer Bankbilanz. Wenn aufgrund des Abgleichs der Überweisungsdaten z.*B. das Gesamtguthaben der Kunden einer Bank (in der Bankbilanz auf der Passivseite) sinkt, sinkt gleichzeitig auch das Guthaben bei der Zentralbank (in der Bankbilanz auf der Aktivseite). Gleichzeitig werden die Kontendaten der Kunden in entsprechender Weise aktualisiert, in die diese z.*B. durch Electronic Banking oder durch einen Kontoauszug Einblick nehmen können. Diese Aktualisierung wird bei manchen Banken in Echtzeit, bei anderen Banken erst in der Nacht für den davorliegenden Tag vorgenommen, wodurch sich die Dauer des Überweisungsvorgangs in der Wahrnehmung des Kunden oft verlängert, da er in einem solchen Fall erst einen Tag nach dem tatsächlichen Zahlungseingang den neuen Kontostand sieht.
    https://deacademic.com/dic.nsf/dewiki/1563675



    Daraus geht zunächst mal hervor, das ohne Zentralbankgeld gar nichts läuft. Aber wie soll man mit dem Saldieren Geld schöpfen? Wenn ich zwei Kartoffelkörbe habe, und von Korb-A fünf Kartoffeln in Korb-B und von Korb-B sechs Kartoffeln in Korb A legen möchte, muss ich eben nicht elf Kartoffeln bewegen. Es recht eine(!) Kartoffel aus Korb-B in Korb-A zu legen, um das gewünschte Ergebnis zu bekommen.

    Jetzt erklär mir mal wie man damit Kartoffeln schöpfen kann, ohne sie vorher vom Acker in die Körbe, oder eben Zentralbankgeld in die Geschäftsbanken eingezahlt zu haben?

    Das seit 1948, laut den Monatsberichten der Bundesbank weniger(!) Kreditvergaben erfolgen, als die Sparer Zentralbankgeld einzahlen, ist zumindest ein Indiz, das noch niemals irgendeine Geschäftsbank Geld(!) geschöpft hat. Es bleibt auch die Frage warum man das tun sollte? Denn wenn die Banken irgendeinem Konto, eine Forderung „aus dem Nichts“ auf Zentralbankgeld gutschreibt, reduziert sie im Falle einer Überweisung oder gar Barauszahlung ihren Zentralbankgeldbestand! Sie könnte dann das von den Kontoinhabern anvertraute Geld gar nicht mehr vollständig auszahlen.

    Welche Bank hat Deiner Meinung nach denn schon mal Giralgeld „aus dem Nichts“, also ohne(!) voraus gegangene Einzahlung mit Zentralbankgeld geschöpft, und woran machst Du das fest?
    Super nun hast du mir einen Überweisungsvorgang dargestellt und das daraus kein Geld geschöpft wurde. Und wie sieht es nun mit Krediten aus? Es ist ja nichts anderes als ich auch geschrieben hatte. Es bleibt bei 1,1 Mio € Zentralbankgeld. Was passiert nun wenn Bank A einen Kredit vergibt an jemanden der bei Bank B ist? Sagen wir mal 100 T€.

    Die Bank A überweist an die 100 T € an Bank B. Da Bank A genug Mindestreserve hat, muss es sich kein weiteres Zentralbankgeld beschaffen. Sie hat Forderungen in Höhe von 600 T€ und Verbindlichkeiten von 500 T € plus 400 T Zentralbankgeld.

    Die Bank B hat hingegen 700 T€ Verbindlichkeiten und 700 T€ Zentralbankgeld. Und wir kommen zum dem Ergebnis dass 1,1 Mio. Zentralbankgeld im Umlauf sind + 100 T€ Giralgeld.

    Ohne Zentralbankgeld funktioniert das sicherlich nicht. Deshalb ist ja auch der Mindestreservesatz ein wesentliches Instrument der Zentralbank die Geldmenge M2 zu steuern. Wird der Satz angehoben sinkt die Menge, wird er gesenkt fällt die Menge. Wenn es diese Schöpfung des Giralgeldes nicht gäbe, würden auch quasi keine Kreditvergaben existieren können. Denn dann wäre der Mindestreservesatz bei 100%. Sprich, die Bank müsste 100% der Einlagen seiner Kunden vorhalten und dementsprechend könnte Kredite nur durch Eigenkapital vergeben.

    Damit im ausreichendem Maße Kredite vergeben werden könnte, dürfte es keine Sparer mehr geben, sondern nur noch Gesellschafter von Banken. Und daraus würden für den "Sparer" auch alle Pflichten und Risiken eines Gesellschafters zum tragen kommen. Nur ein Bruchteil der Sparer ist dafür bereit.

    Kommen wir zum Kartoffelbeispiel. Bauer A legt 10 Kartoffel in den Korb a. Bauer B legt 8 Kartoffel in den Korb b. Der Knecht BC geht zu A : "Hey, kann ich von dir eine Kartoffel jetzt haben, nächstes Jahr bekommst du eine Kartoffel wieder zurück!". Bauer A sagt zu und gibt Sie Knecht BC. Der legt sie in den Korb b, weil er selber keinen Korb hat. Im Korb a und b liegen nun jeweils 9 Kartoffeln und Bauer A hat einen Anspruch auf die Herausgabe einer Kartoffel von BC im Folgejahr. Bauer A möchte nun von Bauer B den Zaun gestrichen bekommen haben. Er bietet Bauer B hierfür seinen Anspruch an die Kartoffel von BC also Bezahlung an. Bauer B schlägt ein, streicht den Zaun und besitzt nun 9 Kartoffel und einen Anspruch auf eine Kartoffel.

