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  1. #221
    Stammuser

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    Das Rose,-Rhododendron-Phänomen
    oder
    Honiglohn Liebe .


    Wie in jeden Frühling so schau ich auch diesmal fasziniert
    in die üppige rose, Blütenpracht des Rhododendron vor meinem Fenster.
    Ist nicht die Liebe die gehorsamste Elevin
    der Fruchtbarkeitsgöttin.
    So , wie die Unsterbliche
    mit dieser üppigwallenden rose, Blütenwolke
    Schwärme von Bienen und Hummeln
    zum Honig des Rododendron lockt ,
    um einen - Ihnen verborgenen - Sinn zu erfüllen ,
    so verführt SIE mit dem Honiglohn der Liebe
    stets aufs neue - auch uns , -

    den sich ständig wandelnden Genen

    des scheinbar ewigen Lebens -

    als vergängliches Transportgefäß zu dienen .




    ( Somit liegt dem mächtigen Motor Fortpflanzung zwar Liebe ,
    der Liebe aber primär keine Moral zugrunde ;
    sie ist bestenfalls eine Komplementär-Eigenschaft . )






    Kurzfassung

    Rosa
    rose´
    rossig







    ( Rose, - Stammesgeschichte .

    Die sinnliche Wirkung von rose, scheint auf gemeinsame Wurzeln mit anderen Primaten ( siehe Paviane und Schimpansen ) zurückzugehen . )


    5.2005 GLÜ





    …. als ein zweifach tot geschoßner Hase
    auf der Sandbank Schlittschuh lief .

    GLÜ2010

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    Geändert von GLÜ2010 (23.05.2018 um 10:53 Uhr)

  2. #222
    Psw-Kenner Avatar von Darkano

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    Beschreibe dich Mensch,
    Gedanken,
    gar dein sein.
    Hinterfrage nichts,
    worin begründet des sinnlosen,
    darin des Lebens gefangen.
    Dein Werk gelte,
    deine Gestalt ist,
    des Lebens Geist erlischt.

    Handle des willens,
    welcher zu ergebenen macht.
    Worin selbst des innersten zerbricht,
    jener Asche entstünde nichts,
    Mensch was bist du?

    Freiheit gegeißelt,
    des Schreckens peitsche alle erfasst.
    Wandle weiter ohne verstand,
    des Menschen sein verschwand.
    Gehe Mensch,
    dein wandeln des Todes tritt,
    schritte Millionen füllen.
    Blut alles erfüllt,
    mein sein bestimme,
    Mensch das bist Du!

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  3. #223
    Psw-Kenner Avatar von Darkano

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    Gehe dahin,
    scheine gar dein Bild über alle Kontinente,
    dein erfüllen sich in Leere wandelt.

    Scheitere um der Massen willen,
    des Todes Geruch,
    dich umgibt wandle mitnichten.

    Ergeben darin,
    worin der Existenz derer abgegolten.
    Laufe Menschlein,
    um erbärmlich daran zugrunde zu gehen.

    Nichts beschriebe den zerfall,
    welcher sich stetig in allen wiedergibt.
    Des schuldigen wird weitere Jahrhunderte gesucht,
    des Sinnes beraubt,
    der wahren Schönheit nicht erkennen,
    so laufe deines gewissen davon.

    Möge jener Anspruch an dich gerichtet,
    der Ignoranz eigener Untergang,
    Mensch siehe dein Dilemma.

    Betäube dich nicht,
    möge deine stimme beben,
    deine Finger auf schuldige zeigen,
    worin dein sein neu beginne.

    Welch ohne Torheit,
    mit Vernunft,
    zu besseren wird!

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  4. #224
    Psw-Kenner Avatar von Nora

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    Deutsche Verzweiflung

    Nicht Mord, noch Brand, noch Kerker,
    Noch Standrecht obendrein,
    Es muß noch kommen stärker,
    Wenn's soll von Wirkung sein.

    Zu Bettlern sollt ihr werden,
    Verhungern allesamt.
    Zu Mühen und Beschwerden
    Verflucht sein und verdammt.

