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  1. #301
    Premiumuser + Avatar von Nora

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    „Wenn die Begriffe nicht stimmen, dann ist das, was gesagt wird, nicht das Gemeinte.
    Wenn das, was gesagt wird, nicht das Gemeinte ist, dann sind auch die Taten nicht in Ordnung.
    Wenn die Taten nicht in Ordnung sind, dann verderben die Sitten.
    Wenn die Sitten verderben, dann wird die Justiz überfordert.
    Wenn die Justiz überfordert wird, dann weiß das Volk nicht, wohin es sich wenden soll.
    Deshalb achte man darauf, dass die Begriffe stimmen. Das ist das Wichtigste von allem.“
    (Konfuzius)

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    "...es gibt eine Kraft, so organisiert, so subtil, so perfekt und so (alles) durchdringend, daß man besser nicht einmal darüber nachdenkt, wie man etwas dagegen tun könnte."
    Präsident Woodrow Wilson

  2. #302
    Premiumuser Avatar von Darkano

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    Ihr die Gerechten,
    worin ein jeder sich findet.
    Ihr die selbstlosen,
    bis es euch gar selber trifft.
    Ihr welche sich gerecht und anerkannt,
    allen alles auferlegen.

    Gebt euch hin,
    verteidigt gar alles und jedes.
    Bis das Leben euch selber nimmt,
    weil des Gedanken Kleinigkeit alle beherrscht.
    Ohne Geschicke gäbe es nichts,
    nehmt es,
    ihr wahnsinnigen.

    Gebt euren Feinden gar euren Namen,
    kämpft des Todes Gleichheit,
    sterbet darin.
    So lebte man,
    lebet für Ewigkeiten.

    Eines bleibet für ewiglich,
    Leben bestimmt nichts.
    Gedanken des Rauches am Firmament,
    welches bände spricht.
    Worin gefallene,
    aller Worte beraubt,
    niemals etwas unterlagen.

    So zieht der Rauch näher,
    doch des Feindes Horde,
    bleibet entfernt.
    Lebte man weiter,
    bis des Tages Anbruch,
    worin man selber zu Grunde ging.

    Ihr gewissenlosen,
    welche sich selber richteten.

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  3. #303
    Premiumuser + Avatar von Nora

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    Darkano für dich

    Taucht irgendeine Schwierigkeit auf,
    halte inne und schaue sie dir an.
    Gib dir die Zeit, tief von innen kommende
    Entscheidungen zu treffen.

    Setze dich hin mit der Schwierigkeit, so wie sie ist,
    mit den Menschen, so wie sie sind,
    mit der ganzen Situation, wie sie sich darstellt.
    Intuitiv werden die Antworten kommen.

    Aus diesen Reaktionen wirst du klar erkennen,
    was harmlos, was in Harmonie mit deinem
    inneren Gesetz ist.

    Dann kommt der schwierige Teil:
    Hast du den Mut, aus deiner inneren Reaktion
    heraus zu handeln oder nicht ?

    Dies ist der Punkt der Meisterschaft.
    Die Menschen handeln in jenen Bereichen negativ,
    die sie noch verstehen lernen müssen.

    Das bewußte lernen
    Möglichkeit vom Menschen, daß er stets bereit ist,
    sich den Anforderungen des Schicksals zu stellen.
    Freiwillig jedes auftretende Problem durch Aktivität zu lösen.

    Das unbewußte lernen
    Es tritt automatisch in Kraft, wenn der Mensch versäumt,
    ein Problem bewußt zu lösen.
    Unbewußtes lernen ist jedoch immer, lernen durch Leid.

    Jedes Problem braucht eine innere Ausgangsbasis -
    Schwierigkeit entsteht nicht in der Außenwelt
    Sie entsteht zuerst im Bewußtsein,
    bevor sie in der Welt in Erscheinung tritt.
    Einer Handlung geht immer ein Bewußtseinszustand voraus.

    Raymond Charles Baker

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    "...es gibt eine Kraft, so organisiert, so subtil, so perfekt und so (alles) durchdringend, daß man besser nicht einmal darüber nachdenkt, wie man etwas dagegen tun könnte."
    Präsident Woodrow Wilson

  4. #304


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    Die Schritte

    Klein ist, mein Kind, dein erster Schritt,
    Klein wird dein letzter sein.
    Den ersten gehen Vater und Mutter mit,
    Den letzten gehst du allein.

    Seis um ein Jahr, dann gehst du, Kind,
    Viel Schritte unbewacht,
    Wer weiss, was das dann für Schritte sind
    Im Licht und in der Nacht?

    Geh kühnen Schritt, du tapfren Tritt,
    Gross ist die Welt und dein.
    Wir werden, mein Kind, nach dem letzten Schritt
    Wieder beisammen sein.


    Albrecht Goes

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  5. #305


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    Die beiden

    Sie trug den Becher in der Hand
    − Ihr Kinn und Mund glich seinem Rand −,
    So leicht und sicher war ihr Gang,
    Kein Tropfen aus dem Becher sprang.

    So leicht und fest war seine Hand:
    Er ritt auf einem jungen Pferde,
    Und mit nachlässiger Gebärde
    Erzwang er, dass es zitternd stand.

    Jedoch, wenn er aus ihrer Hand
    Den leichten Becher nehmen sollte,
    So war es beiden allzu schwer:

    Denn beide bebten sie so sehr,
    Dass keine Hand die andre fand
    Und dunkler Wein am Boden rollte.

    Hugo von Hofmannsthal

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  6. #306
    Avatar von Tooraj
    Hinweis: tooraj.de ist jemand
    anders
     


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    Sie liebten sich

    Sie liebten sich.
    Sie schrieben sich die Liebe auf den Bauch.