    Da Giralgeld nichts anderes als eine Forderung mit der bezahlt wird. Alle Wirtschaftssubjekte akzeptieren diese Forderungen als Zahlung. Klar ist Giralgeld kein Zentralbankgeld. Solange es aber die gleiche Funktion erfüllt, ist es jedem so ziemlich egal.

    Und um das ganze nun abzuschließen. Welche der oben genannten Punkte ist unklar oder falsch? Du kannst mir natürlich weiterhin einfach immer den gleichen Satz schreiben. So kommen wir aber nicht weiter. Wie gesagt bei reiner Überweisung von Geldbeträgen stimme ich dir voll und ganz zu.

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    Geändert von jk's meinung (26.10.2020 um 16:46 Uhr)
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  8. #16248
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    Ich glaube das mit der Mindestreserve hast Du missverstanden. Bei einer Spareinlage von zwei Euro, kann die Bank nicht 100 Euro verleihen, sondern nur 1,96 Euro. Die vier Cent müssen einbehalten werden und sind die viel zitierte Mindestreserve.

    Zitat Zitat von jk`s meinung
    Wenn es diese Schöpfung des Giralgeldes nicht gäbe, würden auch quasi keine Kreditvergaben existieren können. Denn dann wäre der Mindestreservesatz bei 100%. Sprich, die Bank müsste 100% der Einlagen seiner Kunden vorhalten und dementsprechend könnte Kredite nur durch Eigenkapital vergeben.
    Genau das ist ja auch der Fall. Vom Eigenkapital, oder eben den Einlagen der Sparer, kann nicht alles als Kredit vergeben werden. Es muss die Mindestreserve einbehalten werden. Also genau umgekehrt, wie Du dir das vermutlich gedacht hast.

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    http://humanwirtschaftspartei.de/wp-...frage-nd-2.pdf

    "Der Rückgang des Zinsfußes ist ja bedauerlich vom Standpunkt der schon beschriebenen Seiten meines Sparkassenbuches, aber umso erfreulicher ist er vom Standpunkt der unbeschriebenen. Und diese sind bei weitem in der Mehrzahl." (Silvio Gesell)

  9. #16249
    Psw-Legende Avatar von golomjanka
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    Zitat Zitat von Pommes Beitrag anzeigen
    ... meine Kreditzinsen mit denen ich Material u. die eingepreisten Zinsen all derer zahlen muß, die ich in der Produktionskette habe, gebe ich natürlich an den Kunden weiter ...
    Weder zahlst Du anderer Zinsen, noch kannst Du eigene weiterreichen. Dieses Dogma der Freigeldsekte ist der Lacher schlechthin.

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  10. #16250
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    Zitat Zitat von Eisbär Beitrag anzeigen
    Ich glaube das mit der Mindestreserve hast Du missverstanden. Bei einer Spareinlage von zwei Euro, kann die Bank nicht 100 Euro verleihen, sondern nur 1,96 Euro. Die vier Cent müssen einbehalten werden und sind die viel zitierte Mindestreserve.



    Genau das ist ja auch der Fall. Vom Eigenkapital, oder eben den Einlagen der Sparer, kann nicht alles als Kredit vergeben werden. Es muss die Mindestreserve einbehalten werden. Also genau umgekehrt, wie Du dir das vermutlich gedacht hast.
    Ich vermute mal eher du Hast das falsch verstanden. Der Mindestreservesatz schreibt vor, wie viel die Bank an Zentralbankgeld zu seinen Verbindlichkeiten halten muss. Du hast vollkommen Recht. Bei der aller ersten Kreditvergabe können bei 2 € Zentralbankgeld nur 1,96 € verliehen werden. Machen wir es doch einfach. Kennst du dich mit Buchhaltung aus? Also so richtig mit T-Konten und Soll an Haben? Wenn buche mal folgende Buchungen:

    1. Eröffnungsbilanz an Eigenkapital 100 €
    2. Kasse an Eröffnungsbilanz 100 €

    Jetzt haben wir erst einmal eine Bilanz, die auf geht. Nun zahlt ein Kunde A 100 € Bargeld ein.

    3. Kasse an Verbindlichkeit A 100 €

    Kunde B eröffnet ein Konto und leiht sich 180 € bei der Bank.

    4. Forderungen B an Verbindlichkeit B 180 €

    Kunde B kauft sich etwas bei Kunde A im Wert von 100,00€ und überweist es auf sein Konto.

    5. Verbindlichkeit B an Verbindlichkeit A 100€

    Also die Bank hat nun:

    Kasse 200 €
    Forderungen 180 €
    Eigenkapital 100 €
    Verbindlichkeit A 200 €
    Verbindlichkeit B 80 €

    Frage: Kann nun ein Kunde C bei der Bank ein Darlehen von 200 € aufnehmen? Die Antwort bitte mit Begründung.

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