    Euch soll das bißchen Leben
    So gründlich sein verhaßt,
    Daß ihr es weg wollt geben
    Wie eine schwere Last.

    Dann, dann vielleicht erwacht doch
    In euch ein neuer Geist,
    Ein Geist, der über Nacht noch
    Euch hin zur Freiheit reißt!

    Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798 - 1874)

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  5. #225
    Psw-Kenner Avatar von Darkano

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    Des Zinses Knecht man ist,
    darin gebunden,
    des Menschen neuer Wahrheit entsteht.

    Junger Mensch,
    dein selbst verschuldet,
    träge wandelt man,
    der eigene Reichtum stets die Qual.

    Gebe darin alles,
    so gibst du hin,
    Arbeit dein Leben ist.
    Dein Leben stetig nach Sinnen sucht,
    niemals erkennend woran es brach.

    Gehe weiter,
    schinde dich,
    des gebrechen dir alles nimmt.

    Man schimpft es alter,
    so verdiente man,
    dein Geist gebrochen,
    deine Grube selbst geschaffen.

    So gehe,
    deine tat vollbracht,
    eines Nachfolgers Würdigkeit schon geschaffen.

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  6. #226
    Psw-Kenner Avatar von Nora

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    Weit ausgespannt zwischen den Wolken
    und Erden,
    will ich mich weiten, wachsen, werden !

    Nie wieder spiel´ ich artig zugeteilte Rollen,
    lass´ mir soufflieren, was ich spreche, fühle
    was ich sing´,
    nie wieder lass ich mich hofieren, mich herumchauffieren,
    lass´ nicht mehr andere bestimmen wer ich bin.

    Nie wieder kette ich mein Lachen und mein
    Denken an die Gewichte anderer Menschen an,
    lass´ mein Geschick nie mehr durch fremde lenken,
    vergess´ dabei, daß ich es selber kann.

    Ich bin kein hilflos ängstlich Wesen,
    das muskelstarken Schutz des Mannes braucht,
    ich bin der Sturm, der endlich wagt zu leben,
    ich bin das Feuer, welches lodert, zischt und raucht.
    Jede Erscheinung auf Erden ist ein Gleichnis,
    und jedes Gleichnis ist ein offenes Tor,
    durch welches die Seele, wenn sie bereit ist,
    in das Innere der Welt zu gehen vermag.


    Hermann Hesse

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  7. #227
    Psw-Kenner Avatar von Nora

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    Wenn wir bereit sind, mit uns und anderen Konflikte zu erleben,
    während wir als Ziel den Frieden im Bewußtsein behalten,
    werden wir fähig,
    sowohl im Einklang mit uns selbst zu leben als auch eine harmonische Beziehung zu schaffen,
    die lebendig und dynamisch ist.
    Vermeiden wir Konflikte,
    um nach außen den Frieden zu wahren,
    wird das Leben einem stehenden Gewässer gleichen,
    ohne wirklichen Kontakt zu uns und anderen.
    Jener Friede,
    der fähig ist,
    sich Konflikten zu stellen und sie zu überwinden - wie der Friede des Ozeans nach einem Sturm,
    beruhigend und doch mit den Wogen der Entwicklung und des Gefühls mitschwingend -, kann auch in Augenblicken von Ärger und Streß nicht verloren werden.
    Er ist lebendig, vital,
    anziehend und bleibend
    Während wir lernen,
    uns selbst emotional zu stärken,
    müssen wir Liebe und Fürsorge von Verlangen und Sehnsucht unterscheiden.

    Menschen, die uns hungrig und emotional unterernährt zurücklassen,
    sind keine stärkenden Menschen;
    Ihre Brunnen sind leer.
    Ihre Herzen sind aus Stein, und wir können kein Wasser aus einem Stein quetschen.

    Jene Menschen, die wissen, wie man liebt, wie man gibt,
    wie man stärkt, rufen in uns kein Verlangen und keine Sehnsucht hervor.
    Nachdem wir in ihrer Gegenwart gewesen sind,
    fühlen wir uns warm, gut versorgt und satt.

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