    Sie liebte sich.
    Und er sich auch.

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  7. #307
    Premiumuser Avatar von Darkano

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    So scheint der Sonne ihr Gespinst,
    der Erde übergeben,
    des Lebens Wandel darin seiner Unnatürlichkeit gilt.

    Des Wesen sein gestorben,
    allem beraubt,
    ergibt sich ein jeder seiner selbst.

    Gedanken beraubt,
    scheint einzig ihr glaube,
    worin ihr sein in allen Epochen scheiterte.

    Doch verzweifle nicht,
    deiner Würdigkeit,
    wird sich unwürdig,
    jemand finden.

    Trample weiter Mensch,
    schaue nicht zurück,
    gebe keiner Bedeutung einer Wahrheit.

    Bis des Todes alle Bande trennt.

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  8. #308
    Avatar von Ophiuchus
    Putinversteher
     


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    "Das Leben kommt auf alle Fälle aus einer Zelle, doch manchmal endets auch - bei Strolchen - in einer solchen." - Heinz Erhardt,

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    Das Volk sollte sich nicht vor der Regierung fürchten.
    Die Regierung sollte sich vor ihrem Volk fürchten.

    Kompost : Andreas1975 BDP Boxtrolls Brandy Compa Cotti denker_1 e.augustinos Ei Tschi FCB-Fan Federklinge HaddschiUmar imho joG Kamikatze leonidas Mavi Metadatas nachtstern Nansen Patrick Piranha riwa Rotschopf Sapore di Mare Tafkas Tooraj Trantor vexator wellenreiter wildermuth Woppadaq Jakob Heli Atue001 Uwe O. Le Bon

  9. #309
    Avatar von Aspirin
    Wenn Karma zurückschlägt,
    sitze ich in der ersten Reihe
    und Applaudiere.
     


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    Schwäbische Kunde


    Als Kaiser Rotbart lobesam
    Zum heil'gen Land gezogen kam,
    Da mußt' er mit dem frommen Herr
    Durch ein Gebirge, wüst und leer.
    Daselbst erhub sich große Not,
    Viel Steine gab's und wenig Brot,
    Und mancher deutsche Reitersmann
    Hat dort den Trunk sich abgetan.
    Den Pferden war's so schwach im Magen,
    Fast mußt' der Reiter die Mähre tragen.
    Nun war ein Herr aus Schwabenland,
    Von hohem Wuchs und starker Hand,
    Des Rösslein war so krank und schwach,
    Er zog es nur am Zaume nach,
    Er hätt' es nimmer aufgegeben,
    Und kostet's ihm das eigne Leben.
    So blieb er bald ein gute Stück
    Hinter dem Heereszug zurück.
    Da sprengten plötzlich in die Quer
    Fünfzig türkische Reiter daher,
    Die huben an auf ihn zu schießen,
    Nach ihm zu werfen mit den Spießen.
    Der wackre Schwabe forcht' sich nit,
    Ging seines Weges Schritt für Schritt,
    Ließ sich den Schild mit Pfeilen spicken,
    Und tät nur spöttisch um sich blicken,
    Bis einer, dem die Zeit zu lang,
    Auf ihn den krummen Säbel schwang.
    Da wallt dem Deutschen auch sein Blut,
    Er trifft des Türken Pferd so gut,
    Er haut ihm ab mit einem Streich
    Die beiden Vorderfüß' zugleich.
    Als er das Tier zum Fall gebracht,
    Da faßt er erst sein Schwert mit Macht,
    Er schwingt es auf des Reiters Kopf,
    Haut durch bis auf den Sattelknopf,
    Haut auch den Sattel noch in Stücken
    Und tief noch in des Pferdes Rücken:
    Zur Rechten sieht man, wie zur Linken,
    Einen halben Türken heruntersinken.
    Da packt die andern kalter Graus,
    Sie fliehen in alle Welt hinaus,
    Und jedem ist's, als würd' ihm mitten
    Durch Kopf und Hals hindurchgeschnitten.
    Drauf kam des Wegs 'ne Christenschar,
    Die auch zurückgeblieben war,
    Die sahen nun mit gutem Verdacht,
    Welch Arbeit unser Held gemacht.
    Von denen hat's der Kaiser vernommen,
    Der ließ den Schwaben vor sich kommen,
    Er sprach: "Sag' an, mein Ritter wert!
    Wer hat dich solche Streich' gelehrt?"
    Der Held bedacht' sich nicht zu lang:
    "Die Streiche sind bei uns im Schwang,
    Sie sind bekannt im ganzen Reiche,
    Man nennt sie halt nur Schwabenstreiche."

    Ludwig Uhland (1787 bis 1862)

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    „Man kann nicht in das Haus eines starken Menschen eindringen und es mit Gewalt einnehmen. Es sei denn, er bindet seine Hände selbst, erst dann kann er ausgeraubt werden.“

    "Die Art und Weise, wie jemand dich behandelt, beschreibt sein Karma, wie du darauf reagierst, bezeichnet deins."

  10. #310
    Premiumuser Avatar von Darkano

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    Die große Kleinigkeit.

    Gefangen im Selbst,
    ergibt man sich darin.
    All die anderen haben jene Schuld,
    worin man sich begründet.
    Denn des Menschen Wesens,
    ist seiner Kleinigkeit ergeben.

    Größe danach strebe man,
    erliegt darin in all seinen Wunden,
    doch so scheint bleibt die Ewigkeit des Lebens,
    nur ein Geist seiner kleinen Einsamkeit.
    Die sich allen als Größe darstelle,
    sind sie letztlich jämmerlich gar klein,
    so scheiterte die große Kleinigkeit,
    wie schon immer zuvor:

    An sich selbst.

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